Archiv für den Tag 29. März 2022

Programm der KulturLücke Flensburg für den April 2022

Liebe Freund*innen der KulturLücke!

Auf geht’s in die Osterzeit. Wir laden ein, zum Ostereier Batiken in gemütlicher Atmosphäre. Kommt in die offene Kinder-Kunst-Werkstatt zum Spaß haben beim kreativen  Basteln, Malen, Kneten, Bauen und mehr, und zum Malen und sich Ausprobieren in der interkulturellen Malwerkstatt für Erwachsene. Ein weiteres spannendes Angebot sich mit Fuß, Hand und Mund gestalterisch zu beschäftigen, findet im 360° Haus in der Mürkwiker Str. 28-30 statt. Wir freuen uns auf euch!

Frühstücken in der Theaterwerkstatt Pilkentafel am 3. April

PLAN42 IM GESPRÄCH MIT KATHRIN FISCHER
Sonntag, den 03. April um 11 Uhr

In der Moderation von der Pressesprecherin der EUF Kathrin Fischer sprechen die 4 Künstlerinnen über ihre Arbeit, was Long Duration ist und interdisziplinäre Gemeinsamkeit, den Unterschied von Ausstellung und Aufführung. Genauso sind sie neugierig auf Rückmeldung und beantworten Fragen.

EINTRITT FREI!

Neues Format: Frühstücken in der Pilkentafel.

Wir schätzen die unverbindlichen Gespräche mit Ihnen und Euch nach der Aufführung sehr, aber manchmal ist ein kleiner Abstand, etwas mehr Konzentration und eine Moderation gut. Also versuchen wir ein neues Format: Das Frühstück in der Pilkentafel.

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist logo-pilkentafel.jpg.Es ist so gedacht, ab 11:00 Uhr ist die Kaffeemaschine startklar, die Croissants und etwas Obst liegen bereit, alle versorgen sich mit Essen und Trinken, plaudern, tauschen sich aus. Gegen 11:30 sammeln wir die Aufmerksamkeit und es gibt 45 Minuten ein konzentriertes Gespräch, danach geht es wieder ins offene über, man kann weitersprechen, Menschen kennenlernen oder Bekannte wieder treffen, noch einen Kaffee trinken.

Mehr auch auf der Homepage www.pilkentafel.de

Deutsche Umwelthilfe begrüßt das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz der Bundesregierung und fordert zügige Umsetzung

Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz: Auch die Lebensräume gefährdeter Insekten sollen durch Renaturierung wieder hergestellt werden – Foto: Jörg Pepmeyer

  • Auen, Moore, Wälder und Meere sollen durch Aktionsprogramm wieder zu funktionierenden Kohlenstoffspeichern werden

  • Schutzgebiete, Renaturierung und Abkehr von einer Landwirtschaft, die auf Entwässerung der Landschaft setzt, notwendig zur Erreichung der Klimaziele

  • Flächenbereitstellung und Zusammenarbeit der Länder bei der Umsetzung wird entscheidend für Erfolg

Berlin, 29.3.2022: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt das neue Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz von Bundesumweltministerin Lemke als wichtigen Schritt für den Klimaschutz. Intakte Ökosysteme können riesige Mengen Kohlenstoff binden, wenn mehr für ihren Schutz und ihre Renaturierung getan wird. Zur Erreichung der Klimaziele sind sie unverzichtbar. Im Klimaschutzgesetz sind für diese natürlichen Senken bereits ambitionierte Ziele verankert – das heute vorgestellte Aktionsprogramm soll diese umsetzen. Ein erstes Eckpunktepapier nennt nun die Wiederherstellung intakter Auen, Moore, Wälder, Meere und Küsten, die Ausweisung wirksamer Wildnis- und Schutzgebiete sowie die Förderung für die Bewirtschaftung wiedervernässter landwirtschaftlicher Flächen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sieht darin viel Potential und fordert die Bundesregierung und die Länder auf, die Punkte zügig umzusetzen.

