Archiv für den Tag 17. Mai 2021

Öffentliche Sitzung des Gleichstellungsausschusses am 26.05.2021 im Flensburger Rathaus

Präsenzsitzung: Interessierte EinwohnerInnen können die Sitzung am 26. Mai ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses mitverfolgen und sind herzlich willkommen.

Anmeldung erbeten

TOPs unter anderem zu den Themen: Umsetzung der Istanbul-Konvention in Flensburg – Impuls durch die Frauenberatungsstelle „frauennotruf Flensburg“, Belastungen von Frauen im beruflichen Kontext während der Corona-Pandemie – Ergebnisse einer Umfrage in Flensburger Beratungsstellen, Aktionsplan geschlechtergerechte Stadt – die nächsten Schritte, Versorgungssituation von Schwangerschaftsabbrüchen

Stadt Flensburg                                                                                                     Flensburg, 12.05.2021
Die Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses

Bekanntmachung
zur 16. Sitzung des Gleichstellungsausschusses
am Mittwoch, 26.05.2021, 16:00 Uhr,
Rathaus, Ratssaal

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Gleichstellungsausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.
Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, da nur begrenzte Kapazitäten an Plätzen für Gäste zur Verfügung stehen. Sollten darüber hinaus noch Plätze frei sein, kann auch unangemeldeten Gästen bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze Einlass gewährt werden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/852806 oder per Mail an beck.sandra@flensburg.de. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung.

Ferner beachten Sie bitte folgende Hinweise:
– Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung sind wir verpflichtet, Ihre Kontaktdaten zu erheben
– Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“
– Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung!

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 15. Sitzung vom 24.03.2021

4. Sachstand: Umsetzung der Istanbul-Konvention in Flensburg – Impuls durch die Frauenberatungsstelle „frauennotruf Flensburg“

5. Belastungen von Frauen im beruflichen Kontext während der Corona-Pandemie – Ergebnisse einer Umfrage in Flensburger Beratungsstellen

6. Aktionsplan geschlechtergerechte Stadt – die nächsten Schritte

7. Sachstand: Versorgungssituation von Schwangerschaftsabbrüchen

8. Mitteilungen, Anfragen und Anregungen

9. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

10. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 15. Sitzung vom 24.03.2021

11. Vergabe von Fördermitteln aus dem Titel „Geschlechterspezifische Projekte und Genderförderung“

12. Mitteilungen, Anfragen und Anregungen

13. Beschlusskontroll

Für die Richtigkeit:

Dr. Karin Haug
Vorsitzende

Verena Balve
Gleichstellungsbeauftragte

Die Vorlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten finden Sie hier

Internationaler Tag gegen Homophobie: Flensburg tritt für Respekt und Anerkennung ein

Rainbow Days in Flensburg

Flensburg. Am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) längst Überfälliges: Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Das Europäische Parlament betonte im Januar 2006, dass Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung auf das Schärfste verurteilt wird – eine Kampfansage gegen Homophobie und Hassgewalt, der alle Mitgliedstaaten verpflichtet sind.

rathaus bunt

#Flensbunt auch am Rathaus

In Flensburg wird der Internationale Tag gegen Homophobie seit fünf Jahren im Rahmen der Rainbow Days besonders gewürdigt. Die Rainbow Days sind auch in diesem Jahr wieder durch die Pandemie beeinträchtigt. Dass die Pandemie für die Queere Community noch weitere Auswirkungen hat, fällt auf den ersten Blick nicht unbedingt auf. Dabei orientieren sich z. B. die Coronaregeln insbesondere die Kontaktbeschränkungen überwiegend am Bild der der traditionellen Familie.

Vor 6 Jahren – im Februar 2015 hat Flensburg als erste Kommune die Lübecker Erklärung unterzeichnet und ist somit dem Landesbündnis für Akzeptanz und Respekt beigetreten. Mit diesem Beitritt hat sich Flensburg ausdrücklich für Respekt und Anerkennung gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen Transgender und Intersexuellen ausgesprochen.

Dass hier noch eine Menge zu tun ist, dessen ist sich Oberbürgermeisterin Simone Lange sicher: „Die Pandemie hat uns viele Dinge aus dem Blick verlieren lassen. Da müssen wir jetzt wieder ansetzen. Themen wie die eingeschränkte Blutspenderegelung für Homosexuelle, die eingeforderte und längst überfällige Abschaffung des Transsexuellengesetzes müssen wieder stärker in den Fokus genommen werden. Flensburg hat mit dem Aktionsplan für eine geschlechtergerechte Stadt einen umfassenden Maßnahmenkatalog und Ziele verabschiedet, die es nun gilt weiter mit Leben zu erfüllen.“
Als Mitglied im Landesbündnis für Akzeptanz und Respekt hat Flensburg in den letzten sechs Jahren schon eine bemerkenswerte öffentliche Kampagne entwickelt, die hauptsächlich auf ehrenamtlichem Engagement erfolgt. Zielsetzung ist die Sensibilisierung der Gesellschaft. „Darüber hinaus ist jedoch entscheidend, dass es sich hier nicht nur um Lippenbekenntnisse handelt. Mit dem Aktionsplan geschlechtergerechte Stadt unterfüttert Flensburg die Erklärung und setzt sich konkrete Ziele und Maßnahmen. Eine erstrebenswerte Vision ist hier ein Queeres Zentrum, in dem alle Initiativen gebündelt und koordiniert werden“, ergänzt die Gleichstellungsbeauftragte Verena Balve die Oberbürgermeisterin.
„Flensburg lebt durch seine Vielfalt und versteht Vielfalt als Teil einer gerechten Gesellschaft. Das müssen wir pflegen und weiterentwickeln“, sagt Oberbürgermeisterin Simone Lange.

Das Programm der Rainbow Days: #Flensbunt vom 16. bis 21. Mai 2021 in Flensburg unter: https://akopol.wordpress.com/2021/05/13/rainbow-days-flensbunt-vom-16-bis-21-mai-2021-in-flensburg/

Große Unterschiede bei Zuckeranteil in dunkler Schokolade

Tipps und Hinweise der Verbraucherzentrale

Dunkle Schokolade genießt den Ruf, gesünder als andere Sorten zu sein. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hat die Zucker- und Fettgehalte verschiedener Produkte verglichen und festgestellt: Schokolade mit hohem Kakaoanteil enthält meist mehr Fett als Zucker.

In 100 Gramm dunkler Schokolade stecken durchschnittlich 26 Gramm Zucker. Ein Vergleich lohnt sich, denn manche Produkte bestehen fast zur Hälfte aus Zucker. Gesundheitsexperten empfehlen täglich maximal 25 bis 50 Gramm Zucker. Die Verordnung über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse legt lebensmittelrechtlich fest, woraus Schokolade bestehen darf. Zu den Hauptzutaten zählen je nach Rezeptur Kakaobohnen, Kakaobutter, Kakaomasse, Kakaopulver und Zucker. Darüber hinaus dürfen unter anderem Milch und Milcherzeugnisse
sowie Nüsse enthalten sein. Achtung: Bezeichnungen wie Herrenschokolade sind lebensmittelrechtlich nicht festgelegt, sondern reine Produktnamen.

Der Kakaogehalt ist entscheidend

Die Kakaoverordnung legt fest, dass Schokolade einen Mindestkakaoanteil von 35 Prozent haben muss. Rechtlich ist es unklar, wann eine Schokolade als Zartbitter- oder Bitterschokolade in den Handel kommen darf. Hier gilt eine Verkehrsauffassung. Das heißt, Experten haben sich darauf geeinigt, was unter einer Bitterschokolade zu verstehen ist.

  • Fein oder dunkel: der Kakaoanteil liegt bei mindestens 43 Prozent.
  • Halb- oder Zartbitter: der Kakaoanteil liegt bei mindestens 50 Prozent.
  • Bitterschokolade: der Kakaoanteil liegt über 60 Prozent.

Kakao, Zucker und Fett im Vergleich

„Der Kakaogehalt einer Schokolade verrät viel über ihren Fett- und Zuckergehalt. In der Regel gilt: Je mehr Kakao, desto mehr Fett und desto weniger Zucker ist in der Schokolade enthalten“, erklärt Saskia Vetter, Referentin für Lebensmittel und Ernährung bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Der Schokoladen-Vergleich zeigt: Im Schnitt enthält eine 100-Gramm-Tafel mit mindestens 90 Prozent Kakaoanteil etwa 25 Gramm mehr Fett und 40 Gramm weniger Zucker als eine mit 50 Prozent Kakaoanteil.

