Archiv für den Tag 18. Januar 2022

Neue Basisschulung für zukünftige Ehrenamtliche

Engagiert in Flensburg – Mach Dich fit für das Ehrenamt!

Flensburg. Die Basisschulung für (zukünftige) Ehrenamtliche findet seit 2016 in Flensburg statt. 2022 geht sie in eine neue Runde mit einem kürzeren und noch praktischeren Format. Wenn Menschen sich ehrenamtlich engagieren wollen, haben sie viele Fragen. Diese werden in der Basisschulung beantwortet und es wird dabei unterstützt, das passende Ehrenamt zu finden. Der Kurs findet in drei Modulen mit eingebauter Schnupperphase jeweils im Frühjahr und Herbst 2022 statt.

Module:

– Die Engagement-Landschaft in Flensburg
– Meine Rolle und Motivation im Engagement
– Schnupperphase im Ehrenamt
– Praxis-Austausch und eigener Weg ins Ehrenamt

Weitere Informationen, Termine und Anmeldung auf www.engagiert-in-flensburg.de und bei der vhs unter 0461/ 85 50 00.

Die Basisschulung ist ein Angebot der Ehrenamtsakademie des Netzwerks „Engagiert in Flensburg“. Sie wird in Kooperation von Schutzengel e.V., der Stadt Flensburg, dem Kirchenkreis SL-FL und der vhs Flensburg angeboten und vom Land Schleswig-Holstein im Rahmen der Engagementstrategie SH gefördert.

Engagiert in Flensburg – Finden Sie Ihr Engagement 

Sie wollen sich in Flensburg engagieren, haben aber noch nicht das Richtige für sich gefunden? Sie haben ein Talent, das Sie mit anderen teilen möchten? Sie suchen Engagierte, die bei Projekten in Ihrem Verein oder Ihrer Organisation helfen? Dann finden Sie entsprechende Infos auf www.engagiert-in-flensburg.de

Sperrung der Rathausstraße: Stadt legt Beschwerde gegen Gerichtsbeschluss ein

Flensburg. Im Rahmen der Verbesserung der Verkehrssicherheit hat die Stadt Flensburg Maßnahmen an der ZOB-Kreuzung ergriffen, um den dort vorhandenen Gefahrenpunkt zu entschärfen.

In diesem Zusammenhang erging am 21.10.2021 eine verkehrsrechtliche Anordnung der Stadt Flensburg, die ein ganzes Bündel von ineinandergreifenden Maßnahmen beinhaltete. Hierzu gehören die Einschränkung der Rathausstr. auf Anlieger-/Linien und Radverkehr, die Umkehrung der Fahrtrichtung im Nebenarm der Straße Süderhofenden und die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung im Südergraben. Verbunden damit ist ein Rückbau der Lichtsignalanlagen im Bereich der Kreuzung der Rathausstraße mit den Süderhofenden für die Fußgängerquerung und eine Anpassung an die Schaltzeiten für den Fahrzeugverkehr.

Gegen diese Anordnung wurde Widerspruch eingelegt und beim Verwaltungsgericht einen Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs gestellt.
Diesem Antrag hat das Gericht mit (noch nicht rechtskräftigem) Beschluss vom 10.01.2021 entsprochen und angeordnet, dass die Verkehrszeichen, die die Durchfahrt für die Rathausstraße untersagen, zu entfernen bzw. unkenntlich zu machen sind.

Die Antragsteller haben die Stadt schriftlich aufgefordert, diese Maßnahmen bis zum 17.01.2022 24.00 Uhr zu treffen. Anderenfalls wurde ein Antrag auf Zwangsvollstreckung angedroht.

Mit Schreiben vom 17.01.2022 hat die Stadt erklärt, dass die Schilder nicht abgehängt würden, da damit eine erhebliche Verkehrsgefährdung eintreten würde und daher die gesamte Anordnung rückgängig gemacht werden müsse. Mit der Freigabe der Rathausstraße für den Durchgangsverkehr allein durch Wegnahme der Beschilderung würde eine äußerst unübersichtliche, gefährliche und die Kapazität der angrenzenden Lichtsignalanlagen stark einschränkende Situation hervorgerufen. Ohne Neueinstellung der Lichtsignalanlagen sollte diese Maßnahme daher nicht umgesetzt werden. Die dem Gericht vorliegenden Verkehrszeichenpläne verdeutlichen wie komplex die Planung und Umsetzung der Maßnahme war, die gleiche Komplexität fordert die Aufhebung dieser Anordnung. Die bloße Entfernung von Schildern würde ein so großes Sicherheitsdefizit darstellen, dass die Verantwortung für den Betrieb der Verkehrsanlage nach fachlicher Einschätzung durch die Verkehrsbehörde nicht zu tragen ist.

Die Beschwerdefristen gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts, die zwei Wochen nach Zustellung beträgt und die die innerhalb eines Monats zu begründen ist, laufen noch. Des Weiteren kann gegen die einzelnen Anordnungen jederzeit ein Antrag nach § 80 VII VwGO auf Aufhebung oder Änderung gestellt werden. Beim Oberverwaltungsgericht kann außerdem ein Antrag auf Aussetzung der Vollziehung gestellt werden.

Das Verwaltungsgericht begründet seine Entscheidung einzig damit, dass die Voraussetzungen des § 45 STVO nicht vorliegen würden. Der Charakter der Anordnung als einer Maßnahme der Gefahrenabwehr wird nicht in Frage gestellt. Das Gericht teilt einzig die Einschätzung der Verkehrsbehörde zur Gefährdungslage im Bereich der ZOB-Kreuzung nicht.

Stadtrat und Dezernent Stephan Kleinschmidt: „Die Stadt vertritt weiter die Auffassung, dass die verkehrsbehördliche Anordnung der richtige Weg ist, um den Gefahrenpunkt ZOB-Kreuzung zu entschärfen und wir sind uns unserer juristischen Möglichkeiten bewusst. Wir würden uns jedoch freuen, wenn wir in der Auseinandersetzung zur wesentlichen Frage der Verkehrssicherheit zurückkehren könnten, die sich nicht mit einfachen Maßnahmen in der Rathausstraße beantworten lassen.“

Geldanlage: Seriöse Finanzberater und Anlageprodukte erkennen

Tipps und Hinweise der Verbraucherzentrale

Sparen ist in der Niedrigzinsphase schwierig geworden, denn für bewährte Sparmodelle gibt es so gut wie keine Zinsen mehr. Stattdessen verlangen immer mehr Banken Geld für die Aufbewahrung des Spartopfes. Doch der Kapitalmarkt bietet Möglichkeiten, Geld bei über-schaubarem Risiko langfristig anzulegen und dabei Gewinne zu erzielen. Dabei ist es nicht immer einfach, seriöse Anbieter von windigen Abzockern zu unterscheiden.
Unseriöse Anlage- und Vermittlungsgesellschaften ziehen gutgläubigen Sparern mit simplen aber wirkungsvollen Tricks jährlich Milliarden aus der Tasche. Wer das vermeiden will und einen geeigneten Anbieter sucht, kann sich mit den folgenden Tipps orientieren.

Seriöse Anbieter rufen nicht einfach so an
Vorsicht mit Firmen oder Institutionen, die unaufgefordert anrufen. Das ist wettbewerbsrecht-lich nicht zulässig. „Auch wenn der Anbieter Verwandte oder Bekannte als Referenz nennt oder diese selbst einen Beratungstermin empfehlen, ist das noch kein Beleg für die Seriosi-tät. Häufig werden nichtsahnende Kunden benutzt, um an neue Anleger heranzukommen“, warnt Christine Hannemann von der Verbraucherzentrale Flensburg.

Traumhafte Renditen sind Blendwerk
Bei Geldanlagen gilt der Grundsatz: Je höher die Rendite, desto höher ist in der Regel auch das Risiko. Renditen von zehn und mehr Prozent jährlich sind in aller Regel nur mit hochspe-kulativen Anlageformen zu machen, bei denen man jederzeit mit einem Teil- oder Totalver-lust des Anlagebetrages rechnen muss. Selbst wenn Bekannte die versprochenen Zinsen bereits erhalten haben, spricht das nicht zwingend für die Seriosität des Angebotes. Denn häufig werden den Anlegern anfangs die versprochenen hohen Renditen gezahlt, um über eine Art Schnellballsystem neue Kunden zu gewinnen. Die Gewinne fließen dabei aber nicht aus tatsächlich erwirtschafteten Erträgen, sondern aus den Anlagegeldern der Neukunden.

Der Geschäftssitz verrät einiges
Unseriöse Anbieter lassen sich mit Vorliebe an exotischen Plätzen nieder. Oft gibt es am offi-ziellen Firmensitz nur einen Briefkasten. Falls ein ausländischer Geschäftssitz angegeben wird, ist Vorsicht angesagt – nicht zuletzt wegen der Probleme und Kosten, die mit einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung im Ausland verbunden sind. Meist sind Gauner im Ausland nicht greifbar.

Bei Zeitdruck ist immer etwas faul
Gute Anlageentscheidungen brauchen Ruhe und Überlegung. „Bei unseriösen Geschäften gibt es nur einen, der unter Zeitdruck steht: der Anbieter. Er muss aus einem Kunden mög-lichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit herauspressen“, schildert Christine Hannemann. Von einmaligen und ‚nur heute‘-Gelegenheiten lässt man in Gelddingen also besser die Finger.

Prüfen und Vergleichen schafft Sicherheit
Bei Geldanlagen kommt es auf die Kombination verschiedener Produkte und auf die Laufzei-ten an – so lassen sich Anlagen sicher gestalten. Beratung und Unterstützung dabei bietet die Verbraucherzentrale. Mehr Informationen dazu gibt es unter der Servicenummer 0461-28604.

Zweiter Azubi-Stammtisch am 26. Januar im AAK in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer

Jugendberufsagentur Flensburg und die Stabsstelle Integration laden ein – Jetzt anmelden!

Informationsnachmittag für junge Menschen über die Ausbildung

Flensburg. Die Jugendberufsagentur und die Stabsstelle Integration laden herzlich junge Menschen aus Flensburg und Umgebung zum 2. Azubi-Stammtisch ein. Hierbei geht es um Fragen wie: Was ist eine Ausbildung und welche Vorteile bringt Sie? Wie gestaltet sich der Alltag der Auszubildenden? Welche Möglichkeiten gibt es für die Azubis nach Abschluss ihrer Ausbildung? Antworten auf diese und anderen Fragen gibt es direkt von den eingeladenen Azubis.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 26.01.2022 um 16:00 Uhr im Jugendzentrum AAK in der Neustadt 12, 24939 Flensburg statt.

Das Ziel der Veranstaltung ist es junge Menschen auf Augenhöhe über den Wert und den Alltag einer Ausbildung niederschwellig zu informieren. Die Azubis stellen interessierten jungen Menschen ihre Berufe vor und beantworten die Fragen der Teilnehmenden.

Programm:

Ankommen und Begrüßung
Kurzer Input zum Thema Ausbildung – Handwerkskammer
Vorstellung der Ausbildungsberufe – 2 bis 3 Azubis aus dem Handwerk
Fragen, Antworten und Austausch bei Imbiss und Getränken

Es gibt Pizza und Getränke.
Mehr Infos: www.flensburg.de/azubistammtisch

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit der JBA, IHK, Stabsstelle Integration und dem Jugendzentrum AAK.

Öffentliche/digitale Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport am 26.01.2022

Eine Übertragung der Sitzung in Echtzeit erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de. Interessierte EinwohnerInnen, die keine entsprechende Infrastruktur vorhalten, können die Übertragung der Sitzung ab 16 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses mitverfolgen. Es gelten jedoch Corona-bedingte Zugangsbeschränkungen (3G), mehr dazu untenstehend in der Tagesordnung.

Wichtige Tops unter anderem zu den Themen:

  • Vorstellung der neuen Abteilungsleiterin Bildungs- und Sportbüro, Frau Finja Neubauer 
  • Kommunale Förderung von offenen Ganztagsbetreuungsangeboten in Schulen der dänischen Minderheit
  • Vorplanungsauftrag zur baulichen Weiterentwicklung der Schulstandorte Fördegymnasium und Max von der Grün-Schule, Käte-Lassen-Schule – Schaffung weiterer notwendiger Räumlichkeiten
  • Schule und Digitalisierung – Versorgung der Schulen mit Touch Panels
  • Schule und Corona
  • Investitionskostenzuschüsse für Außensportanlagen 2023
  • Schwimmbad Weiche

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 18.01.2022
Die Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Sport

Bekanntmachung
zur 23. Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport
am Mittwoch, 26.01.2022, um 16:00 Uhr,
Digitale Situng

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Fallzahlen wird die Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport gemäß § 35a Gemeindeordnung Schleswig-Holstein i. V. m. § 12 unserer Hauptsatzung digital abgehalten.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Ausschusses voraussichtlich nicht öffentlich beraten.

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Gemäß § 35 Absatz 1 Satz 1 ist die Öffentlichkeit durch zeitgleiche Übertragung von Bild und Ton in einen öffentlich zugänglichen Raum und durch eine Echtzeitübertragung herzustellen. Eine Übertragung der Sitzung erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter http://www.flensburg.de. Für Personen, die keine entsprechende technische Infrastruktur vorhalten, bieten wir die Möglichkeit an, eine Übertragung in der Bürgerhalle des Rathauses zu verfolgen.

Für Ihren Besuch im Rathaus beachten Sie bitte folgende Hinweise:
– Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“.
– Beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Platz darf diese abgelegt werden.
– Der Zugang zum Rathaus wird nur unter Vorlage eines negativen Corona-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden), eines nachgewiesenen Impfschutzes oder einer nachgewiesenen Ge-nesung von einer Sars-CoV-2-Erkrankung zugelassen. Zur Verifizierung ist neben dem 3G-Nachweis auch die Vorlage eines Ausweisdokuments erforderlich.

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Vorstellung der neuen Abteilungsleiterin Bildungs- und Sportbüro, Frau Finja Neubauer

3. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

4. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 22. Sitzung vom 08.12.2021

5. Über- und außerplanmäßige Aufwendungen/Auszahlungen

Bildungsthemen

6. Kommunale Förderung von offenen Ganztagsbetreuungsangeboten in Schulen der dänischen Minderheit Antrag der Ratsfraktionen SSW, CDU, SPD, FPD und Die Linke RV-8/2022

7. Hygieneartikel an weiterführenden Schulen Antrag der FDP-Ratsfraktion ABS-3/2022

8. Vorplanungsauftrag zur baulichen Weiterentwicklung der Schulstandorte Fördegymnasium und Max von der Grün-Schule FA-86/2021

9. Käte-Lassen-Schule – Schaffung weiterer notwendiger Räumlichkei-ten hier: Vorplanung FA-1/2022

10. Schule und Digitalisierung
10.1 Versorgung der Schulen mit Touch Panels

11. Beschlusskontrolle

12. Mitteilungen, Anfragen und Anregungen zu Bildungsthemen
12.1 Schule und Corona

Sport und Sportentwicklung

13. Investitionskostenzuschüsse für Außensportanlagen 2023 RV-6/2022

14. Ergebnisse der Fachplanung Spiel- und Bewegungsräume

15. Mitteilungen, Anfragen und Anregungen zu Sport und Sportentwicklung
15.1 Schwimmbad Weiche

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

16. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 22. Sitzung vom 08.12.2021

17. Beschlusskontrolle

18. Mitteilungen, Anfragen und Anregungen

 

Für die Richtigkeit:
Julia Döring, Vorsitzende

Ellen Kittel, Fachbereichsleiterin

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

SSW-Chef Dirschauer positiv auf Corona getestet

Der Landesvorsitzende des SSW, MdL Christian Dirschauer, ist positiv auf das Coronavirus SARS-CoV 2 getestet worden.

Christian Dirschauer wurde positiv getestet und ist mit leichten Symptomen in häuslicher Quarantäne

Nachdem am Montag ein Antigen-Schnelltest positiv ausgeschlagen hatte, wurde die Infektion am heutigen Morgen durch einen PCR-Test bestätigt.
Christian Dirschauer befindet sich seit Montag in häuslicher Isolation und weist bisher nur Erkältungssymptome auf. „Mir geht es den Umständen entsprechend gut, so dass ich meine Arbeit von zu Hause aus fortsetzen kann“, sagte der Parteichef. Einen schweren Verlauf befürchte er nicht: „Ich bin doppelt geimpft und geboostert und fühle mich deshalb gut geschützt“, so Dirschauer.
Über eventuelle weitere Infektionen aus dem Parteiumfeld wurde bisher nichts bekannt. „Unsere Abgeordneten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich ebenfalls einem Test unterzogen. Alle waren negativ“, erklärt Christian Dirschauer.

VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Regelmäßig frische FFP2-Masken sind für viele zu teuer“

  • Sozialverband fordert: Regierung muss darum Pflegehilfsmittelpauschale wieder auf 60 Euro erhöhen

  • Auch für Hartz IV- und Grundsicherungsempfänger und alle Menschen mit kleinen Einkommen müssen die Kosten für ausreichend Masken übernommen werden

Berlin, 18. 01.2022. Angesichts der erhöhten Ansteckungsgefahr durch die Omikron-Variante fordert VdK-Präsidentin Verena Bentele Unterstützung für Pflegebedürftige und Menschen mit wenig Geld, damit sie sich FFP-2-Masken leisten können:

FFP-2-Atemschutzmaske – Foto: Jörg Pepmeyer

„Omikron ist hochansteckend und Masken sind hocheffizient. Aber für diejenigen, die kaum über die Runden kommen, wie Pflegebedürftige, Menschen mit kleinen Renten und Grundsicherungsbezieher, sind regelmäßig frische FFP2-Masken zu teuer. Selbst beim Discounter haben die Preise für Masken in den letzten Wochen extrem angezogen. Darum muss die Bundesregierung dringend zum einen die Pflegehilfsmittelpauschale für Pflegebedürftige wieder auf 60 Euro hochsetzen. Es ist völlig unverständlich, dass sie zum Jahresende 2021 nicht verlängert wurde. Zum anderen müssen für Hartz IV- und Grundsicherungsempfänger die Kosten für die Masken übernommen werden. Im Moment sind gerade mal 17 Euro im Monat im Regelsatz für Gesundheitskosten vorgesehen. Das ist viel zu wenig. Dies muss auch für alle Menschen mit kleinen Einkommen, wie Empfänger von Wohngeld oder Kinderzuschlag und für kinderreiche Familien gelten.“

Über den Sozialverband VdK

Der Sozialverband VdK setzt sich mit seinen mehr als 2 Millionen Mitgliedern für soziale Gerechtigkeit ein. VdK-Mitglieder profitieren von der kompetenten Beratung im Sozialrecht. Als größter Sozialverband Deutschlands vertritt der VdK wirksam die sozialpolitischen Interessen aller Bürgerinnen und Bürger: unabhängig – solidarisch – stark. Mehr unter www.vdk.de.

Flensburgs Innenstadt soll familienfreundlicher und erlebnisorientierter werden

Fußgängerzone

Fußgängerzone in der Flensburger Innenstadt: Mit erlebnisorientierten und familienfreundlichen Angeboten soll sie fit für die Zukunft gemacht werden – Archivfoto: Jörg Pepmeyer

Chance auf weitere Fördermittel in Höhe von 2,3 Mio. Euro

Flensburg. Flensburgs Innenstadt soll familienfreundlicher und erlebnisorientierter werden. – Erfolgreiche Phase-1-Bewerbung im Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ – Chance auf weitere Fördermittel in Höhe von 2,3 Mio. Euro für die Innenstadt

Eine dauerhaft zukunftsfähige und attraktive Flensburger Innenstadt hat aus Sicht der Stadtverwaltung einen hohen Stellenwert. Deshalb wurde letztes Jahr die Stelle eines Innenstadtmanagers eingerichtet sowie ein Innenstadtbeirat etabliert. Nachdem das Innenstadtmanagement im November bereits über eine Förderzusage des Landes von knapp 0,5 Mio. Euro vorrangig zum Leerstands- und Ansiedlungsmanagement zu verwendende Mittel berichten konnte, bestehen nun sehr gute Aussichten, auch weitere Maßnahmen zur Attraktivierung der Flensburger Innenstadt gefördert zu bekommen: Eine vom Innenstadtmanagement im September 2021 eingereichte Projektskizze (Phase 1 der Bewerbung im Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat, kurz BMI) wurde inzwischen positiv beschieden. Die Stadt Flensburg hat sich somit für das formale Zuwendungsverfahren (Phase 2 der Bewerbung) qualifiziert.

Das für den Zeitraum 2022 bis einschließlich 2025 über vier Jahre angelegte Projekt soll zu einer familienfreundlichen und erlebnisorientierten Innenstadt beitragen und so die Frequenz und Lebendigkeit auch in Zukunft mit sichern. Im Mittelpunkt steht der Gedanke einer deutsch-skandinavischen Erlebnismeile mit exemplarisch durchgeführten Events und Aktionswochen sowie deren professioneller Vermarktung. Im Rahmen einer zu erstellenden Innenstadt-Strategie sind zahlreiche weitere Maßnahmen angedacht, darunter auch die Schaffung eines professionellen Betreuungsangebotes für Kinder, damit Eltern zwischendurch unabhängig shoppen können. „Ein wesentlicher Aspekt, um Innenstädte bei wachsendem Konkurrenzdruck – z.B. durch den Onlinehandel – lebendig und somit wirtschaftlich tragfähig zu erhalten, ist ihre Aufenthalts-, Erlebnis und Begegnungsqualität“, weiß Innenstadtmanager Bela Bergemann.

Oberbürgermeisterin Simone Lange freut sich, dass Flensburg sich in der ersten Phase erfolgreich für die Projektbewerbung qualifizieren konnten. „Diese rund 2,3 Mio. Euro Fördermittel für Flensburg zu akquirieren, würde uns nochmal einen großen Schritt nach vorne bringen“. Simone Lange weiter: „Dank der hohen Förderquote von 90 % haben wir die einmalige Chance mit wenigen Eigenmitteln neue und innovative Impulse für die Innenstadt zu setzen.“. Doch erst müssen die städtischen Gremien im nächsten Schritt die benötigten und auf vier Jahre verteilten Eigenmittel beschließen. Der formale und differenzierter ausgearbeitete Projektantrag muss fristgerecht bis Ende Februar eingereicht werden.

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