Archiv für den Tag 25. April 2022

Öffentliche Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 02.05.2022 im Rathaus Flensburg

Wichtige TOPs zum Thema:

  • Sachstand Corona-Pandemie
  • Sachstand Schwangerschaftsabbrüche
  • Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels für die Stadt Flensburg
  • Stromsperren verhindern – Präventionsmaßnahmen ergreifen; hier: Bereitstellung finanzieller Mittel Antrag der Ratsfraktionen SSW, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und CDU FA-26/2022
  • Projekt Spiel- und Bewegungsräume

Interessierte EinwohnerInnen, können die Sitzung ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses mitverfolgen. Eine Anmeldung ist erforderlich. Es gelten jedoch Corona-bedingte Zugangsbeschränkungen. mehr dazu untenstehend in der Tagesordnung.

 

Stadt Flensburg                                                                                                             Flensburg, 22.04.2022
Der/Die Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses

zur 35. Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses
am Montag, 02.05.2022, 16:00 Uhr,
Rathaus, Ratssaal

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, da nur begrenzte Kapazitäten an Plätzen für Gäste zur Verfügung stehen. Sollten darüber hinaus noch Plätze frei sein, kann auch unangemeldeten Gästen bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze Einlass gewährt werden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/85 4230 oder per Mail an peters.jan-erik@flensburg.de . Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung.

Ferner beachten Sie bitte folgende Hinweise:
• Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“
• Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung!

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Sozial- und Gesundheitsausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 34. Sitzung vom 28.03.2022

4. Sachstand Corona-Pandemie

5. Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels für die Stadt Flensburg
RV-37/2022

6. Stromsperren verhindern – Präventionsmaßnahmen ergreifen; hier: Bereitstellung finanzieller Mittel Antrag der Ratsfraktionen SSW, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und CDU FA-26/2022

7. Jahresbericht Projekt Spiel- und Bewegungsräume mdl. Bericht

8. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlun-gen

9. Mitteilungen und Anfragen
9.1 Sachstand Schwangerschaftsabbrüche

10. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

11. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 34. Sitzung vom 28.03.2022

12. Mitteilungen und Anfragen

13. Beschlusskontrolle

 

Für die Richtigkeit:
Edgar Möller, Vorsitzender
Thomas Russ, Fachbereichsleiter

Die Sitzungsunterlagen und Beschlussvorlagen findet man hier

Gottorfer Konzerte 2022: Start am 29. April

Barocke Musikerlebnisse im Schloss Gottorf

Start am 29. April / Letztes Konzert am 31. Oktober

Jetzt anmelden!

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte knüpft in diesem Jahr an seine Konzerttradition an und bietet bis Ende Oktober vier Musikveranstaltungen im Hirschsaal und in der Schlosskapelle an – stets mit Bezug zum Gottorfer Barock.

Start der Konzertreihe ist Ende April. Der Vorverkauf für alle Termine hat bereits begonnen.

Freitag, 29. April, 19.30 Uhr:

Abenteuer Isfahan. Eine Persienreise im 17. Jahrhundert. Konzert und Lesung, Hirschsaal von Schloss Gottorf

Nima Nouri © M. Nowak, Weiterstadt

1633 schickt Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf eine rund 100-köpfige Delegation von Kaufleuten, Politikern und Gelehrten nach Persien. Den Regeln barocker Repräsentation folgend, begleiten fünf Musiker die Gesandtschaft, darunter der Gambist und Lautenist Christian Herwich. Auch der Dichter Paul Fleming ist dabei. Dokumentiert ist die Unternehmung im Reisebericht des Gesandtschaftssekretärs Adam Olearius, der später zum Hofgelehrten auf Gottorf wurde. Das Schicksal des Musikers Christian Herwich ist dagegen tragisch: er taucht am Dresdner Hof auf, in den Niederlanden und in Kassel, bevor er einen gewaltsamen Tod stirbt, der nie aufgeklärt wird. Er wird 1663 nackt in der Fulda treibend aufgefunden. Zu Musik liest Peter Bieringer aus Olearius‘ Bericht der „Moskowitischen und Persianischen Reise“. Es musizieren das Ensemble Hamburger Ratsmusik unter Leitung von Simone Eckert und Nima Nouri, Oud.

Eintritt: 18 Euro, 15 Euro für Mitglieder des Freundeskreises,

Anmeldung: 04621 813 222, service@landesmuseen.sh

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Förderprogramm des Bundes „Neustart Kultur“ und das schleswig-holsteinische Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Donnerstag, 19. Mai, 19.30 Uhr

„Music for a while“, Konzert für Laute und Gesang , Hirschsaal von Schloss Gottorf

Mikael Søndergård Christensen © Klavs Kehlet

Es musizieren Maria Johannsen, Sopran, und Mikael Søndergård Christensen, Laute. Mikael Søndergård Christensen studierte Alte Musik/Laute an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und an der Carl Nielsen Academy of Music, Odense, Dänemark. Maria Johannsen, Sopran, studierte in Kopenhagen bei Jytte Carl Gesang, die dort die Gesangsschule am Goetheanum weitergeführt hat.

Es stehen Werke von Purcell, Dowland, Weiss, Vivaldi u.a.m. auf dem Programm. Gerade wenn die sanften Lautenklänge Gesang begleiten, erschließen sie den Zauber der Musik und den Einfallsreichtum der Texte der barocken Komponisten, deren Musik teilweise schon vor rund 400 Jahren auf Schloss Gottorf erklang.

Eintritt: 15 Euro, 10 Euro für Mitglieder des Freundeskreises

Anmeldung: 04621 813 222, service@landesmuseen.sh

Donnerstag, 30. Juni, 19.30 Uhr

Sommerbarock: Musik am Gottorfer Hof, Schlosskapelle.

