Archiv für den Tag 7. Dezember 2021

Einladung zum digitalen Gespräch über den Koalitionsvertrag am 8. Dezember

Grüne Jugend und Jusos Flensburg laden zum gemeinsamen Gespräch per Zoom über den Koalitionsvertrag ein

Anmeldung erbeten

Die JUSOS und die GRÜNE JUGEND Flensburg laden zu einem digitalen Gespräch über den Koalitionsvertrag ein. Gemeinsam mit Denise Loop (Bündnis90/DieGrünen), Kianusch Stender (SPD) und Maximilian Mordhorst (FDP) möchten wir über verschiedene Punkte sprechen, Fragen klären und Unklarheiten beseitigen. 

Die Veranstaltung findet am 8. Dezember 2021, um 20:00 Uhr via Zoom statt. Wenn Sie teilnehmen möchten, dann senden Sie doch eine E-Mail an tobias@gruenejugend-flensburg.de oder an salomo@stainbank.eu

Wir freuen uns auf eine schöne und aktive Veranstaltung.

„Queer und mitten in der Pandemie“ am 17. Dezember bei Freies Radio Fratz, Große Str. 4

Austauschformat zu Queeren Perspektiven in der Pandemie

Anmeldung erbeten

Freitag 17.12.2021 ab 17:30 Uhr

Selbsttest und Einlass ab 18 Uhr

  • Input und Interaktives 1
  • Falafel und Limo
  • Interaktives 2

ab 20:30 Uhr Ausklang und Getränke wer mag

Wo: Freies Radio Fratz Große Str. 4 (Hinterhof) 24937 Flensburg

Wir sind noch mitten drin in der Pandemie, aber es ist seit März 2020 unbegreifbar viel passiert.

Viele Menschen haben sehr wenig direkt miteinander gesprochen – also ohne Bildschirm. Aus diesen Gründen möchten wir eine recht offene Austauschveranstaltung zum Thema „Queere Perspektiven in der Pandemie“ anbieten.

Wie war und ist der pandemische Alltag für dich als queere Person?

Wo hast du Halt gefunden? Wo hast du vielleicht selber anderen helfen können? Hast du mehr Zeit in sozialen Medien verbracht, als dir lieb ist? Was hat das mit dir gemacht, und was mit der Community?

Wie erlebst du die gesellschaftlichen Veränderungen, die gerade passieren? Gibt es irgendwo in dem ganzen Murks vielleicht auch Chancen für positive Veränderungen?

Orga: 2G plus: bitte seid Kumpel* und macht am Tag der Veranstaltung einen Schnelltest. Wir werden auch Schnelltests vorrätig haben, die ihr dann vor dem Reinkommen machen könnt.

Da wir nur begrenzt Platz haben, ist eine Anmeldung erbeten an queerinfusion@gmx.net oder kommt vorbei und gucke.

So geht Forschung: Studierende organisieren Konferenz zu In-vitro-Fleisch  

Lernen den Forschungsbetrieb kennen und organisieren eine wissenschaftliche Konferenz: Die Studierenden des Masterprogramms Applied Bio and Food Sciences. Foto: Gatermann

Am 14. Dezember laden Studierende der Hochschule Flensburg zu einer wissenschaftlichen Tagung ein. Thema: Fleischherstellung im Labor.

Ihr Ziel ist es, die künstliche Fleischherstellung voranzubringen – als Alternative zur konventionellen Tierhaltung. Und so steht die wissenschaftliche Fachtagung, die derzeit zehn Studierende des Masterprogramms Applied Bio and Food Sciences vorbereiten, unter dem Motto: „In-vitro-Fleisch – Fleisch aus dem Labor“.

„Es ist Neuland für uns“, sagen Annika Roering und Thies Jagdmann. Und damit meinen die Studierenden nicht allein das Thema In-vitro-Fleisch. Denn sie und ihre Kommiliton*innen forschen im laufenden Semester nicht nur zu dem Thema, sondern präsentieren ihre Ergebnisse auch in guter Forschungsmanier: auf einer internationalen Konferenz und mit einem wissenschaftlichen Paper. „Wir lernen im zweiten Semesters des Masterstudiums, was alles zum wissenschaftlichen Betrieb gehört, wie Forschung geht“, berichtet Jagdmann. Daher mussten die Studierenden zu Beginn des Semesters bereits einen Forschungsantrag stellen und Fördergelder beantragen. Darüber – wie auch über das Abschluss-Paper – entscheidet zwar ihre Dozentin. Für die Nachwuchsforscher*innen ist es dennoch etwas anderes, als eine Bachelorarbeit zu schreiben. „Wir lernen jetzt mehr Selbstständigkeit, müssen uns selbst organisieren“, berichtet Roering. Der rote Faden und das Ziel einer Vorlesung, nämlich die Klausur, fehle – stattdessen steht am Ende die englischsprachige „Scientific conference“ mit der indonesischen Partnerhochschule aus Jemba.

Und so übernimmt jede*r Studierende eine Aufgabe: Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Social Media, Plakate entwerfen und drucken. Parallel wird geforscht. „Wir schauen uns an, wie man die Herstellung von Zellkulturen verbessern kann, um aus Muskelzellen Fleisch zu produzieren“, erklären Annika Roering und Thies Jagdmann. Die andere Gruppe untersucht, wie man aus geschlachteten Tieren Zellen isolieren und kultivieren kann, um daraus In-vitro-Fleisch zu produzieren.

Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit stellen die Studierenden am Dienstag, 14. Dezember, ab 9 Uhr in einer virtuellen Konferenz vor, zu der die interessierte Öffentlichkeit eingeladen ist. Infos zum Programm und zur Anmeldung sind abrufbar unter: https://hs-flensburg.de/go/scientific-conference-2021.

BUND und Paritätischer Gesamtverband zum Ampel-Start: Soziale und ökologische Vorhaben gemeinsam anpacken

  • Die Verbände fordern von der Ampel-Regierung, soziale und ökologische Vorhaben mit Priorität und Entschlossenheit anzugehen.

  • Als großes Versäumnis bezeichnen BUND und Paritätischer den Verzicht auf Steuererhöhungen.

Berlin, . Zum Start der Ampel fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Paritätische Gesamtverband die neue Bundesregierung auf, die sozialen und ökologischen Vorhaben gemeinsam mit Priorität und Entschlossenheit anzugehen. Die aktuellen gesundheitlichen, ökologischen und sozialen Krisen dürften nicht weiter gegeneinander ausgespielt werden, erklären die beiden Verbände. Ansonsten drohen die tiefgreifenden ökologischen Veränderungsschritte an sozialen Schieflagen zu scheitern. Daher müsse die Umsetzung der im Koalitionsvertrag angekündigten sozial-ökologischen Vorhaben umgehend beginnen. Darüber hinaus gelte es unbedingt, auch noch bestehende umwelt- und sozialpolitische Leerstellen des Koalitionsvertrags in den kommenden vier Jahren zu füllen. Eine echte sozial und ökologisch gerechte Transformation und die Umsetzung ambitionierter Vorhaben dürfe dabei nicht an fehlender Finanzierung scheitern. Die neue Regierung sei hier in der Verantwortung, durch einen steuerpolitischen Kurswechsel Gestaltungsspielräume zu schaffen.

„Im Koalitionsvertrag ist sozialpolitisch einiges vereinbart, was zum dringend nötigen sozialen Fortschritt beitragen kann, beispielsweise die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro, die Einführung einer Kindergrundsicherung oder vielversprechende Vorhaben in der Pflege. Dass es zu keiner nennenswerten finanziellen Entlastung für Millionen Menschen in Hartz IV und der Altersgrundsicherung kommen soll, ist jedoch eine armutspolitische Enttäuschung. Gerade angesichts steigender Lebenshaltungs- und Energiekosten darf hier das letzte Wort noch nicht gesprochen sein“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.

Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND: „Der Koalitionsvertrag gibt wichtige Impulse für Klimapolitik und Naturschutz. Dies geht nur sozial gerecht. Angefangen vom Kohleausstieg 2030, über den Einstieg in den Umbau der Landwirtschaft bis hin zu einer guten Finanzierung des Naturschutzes. Der Vertrag ist aber nicht auf dem 1,5-Grad-Pfad: Zu fern das Ziel der Klimaneutralität, zu gefährlich der Ausbau von fossiler Gasinfrastruktur ohne Ausstiegsdatum, keine Ambitionen zur Energieeinsparung. Auch bei der Mobilitätswende erlauben die ökologischen Krisen keinen Stillstand. Die Regierung muss in den ersten 100 Tagen klimapolitische Inventur machen. Sie muss sich an die im Klimaschutzgesetz vorgesehene jährliche Überprüfung der Emissionsmengen für die einzelnen Sektoren halten. Die zuständigen Ministerien müssen zudem einen Plan vorlegen, durch welche Maßnahmen sie die Sektorziele in den nächsten Jahren einhalten, das heißt den CO2-Ausstoß zeitnah senken wollen.“

Als großes Versäumnis bezeichnen BUND und Paritätischer den Verzicht auf Steuererhöhungen. Dies drohe zum Kardinalfehler der neuen Bundesregierung zu werden, da der Koalitionsvertrag damit auf äußerst wackeligen finanziellen Füßen stehe. Wenn die Ampel-Regierung nicht die Fehler ihrer Vorgänger-Regierungen wiederholen wolle, müsse sie dringend für eine sichere Finanzierung ihrer Vorhaben sorgen. Die stärkere Besteuerung sehr großen Reichtums in diesem Land sei dafür unerlässlich, so die Verbände.

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