Face to Face für Frauenhäuser: Protest gegen Richtlinienentwurf der Landesregierung zur Förderung der Frauenhäuser

Der Richtlinienentwurf des Landes Schleswig-Holstein zur Förderung der Frauenhäuser vom 23.Juli 2021 ist ein Schlag ins Gesicht!

Sowohl die Öffentlichkeitsarbeit als auch die Beratung ehemaliger Frauenhausbewohnerinnen wurden als zuwendungsfähige Kosten gestrichen. Das Ministerium sieht keine Notwendigkeit.

Bis zum 3. September 2021 können wir unsere/eure Kritik einreichen und zur Prüfung vorlegen. Am 26.September könnte im Landtag eine politische Entscheidung fallen, wenn sich viele Menschen jetzt beteiligen.

Wir sammeln Eure Kommentare und Argumente! Spendet uns ein paar Zeilen, einige Worte

#Frauenhausretter*innen – eine Online-Selfie-Aktion mit Start am 3. September 2021 um 5 vor 12

„Face to face für Frauenhäuser“ – diskutiert mit, schickt uns Eure Meinung, Euren Kommentar, Euer Argument, sprecht und schreibt, telefoniert und textet, vervielfältigt und verteilt diesen Aufruf!

Demokratie und Feminismus gehören in Schleswig-Holstein unbedingt zusammen! Die Richtlinie muss geändert werden und die Frauenhausarbeit braucht eine inhaltliche Bestandssicherung sowie die personelle und finanzielle Aufstockung. Face to Face und Faust an Faust. Macht mit! Denn jetzt wird es wirklich zu bunt!!

Gutes und groetjes aus dem Autonomen Frauenhaus Lübeck

i.A. Anke Kock

info@autonomes-frauenhaus.de                            Telefon: 0451 66 0 33

Über akopol

Netzwerk für mehr Öffentlichkeit, Transparenz und Demokratie in Flensburg

Veröffentlicht am 4. August 2021, in Bürgerbeteiligung, Daten und Zahlen, Flensburg News, Gender, Soziales, Veranstaltungstipps. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Kerstin Wagner

    Gerade in der jetzigen Zeit, Corona, in der so viele böse Dinge unter dem Radar blieben , ist es eine sehr fatale Entscheidung. Nicht nur die Kinder sind die Verlierer der Pandemie, auch die Frauen in vielerlei Hinsicht. Jetzt vergreift man sich nochmal an Frauen und deren Kindern. Schämen Sie sich!

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    • Liebe Frau Kerstin, in dieser Drucksache 19/2936 aus dem Zeitraum Mai 2021 des Schl.-Holsteinischen Landtages habe ich auf keiner der 15 Seiten auch nur irgendwas im kleinsten Gedankenansatz gelesen, dass an Ihren Vorwurf: „Jetzt vergreift man sich noch mal an Frauen und deren Kindern“ erinnert.
      Wofür soll sich jetzt wer schämen?
      Diese Drucksache 2936 behandelt, so wie ich es verstehe, eine Empfehlung zur weiteren Förderung von Frauenhäusern und es geht um die Millionen weitere Förderung in 2021 und darüber hinaus und vieles mehr. Auch sollen Kommunen sich an der finanziellen Förderung mehr beteiligen.
      Ob dieser Link, s. u., die „Richtlinie….“ ist, über die sich das Autonome Frauenhaus in Lübeck aufregt und Solidarität wünscht, werde ich noch erfahren, weil mich das interessiert.

      Klicke, um auf drucksache-19-02936.pdf zuzugreifen

      Vielleicht lesen Sie neu u. bleiben Sie auch dran?

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