IPCC-Klimabericht: Fridays for Future fordert Neuverhandlung der Wahlprogramme

Stellungnahme von FFF zur Veröffentlichung des IPCC-Berichts AR6

Der aktuelle Report der 1. Arbeitsgruppe (WG1) des Weltklimarates (IPCC) stellt unmissverständlich klar, wie dramatisch die Lage ist. Die Menge an Emissionen, die noch ausgestoßen werden darf, um gefährliche Kipppunkte zu vermeiden, ist gering, der Zeitdruck riesig. Die Arbeitsgruppe 1 macht mit dem Bericht ebenfalls deutlich, wie groß die Gefahr durch andere Treibhausgase, wie etwa Methan ist.

Die Fridays For Future-Sprecher:in Luisa Neubauer reagiert darauf mit folgenden Worten: “Wir fordern die Neuverhandlung der Wahlprogramme. Alle Wahlprogramme müssen 1,5 Grad-konform sein. Wir stehen wenige Woche vor der Bundestagswahl in einem der Haupverursacherländer der Klimakrise und keine der Parteien hat eine angemessen Antwort auf die Drastik der Lage. Die Einhaltung vom Pariser Abkommen scheitert bisher nicht an der Physik, sondern am politischen Willen.”

Sprecherin Helena Marschall ergänzt: “Die Unfähigkeit der Politik diesen Katastrophen zu begegnen, treibt uns auf die Straße – wir appellieren an Menschen aus allen Generationen, sich uns anzuschließen. Zum globalen Klimastreik am 24. September werden wir uns an über 170 Orten gegen die aktuelle klimapolitischen Ignoranz wehren.”

STREIKAUFRUF: ALLE FÜR‘S KLIMA AM 24. SEPTEMBER!

Another world is possible – eine bessere Welt ist möglich, deswegen stehen wir #AlleFürsKlima! Als größte Jugendbewegung Deutschlands und unterstützt von diversen gesamtgesellschaftlichen Bündnissen sind wir uns dessen sicher. Deshalb gehen wir am 24. September auf die Straße.

Wir sind uns ebenso sicher: wenn dieses Jahr der Bundestag neu gewählt wird, entscheidet das über unser aller Zukunft. Nur, wenn in den nächsten vier Jahren konsequent gehandelt wird, können wir die dramatischen Folgen der Klimakrise noch eindämmen. Wir können, wir dürfen nicht mehr auf die leeren Versprechen und Lobbyinteressen windiger Politiker*innen hoffen. Wir können, wir dürfen nicht mehr warten. Wir werden nicht mehr warten. Wir streiken.

Im ganzen Land und auf der ganzen Welt gehen wir deshalb am 24. September auf die Straßen – für den Wandel, für Klimagerechtigkeit. Denn diese Wahl ist entscheidend. Denn die Gesellschaft steht hinter uns. Denn Klimagerechtigkeit wird das wahlentscheidende Thema. Denn wir sind hier und wir sind laut – wir stehen gemeinsam auf für eine gerechte und konsequente Klimapolitik.

In der letzten Sitzungswoche verabschiedete der Bundestag – zum zweiten Mal – ein völlig unzureichendes Klimagesetz und sich danach selbst in die Sommerpause. Das ist ein Desaster. Aber das Klima macht keine Sommerpause. Wir stehen deshalb solidarisch mit allen, die schon heute den Folgen der Klimakrise gegenüberstehen und streiken gemeinsam: am 24. September für einen sozial gerechten Wandel.

Die Politiker*innen steuern sehenden Auges in die größte Katastrophe, der die Menschheit je gegenüberstand. Aber wir haben genug von Krisen. Wir streiken! Denn es darf kein weiter so geben. Es darf keine weitere Wahlperiode geben, die geprägt ist von Korruption, Klimakillern und versagenden Politiker*innen. Wir streiken für eine Wahlperiode der Klimagerechtigkeit

Wir streiken für das Klima. Gemeinsam. Am 24. September. Auch in Deinem Ort. #AlleFürsKlima

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Veröffentlicht am 10. August 2021, in Aufrufe, Ökologie, Bürgerbeteiligung, Bildung, Daten und Zahlen, Flensburg News, Kultur, Kulturtipps, Soziales, Stadtplanung, Veranstaltungstipps, Wirtschaft. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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