Archiv für den Tag 18. Oktober 2021

Ideenschmiede am 24. Oktober in Tastrupfeld ganz im Zeichen von Erntedank

Auf einem herbstlichen Markt der Möglichkeiten werden leckere und regional erzeugte Lebensmittel und deren Erzeuger*innen vorgestellt.

Die Veranstaltung findet

am Sonntag, den 24.10 in der Zeit von 15-17 Uhr am Hofladen in Tastrupfeld (Adresse: Tastrupfeld 20, an der K90 zwischen Hürup und Flensburg) statt

und lädt dazu ein unser lokales, vielseitiges und attraktives Angebot zu entdecken und die vorhandenen Ressourcen in gemütlicher und geselliger Atmosphäre kennen zu lernen.

Gerne Kind und Kegel einpacken, auf einen Schnack vorbeikommen und Produkte aus der Region kennenlernen.

Freiheit für Julian Assange! – Mahnwache am 23.10.2021 in Flensburg

Whistleblower / Enthüller / Aufdecker schützen!

Die Flensburger Gruppe „Freiheit für Julian Assange“ lädt wieder ein zur Mahnwache:

Am Samstag, den 23.10. ab 11 Uhr in der Großen Str. (Höhe Ossietzky-Buchhandlung). Bei Regen am Karstadt Gebäude.

Aktuell wächst weltweit der Protest gegen die brutalen Methoden, mit denen der Journalist und Wikileaks-Gründer Julian Assange zum Schweigen gebracht wird. Der Mann, der die Welt über unzählige Kriegsverbrechen unter anderem im Irak und in Afghanistan sowie über die Grausamkeiten in Guantanamo aufgeklärt hat, sitzt seit Monaten in einem Londoner Hochsicherheitsgefängnis in Isolationshaft, ist gefangen in einem zermürbenden Schauprozess, dessen Ende nicht abzusehen ist und zu welchem selbst renommierte Prozessbeobachter von Amnesty International oder Reporter ohne Grenzen kaum Zugang bekommen.

Doch es mehren sich die Stimmen, die Gerechtigkeit für Assange einfordern. Immer mehr Menschen erkennen, dass hier nicht nur das Leben des Julian Assange auf dem Spiel steht, sondern mit ihm die Pressefreiheit.
So hat sich der UNO-Sonderberichterstatter für Folter, Herr Nils Melzer, Professor für internationales Recht in Genf und Glasgow, mit einem sehr lesenswerten Buch an die Öffentlichkeit gewandt. Einen schnellen Einblick in das Buch vermitteln die Videobeiträge der Deutschen Welle und des SWR1.
In der Schweiz haben Pressevertreter und Politiker zu einem Ende der Verfolgung von Herrn Assange aufgerufen. In den USA organisiert derzeit Julians Familie unzählige Protestaktionen. In der vergangenen Woche haben zudem vierundzwanzig britische Parlamentsabgeordnete an US-Präsident Biden appelliert die juristische Verfolgung von Julian Assange einzustellen.
Nun ist es an der Zeit, dass sich auch deutsche Politiker für ein Ende der Verfolgung von Julian Assange und damit für den Schutz der Pressefreiheit aussprechen.

Im Piper-Verlag ist das Buch von Nils Melzer „Der Fall Assange“ erschienen

Einer der größten Justizskandale aller Zeiten

Mit dem „Afghan War Diary“ veröffentlicht WikiLeaks 2010 das größte Leak der US-Militärgeschichte, mitsamt Beweisen für Kriegsverbrechen und Folter. Kurz danach verdächtigt Schweden WikiLeaks-Gründer Julian Assange der Vergewaltigung, und ein geheimes US-Schwurgericht ermittelt wegen Spionage. Als ihn Ecuador nach jahrelangem Botschaftsasyl der britischen Polizei überstellt, verlangen die USA sofort seine Auslieferung und drohen mit 175 Jahren Haft.
Nils Melzer, UNO-Sonderberichterstatter für Folter, will sich zunächst gar nicht auf den Fall einlassen. Erst als er Assange im Gefängnis besucht und die Fakten recherchiert, durchschaut er das Täuschungsmanöver der Staaten und beginnt den Fall als das zu sehen, was er wirklich ist: die Geschichte einer politischen Verfolgung. An Assange soll ein Exempel statuiert werden – zur Abschreckung aller, die die schmutzigen Geheimnisse der Mächtigen ans Licht ziehen wollen.
Dieses packende Buch erzählt erstmals die vollständige Geschichte von Nils Melzers Untersuchung.

