Archiv für den Tag 23. Juni 2021

Ausstellung und Workshops „Alte und neue Gewässer“ am 26. und 27. Juni in der KulturLücke

Ein kreatives Wasser-Wochenende in der KulturLücke zum Anschauen und Mitmachen…

am 26. und 27. Juni, Samstag: 11-18 Uhr, Sonntag: 11-17 Uhr
KulturLücke, Norderstr. 151

Die Teilnahme ist kostenfrei
Anmeldung erforderlich unter kochhafen@kokuko.de oder 0461 – 50 50 87 51
mit Name, Adresse, Workshop Sa. oder So., Alter, Tel. und Mailadresse (falls vorhanden)

Mehr Infos zur Kulturlücke auch unter: https://www.kulturluecke-fl.de/

Kulturlücke

Die „Christiansens Gärten“: Bewahren und Entwickeln!

Der erste Bauabschnitt zur Aufwertung des historischen Park-Ensembles ist abgeschlossen

Flensburg. Sie sind etwas Einzigartiges mitten im Zentrum von Flensburg: Die „Christiansens Gärten“ gelten heute als das wichtigste bürgerliche Gartendenkmal der Aufklärungszeit im Norden Schleswig-Holsteins. Der 4,2 ha große Christiansenpark, derMuseumsberg sowie der „Alte Friedhof“ – als erster kommunaler Friedhof des Landes – sind die Reste des weitläufigen Landschaftsgartens der Kaufmannsfamilie Christiansen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Sie freuen sich über die laufenden Baumaßnahmen zur Aufwertung der historischen Christiansens Gärten: Claus Rödding (WES-Landschaftsplanung GmbH), Claudia Takla-Zehrfeld (Stadt Flensburg) und Hartmut Strauß (Förderkreis Christiansen-Parke.V.) (v.l.n.r.). Foto: © Stadt Flensburg

Vor diesem Hintergrund werden seit Mitte letzten Jahres Baumaßnahmen durchgeführt, um das wertvolle kulturhistorisches Ensemble wieder als Einheit erlebbar zu machen und auch als Zeugnis der deutsch-dänischen Geschichte in das Bewusstseinder Bevölkerung zu verankern. Gleichzeitig soll die öffentliche Nutzung für Naherholung, Spiel und Bewegung verbessert werden. „Wir wollen die Flächen als wichtiges Kulturgut bewahren und als Freiraum für die Naherholung mit verstärkter Anbindung an die Innenstadtweiterentwickeln“, so Claudia Takla-Zehrfeld (Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Klimaschutz).

So wird unter anderem das Wegesystem erweitert, der Wegebelag verbessert, Baumpflanzungen vorgenommen, Spielgeräte installiert sowie Ruhebänke und – zonen geschaffen. Dabei gilt – in Orientierung an den Gestaltungslinien der bürgerlichenLandschaftsparke – das „Prinzip der Überraschung“. Der Landschaftsplaner Claus Rödding, der federführend das Bauprojekt leitet, erklärt hierzu: „Früher wie heute sollen die Besucher der historischen Parkanlage überrascht werden, indem ganz bewusst verschiedeneElemente nicht sofort sichtbar angeordnet sind. Ob es die „Spiegelteiche“, die „Mumiengrotte“, der „Sonnentempel“ oder die neu angelegten blühenden Wildstaudenflächen sind – es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken“, so Rödding. Die Aufwertung der Flächenerfolgt auch in Abstimmung mit dem Förderkreis Christiansenpark e.V., der seit 1997 besteht und sich um die Erhaltung der historischen Parkanlage kümmert.

Mittlerweile ist der erste Bauabschnitt im oberen Christiansenpark abgeschlossen. Weitere umfangreiche Maßnahmen, die bis Ende des Jahres 2023 fertig gestellt sein sollen, folgen kurzfristig. Mehr Informationen zum Bauprojekt erhält manunter: www.flensburg.de/Christiansens_Gärten.