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Die Bindung von Kohlenstoff durch natürliche Ökosysteme ist neben Energieeinsparungen und dem Ausbau der Erneuerbaren die dritte wichtige Säule auf dem Weg zur Klimaneutralität. Moore, Wälder, Meere und Auen sind durch Übernutzung derzeit schwer geschädigt und emittieren deshalb immer mehr Treibhausgase. Damit die Natur unseren Kampf gegen die Klimakrise unterstützen kann, benötigen wir wirksame Schutzgebiete an Land und auf See. Neben der Renaturierung müssen wir dringend aus der entwässerungsbasierten Landwirtschaft aussteigen – der Acker muss raus aus der Aue und die Moore müssen endlich nass bewirtschaftet werden. Ob das Aktionsprogramm diesen Strukturwandel hinbekommt, wird auch davon abhängen, ob Bund und Länder konstruktiv zusammenarbeiten und endlich die dringend benötigten Flächen bereitstellen. Wenn das gelingt, lassen sich Klima- und Biodiversitätskrise gemeinsam lösen. Scheitert das Programm, werden sich beide Krisen gegenseitig verstärken.“

Veranstaltungen in der Musikschule Flensburg

Liebe Freunde der Musikschule,

endlich können wir wieder einige Veranstaltungen planen. Folgende Termine stehen fest:

Mittwoch, 30.03.2022 um 19 Uhr: Mittwochsmusik im Emmi-Leisner-Saal der Musikschule. Das Programm für morgen abend (das Stück von Mozart mit Querflöte entfällt) gibt es hier zum Download

Mittwochsmusiken
In dieser Veranstaltungsreihe zeigen Schüler verschiedener Alters- und Leistungsstufen regelmäßig ihr Können. Lassen Sie sich überraschen von immer neuen Instrumentenkombinationen und bunte Programme von Klassik bis Jazz.

Schon mal vormerken:
Samstag, 21.05.2022: Dänisch-deutscher Musikschultag in Sonderborg
Am 21. Mai 2022 treffen sich in Sonderburg ca. 1400 Musikschüler zum 10. Dänisch-deutschen Musikschultag.

Mittwoch, 25.05.2022 um 19 Uhr: Mittwochsmusik im Emmi-Leisner-Saal der Musikschule

Mittwoch, 29.06.2022 um 19 Uhr: Mittwochsmusik im Emmi-Leisner-Saal der Musikschule

Ich freue mich auf ein Wiedersehen (und -hören)!

Mit besten Grüßen

Gabriel Köppen

MUSIKSCHULE FLENSBURG

Ltg. Gabriel Koeppen
Marienkirchhof 2-3
24937 Flensburg
Tel. (0461) 14 19 111
Fax (0461) 14 19 116

,,Wir nehmen euch mit!“ – Soli-Aktion der Stadtführer:innen für die Ukraine am 3. April

Der Flensburger Hafen zur Zeit des Handels mit den dänischen Kolonien und Inseln in der Karibik. Auch Thema einer der Stadtführungen. Als passende Lektüre dazu: Zucker, Rum und Sklavenarbeit – Ein kurzer Abriß zur Kolonialgeschichte Flensburgs von 1755 bis 1840

Spendenaktion der Flensburger Stadtführer:innen für die Ukraine Opfer.

Kurz-Stadtführungen zu je einer halben Stunde auf unterschiedlichen Wegen, zu vielfältigen Themen.

Mit den fürchterlichen Bildern aus den zerstörten ukrainischen Städten und den nicht enden wollenden Diskussionen auf allen politischen Ebenen wächst bei vielen Bürgern der Wunsch zu helfen. Und dies nicht nur durch Spenden, sondern auch tätig zu werden und die Unterstützung auch emotional und körperlich
zu spüren.

Vor diesem Hintergrund kam eine Gruppe von Stadtführern auf die ldee, lnteressierte zu Kurz-Stadtführungen einzuladen – zu je einer halben Stunde auf unterschiedlichen Wegen, zu vielfältigen Themen. Am Ende jeder Führung wird um eine Spende gebeten für Notfallversorgung in der Ukraine, organisiert von Dr. Hauke Frercks, Franziskus-Hospital Flensburg.

Die Führungen reihen sich wie Perlen aneinander, beginnend mit St. Nikolai am Südermarkt bis hin zur Dansk Centralbibliotek in der Norderstraße. Die Themen umfassen den Seehandel, die Kaufmannshäuser und -höfe, die dunklen Zeiten am Ende des Zweiten Weltkrieges, berühmte Flensburger:innen, prachtvolle Stadtkirchen und dänisch/deutsche ldentitäten.

Die ldee zu dieser Aktion entstand vor dem Hlintergrund der beispielhaft friedvollen Existenz der nationalen Minderheiten hier im Grenzland, aber auch in Erinnerung an die Tausenden von Flüchtlingen, die in den letzten Kriegsmonaten und in der Nachkriegszeit in Flensburg Aufnahme fanden. Und dass trotz der Bombardierungen unsere historische Altstadt verschont blieb. Auch daran wollen wir mit unseren Führungen erinnern und so den Bogen spannen zur kriegserschütterten Ukraine.

Die Führungen finden statt am verkaufsoffenen Sonntag, den 3.April,
und alle beginnen jeweils zur vollen Stunde um:
14:00 Uhr, 15:00 Uhr, 16:00 Uhr, 17:00 Uhr
und dauern ca. 30 Minuten.

Folgende Führungen werden angeboten:

„Glaube und Handel“ Start: St. Nikolai, Ende: Kreuzung Rathausstraße
„Untergang und Aufstieg“ Start: Kreuzung Rathausstraße, Ende: Heiliggeistkirche
„Leib und See/e“ Start: Heiliggeistkirche, Ende: Nordermarkt
„Ziemlich nördlich“ Start: Nordermarkt,  Ende: Dansk Centralbibliolek

VdK-Präsidentin: „Corona-Politik ist fahrlässig – durch Hotspot-Regel ist Chaos vorprogrammiert“

Sozialverband fordert bundesweite Verlängerung der Maskenpflicht in Geschäften über den 2. April hinaus

Kostenfreie Schnelltests und Testzentren dürfen nach Auffassung des VdK im Sommer nicht abgeschafft werden

Am 2. April läuft die Übergangsregelung für die bisherigen Schutzmaßnahmen aus dem Infektionsschutzgesetz aus. Ob noch eine Maskenpflicht etwa im öffentlichen Nahverkehr gilt, legen dann die Bundesländer fest. Weitergehende Beschränkungen können nur noch verhängt werden, wenn das Landesparlament für Hotspots eine kritische Lage feststellt. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele:

Verena Bentele – Präsidentin des größten deutschen Sozialverbandes VdK © VdK / Marlene Gawrisch

„Die Corona-Politik der Bundesregierung ist fahrlässig: Angesichts der hohen Infektionszahlen fordert der VdK, dringend grundlegende Corona-Schutzmaßnahmen wie die Maskenpflicht in Geschäften bundesweit über den 2. April hinaus zu verlängern. Viele Menschen mit einer chronischen Krankheit, einer Behinderung aber auch ältere Menschen haben Angst, angesichts von aktuell bis zu 300.000 Neuinfektionen pro Tag sich mit Corona anzustecken. Ihr Schutz muss oberste Priorität haben. Stattdessen ist nun durch das geänderte Infektionsschutzgesetzt und die sogenannte „Hotspot“-Regelung Chaos vorprogrammiert. Diese Regelung droht zudem vor Gericht aufgehoben zu werden. Die Regierung wiederholt damit Fehler der Vergangenheit, aus denen sie längst hätte lernen müssen.“

Für verheerend hält der VdK zudem, dass es ab Juni 2022 keine kostenlosen Schnelltests mehr geben soll: Das gilt für die Bürgertests, aber auch bei Verdacht auf eine Infektion. Das breite Netz an Testzentren wird dann abgebaut werden. Damit gibt die Bundesregierung ein entscheidendes Messinstrument in der Pandemie aus der Hand. Nur die massenhaften Tests in den Testzentren lassen ein einigermaßen aktuelles Bild vom Infektionsgeschehen zu. Das ist notwendig, um die Pandemie weiter zu begleiten und weitere Schutzmaßnahmen zu treffen. Denn die Corona-Pandemie wird auch nach dem Sommer 2022 keineswegs vorbei sein.“

Osterferien-Programm auf der Museumsinsel Schloss Gottorf

Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche ab 5. April

Jetzt anmelden!