Sommerbarock: Musik am Gottorfer Hof © A. Zepke

Konzert im Rahmen eines interkulturellen Barock-Workshops mit Musikern aus Dänemark, Deutschland und Tschechien unter Leitung des Violinisten Peter Spissky. Gesangssolistin ist Maria Johannsen, Sopran. Unter anderem werden Kompositionen Gottorfer Hofkomponisten aus der Sammlung Bokemeyer aufgeführt.

Eintritt: 18 Euro, 15 Euro für Mitglieder des Freundeskreises

Anmeldung: 04621 813 222, service@landesmuseen.sh.

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, im Rahmen des deutsch dänischen Interreg-Programms KursKultur 2.0.

Montag (Reformationstag), 31. Oktober 2022, 19.30 Uhr

Elbwärts: Heinrich Schütz‘ Reise nach Kopenhagen, Tournee des Ensembles Hamburger Ratsmusik und des Theatre of Voices aus Kopenhagen, anlässlich des 350. Todestages von Heinrich Schütz, Schlosskapelle

Schlosskapelle © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/Marcus Dewanger

Dänemarks König Christian IV., einer der großen Musikliebhaber und -kenner des 17. Jahrhunderts, gelang es zweimal, den „allerbesten Teutschen Componisten“ Heinrich Schütz für seine Hofkapelle als Oberkapellmeister von Dresden nach Kopenhagen zu locken.

Christian IV. unterhielt eine riesige Hofkapelle mit zeitweilig 61 Musikern und 23 Trompetern, deren internationale Besetzung aus allen Teilen Europas höchste Qualität garantierte. Aus England kamen die besten Sänger sowie der Lautenist John Dowland. Nach Italien wurden zum Studium junge dänischen Talente geschickt. Aus Hamburg wurden die Violinisten William Brade und Johann Schop engagiert.

Schütz‘ Reisen nach Kopenhagen sind der Ausgangspunkt der Konzerttournee des in Kopenhagener Vokalensembles Theatre of Voices und der Hamburger Ratsmusik. Das Programm beinhaltet neben Werken von Schütz auch Kompositionen von Weggefährten und Zeitgenossen, wie Michael Praetorius‘, John Dowland, William Brade sowie Madrigale der Dänen Mogens Pedersøn und Hans Nielsen.

Eintritt: 18 Euro, 15 Euro für Mitglieder des Freundeskreises

Anmeldung: 04621 813 222,  service@landesmuseen.sh

All Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER.

Stiftung Schleswig-Holsteinische
Landesmuseen Schloss Gottorf

Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 | http://www.schloss-gottorf.de | service@schloss-gottorf.de

Bündnis Klimabegehren Flensburg startet am 7. Mai Unterschriftensammlung

Bündnis sucht Unterstützer*innen zum Unterschriften sammeln – Schulung am 6. Mai

Das Bündnis Klimabegehren Flensburg wird am Samstag, den 7. Mai 2022, die Unterschriftensammlung für eine Klimawende in Flensburg starten. Das Bündnis fordert, dass die Stadtwerke bis spätestens 2035 fossilfrei werden, also keine Treibhausgase mehr ausstoßen.

Clara Tempel und Helmreich Eberlein (Pressesprecher_innen)

Clara Tempel und Helmreich Eberlein, Sprecher_innen des „Bündnis Klimabegehren Flensburg“ – Foto: „Bündnis Klimabegehren Flensburg“Pressefotos | Flickr

Die Initiator*innen hatten über zehn Monate auf eine Kostenschätzung der Stadt gewartet, die eine notwendige Voraussetzung für die Unterschriftensammlung ist. Die Stadt nennt in ihrer Kostenschätzung keine genaue Summe, sondern kommt nur zu dem Ergebnis, dass das vom Klimabegehren vorgelegte Konzept für die ohnehin notwendige Transformation der Flensburger Energierzeugung geeignet ist und keine zusätzliche Verteuerung der Energiepreise zur Folge hätte. Den Wortlaut der Kostenschätzung müssen die Aktiven des Klimabegehrens nun auf ihre Unterschriftenlisten drucken, damit die Sammlung offiziell starten kann. Insgesamt müssen mindestens 5000 Unterschriften gesammelt werden, damit das Bürger*innenbegehren bei der Stadt eingereicht und zu einem rechtsverbindlichen Beschluss werden kann.

„Wir freuen uns riesig, dass wir endlich mit der Unterschriftensammlung beginnen können“, sagt Clara Tempel, Pressesprecherin des Klimabegehrens. „Die Stadt hat sich eine Menge Zeit bei der Erstellung der Kostenschätzung gelassen – Zeit, die uns die Klimakrise eigentlich nicht lässt. Deswegen müssen wir jetzt umso schneller die benötigten Unterschriften sammeln, damit wir so bald wie möglich den Prozess der Klimawende in Flensburg starten können“. Die Stadt hat fast ein Jahr für die Erstellung der Kostenschätzung gebraucht, die vom Ingenieursbüro Rambøll durchgeführt wurde. „Damit ist Flensburg ein Negativbeispiel für Bürger*innenbegehren“ kritisiert Pressesprecher Dr. Helmreich Eberlein. „Keine andere Stadt in Deutschland hat so lange für eine Kostenschätzung für ein Klimabegehren gebraucht. Das zeigt uns einmal mehr: Bei der Energiewende können wir uns nicht allein auf die träge Verwaltung verlassen, wir als Bürger*innen müssen von unten Druck machen“.

