Online-Konto gehackt? Das ist jetzt zu tun

Tipps und Hinweise der Verbraucherzentrale

Ob durch eine Phishing-Mail, über ein Datenleck oder durch reines Erraten – Immer wieder gelingt es Betrügern, sich in Accounts einzuhacken. So verschaffen sich Kriminelle Zugang zu fremden Online-Konten und nutzen diese, um auf Kosten anderer Bestellungen aufzugeben oder über Social-Media-Kanäle Links zu Fakeshops zu verbreiten.

Rund 80 Online-Account hat jeder Mensch in Deutschland im Durchschnitt. Meist ist eine EMail-Adresse zur Registrierung erforderlich. Per E-Mail kommen dann Informationen über Bestellungen, Social-Media-Aktivitäten oder Werbung. Im Postfach vermischen sich diese E-Mails mit privaten oder beruflichen Angelegenheiten sowie Spam und Phishing-Versuchen. Längst sehen auch betrügerische E-Mails oft so täuschend echt aus, dass es immer wichtiger wird, genau hinzuschauen: Manche E-Mails können darauf hinweisen, dass die eigenen Zugangsdaten in die falschen Hände geraten sind.

Wenn Rechnungen per E-Mail kommen

Folgendes weist darauf hin, dass es sich um eine seriöse E-Mail vom Shop handelt, obwohl Empfänger dort nicht selbst bestellt haben: Die Absenderadresse ist dieselbe, die  der Shop sonst auch verwendet. Name und Anrede sind korrekt, eventuell ist sogar die richtige Kundennummer in der Mail enthalten. In dem Fall könnte es sein, dass sich Fremde Zugriff auf den Account verschafft haben. Das kann man tun: Die Seite des Online-Shops in  einem separaten Browser oder in der bekannten App aufrufen und prüfen, ob die Bestellung  aus der Mail im Account auftaucht. Falls keine Bestellung vorhanden ist, kann man die Mail löschen. Wenn eine Bestellung vorliegt, sollte man schnell Kontakt aufnehmen und handeln, sonst können Mahngebühren und Inkassoforderungen dazukommen. Wichtig ist, dem Shop klar zu machen, dass man die Bestellung nicht selbst aufgegeben und nicht erhalten hat.

Kein Zugriff mehr auf Online-Konten

Wenn der Login nicht mehr klappt, haben möglicherweise Betrüger die Zugangsdaten geändert. Dann sollte man prüfen, ob weitere Mails von dem Shop gekommen sind. Oft versenden Shops Bestätigungs-E-Mails, wenn Änderungen am Account vorgenommen wurden.
Wichtig ist, den Kundenservice des Online-Shops zu kontaktieren, um den Account zurücksetzen zu lassen. Zudem sollte man sicherstellen, dass keine Schadsoftware installiert wurde. Das geht mit seriösen Virenscanprogrammen. Wenn der Zugriff auf den Account möglich ist, sollte man das Passwort ändern.

Vier Tipps zum Schutz vor Datendiebstahl

  • starke Passwörter festlegen und für jeden Account ein anderes nutzen. Es genügt schon, einen Buchstaben zu verändern.
  • niemals Links von unbekannten Quellen öffnen – egal ob in E-Mails, SMS oder
    auf Social Media.
  • keine persönlichen Daten an Unbekannte weitergeben.
  • In öffentlichen WLAN-Netzwerken auf Online-Banking und Online-Shopping
    verzichten

Über akopol

Netzwerk für mehr Öffentlichkeit, Transparenz und Demokratie in Flensburg

Veröffentlicht am 22. September 2021, in Bildung, Daten und Zahlen, Flensburg News, Soziales, Wirtschaft. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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