Ersatzneubau des “Katharinen Hospiz am Park” kann beginnen

Finanzierung nun sichergestellt

Flensburg. Die Unsicherheit über die Finanzierung des schon lange geplanten Ersatzbaus für das „Katharinen Hospiz am Park” ist endlich beendet. Die beiden Träger der Einrichtung, die Stadt Flensburg und der Förderverein gewährleisten gemeinsam das Bauvorhaben. Mit den ersten vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau kann nun endlich begonnen werden.

Eigentlich sollte es bereits im Jahr 2021 losgehen, als im April 2021 die plötzliche Nachricht der Landesregierung eintraf, dass die palliative Versorgung zukünftig im neuen MDK-Klinikum stattfinden sollte. Durch die Gesetzesvorgabe des Bundes war es dem Land nicht möglich die angekündigte Förderung auszuschütten. Der Investitionskostenzuschuss von 2,5 Mio EUR der Landesregierung wird damit Bestandteil der Gesamtförderung des Klinikneubaus am Peelwatt.

Die Malteser und die DIAKO als Gesellschafter des Katharinen Hospiz am Park entschieden daraufhin als Ergänzung zum palliativen Versorgungsangebot im MDK-Klinikum zusätzlich ein stationäres Hospiz zu betreiben. Der Neubau des Katharinen Hospiz am Christiansenpark wird 12 Betten für die stationäre Hospizpflege und -betreuung beherbergen. Für die Baufinanzierung des Hospizneubaus fehlten aber nun die bisher vom Land in Aussicht gestellten Fördermittel.

Oberbürgermeisterin Simone Lange hatte sich in dieser Angelegenheit mehrfach an den Ministerpräsidenten des Landes und an Mitglieder des Landtages gewandt und um Unterstützung gebeten.

„Ein Hospiz-Ersatzbau am heutigen Standort ist seit Jahren geplant. Wir als Stadt begleiteten dies von Anfang an mit sehr intensiven Diskussionen mit der Kommunalpolitik“, so Frau Lange. Nach monatelangem Engagement zur Finanzierung des Hospizbaus ist es jetzt gelungen, eine Lösung für die Finanzierungslücke herbei zu führen und alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Dabei haben sich die beiden Träger, die Stadt Flensburg und der Förderverein verständigt, die finanzielle Verantwortung in Kooperation zu übernehmen. Die Stadt hat gemeinsam mit der Kommunalpolitik eigens dafür einen städtischen Zuschuss in Höhe von 250.000 EUR beschlossen“, erläutert Oberbürgermeisterin Simone Lange.

Das Katharinen Hospiz ist für die Stadt Flensburg eine unverzichtbare Einrichtung, Sie hat eine besondere Bedeutung für die betroffenen Menschen. Mit dem hohen Niveau in palliativmedizinischer und pflegerischer Versorgung hat das Katharinen Hospiz einen ausgezeichneten Ruf auch über die Stadtgrenzen hinaus.

„Wir sind uns in Flensburg nicht nur der dringenden Notwendigkeit des Ersatzbaus, sondern auch des besonderen Ansehens dieser Einrichtung in der Bevölkerung bewusst. Umso wichtiger war es uns deshalb, gemeinsam mit den beiden Trägern und dem Förderverein schnell zu einer Lösung zu finden und dabei auch unseren finanziellen Beitrag zu leisten. Jetzt hoffen wir, dass die Witterungsbedingungen eine schnelle Aufnahme der ersten Arbeiten zulassen und es dann zu einem zügigen Baufortschritt beim Ersatzbau kommt“, stellt die Oberbürgermeisterin fest und setzt fort: „Ich bin dankbar, dass nun eine zügige Realisierung des Projektes Ersatzbau Katharinen Hospiz gelingen kann.“

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Veröffentlicht am 28. Januar 2022, in Daten und Zahlen, Flensburg News, Soziales, Stadtplanung. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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