Für die Klimaschützer*innen ist es ein erster Etappensieg, dass die Stadt und die Firma Firma Rambøll bestätigen, dass die vom Klimabegehren geforderte Umstellung auf erneuerbare Energien deutliche Kosteneinsparungen gegenüber einem business-as-usual-Szenario zur Folge hätte. In eigenen Berechnungen kommt das Bündnis zu dem Schluss, dass die Kosten der Umstellung bei Weitem aufgewogen werden durch die Einsparungen bei den CO2-Zertifikaten und beim Gaspreis. Selbst ohne die Berücksichtigung von Fördergeldern bleibt bei einer Abschreibung über 20 Jahre eine jährliche Einsparung von vielen Millionen Euro gegenüber einem Weitermachen wie bisher.  „Dass Erdgas keine zukunftsfähige Grundlage für die Strom- und Wärmeversorgung ist, haben der Ukrainekrieg und die damit verbundenen Fernwärmepreissteigerungen einmal mehr gezeigt.“, sagt Eberlein.

Unterstützt wird das Klimabegehren von verschiedenen Flensburger Gruppen wie Greenpeace, AKF, Fridays for Future und dem BUND sowie von Wissenschaftler*innen und Prominenten wie Prof. Dr. Pao-Yu Oei, Pröpstin i. R. Carmen Rahlf und der Band Santiano. Clara Tempel betont: „Um tausende Unterschriften zu sammeln brauchen wir viel Unterstützung: Alle Menschen, ob jung oder alt, sind herzlich eingeladen, uns beim Unterschriftensammeln zu helfen!“. Am 6. Mai gibt es eine Sammelschulung für alle Helfer*innen, am 7. Mai startet dann die Unterschriftensammlung in der Innenstadt. Den ganzen Sommer über soll es verschiedene Veranstaltungen und Aktionen rund um das Klimabegehren geben. Die Aktiven haben offiziell Zeit bis Ende Oktober, bis sie die Unterschriften bei der Stadt einreichen müssen. Damit der Transformationsprozess hin zu erneuerbaren Energien schon vorher eingeleitet wird, arbeitet das Bündnis Klimabegehren Flensburg neben der Unterschriftensammlung im Arbeitskreis Transformation der Stadtwerke mit.

Website: https://klimabegehren-flensburg.de/presse/

Statements der Unterstützer*innen: https://klimabegehren-flensburg.de/unsere-unterstuetzerinnen/

Twitter: www.twitter.com/KlimabegehrenFL

Sammelschulung am 6. Mai

Liebe alle,

wir machen euch fit fürs Unterschriftensammeln!
Am 7. Mai startet das Klimabegehren endlich seine Unterschriftensammlung. Nach langem Warten ist die Kostenschätzung von der Stadt Flensburg für das Bürger*innenbegehren endlich eingetroffen. Kleiner Reminder: Wir wollen, dass die Stadtwerke bis 2035 auf 100% erneuerbare Energien umsteigen. Mit direkter Demokratie können wir die Stadt verbindlich dazu auffordern, unsere Forderungen umzusetzen. Dafür müssen jedoch mehr als 5000 Menschen das Bürger*innenbegehren unterschreiben. Deine Stimme zählt!

Für die Unterschriftensammlung werden noch fleißige Helfer*innen gesucht. Dafür laden wir vom Klimabegehren am Freitagabend, den 6. Mai um 19 Uhr alle Interessierten zu einem Sammeltraining in die Borgerforeningen ein. Herzlich Willkommen sind alle, die sich vorstellen können, mal die ein oder andere Unterschriftenliste zu füllen – ob in der Nachbarschaft oder draußen mit uns in der Fußgänger*innenzone. Im Training erfährst du alles Wichtige zum Hintergrund des Bürger*innenbegehrens und kannst anschließend die konkrete Gesprächssituation für die Unterschriftensammlung üben. Schnappt euch eine*n Freund*in und kommt vorbei!
Mehr Infos gibt’s unter: https://klimabegehren-flensburg.de/event/sammelschulung/

Wir freuen uns auf euch!
Till und Clara vom Klimabegehren

Kino 51 Stufen: Programm für den Mai 2022

Mailight: Schwarz-Weiß Roadmovie Come On, Come On

Mike Mills hat hohe Ansprüche an die Originalität seiner Filme und mit Joaquin Phoenix einen Garanten für mehr als solide schauspielerische Leistung für die Hauptrolle gewählt.

Ab dem 5. Mai um 20:30 bei uns

Bis bald im 51 Stufen

Den Programmflyer für den Mai gibt es hier: Programmdownload Mail 2022

Kino 51 Stufen:    Facebook Seite      Website

Museumsberg Flensburg: Veranstaltungsprogramm Mai 2022

Lotte Eckener, New York 1931

Der Museumsberg Flensburg zeigt bis zum 26. Juni die Ausstellung „Lotte Eckener. Tochter, Fotografin und Verlegerin“

Lotte Eckener 1920

Lotte Eckener {1906 – 1995} stand immer im Schatten ihres Vaters Dr. Hugo Eckener, dem aus Flensburg stammenden Wegbegleiter und Nachfolger des Luftschiffpioniers Ferdinand Graf Zeppelin. Dabei hat sie als Fotografin, Autorin und Verlegerin eigene Spuren hinterlassen und das kulturelle Leben ihrer Zeit mitgeprägt.

lhre Fotografien von UFA-Stars und Berühmtheiten aus dem Berliner Nachtleben der 1920er Jahre sind dabei ebenso interessant wie ihre Rolle als Mitbegründerin von ,,Simon und Koch“, des ersten deutschen Verlags der Nachkriegszeit, der ausschließlich von Frauen geführt wurde.

Zu ihrem großen Freundes- und Bekanntenkreis zälhlten Persönlichkeiten wie Otto Dix, Hermann Hesse oder Carl Zuckmayer. Höchste Zeit also, diese vergessene ,,Enkeltochter Flensburgs“ wieder zu entdecken.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Hesse Museum Gaienhofen und der Literarischen Gesellschaft Forum Allmende in Konstanz.

