Archiv für den Tag 27. Mai 2021

Das Gift der Ungleichheit – Lesung und Gespräch mit Dierk Hirschel und Bengt Bergt am 08.06.2021

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Wie wir die Gesellschaft vor einem sozial und ökologisch zerstörerischen Kapitalismus schützen können

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt herzlich ein zur Online-Lesung:

am Dienstag, den 08.06.2021, um 19.00 Uhr

Anmeldung erbeten

Das 21. Jahrhundert droht ein Jahrhundert der extremen Ungleichheit zu werden. Nicht nur zwischen Nord und Süd, West und Ost. Die Klassengesellschaft kehrt zurück – auch in Deutschland. Die soziale Spaltung gefährdet unsere Demokratie. Der Raubbau an der Natur zerstört die Zukunft unserer Kinder. Klimawandel, Armut und Kriege zwingen Millionen Menschen zur Flucht. Verantwortlich dafür ist ein entfesselter, sozial und ökologisch blinder Kapitalismus. Wie können wir unsere Gesellschaft davor schützen?

Die alten, einst erfolgreichen Dompteure des Kapitalismus scheinen ihr Handwerk verlernt zu haben. Gewerkschaften, Sozialdemokratie und Linke können ihn kaum mehr bändigen. Doch immer mehr Menschen wehren sich gegen Lohndumping, unsichere Jobs und die Zerstörung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen. Sie fordern eine sozial und ökologisch gerechtere Gesellschaft, höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen, eine funktionstüchtige öffentliche Infrastruktur, bezahlbares Wohnen und den Schutz des Klimas. Wie können Gewerkschaften, Umweltbewegung und Parteien diese Ziele erreichen?

Unsere Gäste

Dierk Hirschel, Chefökonom der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di), entwirft in seinem Buch die Grundlinien einer fortschrittlichen Politik für das 21. Jahrhundert. Über diese Thesen wollen wir mit ihm und Bengt Bergt, SPD Kandidat zur Bundestagswahl im Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Mitte und freigestellter Betriebsratsvorsitzender in der Windenergie-Branche diskutieren.

Moderation: Nancy Grochol, Lektorin

Das Gift der Ungleichheit – Lesung und Gespräch mit Dierk Hirschel und Bengt Bergt
Dienstag, 8. Juni 2021, 19:00 Uhr, online auf Zoom

Bitte melden Sie sich über unsere Internetseite an: www.fes.de/lnk/lesung-online

Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten am 07.06.21 per eMail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.

Datensicherheit: Die Friedrich-Ebert-Stiftung nutzt für ihre Webinarangebote die leistungsfähige Software der US-Firma http://www.zoom.us. Die FES legt selbst im Zoom-System keine Daten von Teilnehmenden an. Im Sinne von Datensparsamkeit ist es möglich, den Webinarraum mit abgewandelter Namensgebung zu betreten. Eine Verpflichtung, Audio- und Webcam-Verbindung und Chatfunktion zu nutzen, besteht nicht.

Für eine starke Soziale Demokratie Viele weitere Veranstaltungen zu aktuellen politschen Themen gibt es auf unserer Internetseite julius-leber-forum.de Hier finden Sie Informationen über die FES, unser Engagement und unsere Angebote. Sie können sich zu Veranstaltungen persönlich anmelden oder online teilnehmen, FES-Publikationen lesen und auf unseren Kanälen im Sozialen Netz mitdiskutieren:

Twitter: @FESHamburg
facebook: fb@fes.nord

Friedrich-Ebert-Stiftung
Tel. 040-325 874-0
hamburg@fes.de
www.julius-leber-forum.de

Wieviel Mikroplastik schwimmt in unseren Meeren?

