Archiv für den Tag 20. Januar 2022

Peer Gynt und 3. Kammerkonzert fallen aus

VORSTELLUNGSAUSFÄLLE AM WOCHENENDE

Aufgrund von Erkrankungen müssen die Vorstellungen des Tanztheaters PEER GYNT am Freitag, dem 21. Januar, im Stadttheater Flensburg und am Samstag, dem 22. Januar, im Stadttheater Rendsburg sowie das 3. KAMMERKONZERT am Sonntag, dem 23. Januar 2022, auf dem Museumsberg in Flensburg leider kurzfristig ausfallen.

Derzeit wird nach möglichen Nachholterminen für PEER GYNT gesucht. Bereits gekaufte Karten für alle drei Vorstellungen können an den Theaterkassen und den Vorverkaufsstellen, an denen sie erworben wurden, zurückgegeben werden.

Wir danken für Ihr Verständnis!

Corona-Zahlen in Flensburg – Inzidenzwert jetzt bei 954,0

Tagesmeldung Corona vom 20.01.2022

Flensburg. Die Gesundheitsdienste der Stadt Flensburg melden für heute, den 20.01.2022 folgende aktuelle Zahlen zur Corona-Pandemie:
Fallzahl insgesamt: 6.267 (+ 155 zu gestern)

aktive Infektionen: 1.324
Verstorbene: 49
Genesene: 4.894

Der Inzidenzwert für morgen beträgt 954,0.

Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange an Corona erkrankt

Bürgermeister Brüggemann übernimmt bis zur Genesung die Vertretung

Simone Lange 3

Oberbürgermeisterin befindet sich in häuslicher Quarantäne

Flensburg. Jetzt hat das Virus auch Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange erwischt. Sie reiht sich ein unter die Flensburgerinnen und Flensburger, die sich mit dem Covid 19-Virus infiziert haben.

Nach einem positiven Schnelltest hatte sich die Oberbürgermeisterin regelkonform in Absonderung begeben. Ein entsprechender PCR-Test hat heute das Schnelltestergebnis bestätigt.

Simone Lange ist an Corona erkrankt und befindet sich in häuslicher Isolation. Zur Zeit informiert sie alle in Frage kommenden engen Kontakte der letzten Tage. Bürgermeister Henning Brüggemann übernimmt bis zur Genesung die Vertretung.

Hartz IV Regelsatz um mehr als 50 Prozent zu niedrig: Paritätischer fordert Anhebung der Grundsicherung

Nach Berechnungen der Paritätischen Forschungsstelle müsste ein armutsfester Regelsatz 678 Euro betragen.

Ein armutsfester Regelsatz müsste nach Berechnungen der Paritätischen Forschungsstelle aktuell 678 Euro für einen alleinstehenden Erwachsenen betragen und damit um mehr als 50 Prozent höher liegen als die derzeit gewährten Leistungen in der Grundsicherung. Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert, dass der Regelsatz durch statistische Tricks willkürlich klein gerechnet wurde. Die jüngste Anpassung zum 1.1.2022 um lediglich drei Euro auf aktuell 449 Euro gleiche zudem nicht einmal die Preisentwicklung aus, führe damit sogar zu realen Kaufkraftverlusten und sei im Ergebnis verfassungswidrig. Der Paritätische appelliert an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, für eine bedarfsgerechte Anpassung der Regelsätze zu sorgen. Kurzfristig fordert der Verband eine Soforthilfe für Menschen in der Grundsicherung von monatlich 100 Euro pro Person, um wenigstens die pandemiebedingten Mehrkosten und die Inflation auszugleichen.

“Der geltende Regelsatz ist trickreich kleingerechnet, reicht vorne und hinten nicht und geht schon lange an der Lebensrealität der Menschen komplett vorbei. Die Anhebung um lediglich drei Euro zum Jahreswechsel ist ein schlechter Witz, faktisch hat sich die Lage für arme Familien durch die realen Kaufkraftverluste sogar verschlechtert”, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.

Der Paritätische kritisiert die regierungsamtliche Berechnungsmethode und den bestehenden Fortschreibungsmechanismus zur jährlichen Anpassung als willkürlich und nicht geeignet, das verfassungsrechtlich gebotene soziokulturelle Existenzminimum abzusichern. “Das ganze Bemessungssystem des Regelsatzes gehört umgehend auf den Prüfstand, die statistischen Tricksereien müssen beendet und die Leistungen neu und wirklich armutsfest berechnet werden. Preisentwicklungen wie derzeit müssen zeitnah Berücksichtigung finden“, fordert Schneider.