Sonntag, 1. Mai, 11.00 Uhr
Monochromes Malen
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 1. Mai, 11.30 Uhr
Stridsæble Flensborg / Zankapfel Flensburg
2-sprachige Führung mit Henrik Vestergaard

Freitag, 6. Mai, 19.30 Uhr

„Vom Kurfürstendamm zum Zoo“
Die Lotte-Eckener-Revue mit Rampengold aus Kiel

„Vom Kurfürstendamm zum Zoo“ geht es mit der Lotte-Eckener-Revue durch das Berlin der 20er Jahre. Für das Atelier Alexander Binder in Berlin lichtete Lotte Eckener bekannte Stars ab, Schauspielerinnen, Tänzer, Regisseure und Schriftsteller gingen dort ein und aus.

Foto: Sven Zimmermann)

Die Revue gibt mit einer bunten Mischung aus Musik und Texten einen Einblick in die Berliner Zeit der Fotografin Lotte Eckener, der die aktuelle Sonderausstellung auf dem Museumsberg Flensburg gewidmet ist. Zu hören sind bekannte Schlager, aber auch nachdenkliche Beiträge.

Das Ensemble „Rampengold“ um Kati Luzie Stüdemann aus Kiel tourt mit verschiedenen Themen und Besetzungen durch die Lande. Die Sängerin und Schauspielerin erhielt 2019 für Ihre Leitung des Vereins Kiel CREARtiv das Bundesverdienstkreuz. Am Piano begleitet sie an diesem Abend Michael Kallabis. Mit dabei auf dem Museumsberg sind außerdem der Vorleser und Sprecher Nils Aulike und der bekannte Poetry Slammer und Storyteller Stefan Schwarck.

Sonntag, 8. Mai, 11.00 Uhr
Schneiden, Ordnen, Kleben
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 8. Mai, 11.30 Uhr
Lotte Eckener. Tochter, Fotografin und Verlegerin
Kuratorenführung mit Dr. Michael Fuhr

Dienstag, 10. Mai, 19.30 Uhr

„Mit Dreesen um die Welt“
Konzert mit Ansgar Hüning, Frøya Gildberg und Peter Geilich

Kosten: 25,00 €, Ermäßigt und Kunstvereinsmitglieder 20,00 €

Ort: Hans-Christiansen-Haus

Freitag, 13. Mai, 23.00 Uhr

folkBALTICA Mitternachtskonzert: Milla´s Nordic Lights

Quelle: Reservix-System

Milla Viljamaa (FIN): Klavier
Josefina Paulson (SE): Nyckelharpa
Ragnhild Furebotten (N): Geige
Helene Blum (DK): Gesang

Die Mitternachtskonzerte im Treppenhaus des Hans-Christiansen-Hauses auf dem Museumsberg sind folkBALTICAs Ort für Experimente und das Verlassen von bekannten Pfaden.
Die Finnin Milla Viljamaa, Ragnhild Furebotten aus Norwegen, die Dänin Helene Blum und Josefina Paulson aus Schweden haben vor zwei Tagen im Schloss Augustiana ihr erstes gemeinsames Konzert überhaupt gespielt. Von „business as usual“ kann man da wahrlich noch nicht reden. Und so dürfen wir gespannt darauf sein, mit welchen Nordlichtschwingungen die vier professionellen Musikerinnen den nächtlichen Raum ertönen lassen werden.

Ermäßigung verfügbar
* Preise inkl. MwSt. zzgl. 2,00 € Servicegebühr und Versandkosten pro Bestellung

Sonntag, 15. Mai, 11.00 Uhr
Pappteller-Masken
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 15. Mai, 11.15 Uhr:

5. Kammerkonzert des Schleswig-Holsteinisches Sinfonieorchesters

Jetzt Ticket ab 16,00 € buchen

Antonín Dvořák (1841–1904)
Fünf Bagatellen op. 47

Sergei Prokofjew (1891–1953)
Flötensonate D-Dur op. 94

Zoltán Kodály (1882–1967)
Serenade op. 12

Robert Schumann (1810–1856)
Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 63

Mit seinen Bagatellen komponierte Antonín Dvořák eine außergewöhnlich wirksame Tanzsuite alten Stils für Streicher und Harmonium, eine Besetzung, die er in den späten 1870er-Jahren kennenlernte, als er regelmäßig mittwochs mit seiner Bratsche zur Hausmusik antrat. Mit viel Spielwitz kommt in allen Sätzen der böhmische Tonfall zum Vorschein.

Sergei Prokofjews strahlende Flötensonate, die er 1943 zeitgleich zu seinem bezaubernden Ballett CINDERELLA komponierte, lässt nichts von den dunklen Zeiten des Zweiten Weltkriegs erahnen. Musikalisch bündelt sie die prägenden Merkmale seines Stils, für den Solisten hält sie zudem große technische Herausforderungen bereit.

Zoltán Kodály hatte wie auch Bela Bartók die Mission, die authentische Volksmusik der ungarischen Bauern zu erfassen und zu bewahren. Bartók, der von der Serenade op. 12 beeindruckt war, schrieb eine glühende Rezension, in der er die Originalität und den großartigen Reichtum der instrumentalen Effekte und Melodien lobte.

In nur einer Woche hat Robert Schumann sein erstes Klaviertrio fertig gestellt, das für den 28. Geburtstag seiner Frau Clara als Überraschung gedacht war. Noch am Abend kam es zur Uraufführung, bei der Clara den Klavierpart übernahm und schwärmte: „Der erste Satz ist für mich einer der schönsten, den ich kenne.“

Besetzung:

Claudia Dane*
Ina Peeken*

Ort: Hans-Christiansen-Haus, Aula

VVK auch an der Museumskasse oder Theaterkasse

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.sh-landestheater.de/stuecke/5-kammerkonzert-21-22/

Sonntag, 15. Mai, von 11 – 17 Uhr
Internationaler Museumstag mit Kurzführungen zu verschiedenen Themen. Eintritt frei!