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Die WissenschaftlerInnen und ProjektleiterInnen von „weniger ist meer“ Lauren Grüterich und Caroline Höschle

Start des „citizen science“ Projektes mit dem Namen „weniger ist meer“ am 29. Mai 2021

Wir alle nutzen Plastik und Plastikverpackungen im Alltag. Aber was sind die Folgen für unsere Umwelt? Zwei deutsche Wissenschaftlerinnen untersuchen nun in einem einzigartigen Projekt die Küstengewässer der Nord- und Ostsee auf Mikroplastik. Unterstützt werden sie von interessierten Bürger*innen, die selbst zu Forscher*innen werden. Zusammen werden sie auf insgesamt neun Traditionssegelschiffen eine Woche lang täglich das Oberflächenwasser der Nord- und Ostsee nach Mikroplastik beproben. Start dieses „citizen science“ Projektes mit dem Namen „weniger ist meer“ ist Samstag, der 29. Mai 2021.

Analyse der Probennahme an Bord

Analyse der Probennahme an Bord

Die Projektleiterinnen Caroline Höschle und Lauren Grüterich möchten mit dieser großen gemeinsamen Aktion mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Mikroplastik an den deutschen Küsten lenken und haben dafür bereits selbst Hand angelegt. Das wichtigste Element sind die Instrumente für die Probennahmen,  die sogenannten „Manta-Trawls“, die sie eigens für dieses Projekt gebaut haben. Zusammen mit diesem Manta Trawl wurden weitere Utensilien, die für die Auswertung der Probennahmen an Bord  benötigt werden, in den letzten beiden Wochen verteilt und liegen nun auf den teilnehmenden Schiffen zum Einsatz bereit.

Die Projektleiterinnen sind sich einig: „Es ist die erste flächendeckende Untersuchung unserer Küstengewässer nach Mikroplastik. Institute können meistens nur eine Erfassungsroute fahren und wir können durch die Zusammenarbeit mit den Traditionssegelschiffen eine richtig große Fläche zeitgleich abdecken. Wir schätzen es sehr, so Bürger*innen selbst zu Forschern zu machen und die Ergebnisse wissenschaftlich auswerten zu können. Wir sind sehr gespannt, was wir finden werden. Am liebsten wäre uns ja, nichts in den Manta Trawls vorzufinden.“

Eine genaue Probenauswertung und Analyse der Daten erfolgt im Herbst. Nach der Analyse werden die Ergebnisse veröffentlicht und die Erkenntnisse für alle nachvollziehbar und zugänglich gemacht.

Aktuelle Infos zum Projekt im Internet: www.weniger-ist-meer.com sowie auf instagram: www.instagram.com/wenigeristmeer_2020  und unter: www.startnext.com/wenigeristmeer

Freiluft – Frühjahrs – Hofkonzert bei TonArt – am 29. und 30. Mai

Samstag, 29. Mai um 14.00 und 17.00 Uhr
Sonntag 30. Mai um 11.00 Uhr
Dauer je Konzert: Ca. 1 Std.
Galerie TonArt, Schloßstraße 16

Anmeldung erbeten

Hofkonzert Tonart Ingwersen OldenburgNathalie Ingwersen, Keltische Harfe und Üze Oldenburg, Drehleier, italienischer und flämischer Dudelsack, musizieren im Wechsel Instrumentalmusik aus Europa seit der Renaissance.

Beiden Musikern, die auch hier im Stadtteil „Hafenquartier“ wohnen, arbeiten und auftreten, waren coronabedingt seit April letzten Jahres nahezu sämtliche Auftritte weggebrochen. Ihr Konzert erfährt eine Förderung von der Stadt „Wir im Quartier“.

