Archiv für den Tag 26. März 2022

Für ein anderes Europa – Die LINKE Flensburg lädt zum Gespräch mit dem Europa-Abgeordneten Martin Schirdewan ein – online am 30. März

Mittwoch, 30. März 2022 Um 19:30 Uhr – online

Auf Facebook: https://www.facebook.com/events/353687653181328/

Veranstaltung von Martin Schirdewan und DIE LINKE. Flensburg

Öffentlich  · Jeder auf und außerhalb von Facebook

Arm oder Reich, Stadt oder Land, Bus oder Auto und nicht zuletzt Krieg oder Frieden. Nahezu jedes Thema besitzt heute eine europapolitische Dimension.Der Krieg in der Ukraine hat uns allen vor Augen geführt, wie wichtig eine europäische Abstimmung der Politik ist.

Wir wollen das gute Leben für alle! Aus unserer Sicht ist ein anderes, demokratischeres Europa möglich. Dafür engagieren wir uns.

Über Europa, die EU und die Bedeutung einer gemeinsamen sozialistischen Perspektive will ich am 30.03. um 17:15 Uhr mit Martin Schirdewan sprechen.

Podium:

Martin Schirdewan – Mitglied des Europäischen Parlaments für DIE LINKE und Fraktionsvorsitzender von THE LEFT

Luca Grimminger – Kreisvorsitzender DIE LINKE. Flensburg

Museumsberg Flensburg: Veranstaltungsprogramm April 2022

Lotte Eckener, New York 1931

Der Museumsberg Flensburg zeigt vom 27.3. – 26.6.2022 die Ausstellung „Lotte Eckener. Tochter, Fotografin und Verlegerin“

Ausstellungs-Eröffnung am Sonntag, 27. März, um 11.30 Uhr

Lotte Eckener 1920

Lotte Eckener {1906 – 1995} stand immer im Schatten ihres Vaters Dr. Hugo Eckener, dem aus Flensburg stammenden Wegbegleiter und Nachfolger des Luftschiffpioniers Ferdinand Graf Zeppelin. Dabei hat sie als Fotografin, Autorin und Verlegerin eigene Spuren hinterlassen und das kulturelle Leben ihrer Zeit mitgeprägt.

lhre Fotografien von UFA-Stars und Berühmtheiten aus dem Berliner Nachtleben der 1920er Jahre sind dabei ebenso interessant wie ihre Rolle als Mitbegründerin von ,,Simon und Koch“, des ersten deutschen Verlags der Nachkriegszeit, der ausschließlich von Frauen geführt wurde.

Zu ihrem großen Freundes- und Bekanntenkreis zälhlten Persönlichkeiten wie Otto Dix, Hermann Hesse oder Carl Zuckmayer. Höchste Zeit also, diese vergessene ,,Enkeltochter Flensburgs“ wieder zu entdecken.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Hesse Museum Gaienhofen und der Literarischen Gesellschaft Forum Allmende in Konstanz.

Sonntag, 3. April, 11.00 Uhr
Osterbilder in Tupftechnik
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 3. April, 11.30 Uhr
Highlights im Hans-Christiansen-Haus
Führung mit Hendrik Heft

Montag, 4. April, 10-13 Uhr
Wie früher fotografieren
Workshop für Kinder ab 8 Jahren
Kosten: 5 € mit Anmeldung!

Montag, 4. April, 15.00 Uhr
Aufgeweckte Kunstgeschichten
Bildbetrachtung für Menschen mit Demenz
mit Martina Klose-März (nur mit Anmeldung)

Donnerstag, 7. April, 18.00 Uhr
Dorothee Bachem. Am Ufer des Eridanos
Dialog-Führung mit Dörte Ahrens und Dorothee Bachem

Dorothee Bachem: Am Ufer des Eridanos

noch bis 6. Juni 2022 zu sehen

Frau mit schwarzer Maske – Copyright Dorothee Bachem

Der Museumsberg Flensburg präsentiert in einer reichen Auswahl die Malerei der Künstlerin Dorothee Bachem (geb. 1945 in Konstanz). Seit 1970, nach einem Studium an der Hochschule für bildende Künste in Berlin, lebt und arbeitet sie an der Flensburger Förde. Viele Jahre davon war die Alte Schule in Dollerupholz mit der angrenzenden Uferlandschaft der Außenförde ihr Refugium.

Unmittelbare Einflüsse und Begebenheiten greift die Künstlerin auf und verarbeitet sie mit kostbaren malerischen Mitteln und aufwendigen Techniken in ihren Werken. Mit ihrer einzigartigen Poetik schafft sie Bildgeschichten, die surreal, traumhaft und zeitlos sind. Die Bildwelt der Romanik klingt in ihren Werken an, aber auch Bezüge zu Giotto oder zu Picasso und dem Kubismus lassen sich aufweisen.