Donnerstag, 19. Mai, 18.00 Uhr
Dorothee Bachem. Am Ufer des Eridanos
Dialog-Führung mit Dörte Ahrens und Dorothee Bachem

Dorothee Bachem: Am Ufer des Eridanos

noch bis 6. Juni 2022 zu sehen

Frau mit schwarzer Maske – Copyright Dorothee Bachem

Der Museumsberg Flensburg präsentiert in einer reichen Auswahl die Malerei der Künstlerin Dorothee Bachem (geb. 1945 in Konstanz). Seit 1970, nach einem Studium an der Hochschule für bildende Künste in Berlin, lebt und arbeitet sie an der Flensburger Förde. Viele Jahre davon war die Alte Schule in Dollerupholz mit der angrenzenden Uferlandschaft der Außenförde ihr Refugium.

Unmittelbare Einflüsse und Begebenheiten greift die Künstlerin auf und verarbeitet sie mit kostbaren malerischen Mitteln und aufwendigen Techniken in ihren Werken. Mit ihrer einzigartigen Poetik schafft sie Bildgeschichten, die surreal, traumhaft und zeitlos sind. Die Bildwelt der Romanik klingt in ihren Werken an, aber auch Bezüge zu Giotto oder zu Picasso und dem Kubismus lassen sich aufweisen.

Wie am Faden der Ariadne kann man sich anhand der Texte, die Dorothee Bachem ihren Bildern eigens dichtet, in die Labyrinthe ihres gemalten Kosmos‘ begeben. Die bebilderte Publikation, die anlässlich der Ausstellung erscheint, versammelt Reden der letzten Jahre, Interviews und neueste Texte der Künstlerin zu ihren Bildern, außerdem einen Text der Kuratorin Dörte Ahrens.

Sonntag, 22. Mai, 11.00 Uhr
Der Salzlöwe
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 22. Mai, 11.30 Uhr
Dorothee Bachem. Am Ufer des Eridanos
Dialog-Führung mit Dörte Ahrens und Dorothee Bachem

Sonntag, 29. Mai, 11.00 Uhr
Noldes Blumentöpfe
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 29. Mai, 11.30 Uhr
Sauermann sammelt
Führung mit Hendrik Heft

Montag, 30. Mai, 15.00 Uhr
Aufgeweckte Kunstgeschichten
Bildbetrachtung für Menschen mit Demenz
mit Martina Klose-März (nur mit Anmeldung)

Dienstag, 31. Mai, 18 – 20 Uhr
Kreativ Schreiben zur Ausstellung „Dorothee Bachem. Am Ufer des Eridanos“
mit Dörte Ahrens und Birgit Nielsen

Ausstellungen:

  • Dorothee Bachem. Am Ufer des Eridanos
    noch bis 6.6.2022
  • Lotte Eckener. Tochter, Fotografin und Verlegerin
    noch bis 26.6.2022

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Für jeden Museumsbesuch gilt die 2G-Regel und Maske tragen ist erwünscht. Kinder ab 7 Jahren benötigen den Testnachweis der Schule.

Museumsberg

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de/ Lies den Rest dieses Beitrags

Die Lotte-Eckener-Revue am 6. Mai auf dem Museumsberg Flensburg

Die Lotte-Eckener-Revue – am Freitag, 6. Mai 2022 um 19.30 Uhr auf dem Museumsberg Flensburg.

„Vom Kurfürstendamm zum Zoo“ geht es mit der Lotte-Eckener-Revue durch das Berlin der 20er Jahre. Für das Atelier Alexander Binder in Berlin lichtete Lotte Eckener bekannte Stars ab, Schauspielerinnen, Tänzer, Regisseure und Schriftsteller gingen dort ein und aus.

Die Revue gibt mit einer bunten Mischung aus Musik und Texten einen Einblick in die Berliner Zeit der Fotografin Lotte Eckener, der die aktuelle Sonderausstellung auf dem Museumsberg Flensburg gewidmet ist. Zu hören sind bekannte Schlager, aber auch nachdenkliche Beiträge.

Das Ensemble „Rampengold“ um Kati Luzie Stüdemann aus Kiel tourt mit verschiedenen Themen und Besetzungen durch die Lande. Die Sängerin und Schauspielerin erhielt 2019 für Ihre Leitung des Vereins Kiel CREARtiv das Bundesverdienstkreuz. Am Piano begleitet sie an diesem Abend Michael Kallabis. Mit dabei auf dem Museumsberg sind außerdem der Vorleser und Sprecher Nils Aulike und der bekannte Poetry Slammer und Storyteller Stefan Schwarck.

Der Museumsberg Flensburg zeigt noch bis zum 26.6.2022 die Ausstellung „Lotte Eckener. Tochter, Fotografin und Verlegerin“

Lotte Eckener, 1920

Lotte Eckener {1906 – 1995} stand immer im Schatten ihres Vaters Dr. Hugo Eckener, dem aus Flensburg stammenden Wegbegleiter und Nachfolger des Luftschiffpioniers Ferdinand Graf Zeppelin. Dabei hat sie als Fotografin, Autorin und Verlegerin eigene Spuren hinterlassen und das kulturelle Leben ihrer Zeit mitgeprägt.

lhre Fotografien von UFA-Stars und Berühmtheiten aus dem Berliner Nachtleben der 1920er Jahre sind dabei ebenso interessant wie ihre Rolle als Mitbegründerin von ,,Simon und Koch“, des ersten deutschen Verlags der Nachkriegszeit, der ausschließlich von Frauen geführt wurde.