Die Hygieneregeln können mit 30 „Haushalten“ gut eingehalten werden, aber bitte die allgem. Lockerungen/Beschränkungen am Konzerttermin beachten, evtl. kurz zuvor auf die Homepage gucken! www.tonart-flensburg.de

Da die Anzahl der Gäste begrenzt ist, wäre eine Anmeldung erfreulich:
Mobile: G. Sommerer, 0179 – 50 99 465
Mail: gundula.sommerer@web.de

Schleswig-Holstein-Urlaub in der Coronazeit: Kostenrisiko bei positiven Corona-Tests und Quarantäne

Tipps und Hinweise der Verbraucherzentrale

Urlauber in Schleswig-Holstein genießen die neuen Freiheiten nach dem Corona-Lockdown. Übernachtungen, Museumsbesuche, Essen im Restaurant und vieles mehr ist wieder möglich, wenn man einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest vorweisen kann. Doch das Risiko einer Quarantäne bleibt. Bei der Urlaubsplanung ist es deshalb sinnvoll, auf günstige Stornierungsbedingungen zu achten oder spontan ohne Vorauszahlungen zu buchen.

Reisen in Coronazeiten bedeutet ein erhöhtes Risiko. Wer kurz vor der Reise positiv getestet oder in Quarantäne geschickt wird, muss mit zusätzlichen Kosten rechnen. Voraussetzung für eine Übernachtung im Hotel, Ferienhaus oder auf dem Campingplatz ist ein tagesaktueller negativer Corona-Test mit Nachweis von einer anerkannten Teststation. Da die Antigen-Schnelltests nicht zu hundert Prozent zuverlässig funktionieren, kommt es hin und wieder zu falsch positiven oder unklaren Testergebnissen. Positive Ergebnisse von PoC-Antigen-Schnelltests sind meldepflichtig. Betroffene müssen sich dann in Quarantäne begeben und zusätzlich einen PCR-Test machen. Wenn dieser negativ ausfällt, hebt das Gesundheitsamt die Quarantäne auf. Wer das Risiko eines falsch positiven Schnelltests umgehen will, kann stattdessen freiwillig auf eigene Kosten vor Reiseantritt einen PCR-Test machen. Die Kosten liegen zwischen 70 und 250 Euro.

Risiko Quarantäne

„Urlauber können ihre geplante Reise im Fall eines positiven Schnelltests zunächst nicht antreten“, sagt Kerstin Heidt, Juristin bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Bis das Ergebnis des folgenden PCR-Tests vorliegt, können mehrere Tage vergehen. Das heißt, selbst wenn sich der positive Schnelltest als falsch herausstellt, gehen im ungünstigen Fall einige Urlaubstage verloren. „Da eine spontane Stornierung für bereits gebuchte Hotelzimmer und Ferienwohnungen in der Regel nicht kostenfrei angeboten wird, müssen Betroffene dafür in dem Fall selbst aufkommen,“ so die Juristin. Das kann auch passieren, wenn sich Urlauber nach Kontakt zu einer positiv getesteten Person in Quarantäne begeben und vorzeitig abreisen müssen.

Sichere Urlaubsplanung in der Coronazeit

Wer einen Urlaub in der Coronazeit plant, bucht am besten spontan ohne Vorauszahlungen. Bei Buchungen im Voraus sind Angebote mit kurzfristiger, kostenfreier Stornierung der sicherste Weg. „Dabei verlässt man sich besser nicht auf mündliche Zusagen. Entscheidend ist, was im Vertrag steht“, so Kerstin Heidt. Reiserücktrittsversicherungen bieten nicht unbedingt eine Absicherung für den Ausfall einer Reise in der Coronazeit. Einige schließen Schäden infolge von Pandemien in ihren Bedingungen aus. Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn man eine Reiserücktrittsversicherung für eine Reise in die Coronazeit abschließen will. Einen Vergleich zu Reiserücktrittsversicherungen und ihren Leistungen in der Pandemie bietet die Stiftung Warentest. „Sinnvoll kann eine solche Versicherung vor allem bei teuren, langfristig gebuchten Reisen sein“, sagt die Juristin.

Rechtsberatung und Auskünfte bei der Verbraucherzentrale

Wer rechtliche Fragen zur Reisebuchung oder Ärger mit Reiseunternehmen oder Versicherungen über Stornierungen und Kostenerstattung hat, findet Unterstützung beim telefonischen Service der Verbraucherzentrale. 
Servicetelefon: 0431 / 59 099 40

Hier geht es zur Online-Terminvereinbarung.