Langweile in den Ferien? Nicht mit Schloss Gottorf. Die Landesmuseen bieten in den Osterferien ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Jugendliche an.

Kosten: 9 Euro pro Veranstaltung. Anmeldung ist ab sofort möglich: 04621/813222, service@landesmuseen.sh

Das Programm im Überblick:

Di., 5. April, 11 Uhr:  Häschenschule. Hier gibt es was auf die „Löffel“

Das Osterfest rückt immer näher und so ist es an der Zeit, dass sich alle kleinen Langohren wieder in der Häschenschule treffen. Hier lernen sie unter anderem, wie man sich richtig vor Förstern und Füchsen versteckt, wie viel Spaß kunterbunte Farben machen und wie man schnell Haken schlagen kann, damit beim Verstecken der Ostereier alles glatt geht.

Geeignet für Kinder von 4 bis 8 Jahren. Dauer: 2 Stunden.

Mi., 6.4., 11 Uhr: Wenn Steine wünschen helfen

Foto © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Ein Ausflug in die Steinzeitsammlung verrät, welche wichtige Rolle Steine für unsere Vorfahren spielten. Ob Beile oder Klingen, viele Gegenstände wurden mit Geschick und manchmal sogar kunstvoll daraus angefertigt. Kunstvoll können auch in der heutigen Zeit Steine bearbeitet werden. Wie bei diesem Kurs, wenn Kinder sich ihren Wunschstein gestalten. Mit Farbe und anderen Materialien wird er zum einzigartigen Kunstwerk. Und wer weiß, vielleicht hilft er ja wirklich beim Wünschen?!

Geeignet für Kinder von 7 bis 12 Jahren. Dauer: 2 Stunden

Do., 7.4., 13 Uhr: Häschenschule. Hier gibt es was auf die „Löffel“

Foto © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Das Osterfest rückt immer näher und so ist es an der Zeit, dass sich alle kleinen Langohren wieder in der Häschenschule treffen.
Hier lernen sie unter anderem, wie man sich richtig vor Förstern und Füchsen versteckt, wie viel Spaß kunterbunte Farben machen und wie man schnell Haken schlagen kann, damit beim Verstecken der Ostereier alles glatt geht.

Geeignet für Kinder von 4 bis 8 Jahren. Dauer: 2 Stunden.

 

Di, 12.4., 11 Uhr: Häschenschule. Hier gibt es was auf die „Löffel“

Das Osterfest rückt immer näher und so ist es an der Zeit, dass sich alle kleinen Langohren wieder in der Häschenschule treffen. Hier lernen sie unter anderem, wie man sich richtig vor Förstern und Füchsen versteckt, wie viel Spaß kunterbunte Farben machen und wie man schnell Haken schlagen kann, damit beim Verstecken der Ostereier alles glatt geht.

Geeignet für Kinder von 4 bis 8 Jahren. Dauer: 2 Stunden.

Der Gottorfer Riesenglobus. Foto © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/Henrik Matzen

Mi., 13.4., 13 Uhr: Der Gottorfer Riesenglobus. Wunderwerk der Technik

Vor ungefähr 350 Jahren war der über drei Meter große Gottorfer Globus weltberühmt. Außen wie eine Weltkugel bemalt, ist er im Inneren ein Himmel mit Sternenbildern, Fabeltieren und Sagengestalten. Die Kinder erkunden das alte Wunderwerk der Naturwissenschaft und Technik. Im Anschluss werden perönliche Postkarten mit Sternenbildern verziert.