Die Paritätische Forschungsstelle rechnet in ihrer aktuellen Expertise die seit Jahren bereits umstrittenen und auch von anderen Sozialverbänden sowie den Fraktionen DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen kritisierten statistischen Manipulationen im Regelsatz heraus und nimmt darüber hinaus eine Anpassung an die aktuelle Preisentwicklung vor. Im Ergebnis müsste der Regelsatz für einen alleinstehenden Erwachsenen aktuell 678 Euro statt 449 Euro betragen.

“Die bedarfsgerechte und armutsvermeidende Ausgestaltung der Regelsätze ist die Grundlage einer jeden Reform von Hartz IV und auch der von der Koalition angekündigten Kindergrundsicherung. Wir werden diese Bundesregierung auch daran messen, dass sie die Ärmsten nicht eine weitere Legislaturperiode lang in ihrer Not alleine lässt, sondern armutspolitisch in die Offensive geht”, so Schneider. Damit die Menschen angesichts der andauernden Pandemie und der explodierenden Preise kurzfristig Hilfe erfahren, fordert der Verband eine Soforthilfe für Menschen in der Grundsicherung von monatlich 100 Euro.

BUND SH Projekt „Urlaub fürs Meer“ geht in die zweite Runde 

Ostseeküste Holnis II

Auch die Flensburger Förde bei Holnis wird von Urlaubern zunehmend geschätzt – Foto: Jörg Pepmeyer

Projekt für nachhaltigen Urlaub am Meer

Sommer, Sonne, Strand und Meer – das wünschen sich viele Reisende für ihren Urlaub. Gleichzeitig sind Nord- und Ostsee zur Hochsaison derart überfüllt, dass die Natur und Umwelt massiv darunter leiden. Mit dem Projekt „Urlaub fürs Meer“ konnte der Bund für Umwelt und Naturschutz Landesverband Schleswig-Holstein (BUND SH) gemeinsam mit der Tourismusagentur Lübecker Bucht (TALB) und der Stadt Neustadt in Holstein mit Pelzerhaken und Rettin vor Ort bereits viele Vermietende für einen meeresfreundlicheren Urlaub gewinnen. 2022 geht das Projekt in eine zweite Runde und öffnet sich jetzt für ganz Schleswig-Holstein. Ziel des Projekts ist, Vermietenden von Ferienunterkünften einen leichten Einstieg in die Nachhaltigkeit zu ermöglichen sowie den Tourist*innen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie selbst einen umweltfreundlicheren Urlaub und Alltag gestalten können.

„Mit dem Projekt sind wir überall auf offene Ohren gestoßen. Wir sind begeistert, wie viele Vermietende bereit sind, etwas zu verändern. Es machen bereits 124 Unterkünfte bei dem Nachhaltigkeits-Projekt mit“, so Projektleiterin Anna Cohrs vom BUND SH. Nach dem großen Erfolg des von BINGO! – Die Umweltlotterie geförderten Projekts im Raum Neustadt in Holstein sollen nun auch weitere Kommunen und Tourismus-Organisationen mit einbezogen werden. Interessierte aus ganz Schleswig-Holstein sind aufgerufen sich bei der Projektleiterin Anna Cohrs (anna.cohrs@bund-sh.de, 0152 53789231) zu melden.

In den vergangenen Jahren hat der Tourismus in Schleswig-Holstein einen Boom erlebt – gerade durch die begrenzten Reisemöglichkeiten in der Pandemie. „Urlaub fürs Meer“ setzt sich dafür ein, Ferienunterkünfte an der Ostsee umwelt- und damit meeresfreundlicher zu gestalten. Mithilfe eines Starterpakets mit Mehrwegprodukten und Infomaterial sowie Beratungen vor Ort wird das Thema Nachhaltigkeit an Vermietende von Ferienunterkünften herangetragen. So sollen auch die Gäste zu einem umweltfreundlicheren Verhalten inspiriert werden.

„Nachhaltigkeit ist das Mega-Thema unserer Zeit. Der Tourismus hat da noch einen großen Nachholbedarf. Damit der Urlaub umweltverträglicher wird, kann jeder Gast einen Beitrag leisten. Es ist es notwendig, dass wir alle unsere Verhaltensmuster etwas ändern damit wir auch morgen noch die wunderbare Natur im Land zwischen den Meeren genießen können“, betont Ole Eggers, Geschäftsführer des BUND SH, die Bedeutung des Projekts. „‘Urlaub fürs Meer‘ ist ein wichtiger und niedrigschwelliger Schritt in die richtige Richtung.“

Mehr Informationen zum Projekt
www.bund-sh.de/urlaub-fuers-meer

Der Energiewende fehlen die Fachkräfte: Hochschule Flensburg informiert über Studiengänge

Das Netzwerk #StudyGreenEnergy wirbt für Studiengänge zum Thema erneuerbare Energien. Auch die Hochschule Flensburg beteiligt sich an virtueller Infoveranstaltung am 27. Januar. 

Die Bekämpfung der Erderhitzung duldet keinen Aufschub mehr. Darüber besteht seit geraumer Zeit große Einigkeit unter den Wissenschaftler*innen und mittlerweile auch innerhalb der Gesellschaft. „Aber“, sagt Ilja Tuschy, „wir brauchen auch die Fachkräfte, die in fünf, sechs Jahren die technischen Lösungen, an denen wir heute arbeiten, in die Tat umsetzen.“ Expert*innen auszubilden, die den Übergang zu erneuerbaren Energien gestalten, sei eine wichtige Aufgabe. „Dass die Transformation technisch und wirtschaftlich machbar ist, haben wir nachgewiesen. Wir brauchen nun auch das nötige Personal“, sagt der Professor für Energietechnik an der Hochschule Flensburg. Daher beteiligt sich Deutschlands nördlichste Hochschule auch am internationalen Studieninformationstag #StudyGreenEnergy.

Elektrische Energiesystemtechnik

Erstmalig veranstalten zahlreiche Hochschulen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum am Donnerstag, 27. Januar 2022, ab 16 Uhr einen gemeinsamen virtuellen Informationstag zu Studiengängen rund um den Klimaschutz. Prof. Dr. Ilja Tuschy und seine Kolleg*innen informieren dabei insbesondere über Regenerative Energietechnik, Elektrische Energiesystemtechnik sowie Energie- und Umweltmanagement und Wind Engineering. „Die Absolvent*innen unserer Studiengänge können in aller Regel zwischen mehreren sehr spannenden und verantwortungsvollen Jobs auswählen, bei hervorragenden Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten“, sagt Tuschy.

Der Studieninformationstag findet im virtuellen Raum „StudyGreenEnergy.eu“ statt. Nach dem Einführungsvortrag „Werdet Klimaretter:in – Wie wir die Klimakrise noch stoppen können“ von Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin und führender Vertreter der Scientists for Future, besteht zunächst noch die Möglichkeit mit dem Referenten und anderen Professor*innen des Netzwerks zu diskutieren. Im Anschluss können die Teilnehmer*innen mit Hochschulen von Flensburg bis Bozen, von Bern über Wien bis Berlin in Kontakt treten und sich über die angebotenen Studiengänge informieren. Sie bekommen Einblicke in die jeweiligen Lehrangebote, Forschungsaktivitäten und Labore und erhalten praktische Informationen, angefangen bei den Voraussetzungen für ein Studium bis hin zu den vielfältigen Karrieremöglichkeiten als Energie-Ingenieur*in.

Weitere Informationen unter https://www.studygreenenergy.eu/ und  https://hs-flensburg.de/study-green-energy/studieninformationstag

Info:

Das Netzwerk #StudyGreenEnergy setzt sich aus Mitgliedern der Hochschulgruppe der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) zusammen. Neben der Hochschule Flensburg sind die Hochschule Düsseldorf, die Technische Hochschule Ingolstadt, die Uni Kassel, die Fachhochschule Erfurt, die Hochschule Stralsund, die OTH Amberg-Weiden, die Hochschule Nordhausen, die Fachhochschule Südwestfalen, die TH Aschaffenburg, die Hochschule Hamm-Lippstadt, der Umwelt-Campus Birkenfeld, die Hochschule Osnabrück, die HAW Hamburg, die Hochschule Ruhr West, die Berner Fachhochschule, die Hochschule Biberach und viele andere beteiligt.

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