Das Leben von morgen gestalten

Acht ausgezeichnete Projekte erhalten den Nachhaltigkeitspreis Schleswig-Holstein

Staatssekretärin Dr. Dorit Kuhnt: „Ich bin begeistert von den kreativen Ideen der Bewerberinnen und Bewerber für eine nachhaltige Zukunft.“

KIEL, 26.05.2021. Da ist ein Hof, der regenerativ wirtschaftet und neben dem täglich geöffneten Hofladen Kindern und Jugendlichen zeigt, wie ein Kalb geboren und Gemüse geerntet wird. Da ist ein Roboter, der mithilfe künstlicher Intelligenz und Big Data Unkraut auf dem Feld erkennt und jätet – und so das sensible Ökosystem schützt. Da ist ein Bootsbauer, der den ökologischen Fußabdruck von Yachten und Booten verbessert, indem er biobasierte Materialien für den Bootsbau entwickelt. Der mit 12.000 Euro dotierte Nachhaltigkeitspreis Schleswig-Holstein, der heute in Kiel verliehen worden ist, würdigt Projekte, die die Aspekte der Nachhaltigkeit vorbildlich miteinander kombinieren: Bildung für nachhaltige Entwicklung, schonende Landbewirtschaftung, soziale Teilhabe und innovatives Wirtschaften sind nur einige der Facetten, mit denen die Preisträger die Jury überzeugt haben.

Umweltstaatssekretärin Dorit Kuhnt hat den Preisträgerinnen und Preisträgern den Nachhaltigkeitspreis Schleswig-Holstein überreicht. „Dass wir unsere Gewohnheiten im Alltag, im wirtschaftlichen Handeln, im Umgang mit der Natur und im gesellschaftlichen Miteinander überdenken und neu justieren müssen, merken wir in allen Lebensbereichen“, so Dorit Kuhnt. Dabei gelte es, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und soziale Gerechtigkeit gemeinsam zu denken. „Nur, wenn wir all diese Aspekte von Nachhaltigkeit zusammenbringen, schaffen wir es, unser Leben zukunftsfähig zu gestalten. Die heute ausgezeichneten Unternehmen und Projekte verstehen das auf vorbildliche Weise. Ich bin begeistert von den kreativen Ideen und der vielfältigen Herangehensweise der Bewerberinnen und Bewerber für eine nachhaltige Zukunft.“ Was die Staatssekretärin besonders freue, sei das breite Spektrum der Preisträger, das von Landwirtschaft über Handwerk, Bildung und soziales Engagement alle Säulen der Nachhaltigkeit abdecke.

Ausgerichtet wird der Nachhaltigkeitspreis vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein. Kooperationspartner sind die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein und die Investitionsbank Schleswig-Holstein, die seit 2019 den IB.SH-Nachwuchspreis Nachhaltigkeit für junge Projekte verleiht, sowie die kirchlichen Bildungszentren für nachhaltige Entwicklung Haus am Schüberg (Ammersbek) und Christian-Jensen-Kolleg (Breklum). Erstmals als Partner dabei ist das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH), das einen Bildungspreis in Höhe von 1.000 Euro vergibt.

In kleinem Rahmen und im Online-Format hat die Preisverleihung im Haus der Wirtschaft der Industrie- und Handelskammer Kiel stattgefunden.