Geeignet für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Dauer: 2 Stunden

Do, 14.4., 13 Uhr: Häschenschule. Hier gibt es was auf die „Löffel“

Das Osterfest rückt immer näher und so ist es an der Zeit, dass sich alle kleinen Langohren wieder in der Häschenschule treffen. Hier lernen sie unter anderem, wie man sich richtig vor Förstern und Füchsen versteckt, wie viel Spaß kunterbunte Farben machen und wie man schnell Haken schlagen kann, damit beim Verstecken der Ostereier alles glatt geht.

Geeignet für Kinder von 4 bis 8 Jahren. Dauer: 2 Stunden.

Spezielle Hinweise

Aufgrund der Corona-Pandemie ist es möglich, dass einzelne  Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden müssen oder in einem anderen Rahmen stattfinden. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite des Museums über aktuelle Änderungen oder kontaktieren Sie den Service:+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh.

All Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER.

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten ab 1. April
Montag: geschlossen
Dienstag: 10:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch: 10:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 – 17:00 Uhr
Freitag: 10:00 – 17:00 Uhr
Samstag: 10:00 – 18:00 Uhr
Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Was sagen Schleswig-Holsteins Spitzenkandidat*innen zu Klima- und Umweltfragen?

Landtagswahl in SH: Das Spitzengespräch zur Umweltpolitik am 31. März im Live-Stream

Kiel. Die Spitzenkandidat*innen von Grünen, SPD und CDU stellen sich am 31. März den Fragen des Bund für Umwelt- und Naturschutz e. V. Der BUND-Landesverband freut sich ab 18:30 Uhr auf eine spannende Diskussionsrunde mit Monika Heinold, Thomas Losse-Müller und Tobias Koch.

Aufgenommen beim Offenen Kanal Kiel (wo eine Aufzeichnung am Folgetag um 18:30 Uhr ausgestrahlt wird) streamt der BUND die Veranstaltung live auf seinem Youtube-Kanal unter https://youtu.be/TBRhEI9Nhm4 Das Besondere an der Veranstaltung: Zuschauer*innen haben die Möglichkeit live ihre Fragen an die Kandidat*innen zu schicken, per Mail an landtagswahl@bund-sh.de oder über die sozialen Kanäle des Landesverbands (Twitter: @SHBUND, Instagram: @bund_sh und facebook: @BUNDSchleswigHolstein). Auch die Kommentarfunktion des Videoportals kann verwendet werden.

„Wir möchten Demokratie, Bürgerbeteiligung und Meinungsaustausch offen ermöglichen,“ betont Dr. Claudia Bielfeldt, Vorstandsvorsitzende des BUND in Schleswig-Holstein und Moderatorin des Formats. „Viele Politiker*innen schreiben sich Natur- und Umweltschutz öffentlichkeitswirksam auf das Partei-Fähnchen: Ob das ein Greenwashing ist oder sie wirklich fit im Thema sind und die Brisanz der Themen verstanden haben, wird sich dann herausstellen“.

Die Wahlkampfteams haben versprochen, nicht beantwortete Fragen umgehend zu bearbeiten. Ihre Antworten werden dann auf bund-sh.de/landespolitik veröffentlicht. Dort finden interessierte Leser*innen auch jetzt schon die mit Hintergrundwissen und Fakten aufbereiteten 11 Forderungen des BUND und der BUNDjugend zu den wichtigsten Umwelt- und Naturschutzthemen wie etwa Mobilitätswende, Biodiversität, Meeresschutz, Flächenverbrauch und Energiewende.

„Ab Anfang April bieten wir zudem allen Interessierten über unsere Homepage die Möglichkeit, ihre regionalen Kandidat*innen der demokratischen Parteien direkt per Mail mit unseren Fragen zu kontaktieren und mit den Forderungen zu konfrontieren,“ so Ole Eggers, Landesgeschäftsführer des BUND in Schleswig-Holstein. „Außerdem präsentieren wir jeweils eines der elf Themen je Woche seit Ende Februar auf Twitter, Instagram und Facebook in niedrigschwelligen, informativen Häppchen und Videos. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung der Umweltszene – ob beim Fragenstellen auf den diversen Kanälen oder beim Häkchenmachen am 8. Mai zur Landtagswahl.“  

Mahnwache am 1. April ab 11 Uhr auf dem Südermarkt: Nein zum Krieg in der Ukraine!