Zu ihrem großen Freundes- und Bekanntenkreis zälhlten Persönlichkeiten wie Otto Dix, Hermann Hesse oder Carl Zuckmayer. Höchste Zeit also, diese vergessene ,,Enkeltochter Flensburgs“ wieder zu entdecken.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Hesse Museum Gaienhofen und der Literarischen Gesellschaft Forum Allmende in Konstanz.

 

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Museumsberg

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de/

„Lekker wählen“ am Sonntag 8. Mai – Kunst & Kulinarik in Flensburg

Flensburg. Am 8. Mai findet in Flensburg der nächste Verkaufsoffene Sonntag statt. Das Motto „Lekker wählen“ verspricht ein vielfältiges Programm mit Kunst, Kultur und Kulinarik am Tag der Landtagswahl. Die Geschäfte werden von 13 bis 18 Uhr geöffnet haben, so dass vorher ausreichend Zeit ist, um von seinem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Am 8. Mai ist zudem Muttertag, deshalb wird es an verschiedenen Stellen auch Überraschungen für Mütter bzw. deren Familien geben. Kinder können sich z.B. auf einer Hüpfburg und am Spielmobil vergnügen, und es gibt mehrere Feuerwehr-Oldtimer zu bestaunen.

Auch die Gestaltung der Plakatmotive und Anzeigen zeigt, dass es ein besonderer Sonntag werden soll, an dem Wählen, Familienaktivität und Bummeln eine Einheit bilden. Das Plakatmotiv wurde kurzfristig vom Flensburger Künstler Henrik Becker gestaltet. Veranstalter von „Lekker wählen“ ist diesmal das Innenstadtmanagement der Stadt Flensburg mit starker Unterstützung der im Käthe-Lassen-Hof beheimateten Projektagentur Pop Up Company.

Auch kulturell hat der 8. Mai viel zu bieten. Zwischen Südermarkt und Nordermarkt wird es an verschiedenen Stellen Straßenmusik geben. Vor allem Musiker aus Flensburg werden zu hören sein. Außerdem werden Musikschüler ihr Können präsentieren. Darüber hinaus ist vielfältige Aktionskunst über die ganze Fußgängerzone verteilt, bei der Flensburger Künstler live malen. Posteraktionen („Dein eigenes Wahlplakat“), die künstlerische Gestaltung von Bauzäunen sowie Outdoorgalerien tragen zur weiteren Erlebnisvielfalt bei. Spezielle Malaktionen für Kinder wird es ebenfalls geben.

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Altbekannte Schausteller bieten Wurst, Crêpes, Pizza, Eis und Süßwaren für den Hunger zwischendurch. Am Südermarkt gibt es zusätzlich einige Spezialitätenstände aus dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA.
Neben den Geschäften in der Innenstadt werden auch CITTI-PARK, Förde Park, Möbel Schulenburg und Bauhaus an diesem Sonntag geöffnet haben und ihrerseits sowohl kulinarische als auch künstlerische Attraktionen bieten.

Innenstadtmanager Bela Bergemann freut sich, dass es trotz Verschiebung der ursprünglich geplanten „Kunst- und Kulturmeile“ gemeinsam gelungen ist, für den 8. Mai ein vielfältiges und buntes Programm auf die Beine zu stellen. „Besonders wichtig ist mir, die ganze Innenstadt zu bespielen und auch in der Großen Straße bis hin zum Nordermarkt für belebende Highlights zu sorgen. Der Sonntag soll sich für Innenstadt und Besucher gleichermaßen lohnen.“ Ein ausdrücklicher Dank gilt dabei allen Geschäften, die sich engagiert am Verkaufsoffenen Sonntag beteiligen – insbesondere den dort angestellten Müttern, die am Muttertag für schöne Einkaufserlebnisse sorgen.

Weitere Informationen zum Verkaufsoffenen Sonntag „Lekker wählen“ finden sich auf der eigens eingerichteten Homepage www.flensburg.de/lekker.

Öffentliche Sitzung des Flensburger Seniorenbeirats am 28. April im Rathaus

Anmeldung erbeten!

Die nächste Sitzung des Seniorenbeirates findet statt am Donnerstag, 28. April 2022 von 16:00 – 18:30 Uhr in Raum E36 des Rathauses. Die Sitzung ist wie immer öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen.

Bitte unbedingt vorher anmelden unter 0461-55363.

 

Hofgespräche zur Landtagswahl mit den Flensburger Kanditat*innen am 5. Mai im Hof des Gewerkschaftshauses

Anmeldung erbeten

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

am 8. Mai stehen die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein an. Deshalb wollen wir die Gelegenheit nutzen, die Flensburger Kandidat*innen der demokratischen Parteien kennenzulernen und mit ihnen zu diskutieren. Wo liegen Ihre Schwerpunkte, was sind die Hauptforderungen, was unterscheidet sie?

Wir laden deshalb ein zu unseren

Hofgesprächen im Gewerkschaftshaus, Große Str. 21-23

am Donnerstag, 5. Mai 2022 ab 18 Uhr

Mit:

Kianusch Stender, SPD, Uta Wentzel CDU, Christian Dirschauer, SSW, Tjark Naujoks, DIE LINKE, Andreas Rothgaenger, Freie Wähler, Annabell Pescher, DIE GRÜNEN, Kay Richert, FDP

Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung und einen regen Austausch mit Euch und unseren Gästen.

Anmeldung unter flensburg@dgb.de  

Herzliche Grüße von Joachim Sopha und Gabriele Wegner

V.i.S.d.P.: DGB SH Nordwest, Stadtverband Flensburg, Große Straße 21 – 23, 24937 Flensburg

Ministerpräsident Daniel Günther nach positivem PCR-Test in häuslicher Isolation 

KIEL, 25.04.2022. Aufgrund eines routinemäßigen Selbsttests vor einer internen Besprechung am gestrigen späten Nachmittag, der positiv ausgefallen ist, hat sich Ministerpräsident Daniel Günther in häusliche Isolation begeben. Das Ergebnis des anschließenden PCR-Tests ist heute Morgen positiv ausgefallen. Der Ministerpräsident ist symptomfrei und führt die Amtsgeschäfte vorläufig von zuhause weiter.