Die Preisträger

1. Preis: Rieckens Landmilch GmbH, Großbarkau

Regenerative Landwirtschaft und Direktvermarktung, Bauernhofpädagogik, Nachhaltigkeitsbilanzierung in Planung. Die Jury lobt die Verbindung der Tradition des Familienbetriebs mit umfassender Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsgesichtspunkten sowie die Angebote, die Landwirtschaft und Bildung für nachhaltige Entwicklung auf dem Hof zusammenbringen. Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

2. Preis: nAIture GmbH & Co. KG, Friedrichsgabekoog

Entwicklung intelligenter und chemiefreier Robotiksysteme zur autonomen Unkrautbekämpfung. Neben der Idee an sich ist die Jury davon angetan, wie durch das Projekt hochwertige Arbeitsplätze in einer innovativen Branche geschaffen werden. Der zweite Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

3. Preis: Jan Brügge Bootsbau GmbH, Grödersby

Entwicklung neuer Verbundmaterialien und Fertigungstechniken zur Steigerung der Effizienz im biobasierten Boots- und Yachtbau. Die Jury hat überzeugt, wie das mittelständige Unternehmen mit den neuen Materialien und Fertigungstechniken den Schutz von Umwelt und Ressourcen voranbringt. Der dritte Preisträger erhält 2.500 Euro.

Besondere Würdigung

Wohnen wie ich will e.V., Kiel

Gemeinschaftliches inklusives Wohnen von jungen Menschen mit und ohne Behinderung in Kiel. Die Jury hat überzeugt, dass das Projekt auf einen großen Bedarf reagiert, für den es bislang kaum Angebote gibt.

Kulturbüro Stadt Niebüll

Menschen mit geringem Einkommen soll die Teilhabe an Kultur- und Bildungsveranstaltungen ermöglicht werden. Dafür werden von Veranstaltern Freikarten zur Verfügung gestellt. Die Jury hebt die Initiative als vorbildliches Projekt zur Förderung der Idee sozialer Gerechtigkeit im Nachhaltigkeitskontext hervor.

IB.SH Nachwuchspreis Nachhaltigkeit

MeerManege e.V., Kiel

Ein offenes Zirkusangebot junger Artistinnen und Artisten – im spielerischen Miteinander wächst hier das Verständnis für die Auswirkungen des eigenen Handelns. Der Jury erscheint diese Verbindung von Zirkuspädagogik und sozialer Nachhaltigkeit besonders zukunftsweisend. Der IB.SH-Nachwuchspreis Nachhaltigkeit ist mit 1.000 Euro dotiert.

IQSH Bildungspreis

Kita Natura eG, Krummbek

Kindertagesstätten auf Bauernhöfen, genossenschaftlich und gemeinnützig organisiert. Die Jury überzeugen die Verbindung von Bildung und Landwirtschaft und die bundesweite Ausstrahlung der Idee. Der Preisträger erhält 500 Euro.

Stadtschule Bad Oldesloe

Ein wöchentlicher Draußentag mit einer Vielzahl unmittelbarer, authentischer Lernbegegnungen fördert die Kinder der Schule in der Entwicklung grundsätzlicher Lebenskompetenz. Die Jury lobt das ganzheitliche Bildungskonzept, das Kinder dazu anregt, ihre Umgebung kennen, schätzen und schützen zu lernen. Der Preisträger erhält 500 Euro.

Hintergrund

Erstmals vergeben wurde der Preis im Jahre 2009 – damals noch als „Umweltpreis“. Seither werden alle zwei Jahre innovative Ideen, Konzepte und Projekte aus Schleswig-Holstein geehrt, die die Aspekte der Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und sozialen Gerechtigkeit in vorbildlicher Weise vereinen und zum Nachahmen anregen. Allein diesmal sind 44 Bewerberinnen und Bewerber dem Aufruf des Ministeriums gefolgt und haben mit ihren vielfältigen Projekten an dem Wettbewerb teilgenommen.

Für den Nachhaltigkeitspreis konnten sich Einzelpersonen und Gruppen, Unternehmen, Vereine und Verbände, Initiativen, Schulen, Kommunen und Kirchengemeinden bis November 2020 bewerben. Über die Bewerbungen hat eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden und Institutionen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kirche, Kommunen sowie Natur- und Umweltschutz beraten und die Preisträgerinnen und Preisträger ermittelt.

Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umzusetzen und sich an der Agenda 2030 zu orientieren. Dazu wurden und werden diverse Initiativen auf den Weg gebracht: vom Nachhaltigkeitsbericht bis zur Strategie für Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Corona: Landesregierung beschließt weitere Öffnungsschritte

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Veranstaltungsstufenkonzept bietet Perspektiven für die kommenden Wochen

KIEL, 27.05.2021. Mehr Kontakte auch im Innenbereich, erweiterte Möglichkeiten für Veranstaltungen, Sport und außerschulische Bildungsangebote, die Öffnung von Freizeit- und Kultureinrichtungen: Die Landesregierung wird am kommenden Sonnabend (29. Mai) weitere Öffnungsschritte beschließen. Die entsprechenden Änderungen in der Corona-Bekämpfungsverordnung sollen bereits ab Montag, 31. Mai, gelten. Mit einem Stufenkonzept gibt die Landesregierung außerdem Perspektiven für Veranstaltungen in den kommenden Wochen vor.

Konkret sind u.a. folgende Änderungen für die Corona-Bekämpfungsverordnung geplant:

  • Die Kontaktregeln für private Treffen: Im Innenraum können sich ab Montag bis zu 10 Personen treffen. Die Anzahl der Haushalte ist dabei nicht begrenzt.
  • Für Veranstaltungen gibt es eine Reihe weiterer Öffnungsschritte. So sind Veranstaltungen in Innenbereichen wieder möglich. Voraussetzung: Die Teilnehmenden sind geimpft, genesen oder verfügen über einen Test, der nicht älter als 24 Stunden ist. Für Außenbereiche ist hingegen keine Testpflicht mehr vorgesehen. Im Einzelnen gilt ab Montag:

-Veranstaltungen mit Gruppenaktivität und ohne feste Sitzplätze (z.B. Feste und Empfänge) können wieder stattfinden – unter Auflagen mit bis zu 25 Personen in Innenräumen und bis zu 50 Personen draußen. Dies gilt auch für Veranstaltungen im privaten Raum, wobei hier bei privaten Veranstaltungen geimpfte oder genesene Personen nicht mitgezählt werden.

-Auch Märkte (Flohmärkte, Messen usw.) sind im Innenbereich wieder möglich – unter Auflagen mit bis zu 125 Personen. Mit maximal 250 Personen im Außenbereich.

-Veranstaltungen mit Sitzungscharakter (z.B. Konzerte, Theater- und Kino-vorstellungen) sind unter Auflagen ebenfalls mit bis zu 250 (Außenbereich) bzw. 125 Personen (Innenbereich) möglich.

-Möglich wird auch wieder die Chorprobe mit Testpflicht aber ohne Maske.

-Für weitere Öffnungsschritte, die zunächst in einem Zwei-Wochen-Rhythmus folgen sollen, wenn die epidemiologische Lage es zulässt, hat die Landesregierung ein Veranstaltungsstufenkonzept beraten. Danach wären bei einer weiterhin positiven Entwicklung höhere Teilnehmerzahlen bei öffentlichen Festen, Märkten, Theateraufführungen, Kino usw. bereits Mitte Juni möglich. Bei einer positiven Gesamtentwicklung können weitere Schritte zu Veranstaltungen mit mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Außenbereich Ende Juni erfolgen.