Ein Beitrag der DFG-VK Gruppe Flensburg

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

Die nächste Mahnwache gegen den Krieg in der Ukraine findet statt am Freitag, den 1. April 2022 ab 11.00 Uhr auf dem Südermarkt.

Wir rufen auf zur Kriegsdienstverweigerung in allen Armeen.

Dar Angriff auf die Ukraine ist wie jeder Krieg ein Verbrechen an der Menschheit. Krieg ist nie eine Lösung. Militärische „Verteidigung“ führt nur zur Selbstzerstörung und vielen Toten. Der Konflikt kann nur friedlich auf dem Verhandlungswege gelöst werden.

Kriegsdienstverweigerer und Desertezure brauchen ein sicheres Bleiberecht.

Kriegsdienstverweigerung gilt nicht nur für Soldaten. Dazu unten ein gutes Beispiel aus der italienischen Hafenstadt.

Wir bitten um rege Beteiligung, Weiterleitung und Veröffentlichung.

mit freundlichen Grüßen

Ralf und Siglinde Cüppers

Wir fanden auf https://dockers-international.org/  und das Bekanntmachen übernehmen wir gerne:

Transportarbeiter in Italien weigern sich Waffen für den Ukraine Krieg zu verladen

Am Flughafen Galileo Galilei in Pisa weigern sich Arbeiter seit dem 14. März eine Luftfracht zu beladen, die aus Waffen, Munition und Sprengstoff besteht. Diese Luftfracht war zudem als »humanitäre Hilfslieferungen« für die Ukraine getarnt. Das teilte die Gewerkschaft Unione Sindicale di Base (USB) mit: »Wir verurteilen diese offenkundige Betrugsaktion aufs schärfste, die auf zynische weise die „humanitäre Hilfe“ als Vorwand nutzt, um den Krieg in der Ukraine anzuheizen.“

Anfang März war aufgedeckt worden, dass der Flughafen von Pisa als ein Umschlagplatz für Waffen und Munition, darunter auch Stinger -Raketen und Panzerabwehrwaffen, genutzt wird. Diese Lieferungen sollen über den polnischen Flughafen Rzeszow in die Ukraine geschickt werden.

Inzwischen schlossen sich auch die Hafenarbeiter im nahegelegenen Livorno dem Protest an. Die USB Sektion von Porto Livorno erklärten: »Wir stehen an der Seite des Volkes der Ukraine des Donbass und Russlands, und wir wollen uns nicht in diesem Konflikt einmischen«. Zudem rief die Gewerkschaft alle Beschäftigten auf, die Verladung von Waffen und Sprengstoff zu verweigern und forderten einen sofortigen Waffenstillstand und Friedensgespräche.

Die Hafenarbeiter werfen noch einen anderen, sehr bedeutenden Aspekt in Sachen Waffentransport auf: „Wie vor einigen Monaten in unserem Hafen, als eine Ladung Sprengstoff für Israel im Toskana – Dock eintraf, fragten wir uns, welche Sicherheitskontrollen es bei solchen Transporten von Kriegsmaterial gibt. Ist es normal, dass Arbeitnehmer und sogar die Öffentlichkeit solchen Risiken ausgesetzt sind?“ Die USB- Gewerkschaft rief zu Antikriegsdemonstrationen am Flughafen Pisa auf.

Die Boykott- und Antikriegsaktivitäten in Pisa und Livorno gilt es breit bekannt zu machen, insbesondere in ver.di und der IG Metall sowie unter den Hafen- und Transportarbeitern in den deutschen Seehäfen, Flughäfen und Güterverkehrsverladestationen. Das Vorgehen der Kolleginnen und Kollegen aus Pisa/ Livorno muss Schule machen!

Deutsche Friedensgesellschaft –
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

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