Naschen mit wenig Zucker

Wer dunkle Schokolade mit wenig Zucker bevorzugt, findet diese bei den Bitterschokoladen ab 90 Prozent Kakaoanteil. Wer eher auf einen niedrigen Fettgehalt achtet, wird bei den Halbbitterschokoladen mit 50 bis 60 Prozent Kakao fündig. Zum Abnehmen eignet sich Schokolade generell nicht, denn auch Halbbitter- und Bitterschokoladen enthalten reichlich Kalorien.

#FollowMe: 15 Künstler*innen verwandeln die Norder147 vom 22. bis 30. Mai in eine begehbare Installation

Am vergangenen Mittwoch, 12. Mai, tagte die Jury für das Projekt „#FollowMe“ der Norder147. Folgende 15 lokale Künstler:innen, die die NORDER147 mithilfe unterschiedlicher Kunstformen in eine begehbare Installation verwandeln werden, wurden dafür ausgewählt: 

6jinnElke Mark (Performance, Objekt)

Stella & Sheba (Liedermacher, Klangkunst)

Nadja Driller (Installation, Malerei)

Villo Geszler  (Poesie)

Sophia Hallmann (Performance, Installation, Objekt, Malerei)

Ulrike König (Bühnenbildnerei)

Timo Essner (Cartoon)

Lukas Haak (Fotografie, Video, Performance)

Yasmina Brock (Installation, Zeichnung, Malerei)

Luise Harfmann (Bildhauerei)

Maria Müller (Malerei)

Dana Paulsen (Malerei, Bildhauerei)

Julia Nierade (Malerei, Theater)

Helene Paulun (Textilkunst)

Pui Yan (Malerei, Objekt, Streetart)

Zwischen dem 22. und 30. Mai „bespielen“ diese Künstler:innen nacheinander jeweils ca. 6 Stunden lang den hinteren Bereich der NORDER147. Dabei arbeiten sie in Bezug auf den Raum selbst und, je später sie in der Abfolge an der Reihe sind, vermehrt auch in Bezug auf die vorangegangenen Künstler:innen und deren Arbeiten.

Das Ergebnis ist beim besten Willen nicht absehbar – was essentieller Bestandteil des Konzepts ist. Der Prozess, das Aufeinander eingehen, der Respekt vor der Arbeit der Anderen, die Lust an der Interaktion, das Zusammenspiel verschiedenster Kunstbegriffe und Ausdrucksformen – all das sind Ebenen des Kunstprojekts, das vom:

Fonds Soziokultur e.V. / Berlin gefördert ist und von  „von Dorsch“ und „KUENDA Productions“ aktiv unterstützt wird.

Zuschauer:innen können während der Entstehungszeit sicher einen Blick durch die Schaufenster erhaschen. Außerdem werden, je nach aktueller C-Lage, einzelne Ausstellungsbesucher:innen oder kleine Gruppen die entstandene begehbare Installtion im Anschluss auch physisch begehen können, möglicherweise direkt am 30. Mai und den darauffolgenden Tagen. Hierzu werden noch Termine und Zeiten veröffentlicht!

Besonderer Dank noch einmal der kompetenten Jury, mit der die Auswahl ein großes Vergnügen war:

Stefanie Manneh (In Kürze Kunst e.V.), Antje Walther (SHZ), Lothar Baur (Verein 8001), Sonja Hamann (NORDER147), Sylvia Franke (In Kürze Kunst), Dany Heck (NORDER147).

Die Grundidee: 15 Künstlerinnen haben nacheinander jeweils 6 Stunden Zeit, um an einem prozesshaft entstehenden gemeinsamen Kunstwerk, einer begehbaren Installation, zu arbeiten. Jede*r Künstler*in reagiert mit der eigenen Arbeit auf den Raum und die anderen Teilnehmenden. Das bedeutet: Künstler*in 1 findet einen „neutralen Ort“ vor, Künstler*in 15 hat vierzehn Vorgänger*innen, auf die er/ sie „reagiert“: Der Respekt vor den Arbeiten der anderen und das gleichzeitige Aufeinander eingehen ist Basis für diese künstlerische Kooperation.  Das Ergebnis ist nicht absehbar.

Fest installierte Kameras dokumentieren die komplette Entstehungsphase, ausgewählte Szenen werden zusätzlich aufgenommen. Im Anschluss wird aus diesem Material ein Video geschnitten.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com
Norderstr. 147
24939 Flensburg

 

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