€ 22,00 [D], € 22,70 [A]
Mitautor: Oliver Kobold
336 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-492-07076-8

Weitere Quellen und Infos:

wikipedia Julian Assange: https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Assange

Mathias Bröckers / www.broeckers.com
Nils Melzer / UN Sonderbericherstatter

Sozialverband VdK kritisiert Ampel-Sondierungspapier

VdK Präsidentin Verena Bentele: „Ampel ist in Pflege- und Gesundheitsfragen ideenlos“

  • Sozialverband VdK kritisiert, dass häusliche Pflege und umfassende Pflegereform nicht einmal erwähnt werden
  • Festhalten an PKV ist rückwärtsgewandt, so VdK-Präsidentin

Der Sozialverband VdK Deutschland appelliert an SPD, Grüne und FDP bei den drängendsten Pflege- und Gesundheitsfragen in den am Montag beginnenden Koalitionsgesprächen endlich auf Zukunft zu setzen und nicht auf ein Weiterso: „Gegen den Fachkräftemangel in der Pflege plant man die X-te Offensive. Die häusliche Pflege zu stärken, auch als Antwort auf den Fachkraftmangel in der Pflege, wäre mal ein sinnvoller Ansatz. Doch diese wird nicht einmal erwähnt, genauso wenig wie eine umfassende Pflegereform. Das ist einfach ideenlos“, kritisierte VdK-Präsidentin Verena Bentele das Sondierungspapier der drei Parteien.

Die SPD habe versprochen, das soziale Sicherungssystem zu stärken, Grüne und FDP immer wieder verkündet, dass sie sich dem Fortschritt verpflichtet fühlen. „Davon scheint nicht viel übrig. In der Pflegeversicherung fehlen schon nächstes Jahr drei Milliarden Euro, in der gesetzlichen Krankenversicherung muss in 2022 ein Steuerzuschuss von 21,5 Milliarden Euro plus weitere sieben Milliarden Euro fließen. Statt jetzt die Finanzierung durch die Zusammenlegung von gesetzlicher und privater Kranken- und Pflegeversicherung zu sichern, wird an der PKV festgehalten. Das ist rückwärtsgewandt“, so Bentele. Laut einer Infratest-Dimap-Studie befürworteten sogar 62 Prozent der FDP-Anhänger die Zusammenlegung von privater und gesetzlicher Kranken- und Pflegeversicherung. „Unverständlich, dass sich die FDP dann weiterhin gegen diesen wichtigen Schritt sperrt. Das Tempo auf Autobahnen begrenzen und dafür mit Vollgas in Sozialversicherungssysteme für alle zu investieren wäre zukunftsorientiert.“

Gleichzeitig begrüßte Bentele, dass die drei Parteien Prävention als Leitprinzip in der Gesundheitsversorgung einführen wollen und eine Reform der Krankenhausfinanzierung anstreben. „Auch das klare Bekenntnis, dass das Renteneintrittsalter nicht steigen und Hartz IV überwunden werden soll, ist ein gutes Signal“, sagte Bentele.

Über den Sozialverband VdK

Der Sozialverband VdK setzt sich mit seinen mehr als 2 Millionen Mitgliedern für soziale Gerechtigkeit ein. VdK-Mitglieder profitieren von der kompetenten Beratung im Sozialrecht. Als größter Sozialverband Deutschlands vertritt der VdK wirksam die sozialpolitischen Interessen aller Bürgerinnen und Bürger: unabhängig – solidarisch – stark. Mehr unter www.vdk.de.

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