  • Außerschulische Bildungsangebote sind auch innerhalb geschlossener Räume wieder möglich. Dazu zählen auch die Angebote von Musikschulen. Grundsätzlich erfolgt eine Orientierung an den Vorgaben für Veranstaltungen, bestimmte Ausnahmen wird es aber geben, z.B. wenn Unterricht in langfristigen festen Kohorten stattfindet. Dann besteht eine Testpflicht analog zu den Schulen.
  • In Museen und Ausstellungen entfällt die Testpflicht
  • An rituellen Veranstaltungen der Religionsgemeinschaften können innerhalb geschlossener Räume ab Montag bis zu 125 Personen teilnehmen. Der Gemeindegesang (mit Mund-Nasen-Bedeckung) ist nicht mehr untersagt. An Trauerfeiern und Bestattungen auf Friedhöfen können künftig bis zu 250 Personen teilnehmen (125 im Innenbereich).
  • Sport: Für Sport im Innenraum gilt bei Gruppengrößen von mehr als 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Erwachsenenbereich eine Testpflicht, bei Kindern- und Jugendlichen bis 25 Anwesenden keine Testpflicht. Draußen sind nach Veranstaltungsstufenkonzept unabhängig vom Alter bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ohne Testpflicht möglich. Alle Sportanlagen können geöffnet werden, in Schwimmhallen und Fitnessstudios werden ebenfalls negative Tests gefordert. Die Quadratmeterregelung im Innenbereich wird aufgehoben. Im Amateursport sind im Außenbereich ab Montag wieder Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen, orientiert an den Vorgaben für Veranstaltungen.
  • Freizeit- und Kultureinrichtungen können unter Auflagen auch ihre Innenräume öffnen. Die Testpflicht im Außenbereich entfällt, für Innenbereiche bleibt sie bestehen, zu den bestehenden Ausnahmen für Bibliotheken und Sonnenstudios treten hier noch die Museen hinzu.
  • Saunen, Whirlpools und vergleichbare Einrichtungen können unter Auflagen wieder geöffnet werden – sind aber vorerst nur einzeln oder durch die Mitglieder eines gemeinsamen Haushalts zu nutzen
  • Jugendtreffs und weitere Angebote der Jugendarbeit sowie Jugendfreizeiten erhalten weitergehende Möglichkeiten.
  • Reiseverkehre zu touristischen Zwecken sind ohne Kapazitätsbegrenzung, jedoch unter Auflagen möglich. Dazu gehören die Testpflicht sowie die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Reisende.
  • Es erfolgt die Zulassung des Betriebes des Prostitutionsgewerbes und der Prostitution unter engen Voraussetzungen vergleichbar mit der Regelung im Herbst. Dazu zählen: Kontaktdatenerfassung, Hygienekonzept und Tests für Freier und Prostituierte. Nicht erlaubt wird die Straßenprostitution in Fahrzeugen.

Die konkreten Änderungen an der Corona-Bekämpfungsverordnung werden derzeit erarbeitet – am kommenden Sonnabend, 29. Mai, werden sie von der Landesregierung beschlossen. Anschließend wird sie über die Details informieren.

Die Verordnung wird veröffentlicht im Internet: http://www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

FerienLeseClub in der Stadtbibliothek Flensburg

Flensburg. Es ist wieder soweit: zum 11. Mal öffnen sich in der Stadtbibliothek Flensburg die Türen für den FerienLeseClub! Der landesweite FerienLeseClub ist ein Leseförderungsprojekt der Büchereizentrale Schleswig-Holstein.
Ab dem 31.05.2021 werden Anmeldungen angenommen und am 16.Juni 2019 geht das Lesevergnügen los.
Mitmachen können alle Kinder, die nach den Sommerferien mindestens in die 3. Klasse gehen und einen Leseausweis für die Stadtbibliothek Flensburg besitzen.
Zur Auswahl stehen eine große Anzahl neuer Bücher. Ausgestattet mit Clubkarte und Logbuch lesen Kinder während der Sommerferien ihre Lieblingsbücher und notieren ihre Auswahl im Lesetagebuch. Bei Rückgabe der Bücher freuen sich die Stadtbibliothek über persönliche Schilderungen, kleine Geschichten oder ein selbstgemaltes Bild. Am 04.August 2021 läuft die Frist zur Rückgabe des Logbuches ab. Alle Teilnehmer*innen erhalten ein Zertifikat und dürfen sich über eine kleine Überraschung freuen.
Weitere Informationen gibt es vor Ort bei der Stadtbibliothek oder auf der homepage.

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