Aufgrund zahlreicher Kontakte hat sich der Ministerpräsident in den vergangenen Wochen täglich teilweise mehrfach getestet, um die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Ein Selbsttest am Sonntagmorgen war zuvor negativ ausgefallen.

Haus für junge Gewaltopfer in Flensburg eröffnet

Childhood-Haus in Flensburg nimmt seine Arbeit auf

FLENSBURG. Das erste Childhood-Haus Schleswig-Holsteins ist am Freitag (22.4.) in Flensburg eröffnet worden. Kinder und Jugendliche, die von sexualisierter oder auch körperlicher Gewalt betroffen und in ein Strafverfahren eingebunden sind, werden hier mit besonderer Fürsorge, Rücksicht und professionell in einer kinderfreundlichen, sicheren Umgebung betreut. Das Childhood-Haus wird durch das Justizministerium, das Innenministerium und das Sozialministerium des Landes unterstützt.

Das Childhood-Haus nimmt die Idee des skandinavischen „Barnahus“ („Kinderhaus“) auf und setzt es modifiziert um. Mit dem Childhood-Haus wird eine gut strukturierte und koordinierende Anlaufstelle geschaffen, die alle mit dem Fall befassten Stellen in abgestimmtem Handeln unter einem Dach vereint. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen stehen im Fokus aller Überlegungen und Maßnahmen. Ihre Belastungen sollen weitestgehend verringert werden. Justiz, Polizei, Ärzteschaft, psychosoziale und sozialpädagogische Beratung, Jugendamt und Psychosoziale Prozessbegleitung wirken hier Hand in Hand. Hauptziel ist es, eine Retraumatisierung der Kinder und Jugendlichen zu verhindern und sie beim Bewältigen des Erlebten zu stärken.

„Der Flensburger Standort für das erste Childhood Haus wurde ausgewählt, weil in Flensburg bereits eine jahrzehntelange gute Zusammenarbeit von Staatsanwaltschaften und Gerichten mit allen weiteren beteiligten Fachstellen besteht. Die richterliche Videovernehmung hat sich dort sehr gut bewährt und bildet einen wichtigen Baustein bei der kindgerechten Umsetzung von Verfahren. Ich bin sicher, dass das Childhood-Haus Flensburg aufgrund der guten Voraussetzungen schnell einen erfolgreichen Weg nehmen wird“, sagte Justizminister Claus Christian Claussen bei der Eröffnungsfeier.

„Kinder und Jugendliche brauchen unseren besonderen Schutz. Das gilt ganz besonders für diejenigen von ihnen, die Opfer von Gewalt und Straftaten geworden sind. Es ist wichtig, dass sie bei den Ermittlungsverfahren gut betreut werden, dass berücksichtigt wird, wie es ihnen geht und welche Hilfe sie brauchen, dass eine Retraumatisierung im Verfahren vermieden wird. Ich bin überzeugt davon, dass wir alle gemeinsam mit dieser wichtigen Einrichtung hier in Zukunft noch besser und umfangreicher die betroffenen Kinder und Jugendlichen betreuen können“, erklärte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack.

Träger des Childhood-Hauses ist Pro Familia Schleswig-Holstein. Christa Wanzeck-Sielert, 1. Vorsitzende des Landesverbandes: „Wir freuen uns sehr, dass wir die Trägerschaft für dieses Leuchtturmprojekt übernehmen. Pro Familia bringt umfangreiche Erfahrungen aus der Beratung und Begleitung betroffener Kinder mit und setzt sich schon lange für einen umfassenden Kinderschutz ein. Mit dem Childhood-Haus machen wir einen großen Schritt hin zu einer kindgerechten und umfassenden Versorgung der Betroffenen.“

Dr. Astrid Helling-Bakki, Geschäftsführerin der World Childhood Foundation Deutschland: „Wir versprechen uns viel vom Standort Flensburg. Hier besteht schon seit langem eine sehr gute Zusammenarbeit der Professionen. Auch die Trägerschaft eines freien Trägers der Jugendhilfe bildet ein Novum für das Konzept der Childhood-Häuser, die bislang vielfach auch bei Kliniken angebunden wurden. Wir sehen durch die Entwicklungen in Flensburg bereits jetzt wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Childhood-Häuser in Deutschland.“

Im Flensburger Childhood-Haus selbst sind eine koordinierende Fachkraft, eine Beraterin und eine Kinderärztin tätig. Zudem ist das Childhood-Haus als regionale Untersuchungsstelle der Rechtsmedizin für Kinder und Jugendliche vorgesehen. Die weiteren mitwirkenden Stellen kommen hinzu. Bei Eröffnung des Hauses berichtete auch ein Mitglied des Betroffenenrates bei der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs vom Erlebten. Beteiligte Stellen informierten über ihre Aufgaben.

Zum Childhood-Haus Konzept:

Das Childhood-Haus ist eine bundesweite Initiative der World Childhood Foundation, die sich als Stiftung seit mehr als 20 Jahren für den Schutz von Kindern vor Gewalt und Misshandlungen einsetzt. Nach dem Childhood-Haus Konzept sollen Kinder und Jugendliche, die als Opfer von Gewalt in ein Strafverfahren eingebunden sind, mit besonderer Fürsorge über die auf sie zukommenden Abläufe informiert und dabei begleitet werden. Die betroffenen Kinder werden üblicherweise mit verschiedenen Situationen der Vernehmung, medizinischen Untersuchung und Beratung konfrontiert, die eine zusätzliche Belastung bedeuten können. In einem Childhood-Haus sollen alle erforderlichen Maßnahmen unter einem Dach und in einer kinderfreundlichen Umgebung möglich sein. Dazu gehören u.a. polizeiliche und richterliche (§§ 58a, 255a StPO) Videovernehmungen, medizinische Untersuchungen, die Information über Opferrechte und Vermittlung in Unterstützungsangebote. Alle dort handelnden Personen verfügen über entsprechende Qualifikationen und stehen in einem fortdauernden interdisziplinären Austausch. Durch diesen Ansatz soll verhindert werden, dass betroffene Kinder weitere Belastungen erfahren müssen, z.B. durch eine besonders lange Verfahrensdauer.