Regenbogenflaggen vor dem Flensburger Rathaus

Zeichen von Respekt und Toleranz

230755PFlensburg. Auch vor dem Flensburger Rathaus wehen heute Regenbogenflaggen als Aufruf zu Respekt und Toleranz, als Zeichen der Solidarität mit der Stadt München und als Protest gegen die Entscheidung der UEFA, die Allianz-Arena beim heutigen EM-Spiel nicht in den Regenbogenfarben leuchten zu lassen. Flensburg bekennt sich zur Vielfalt.

„Die Regenbogenfahne ist ein Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen und des Respekts. Sie zu hissen, auch aus dem heutigen Anlass, ist für mich eine Frage der Haltung. Daher gehört sie heute auch ans Rathaus“, sagt Oberbürgermeisterin Simone Lange.

BUND: Klimaschutz nur mit Meeresnaturschutz

BUND fordert Grenze für naturverträglichen Ausbau der Offshore-Windenergie

Berlin. Der Ausbau der Windenergie vor den deutschen Küsten muss naturverträglich erfolgen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hält einen Ausbau der Offshore-Windenergie auf 15 Gigawatt (GW) in den kommenden zehn Jahren für vertretbar, damit der Meeresschutz bei der Energiewende ausreichend berücksichtigt wird. „Klimaschutz nur mit Meeresnaturschutz“ heißt ein neues Hintergrundpapier, das der BUND dazu heute anlässlich der Öffentlichkeitsbeteiligung am zweiten Entwurf der Raumordnung in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone in Nord- und Ostsee veröffentlicht.

Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender: „Saubere, gesunde und artenreiche Meere sind für den Klimaschutz unverzichtbar, saubere und regenerative Energie zur Begrenzung des Klimawandels notwendig. Offshore-Windenergie muss beiden Zielen ausgewogen dienen. Der Ausbau der Offshore-Windenergie und der Meeres- und Küstennaturschutz mit den dazugehörigen Kabelanbindungen durch das Wattenmeer müssen in Einklang sein, wenn die europäischen Naturschutzziele wie etwa Natura 2000, die EU-Vogelschutzrichtlinie und die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie erreicht und das UNESCO-Naturerbe Wattenmeer langfristig geschützt werden sollen. Nur so lässt sich die biologische Vielfalt der Küstenregionen erhalten.“

Nach den Zustandsbewertungen von Nord- und Ostsee der Bundesregierung sind die deutschen Meere in keinem guten Zustand. Die Belastung in den Meeres- und Küstenökosystemen muss verringert werden. Heiner Baumgarten, Vorsitzender des BUND Niedersachsen: „Die Offshore-Windenergie darf einmalige Meeresschutzgebiete und Küsten-Nationalparks wie den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer nicht noch weiter belasten. Nach dem jetzigen Wissensstand und unter Berücksichtigung anderer mariner Nutzungen ist ein Offshore-Ausbau in Nord- und Ostsee bis maximal 15 GW bis 2030 noch vertretbar.“

Durch die Offshore-Windenergie werden Schifffahrt, militärische Übungsgebiete und Rohstoffgewinnung in die Meeresschutzgebiete gedrängt. See- und Zugvögel sowie Schweinswale verlieren dadurch ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgebiete. Auch wenn Offshore-Windparks nur bis an die Grenzen der Schutzgebiete errichtet werden, wirken sie dennoch in sie hinein, die Schutzgebiete werden dadurch de facto verkleinert. Die jahrelangen Ausbautätigkeiten und Kabelverlegungsarbeiten können Tiere dauerhaft stören und vertreiben. Zudem verändern Offshore-Windanlagen unter anderem die Wassertemperatur und den Salzgehalt im Meer.

Nadja Ziebarth, Leiterin des BUND-Meeresschutzbüros: „Die Windenergie auf dem Meer bis 2040 auf 40 GW ausbauen zu wollen, würde die Meere noch stärker schädigen. Gesunde Meere sind bedeutend, um die CO2-Pufferwirkung der Ökosysteme und damit die Klimawandelbremse der Nord- und Ostsee zu erhalten. 90 Prozent des CO2 wird weltweit in den Meeren gebunden.“

Dezentrale Bürgerenergie kann geringeren Windenergie-Ausbau auffangen. „Regional erzeugter Strom aus Wind und Sonne ist dreimal günstiger als Offshore-Strom“, so Werner Neumann, Sprecher des BUND-Bundesarbeitskreises Energie. „Statt einer teuren Monopolisierung der Energiewende durch Offshore-Windenergie und eines überdimensionierten Netzausbaus sollte eine dezentrale, erneuerbare Energieproduktion gestärkt werden – mit mehr Investitionen in Windparks an Land, Solaranlagen auf Dächern und Batteriespeichern, die von und mit den Bürger*innen realisiert werden. So unterstützt dezentraler Klimaschutz den Schutz von Meer und Küste.“

Hintergrund:
Dass ein dezentraler Ausbau erneuerbarer Energien nicht nur aus Naturschutzsicht sinnvoll ist, sondern auch ökonomische und soziale Vorteile mit sich bringt, zeigt unter anderem eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Wird der Offshore-Anteil auf 15 Gigawatt begrenzt, werden erneuerbare Energien dezentral zugebaut. Die Kosten steigen dadurch nicht und die gesellschaftliche Akzeptanz für die Energiewende könnte verbessert werden, denn dezentrale erneuerbare Energien schaffen regionale Wertschöpfung und bieten sehr viel mehr Möglichkeiten zur Teilhabe, wie sich zum Beispiel bei gemeinsam betriebenen Dach-Photovoltaik-Anlagen zeigt. Wenn die Kosten für den Netzausbau und den Transport von Strom eingepreist würden, würde sich sogar ganz automatisch eine sehr viel gleichmäßigere regionale Verteilung von erneuerbaren Energien in Deutschland ergeben. Dies wird durch eine Studie von Prof. Lorenz Jarass bestätigt, die zeigt, dass der Stromnetzausbau deutlich gemindert werden kann, wenn eine Kosten-Nutzen-Analyse erfolgen würde, wie sie das EU-Recht vorsieht.

Mehr Informationen

BUND-Hintergrundpapier „Klimaschutz nur mit Meeresnaturschutz“: www.bund.net/meeresnaturschutzBUND

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Lärmaktionsplan wird umgesetzt – Tempoanpassungen im Flensburger Stadtgebiet

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Der zuständige Stadtrat Stephan Kleinschmidt sowie Fachbereichsleiterin Claudia Takla-Zehrfeld enthüllen symbolisch das erste Tempo-30-Schild in der Toosbüystraße. Ab Mittwoch wird die Neuregelung dann an allen unten genannten Standorten in Kraft treten. Foto: © Stadt Flensburg

Tempo 30 in wichtigen Straßenzügen ab Mittwoch, 23. Juni

Flensburg. Lärm ist ein wesentlicher Einflussfaktor auf Gesundheit und Wohlbefinden. Er lässt uns oft nicht schlafen, führt zu Konzentrationsstörungen und damit langfristig auch zu psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen. Mit dem Lärmaktionsplan soll hier Abhilfe geschaffen werden. Der Entwurf des Lärmaktionsplanes ist im Dezember 2020 mit großer Mehrheit von der Flensburger Ratsversammlung beschlossen worden. Nun folgt die Umsetzung in wichtigen Straßenzügen.

Dabei ist es vorgesehen, dass dort, wo die Lärmproblematik besonders vorherrscht das zulässige Tempo auf 30 km/h reduziert wird.

Hiervon sind folgende Straßen betroffen:

Tempo 30 ganztags

Straße Abschnitt Länge
Toosbüystraße/
Neue Straße
Knuthstraße –
Schiffbrücke
547 m
Flurstr./Marienhölzungsweg Hermann-Löns-Weg –
Waldstraße
281 m
Knuthstraße Nordergraben –
Duburger Straße
379 m

Ausweitung der vorhandenen Tempo-30-Anordnungen

Straße Abschnitt Länge
Schützenkuhle/Stuhrsallee
Ausdehnung Tempo 30
ganztags und ganzer Abschnitt
Zur Exe –
Kanonenberg
615 m
Waldstraße
Ausdehnung Tempo 30
ganztags und ganzer Abschnitt
Norderallee –
Flurstraße
211 m

Tempo 30 nachts

Straße Abschnitt Länge
Apenrader Straße Werftstraße –
Ostseebadweg
596 m
Husumer Straße Munketoft –
Schützenkuhle
358 m
Schützenkuhle Zur Exe –
Am Pferdewasser
122 m

Schleswig-Holstein: Neuer Landes-Nahverkehrsplan vorgestellt

Auch die Verkehrssituation in Flensburg wird beleuchtet

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Zentrales Projekt ist die Elektrifizierung der Marschbahn. Schneller, pünktlicher, häufiger und attraktiver soll der öffentliche Nahverkehr werden. Ziel: Die Mobilitätswende. „Ein anspruchsvoller, aber auch realistischer Plan für die nächsten Jahre“, so Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz zum Entwurf des neuen Landes-Nahverkehrsplans, der am 22.06.2021 vorgestellt wurde. Auch die Verkehrssituation in Flensburg wird konkret beleuchtet.

Öffentlicher Nahverkehr: Wichtigste Säule der Mobilitätswende

Um 20 Prozent soll die Fahrgastnachfrage im Bahnverkehr bis Ende 2026 im Verhältnis zu den Zahlen vor der Corona-Pandemie steigen. Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sollen deutlich besser, alle Bahnstationen barrierefrei und der Nahverkehr insgesamt klimaneutral werden.
Damit solle die Rolle des Nahverkehrs als wichtigste Säule der Mobilitätswende gestärkt werden, sagte Buchholz bei der Vorstellung des Landes-Nahverkehrsplans gemeinsam mit NAH.SH-Chef Dr. Arne Beck.

Denn, so Buchholz: “Besonders wichtig sind mir die Projekte mit der größten Wirkung für die Nachfrage und damit auch für den Klimaschutz. Und eines versprechen wir: Wir werden weiterhin sehr genau auf die Qualität des Bahnverkehrs achten. Denn die schönsten Projekte nutzen nichts, wenn Züge ausfallen, verspätet sind oder nur Luft transportieren.“

VCD Flensburg fordert stärkeres Engagement der Lokalpolitik

Der VCD Flensburg begrüßt die Planungen. „Gerade was Flensburg betrifft, würden bessere Verbindungen ins Umland und in die anderen Städte beitragen, dass mehr Menschen in den öffentlichen Verkehr umsteigen“, so Julia Born, Sprecherin der Ortsgruppe. „Wir wünschen uns vor Ort ein deutlich stärkeres Engagement der Politik für eine Mobilitätswende und nachhaltige Verbesserungen in Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr. Da ist noch viel Luft nach oben, wie unsere Zwischenbilanz zeigt.” (Vgl. “Zwischenbilanz: Verkehr in Flensburg – Fortschritte beim Klimaschutz?” – mehr).

Projekte für die kommenden fünf Jahre

Als herausragende Projekte des neuen LNVP, die bereits ausfinanziert sind und in den kommenden fünf Jahren umgesetzt werden, sind unter anderem genannt:

  • der landesweite Einsatz von insgesamt 55 batterieelektrischen Zügen auf verschiedenen Nebenstrecken und den Aufbau der dazugehörigen Ladeinfrastruktur
  • die Verbesserung des Angebots zwischen Hamburg und Lübeck
  • die Fertigstellung der Reaktivierung der Bahnstrecke von Kiel nach Schönberger Strand und die Reaktivierung der Strecken Wrist-Kellinghusen und Rendsburg – Rendsburg-Seemühlen
  • die Elektrifizierung der Strecke Niebüll-Dagebüll
  • der neue Expresszug von Neumünster nach Norderstedt.

Im ersten Schritt – vom 1. Juli bis zum 17. September – läuft nun das Verfahren zur Beteiligung der so genannten Träger öffentlicher Belange. Das sind unter anderem die für den Busverkehr im Land zuständigen Kreise und kreisfreien Städte sowie Verbände.

Flensburg: Wichtiger Bypass und Vorschlag eines Innenstadtbahnhofs

Welche Rolle spielt Flensburg in diesen Planungen? Der Ausbau der Bahnstrecke Neumünster–Bad Oldesloe wird als wichtiger Bypass bei Störungen  zwischen  Hamburg  und  Neumünster gesehen. Als zweite wichtige Bypass-Verbindung wird die Reaktivierung der Strecke  Niebüll-Flensburg betrachtet. Bei Störungen südlich von Niebüll könnte so der Verkehr in Richtung Sylt weitergeführt werden (S. 23/24 – vgl. dazu Abbildung unten).

Innenstadthalt in Flensburg: Für Züge aus Kiel, Hamburg, Dänemark und Niebüll

Die Wirtschaftlichkeit würde durch einen Innenstadtbahnhof in Flensburg und die Reaktivierung des vorhandenen Gleises sichergestellt. “Sämtliche in Flensburg endenden Verkehre von Kiel, Hamburg, Dänemark und gegebenenfalls Niebüll könnten zum innerstädtischen Bahnhof am ZOB geführt werden. Die  Verknüpfung zwischen dem städtischen Busverkehr und dem regionalen Bahnverkehrwürde vereinfacht”, so das Gutachten auf Seite 55. 65 Prozent mehr Fahrgäste könnten so gewonnen werden.

Relativ geringe Kosten, hoher Zugewinn an Fahrgästen und Vorlaufbetrieb für Stadt-Regional-Bahn

Die Strecke sei zu vergleichsweise geringen Kosten herzurichten – bei einem sehr hohen Nutzen-Kosten-Indikator (NKI) . “Eine erste überschlägige Abschätzung ergab einen NKI von 8”, informiert das Gutachten (S. 55). Das ist ein überdurchschnittlich positiver Wert.

Neben dem Standort ZOB schlägt das Gutachten vor, den Bahnhof Flensburg-Weiche als Halt für alle Regional- und Fernzüge wiederzueröffnen. Bei Flensburg Exe und Flensburg Campus sollen neue Haltepunkte eröffnet werden für den Schüler-  und studentischen  Verkehr und das neue Klinikum (vgl.Abbildung unten).
Ein Bahnhalt am ZOB wird auch als Vorlaufbetrieb für eine denkbare Stadt-Regionalbahn empfohlen (S. 55).

Das Vorhaben wird bisher durch die Stadt Flensburg abgelehnt. “Eine Höherpriorisierung dieser Maßnahme ist möglich, wenn die kommunalen Gremien der Stadt Flensburg eine Zustimmung zum Innenstadtbahnhof geben” (S. 64).

Ab 2022 SH-Tarif in Flensburg

Erfreulich: Der Kreis Schleswig-Flensburg und die Stadt Flensburg planen bis 2022 die Umstellung auf den SH-Tarif (S. 91).

Weiterlesen

  • NAH.SH: Entwurf des Landes-Nahverkehrsplans zum Herunterladen – mehr

  • Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus:
    – Information zum Landes-Nahverkehrsplan:
      Meilensteine für den Nahverkehr, 22.06.2021 – mehr
    – Pressemitteilung: mehr 
    – Facebook: Pressekonferenz als Livestream – mehr            

  • Allianz pro Schiene: Reaktivierung von Bahnstrecken – Basisinfos, häufig gestellte Fragen und Handlungsempfehlungen – mehr

Reaktivierung Niebüll-Flensburg und mögliche Haltepunkte in Flensburg

Reaktivierung von Bahnstrecken im Trend

Unterstützung gibt es auch von der Seite des Bundes. “Der Bund stellt den Ländern Mittel in Rekordhöhe bereit, mit denen sie in die Infrastruktur investieren und den Nahverkehr finanzieren können. Damit ermöglicht der Bund, Strecken wieder in Betrieb zu nehmen, wenn die Konzepte tragfähig und wirtschaftlich sind”, so Bundesminister Andreas Scheuer bei der Vorstellung von zu reaktivierenden Bahnstrecken in Deutschland (Pressemitteilung des Verkehrsministeriums, 22.06.2021 – mehr).
Die Übersichtskarte mit den 20 Strecken, die die DB reaktivieren will, stellt der Verband Allianz pro Schiene vor – mehr.

Hutkonzert mit Gabriel Macaya am 25. Juni in der Bergmühle

Freitag, 25. Juni um 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
An der Bergmühle 7, 24939 Flensburg

Veranstalter: Verein zur Erhaltung der Bergmühle e.V.

Gabriel Macaya

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