Wie am Faden der Ariadne kann man sich anhand der Texte, die Dorothee Bachem ihren Bildern eigens dichtet, in die Labyrinthe ihres gemalten Kosmos‘ begeben. Die bebilderte Publikation, die anlässlich der Ausstellung erscheint, versammelt Reden der letzten Jahre, Interviews und neueste Texte der Künstlerin zu ihren Bildern, außerdem einen Text der Kuratorin Dörte Ahrens.

Sonntag, 10. April, 11.00 Uhr
Schäfchenwolken
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 10. April, 11.30 Uhr
Dorothee Bachem. Am Ufer des Eridanos
Dialog-Führung mit Dörte Ahrens und Dorothee Bachem

Montag, 11. April, 10-13 Uhr
Wie früher fotografieren
Workshop für Kinder ab 8 Jahren
Kosten: 5 € mit Anmeldung!

Sonntag, 24. April, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 24. April, 11.30 Uhr
Lotte Eckener. Tochter, Fotografin und Verlegerin
Kuratorenführung mit Dr. Michael Fuhr

Samstag, 30. April, 10-17 Uhr
Visual Storytelling zur Ausstellung „Lotte Eckener“
Fotografie-Workshop mit Tilman Köneke
Mit Anmeldung!

Ausstellungen:

  • Dorothee Bachem. Am Ufer des Eridanos
    noch bis 6.6.2022
  • Lotte Eckener. Tochter, Fotografin und Verlegerin
    27.3.-26.6.2022

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Für jeden Museumsbesuch gilt die 2G-Regel und Maske tragen ist erwünscht. Kinder ab 7 Jahren benötigen den Testnachweis der Schule.

Museumsberg

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de/

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SSW: Wohnen darf nicht zum Luxusgut werden

Der SSW fordert mehr öffentlichen, sozialen Wohnungsbau, ein Wohnraumschutzgesetz und eine Mietpreisbremse

Altbauwohnungen in Flensburg – Foto: Jörg Pepmeyer

Lars Harms, der Vorsitzende des SSW im schleswig-holsteinischen Landtag: „Die Schwächsten am Wohnungsmarkt haben von der Landesregierung wenig bis gar nichts zu erwarten.“

Lars Harms weiter in seiner Rede im Landtag zu TOP 35 – Kurzfristig bezahlbares Wohnen ermöglichen (Drs. 19/3712):

„Fakt ist, noch nie war Wohnen so teuer wie jetzt. Bau-, Reparatur- und Energiekosten aber auch die Nebenkosten steigen in die Höhe. Und die Mieten steigen sowieso für viele ins Unermessliche.
Immer weniger Menschen können sich deshalb lebenswerten Wohnraum leisten. Das kann so nicht sein. Wohnen darf nicht zum Luxusgut werden. Eine gute preiswerte Wohnung ist ein Menschenrecht! Das Land muss deshalb den Kommunen in Schleswig-Holstein dabei helfen, mehr öffentlichen, sozialen Wohnraum zu schaffen.

Aber die Kommunen brauchen auch mehr Befugnisse, um bei widrigen Wohnverhältnissen eingreifen zu können. Denn leider gibt es auch bei uns im Land viele Wohnungen in einem erbärmlichen Zustand, der mit Wohnen nicht mehr viel gemein hat. Wir als SSW wollen daher ein Wohnraumschutzgesetz einführen, damit Kommunen bei genau solchen beschämenden Wohnverhältnissen, sofort einschreiten können. Die Menschen, die in solchen Wohnungen leben, haben eine echte Unterstützung verdient. Dies könnten die Kommunen übernehmen und somit für die Betroffenen das Leben wieder lebenswert machen. Jetzt sind den Kommunen aber die Hände gebunden und die Menschen haben kaum eine Chance, solchen unzumutbaren Wohnbedingungen zu entfliehen. Und das nur, weil sich die Jamaika-Koalition bisher einem Wohnraumschutzgesetz verschlossen hat! So werden die Leute alleine gelassen. Das kann doch nicht sein!

Was wir auch dringend brauchen, ist die Möglichkeit eine Fehlbelegungsabgabe erheben zu können, wenn gut situierte Menschen in Sozialwohnungen leben. Mit den gewonnenen Einnahmen können dann zusätzliche Sozialwohnungen geschaffen werden. So würde der Wohnungsmarkt entlastet und gleichzeitig auch so ein bisschen mehr soziale Gerechtigkeit am Wohnungsmarkt geschaffen. Wir haben das vorgeschlagen und Jamaika hat das abgelehnt. Das Nachsehen haben die, die dringend auf günstigen Sozialwohnraum angewiesen sind!

Zudem braucht es weitere Maßnahmen, um den Mietenanstieg zu stoppen, auch für Mietobjekte ohne Sozialbindung. Wir fordern eine Mietpreisbremse!  Sie wirkt als Linderungsmaßnahme bei Umzügen und Wiedervermietung. Hier muss es klare Regeln geben, was den Mietpreis angeht. Eine weitere Maßnahme, die über den Wechsel von Mietern hinausgeht ist die Kappungsgrenze. Sie schreibt vor, dass Mieterhöhungen innerhalb von drei Jahren maximal 15% betragen dürfen. Derzeit können es bis zu 20 % sein. Wer kann dies denn noch bezahlen? Über die Einführung von Mietpreisbremse und Kappungsgrenze kann man nicht ernsthaft noch diskutieren. Beides muss kommen, und zwar schnell!

Das Glück, endlich eine passende preiswerte Wohnung gefunden zu haben, dreht sich schnell ins Gegenteil, wenn erst einmal jede Menge Mieterhöhungen aufgelaufen sind. So etwas ist unerträglich für die vielen Menschen im Land, die auf Grund ihrer hohen Mieten, jeden Euro zwei Mal umdrehen müssen. Insbesondere die Schwächsten am Wohnungsmarkt haben von der Landesregierung wenig bis gar nichts zu erwarten. In den vergangenen fünf Jahren ist nicht viel passiert. Dabei drängt die Zeit. Wohnen lässt sich nicht aufschieben. Die Menschen in Schleswig-Holstein brauchen jetzt bezahlbaren Wohnraum und eine faire Chance auf dem Wohnungsmarkt.

Es braucht genau diese eben beschriebenen, vielschichtigen Maßnahmen, um schnell für spürbare Entspannung zu sorgen. Lassen sie uns deshalb schnell einen Beschluss fassen, damit die Mieten in Schleswig-Holstein noch bezahlbar bleiben!“

Energiewende selber machen: Der Klimapark Glücksburg öffnet im April

Gästehaus des Zentrums für nachhaltige Entwicklung, artefact, in Glücksburg – Foto: Werner Kiwitt

Wie geht Energiewende?

Durch den Krieg in der Ukraine ist Vielen erst bewusst geworden, dass fossile Energien nicht nur schlecht für das Klima, sondern auch für Demokratie und Menschenrechte sind. Der Ruf nach Atomenergie, der mit Abstand teuersten und ebenfalls nur begrenzt vorhandenen Energiequelle wird wieder laut. Welche erneuerbaren Energien sind bei uns und weltweit nutzbar, reichen sie für unseren Energiebedarf? Wie lassen sie sich von mir selber nutzen?

Energie begreifen im Klimapark Glücksburg – Foto: Werner Kiwitt

Im Klimapark Glücksburg, dem Energieerlebnispark des Zentrums für nachhaltige Entwicklung, artefact, entdecken die Besucher nicht nur, wie dramatisch der Mensch seit Erfindung der Dampfmaschine natürliche Prozesse durcheinanderbringt, sondern sie finden auch heraus, wie Energie umgewandelt, verwendet aber eingespart werden kann: „Wie kommt die Sonne in die Steckdose?“ An mehr als 40 Pavillons und Probierstationen lässt sich herausfinden, wer selber mehr Watt in den Waden hat als ein Solarspringbrunnen oder wie Wasserkraft genutzt werden kann. „Über den Spaß hinaus zeigen wir konkrete Handlungsmöglichkeiten auf und machen Mut zur Zukunft.“ erläutert artefact-Geschäftsführer Werner Kiwitt das Konzept.

Das gesamte Zentrum mit Gästehäusern und Werkstätten versorgt sich bereits seit Jahrzehnten komplett mit erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Solarthermie, Windkraft und Biomasse. Hunderte Solarfachberater und andere Existenzgründer erhielten hier Know how und Motivation für eigene Initiativen. Eine im Vorjahr neu installierte Anlage kann Solarenergie aus drei Himmelsrichtungen nutzen „Doch auch jeder Privatmensch hat Handlungsmöglichkeiten, kann anders mobil sein, Stromanbieter wechseln, Balkon oder Dach für Solarenergie nutzen.“ so Kiwitt. Bei Gruppenführungen können über den Klimapark-Besuch hinaus auch Erfahrungen mit Elektromobilität – das Zentrum hat für seine Gäste auch Leihfahrzeuge – ökologischen Bau-und Dämmstoffen ausgetauscht werden.

Nachdem in den letzten beiden Jahren durch die Corona-Pandemie der Saisonstart verschoben werden musste, öffnet der Klimapark Glücksburg nun bereits im April an allen Wochenenden und Feiertagen. Schulklassen und andere Gruppen können sich jedoch auch an Wochentagen für Power-Rallyes, Führungen und Projekttage rund um Energie, Bauen und anderen Themen anmelden.

An den Wochenenden und Ostertagen ist der Klimapark von 10 bis 18 Uhr geöffnet, ab Mai zusätzlich dienstags bis freitags ab 9 Uhr.

Weitere Informationen:


Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg (Ostsee)
Tel.: 04631-61160
www.artefact.de    info@artefact.de

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