Die Justiz in Flensburg sowie viele Kooperationspartner der Stadt haben sich bereits 2019 intensiv mit einem Konzept der kindgerechten Justiz beschäftigt. Auf einer interdisziplinären Tagung wurden Wege diskutiert, wie es – bei Einhaltung der prozessualen Regeln und Vorgaben –  gelingt, Kinder schonend und kindgerecht durch die Verfahrensmaßnahmen zu begleiten. Die Gründung des Childhood-Hauses in Flensburg ist die Fortführung und Umsetzung eines bereits begonnenen Diskurses.

Panzer aus Flensburg für die Ukraine?

Mahnwache von Friedensaktivisten am Freitag (22.4.) vor dem Eingang von Rheinmetall in Flensburg. Die Aktivisten wenden sich unter anderem gegen die Aufrüstung und Lieferung von Leopard- und Marder-Panzern, die derzeit bei Rheinmetall stehen, in die Ukraine – Foto: DFG-VK

Rheinmetall beantragt Export von 100 Schützen-Panzern und 88 Leopard-Panzern in die Ukraine

Nach Mitteilung des Wirtschaftsministers Habeck verfügt der Rüstungskonzern Rheinmetall über ausgemusterte Panzer vom Typ Leopard und Marder. Nach Angaben der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) stehen in Flensburg etwa 100 Panzer. Sie sind derzeit nicht einsatzbereit. Nach einer Meldung von tagesschau.de vom 25.4. hat Rheinmetall vor kurzem einen Antrag bei der  Bundesregierung auf eine Exportgenehmigung für 100 Panzer des Typs Marder in die Ukraine beantragt. tagesschau.de berief sich dabei auf Insider-Informationen, nach denen sich der Rüstungs-Konzern zunächst um eine Exportgenehmigung für die Fahrzeuge in ihrem aktuellen Zustand bemühe, mit dem Ziel, sie in den kommenden Monaten einsatzbereit zu machen. Für den Export wäre eine Genehmigung des Bundessicherheitsrats, dem Bundeskanzler Olaf Scholz vorsitzt, notwendig. Dies wurde am gleichen Tag  in einer weiteren Meldung von tagesschau.de vom 25.4. bestätigt und Regierungssprecher Steffen Hebestreit mit der Ankündigung zitiert, dass die Bundesregierung „zeitnah“ über die von Rheinmetall beantragte Lieferung von 100 Marder-Schützenpanzer an die Ukraine entscheiden werde.

Spiegel.online meldete am 26.4., dass Rheinmetall zusätzlich der Ukraine die Lieferung von 88 gebrauchten Leopard-Kampfpanzern angeboten habe. Das gehe aus Unterlagen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, so spiegel.online. Danach beinhalte das Angebot auch die Ausbildung der Besatzung in Deutschland, Training für die Instandsetzung, Werkzeug, Ersatzteile, einen Servicestützpunkt und Munition. Zuerst hatte die »Welt« über das Angebot berichtet. Nach Informationen der Zeitung wurde die Genehmigung der Lieferung Ende vergangener Woche beim zuständigen Wirtschaftsministerium beantragt.

In welchem Umfang diese Panzer oder ein Teil davon bei der FFG und Rheinmetall-Defence in Flensburg für den Krieg in der Ukraine aufgerüstet und modernisiert werden sollen, ist derzeit nicht bekannt.

Bereits am 10. April 2022 gab es in den Stuttgarter Nachrichten einen kritischen Kommentar von Franz Feyder zu den Begehrlichkeiten der ukrainischen Regierung und zur möglichen Lieferung von deutschen Schützen-Panzern in die Ukraine:

Der deutsche Schützenpanzer weckt ukrainische Begierde. Dem darf die Bundesregierung nicht nachgeben – sonst kann sie mit den Mardern auch gleich Leichensäcke ins Kriegsgebiet schicken, kommentiert Franz Feyder.“ Und weiter heißt es in seinem Kommentar: „Ob die schnell aufgestellten ukrainischen Marderbataillone mehr als nur Kanonenfutter sind? Denn noch immer müssten sie ohne große Erfahrung mit einen unbekannten Waffensystem, das für andere Taktiken und Operationsführungen entwickelt worden ist, und ohne existierende Logistik gegen einen Eliteverband im panzergünstigen Gelände antreten. Da verwundert es, dass Melnyk und seine Claqueure nicht auch 1000 Leichensäcke zu den 100 Mardern geliefert haben wollen.“

vollständig nachzulesen unter: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.krieg-in-der-ukraine-der-marder-als-kanonenfutter.48faaae8-3849-48d9-b88c-633768ea74a8.html

Mehr zum Anliegen der Initiatoren und Teilnehmer der oben genannten Mahnwache auch in dem Stadtblog-Beitrag vom 21. April 2022: Mahnwache am 22. April um 11 Uhr vor Rheinmetall in Flensburg – Keine Leopard-Panzer aus Flensburg für den Krieg in der Ukraine unter: https://akopol.wordpress.com/2022/04/21/mahnwache-am-22-april-um-11-uhr-vor-rheinmetall-in-flensburg/

%d Bloggern gefällt das: