Archiv für den Tag 19. Oktober 2021

Online-Fachkonferenz zu nachhaltigen Tourismus in der Grenzregion am 2. November

Blumen bauen Brücken

Flensburg. „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ ist ein deutsch-dänisches Gartenschau- und Tourismusprojekt, bei dem touristische Angebote in der Region über die Landesgrenze hinweg gedacht werden. Am 2. November, von 13 bis 17 Uhr, setzt eine Fachkonferenz im Rahmen des Projektes Fokus darauf, wie nachhaltiger Tourismus in der Grenzregion unterstützt werden kann. Die Konferenz ist online mit Simultanübersetzung.

„Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ ist ein Projekt im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Danmark und wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die Fachkonferenz will mit Beispielen aus beiden Ländern Inspiration für die weitere Zusammenarbeit geben.

Die Gäste sind der Geschäftsführer Deutsche Bundesgartenschau, Jochen Sandner, der darüber berichtet, wie Gartenschauen wie eine Bundes- oder Landesgartenschau nachhaltig positiv auf eine Region ausstrahlen. Charlotte Rømer Rassing, Senioranalytikerin bei VisitDanmark, erläutert die aktuellen Ergebnisse einer Untersuchung von VisitDenmark, welche Bedeutung Nachhaltigkeit im Urlaub für deutsche Feriengäste spielt. Imke Gessinger ist Nachhaltigkeitsbeauftrage bei der Tourismusgesellschaft OstseeFjordSchlei. Die Region wurde 2018 als erste Region in Schleswig-Holstein nachhaltig zertifiziert und aktuell re-zertifiziert. Der Geschäftsführer von Destination Sønderjylland, Karsten Justesen, berichtet, wie touristische Akteure und anderen Unternehmen entlang Fahrradrouten mit Projekten wie „Bikefriends“ und anderen aktiv einbezogen werden.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Anmeldung und weitere Informationen unter https://www.bbbprojekt.eu/aktuelles-und-termine/fachkonferenz-2021.

Symposium Food & Biotech: Hochschule Flensburg zeigt Beiträge zur Nachhaltigkeit in der Lebensmittelbranche

Foto: Hochschule Flensburg

Das 3. Flensburger Symposium Food & Biotech am 28. Oktober stellt die Nachhaltigkeit in der Bio- und Lebensmitteltechnologie in den Mittelpunkt.   

Jetzt anmelden unter:
https://hs-flensburg.de/form/symposium-food-biotech

Der Nachhaltigkeitskompass soll kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region zeigen, wo sie in Sachen Umwelt- und Ressourcenschonung stehen. Wo sie sich verbessern können. Rebekka Küchler hat im Rahmen des Projekts „Positively Produced“ daran mitgearbeitet. Beim 3. Flensburger Symposium Food & Biotech wird die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Flensburg darüber berichten. „Es wird das erste Mal sein, das auf dem Symposium ein Forschungsergebnis der Hochschule präsentiert wird“, freut sich Prof. Dr. Andreas Nicolai. Der Professor für Lebensmittelprodukttechnologie organisiert das Symposium.

Infos zum Programm gibt´s hier

Nachhaltigkeit – das sei mehr als „nur“ der reine Umweltaspekt im Sinne der Ressourcenschonung oder der Begrenzung des Klimawandels, so Andreas Nicolai. „Neben der Ökologie geht es auch um die Ökonomie und das Soziale“, sagt er. So hätten die Vereinten Nationen 17 Nachhaltigkeitsziele definiert, von denen drei beim Symposium eine Rolle spielen: Kein Hunger. Gesundheit und Wohlergehen. Nachhaltiger Konsum.

Neben Rebekka Küchler finden sich weitere Expert*innen aus den Bereichen Biotechnologie und Lebensmitteltechnologie in dem von Nicolai ausgearbeiteten Programm. So erklärt Michael Erkes (Chr. Hansen Holding A/S), wie man mit Bakterien zum nachhaltigsten Unternehmen der Welt wird. Phillip Benz von der TU München beleuchtet den Nutzen von Reststoffen aus der Landwirtschaft. Mit Bernd Bade von der SÜDPACK Verpackungen GmbH geht es in die Zukunft: Wie können in der Verpackungstechnik Kunststoffe eingespart werden – ohne die Schutzattribute zu vernachlässigen? Schließlich zeigt Stefanie Sabet von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. verschiedene Nachhaltigkeitsprojekte aus der Lebensmittelindustrie auf.

Das Programm wirft aus verschiedenen Perspektiven einen Blick auf die Branche und zeigt auf, welchen Beitrag sie zur Nachhaltigkeit im gesellschaftlichen Sinne leistet – und künftig noch zu leisten vermag. Das kostenfreie Symposium, zu dem die interessierte Öffentlichkeit eingeladen ist, leistet übrigens ebenfalls einen direkten Beitrag zur Nachhaltigkeit: Referent*innen und Gäste müssen nicht mit Bahn, Auto oder gar Flugzeug anreisen. Die Tagung findet online statt.

Anmeldungen sind unter https://hs-flensburg.de/form/symposium-food-biotech möglich. Weitere Infos zum Programm: https://hs-flensburg.de/hochschule/veranstaltungen/2021/10/28/3-flensburger-symposium-food-biotech-0

Eisenkunstguss Museum Büdelsdorf: Tag der offenen Tür für Lehrkräfte am 28. Oktober

Attac-Treffen am 27. Oktober im Aktivitetshuset

Liebe Attacies und Interessierte,

In diesem Monat verschiebt sich unser Plenum, das normalerweise am jeweils dritten Dienstag stattfindet, um eine Woche und dann auch noch auf den Mittwoch!

Also: Wir treffen uns am Mittwoch, den 27.10. um 19.30 Uhr im AKTI !     (Bitte um eine kurze Anmeldung unter flensburg@attac.de –  im AKTI: 3-G-Regel)

Auf dem Programm stehen

–  Attac-Herbstratschlag in Frankfurt (23./24.10.) – Aus unserer Gruppe wird niemand teilnehmen, aber wir werden die via Attac erhaltenen Infos zu einem kurzen Bericht zusammenfassen

– Attac-Regionaltreffen in Kiel (09.10.) – Günter war dabei und berichtet ebenfalls in Kürze, denn…

– Hauptthema des Abends: „ICE-Bahnhof Flensburg Weiche – Eine Option für den zukünftigen Bahnverkehr in Flensburg“

Elmar Westphal präsentiert seine Analysen zur derzeitigen Situation und zukünftige Möglichkeiten für die Entwicklung des hiesigen Bahnverkehrs.

Mit diesem Vortrag und der sich daran anschließenden Diskussion beginnen wir eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema Mobilitätswende.

Hierzu gern schon einmal vormerken den 09.Dezember 2021 um 19.30 Uhr in der Walzenmühle Winfried Wolf: „Mit dem Elektroauto in die Sackgasse„.

Viele Grüße

Günter

PS: Grund für die Terminverschiebung auf Mittwoch nächster Woche ist die Raumbelegung im AKTI.

PPS: Für alle, die sich ein Bild von den bevorstehenden Diskussionen auf dem Herbstratschlag machen wollen als PDF-Datei der zugehörige Reader des Herbstratschlags

In Frankfurt wird es wesentlich um die Zukunft von Attac gehen:

– Herausforderungen angesichts der globalen politischen Lage

– Schärfung des inhaltlichen Profils

– die Rolle Attacs in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und insbesondere in und mit den politischen Bewegungen

„Wie gelingt der Verzicht auf Kohle, Gas und Öl zur Abkehr der Klimakrise?“ – Prof. Dr. Pao-Yu Oei am 25.10.2021 in der Phänomenta Flensburg

 

Die Veranstaltungen der öffentlichen Ringvorlesung  „Unverfügbarkeit ll – Pandemische Zeiten“ finden immer montags um 18.00 Uhr in der Phänomenta statt

am 25.10.2021 mit dem Vortrag „Wie gelingt der Verzicht auf Kohle, Gas und Öl zur Abkehr der Klimakrise?“ von Prof. Dr. Pao-Yu Oei, Abteilung Energie- und Umweltmanagement, Europa-Universität Flensburg

Wir weisen darauf hin, dass es für diese Veranstaltungsreihe nur begrenzte Plätze gibt. 


Die letzte Veranstaltungsreihe zum Thema „Unverfügbarkeit“ begann mit folgender Ankündigung:

Der Jenaer Soziologe Hartmut Rosa hat sich seit geraumer Zeit mit Fragen von Kontrolle und Glück und dem Verhältnis der beiden zueinander beschäftigt. In seinem neuen Band „Unverfügbarkeit“ stellt er als eine zentrale These auf, dass die Menschen in der modernen Welt immer mehr verfügbare Möglichkeiten haben und vermeintlich ihr Glück über die Verfügbarkeiten finden. Andererseits sei es gerade das Unverfügbare, welches beim Eintreten zu wahren Glücksmomenten führt, da es die Distanz zwischen Mensch und Welt durch seine Unkontrollierbarkeit verringert.

Das war vor der Pandemie. In pandemischen Zeiten wird diese permanente Verfügbarkeit in vielen Bereichen in Frage gestellt und die neu entstandene Unverfügbarkeit als Mangel deklariert oder Einschränkungen angesehen.

Vieles, was bisher verfügbar war wird plötzlich umverfügbar, und das Eintreten von Unverfügbarkeit ist nicht notwendigerweise mit Glücksmomenten verknüpft. Bisher wie selbstverständlich Verfügbares wird hinterfragt, und je nach Interessenlage als unabdingbar oder überflüssig deklariert. So werden z.B. Bundesligaspieltage, Formel-1-Rennen, Opernaufführungen und Ausstellungseröffnungen nicht in gleicher Weise in Frage gestellt und (un)verfügbar gemacht. Verfügbarkeiten verändern sich, analog umverfügbares wird teilweise digital verfügbar gemacht: Reale Erlebnisse werden in den virtuellen Raum verschoben und so auch neue Nutzer:innengruppen zugänglich – und bringen immer irgendwie die Frage nach ihrer Identität und Abgrenzung/Entgrenzung mit sich.

Wie blicken wir nun, nach eineinhalb Jahren der Pandemie, auf das Zusammenspiel von Verfügbarkeit und Unverfügbarkeit, deren Priorisierung und den hiermit eingehenden Glücksmomenten? Bedingt nicht die Verfügbarkeit von Vielem den Reiz, den die Unverfügbarkeit von Manchem ausmacht?

Programm:

Spannende Vorträge für das breite Publikum auf der Ringvorlesung – Montags um 18 Uhr in der Phänomenta

Seit dem Sommersemester 2013 findet in jedem Semester die Ringvorlesung in Kooperation mit der Phänomenta und der Flensburger Volkshochschule im Vortragssaal der Phänomenta (Norderstraße 157-163) 
statt. Die Vortragenden aus verschiedenen Disziplinen präsentieren hier ihre selbstgewählten Themen. Ein jährlich wechselndes Oberthema stellt einen Bezug zwischen den Vorträgen her. Auf der Seite der Europa Universität Flensburg ist ebenfalls das aktuelle Programm mit den zugehörigen Zusammenfassungen und das Archiv der Ringvorlesung zu finden.

Mobilitätsbefragung: FlensburgerInnen klimafreundlich in der Stadt unterwegs

So kommt man in Flensburg in die Innenstadt: Die meisten per Rad, Bus oder zu Fuß!

Ein Beitrag der VCD-Ortsgruppe Flensburg

„Welches Verkehrsmittel nutzen Sie üblicherweise, um ins Innenstadtzentrum zu gelangen?“ – Diese Frage stellte das Büro Stadt+Handel im Sommer 2020 Passant:innen in Flensburg und als Online-Befragung. Großes Lob für die Flensburger:innen: Die meisten sind klimafreundlich unterwegs – mit Bus, Rad oder gehen zu Fuß! Ein Blick auf die Verkehrsmittelwahl in Flensburg und was sich daraus ablesen lässt.

1. Befragung im Sommer 2020: Die meisten Flensburger:innen nützen den Umweltverbund

Seit 2020 arbeitet das Büro Stadt+Handel (mehr) an einem “Zentren- und Einzelhandelskonzept” zur Stärkung der Flensburger Innenstadt und der Stadtteile. Dafür wurden im Sommer 2020 Personen auf der Straße und online mit einem ausführlichen Fragekatalog befragt. Dabei ging es auch um die Verkehrsmittelwahl: „Welches Verkehrsmittel nutzen Sie üblicherweise, um ins Innenstadtzentrum zu gelangen?“

Ergebnis: Deutlich über die Hälfte der Befragten kommen zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus in die Altstadt (Quelle: Ratsinfo Flensburg, Präsentation Teil 2, S. 25 – mehr). Zusammengefasst bezeichnet man diese Verkehrsmittel als den Umweltverbund.

Freilich waren coronabedingt im Sommer 2020 deutlich weniger Tourist:innen und dänische Gäste unterwegs. Umso aussagekräftiger ist das Ergebnis, was die Menschen in Flensburg betrifft. Aussagekräftig ist das Ergebnis auch aufgrund der großen Anzahl der Auskunftgebenden, so die Verantwortlichen bei Stadt+Handel.

2. Rückblick: Verkehrsmittelwahl der Einwohnenden im Jahr 2010

Die letzten offiziellen Ergebnisse, die vorliegen, stammen von der Mobilitätsbefragung im Oktober 2010. Damals wurden 15.000 Haushalte aus allen Stadtteilen und Altersgruppen in Flensburg angeschrieben und um Antwort gebeten. Gut 20 Prozent, also jede fünfte Person, nahmen teil.

Ein kurzer Blick auf die Ergebnisse damals:

  • In den Haushalten gibt es mehr Räder als Autos: Über 80 Prozent haben Zugriff auf ein Fahrrad, gut 70 Prozent auf ein Auto oder Motorrad.
  • Arbeits- und Dienstwege werden jedoch zu rund zwei Dritteln mit dem Pkw erledigt.
  • Als Alternative zum Auto wird das Fahrrad in Flensburg kaum genutzt. Hier sind andere Städte deutlich weiter.
  • Die Bahn spielt für Flensburger:innen als Verkehrsmittel praktisch keine Rolle (1 Prozent Nutzung).

Auffällig: Keine Veränderung der Anteile von Bus- und Radverkehr

Interessant: Beim Vergleich der Ergebnisse aus dem Jahr 2010 mit den Ergebnissen von Stadt+Handel im Jahr 2020 fällt auf: Die Anteile von Bus-, Zug- und Radverkehr sind absolut gleich.
Richtung Innenstadt sind aber deutlich mehr Menschen zu Fuß und weniger mit dem Auto unterwegs.

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  • Stadt Flensburg / SHP Ingenieure: Mobilitätsbefragung. Juni 2011 – PDF-Datei: mehr

Herbst 2021: Wiederholung der Mobilitätsbefragung

Im September 2021 fand nun erneut eine Mobilitätsbefragung (mehr) der Flensburger Haushalte statt. Wiederum wurden 15.000 per Zufallsstichprobe ausgewählte Haushalte angeschrieben und um Auskunft gebeten.

Bei den Fragen ging es darum, welche Fahrzeuge zur Verfügung stehen, wie oft man mit welchem Verkehrsmittel unterwegs ist und welche Anregungen und Vorschläge man geben möchte. Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein!

3. Verkehrsmittel der Kund:innen aus Sicht des Einzelhandels: Oft voreingenommene Sicht

Für manche Kaufleute – auch hier in Flensburg – sind Anzahl der Parkplätze und die Höhe der Parkgebühren ein wesentliches Thema – und oft geäußerter Kritikpunkt gegenüber Stadtverwaltung und Politik. Aus Sicht mancher Geschäftsleute ist nämlich eine große Anzahl der Kund:innen mit dem Pkw unterwegs.

Untersuchungen in verschiedenen Orten weisen jedoch darauf hin, dass man hier einem Vorurteil unterliegt. Dazu ein kürzlich veröffentlichtes Beispiel aus der Großstadt Berlin:
Im Rahmen einer Studie wurden hier rund 150 Einzelhändler:innen befragt. Geschäftsleute, die selbst mit dem Pkw gekommen waren, zeigten sich überzeugt: Fast ein Drittel ihrer Kund:innen käme mit dem Auto und nur jede zehnte Person mit dem Rad.

Die Studie überprüfte diese Annahme. Das Ergebnis: Die große Mehrheit von 2000 Berliner Kund:innen – 93 Prozent (!) – nutzte den Umweltverbund. Mehr als die Hälfte der Einkaufenden kamen zu Fuß, ein Viertel mit öffentlichen Verkehrsmitteln, jede sechste Person mit dem Rad. Mit dem Pkw waren nur 6,6 Prozent gefahren.

Fuß-, Rad- und Busverkehr sorgen für den meisten Umsatz

Die Untersuchung verrechnete nun die Anzahl der Besuche mit der durchschnittlichen Höhe des Einkaufs. Es zeigte sich, dass Fußgänger:innen, die häufig dort unterwegs waren, für fast zwei Drittel der Einnahmen sorgen. Nicht einmal jeder zehnte Euro wurde an den Autofahrenden verdient.

Natürlich sind die Rahmenbedingungen in einer Großstadt besonders. Doch von der Tendenz her kommen auch Untersuchungen andernorts zu vergleichbaren Ergebnissen:

  • Geschäftsleute schätzen regelmäßig den Anteil der autofahrenden Kund:innen viel zu hoch ein.
  • Kund:innen, die zu Fuß, mit dem Bus oder dem Rad kommen, kaufen zwar für niedrigere Beträge. Aber sie kommen häufiger als Kund:innen, die den Pkw nutzen. Ihr Anteil am Umsatz ist damit deutlich größer.

Die Rolle des Pkw-Verkehrs wird vom Handel also teilweise erheblich überschätzt.

Fazit: Endlich Infrastruktur für den Umweltverbund verbessern

Fazit: Eine bessere Infrastruktur für Fuß-, Rad- und öffentlichen Verkehr dürfte auch in Flensburg der lokalen Wirtschaft zugute kommen. Und mehr Wertschätzung der Kund:innen, die zu Fuß oder mit dem Rad kommen, dürfte diese auch zum Kauf vor Ort motivieren – statt im Online-Handel.

Freilich kommen hier die Tagesgäste aus Dänemark und Tourist:innen dazu. Doch bei diesen stoßen Parkgebühren durchaus auf Akzeptanz. Sie stehen eher vor der Herausforderung, Parkplätze zu finden. Das geplante Park-Leit-System kann hier endlich Abhilfe schaffen.
Und – als wichtigen Schritt zu einer Mobilitätswende – steht der Ausbau attraktiver Alternativen und die klimaschonende Verlagerung des Individualverkehrs auf Bus und Bahn an.

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  • Flensburg-mobil.net: “Einkaufsstraßen: Einzelhandel überschätzt Bedeutung des Autos deutlich” – mehr
  • IASS Potsdam: “Mobilität beim Einkaufen: Händler überschätzen Rolle des Autos”
    Pressemitteilung und Zusammenfassung – mehr

DIE LINKE Flensburg steht solidarisch an der Seite der Bunnies Ranch

Katrine Hoop und Luca Grimminger von der Flensburger LINKEN wollen den Erhalt von Bunnies Ranch

DIE LINKE fordert den Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung dazu auf, der Bunnies Ranch eine weitere Zwischennutzung zu genehmigen, und Kontakt zur Bunnies Ranch aufzunehmen, um gemeinsam Perspektiven für das Projekt zu entwickeln.

»DIE LINKE setzt sich dafür ein, nichtgenutzte Flächen bis zur tatsächlichen Nutzung einer sinnvollen Verwendung zuzuführen«, unterstreicht Kreissprecher Luca Grimminger. »Es ist für uns unverständlich, warum das Grundstück bis zur faktischen Bebauung brachliegen soll, statt kulturell genutzt zu werden.«

»Die Bunnies Ranch ist ein wertvoller Teil der soziokulturellen Landschaft im Bahnhofsviertel. Hier entstehen innovative Konzepte, die Kreativität, Handwerk und Naturschutz neu zusammendenken«, sagt Kreissprecherin Katrine Hoop.

»Es ist an Zynismus fast nicht zu übertreffen, dass ausgerechnet der Naturschutz auf dem Gelände des zerstörten Bahnhofswalds als Argument dafür genommen wird, ein nachhaltiges Kulturprojekt jetzt aus dem Bahnhofsviertel vertreiben zu wollen«, ergänzt Hoop mit dem Hinweis darauf, dass in dem Ergänzungsantrag der WIF-Ratsfraktion zur Beschlussvorlage aufgeführt ist, dass das Gelände auch als alternativer Standort für den geplanten Neubau des Hotels und Parkhauses wichtig sei, weil aus naturschutzrechtlichen Gründen noch in Frage stehe, ob das Bauvorhaben auf dem Bahnhofswaldgelände umgesetzt werden könne.

Mehr dazu auch in dem Stadtblog-Beitrag vom 15.10.202: Flensburger Kulturprojekt Bunnies Ranch bedroht: Politik und Verwaltung auf Zick-Zack Kurs unter: https://akopol.wordpress.com/2021/10/15/flensburger-kulturprojekt-bunnies-ranch-bedroht-politik-und-verwaltung-auf-zick-zack-kurs/

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