Erbsensuppenspende 2021: Geldübergabe für soziale Projekte diesmal im Rathaus

Den Inhalt der Sammelbox in Höhe von 48.507 Euro übergaben der Standortälteste, Kapitän zur See Kurt Leonards, Hauptmann Markus Vormann, Offizier für Standortangelegenheiten und der Standortfeldwebel, Stabsbootsmann Patrick Goulnick im Rathaus an Stadtpräsident Hannes Fuhrig und Sozialdezernentin Karen Welz-Nettlau.

Flensburg. Nachdem im Jahr 2020 der traditionelle Erbsensuppen- und Punschverkauf beim Flensburger Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, waren die Angehörigen der Bundeswehr im letzten Jahr wieder aktiv.

Im Gegensatz zur hergebrachten Verfahrensweise wurde diesmal auf den Punschverkauf verzichtet und die Erbsensuppe wurde auch nicht im klassischen Sinne verkauft, sondern man konnte eine freiwillige Spende in eine Sammelbox werfen.

Den Inhalt dieser Sammelbox übergaben der Standortälteste, Kapitän zur See Kurt Leonards, Hauptmann Markus Vormann, Offizier für Standortangelegenheiten und der Standortfeldwebel, Stabsbootsmann Patrick Goulnick im Rathaus an Stadtpräsident Hannes Fuhrig und Sozialdezernentin Karen Welz-Nettlau. Die Vertreter der Bundeswehr freuten sich sehr bei dieser Gelegenheit nach erfolgter Zählung die stattliche Summe von 48.507 Euro überreichen zu können. Wie immer wird diese Spende durch die Stadt an soziale Einrichtungen weitergeleitet.

„Es hat uns doch ein wenig überrascht, dass die Summe, die wir auf diese Weise eingenommen haben, ca. ein Drittel höher ist, als beim Verkauf in den letzten Jahren. Es freut uns umso mehr, dass dieses Geld jetzt für soziale Zwecke an unserem Standort Verwendung findet“, stellte Kapitän Leonards fest.

Stadtpräsident Hannes Fuhrig würdigte in seinen Dankesworten das besondere Engagement der Soldatinnen und Soldaten, die sich freiwillig und in großer Zahl bei der Erbsensuppenaktion einbringen. Er bat darum seinen Dank und seine Grüße an alle beteiligten Soldatinnen, Soldaten und Zivilbeschäftigte weiterzugeben.
Sozialdezernentin Karen Welz-Nettlau freute sich über die große Spendensumme. „In diesem Jahr möchten wir bei der Auswahl von Einrichtungen und Projekten besonders die berücksichtigen, bei denen die Folgen der Corona-Pandemie im Mittelpunkt stehen. Hierbei ist mir besonders das Thema Vereinsamung wichtig. Hier hat Corona bei vielen Menschen schwere Auswirkungen hinterlassen. Diese Abzumildern möchten wir gern erreichen. Mein ganz herzlicher Dank daher an den Standortältesten am Standort Flensburg und alle Beteiligten der Dienststellen am Standort. Wir freuen uns sehr, dass sie dieses Engagement schon über so viele Jahre aufrechterhalten und nach der Unterbrechung auch gleich wieder zur Verfügung standen“, sagte sie bei der Übergabe der Geldsumme.

Die verschiedenen Institutionen, die bedacht werden sollen, werden zurzeit ausgewählt. Ein Teil des Betrages geht dabei wie bisher auch nach Glücksburg.

Die Beträge werden wie folgt verteilt werden:

25.000 € für Einzelprojekte, die bei der Stadt Flensburg eingegangen sind
5.000 € Spendenparlament Flensburg
5.000 € Volksbund dt. Kriegsgräberfürsorge
5.000 € Förderverein Flensburger Hospiz e.V.
8.507 € Stadt Glücksburg

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Veröffentlicht am 7. Februar 2022, in Bürgerbeteiligung, Daten und Zahlen, Flensburg News, Soziales. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Bundeswehr ist nicht Spender sondern Verschwender!
    Rüstungsprojekte werden immer teurer. Und dafür ist Geld da. Die Bundeswehr hatte 60 Flugzeuge A400M zum Stückpreis von 120 Millionen Euro bestellt. Dann hatte Airbus den Stückpreis auf 175 Millionen erhöht. Daraufhin hatte die Bundeswehr nur 40 Flugzeuge haben wollen. Aber Airbus hatte verlangt, sie müsse mindestens 53 Flugzeuge abnehmen und die Bundeswehr hatte dem zugestimmt unter der Vorstellung, die 13 zusätzlich abzunehmenden Flugzeuge weiterverkaufen zu können. Nun sieht es aber so aus, daß niemand diese Flugzeuge haben will. Somit erhöht sich die Gesamtsumme für diese Flugzeuge von 7,2 Milliarden auf 9,275 Milliarden Euro. Allein der Differenzbetrag der Mehrkosten von mehr als 2 Milliarden Euro hätte schon ausgereicht, mehr als 40 000 fachfremd arbeitendes Krankenpflegepersonal für ein Jahr in die Pflege zurückzuholen. Die Überlastung der Kliniken während der Pandemie wurde von der Bundesregierung billigend in Kauf genommen, um die Kriegsflugzeuge zu finanzieren.

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