Archiv für den Tag 10. März 2022

ZWEI BENEFIZKONZERTE „HILFE FÜR DIE UKRAINE“ am 12. März in St. Marien und am 2. April in St. Nikolai

Täglich erreichen uns schreckliche Bilder und Nachrichten aus der Ukraine.

Stadtkantor Michael Mages möchte mit bekannten Flensburger Musikern ein Zeichen der Solidarität und der humanitären Unterstützung setzen und lädt zu zwei Benefizkonzerten nach St. Marien und St. Nikolai (am 2. April, 17.00 Uhr) ein.

Das erste Konzert findet statt am

Sonnabend, 12. März, 17.00 Uhr in St. Marien.

Es erklingen Werke von Georg Friedrich Händel, Johan Severin Svendsen, Peter Tschaikowski, Joseph Sulzer, Fernand Halphen Astor Piazolla und Josef Rheinberger.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Kollekte für humanitäre Hilfe in der Ukraine gebeten.

Ausführende

Pastorin Sylvia Fuchs, Lesungen

Jane Sitzwohl, Cello

Matthias Sitzwohl, Violine

Michael Mages, Orgel

Zum zweite Benefizkonzert wird am Sonnabend, 2. April, 17.00 in St. Nikolai ergeht noch gesonderte Einladung.

Aktionstag: Flensburg zeigt Flagge für Tibet

Bürgermeister Henning Brüggemann mit Axel Mademann, Maria Draht und Holger Herrmann von der Regionalgruppe SL-FL der Tibet Initiative Deutschland sowie Fraktionsvorsitzender Christoph Anastasiadis, die stellv. Fraktionsvorsitzende Susanne Rode-Kuhlig und Ratsherr Erik Jäger von der FDP Flensburg.- Foto: Stadt Flensburg

Solidarität mit der tibetischen Bevölkerung

Flensburg. Am heutigen bundesweiten Aktionstag „Flagge zeigen für Tibet!“ wurde anlässlich der gewaltsamen Zerschlagung des tibetischen Volksaufstands am 10.03.1959 im gesamten Bundesgebiet die Flagge Tibets gehisst, um Solidarität mit der tibetischen Bevölkerung auszudrücken. So auch in Flensburg.

Die tibetische Flagge vor dem Flensburger Rathaus – Foto: Stadt Flensburg

Bürgermeister Henning Brüggemann, Axel Mademann und Holger Herrmann von der Regionalgruppe SL-FL der Tibet Initiative Deutschland hissten heute vor dem Flensburger Rathaus gemeinsam die tibetische Flagge.

Im Jahr 2021 hatte die Flensburger Ratsversammlung die Teilnahme der Stadt Flensburg am Aktionstag beschlossen.

Bürgermeister Henning Brüggemann: „Es ist wichtig, dass wir uns immer wieder daran erinnern, wo auf unserer Erde Völker unterdrückt werden und deren Souveränität beschnitten wird. Mit dem Hissen der Tibetfahne am 63. Jahrestag des Tibetaufstands gedenken wir hier in Flensburg an das Unrecht in China. Die aktuelle weltpolitische Lage unterstreicht eindringlich die Wichtigkeit dieser Vergegenwärtigung.“

Johannisklang mit „Suden Aika“ am 18. März in der Kirche St. Johannis

Finnische Klänge beim Joannisklang in der Flensburger Johanniskirche.

Das weibliche Vokalquartett „Suden Aika“ (FIN) begeistert mit kraftvollen Vokalstücken aus traditionellen Sagen, Zaubersprüchen und Gedichten. Ergänzt durch eigene Songs im lyrischen Metrum Kalevala und untermalt von finnischer Kantele, Flöten und Percussion orientiert sich das Programm an ihrem sechsten Studioalbum. Suden Aika sind vier starke Frauen aus Finnland, die als Ensemble seit 2003 mit außergewöhnlichen Klängen begeistern. In der aktuellen Besetzung singen Katariina Airas, Liisa Matveinen, Veera Voima und das neue Mitglied Karoliina Kantelinen dynamisch im Wechsel zwischen Sopran und Alt, a Cappella par Excellence.

Tickets online über die Homepage: johannisklang.de und im Kirchenbüro St. Johannis sowie in der Buchhandlung Carl-von-Ossietzky.

Wann: Freitag, 18. März, 19:30 Uhr
Wo: St. Johannis, Johanniskirchhof 22, Flensburg

Jamaika-Koalition gegen kommunales Wahlrecht für Nicht-EU-Ausländer

SSW: Das Gegenteil von Integration

Der SSW will, dass auch Menschen aus Nicht-EU-Ländern das Kommunalwahlrecht erhalten sollen. Die Jamaika-Koalition hat einen entsprechenden SSW-Antrag gestern im Innen- und Rechtsausschuss abgelehnt. Hierzu erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Ich finde es äußerst bedauerlich, dass die Jamaika-Koalition hier so rückwärtsgewandt agiert. Das Kommunalwahlrecht für alle wäre keine Gefahr für unsere Demokratie, sondern eine Bereicherung – und zudem gelebte Integration.
Gemeindevertretungen haben keine Gesetzgebungskompetenz, dafür aber den Finger am Puls der Menschen. Hier wird beraten und entschieden, was die Menschen unmittelbar vor Ort betrifft.
Warum Personen von diesem Prozess ausgeschlossen werden sollen, nur weil sie aus einem Land zugewandert sind, das nicht der EU angehört, erschließt sich mir nicht. Das ist das Gegenteil von Integration und Willkommenskultur. So schafft man Menschen zweiter Klasse.
Dass das Kommunalwahlrecht für alle es „erneut“ ins grüne Wahlprogramm geschafft hat, ist toll, hilft den Betroffenen aber gerade auch nicht.

%d Bloggern gefällt das: