Archiv für den Tag 12. April 2021

„Sinn und Sinnlichkeit – Kultur und Gesellschaft nach Corona“ online am 20. April

Wie verändert sich die Kulturlandschaft durch die schon über einjährige Pandemieerfahrung? Und wie kommen Theater, Museen, Kinos und Clubs wieder aus dem Lockdown?

Antworten darauf diskutieren der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda und die Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters Shermin Langhoff, Berlin.

Die Kulturszene ist von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Seit März 2020 sind Theater, Konzertsäle, Kinos, Museen und Clubs überwiegend geschlossen und die Existenzen vieler Künstler_innen und Kultureinrichtungen sind bedroht. Zugleich hat sich während der Pandemie eine umfangreiche Verlagerung von Kulturangeboten ins Netz entwickelt. Neben dem streamen von Inszenierungen oder Konzerten entwickelte sich dabei auch eine eigene digitale Kultursprache.

Wie wird die Corona-Pandemie die Kulturwelt langfristig verändern? Welche digitalen Formate brachten positive Erfahrungen und sollten auch nach Ende der Pandemie bestehen bleiben? Ist die aktuelle Krise ein Anlass, Neues zu wagen, oder haben wir vielmehr Bewährtes vermissend zu schätzen gelernt? Welche Strategien für eine Wiedereröffnung von Kultureinrichtungen gibt es speziell in Hamburg und Berlin? Und warum sind auch jenseits des unmittelbaren Publikums analoge öffentliche Kulturorte so wichtig für das demokratische Miteinander?

Unsere Gäste

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg

Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters

Moderation: Prof. Dr. Martin Zierold, Institut KMM der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Podcaster „Wie geht’s? Kultur in Zeiten von Corona“

Neben der Diskussion werden drei Beispiele digitaler Kultur in Ausschnitten gezeigt. Sie sind herzlich zu dieser online-Veranstaltung eingeladen!

Sinn und Sinnlichkeit – Kultur und Gesellschaft nach Corona

am Dienstag, den 20. April 2021, 19 bis 20:30 Uhr, online
online auf zoom

Bitte melden Sie sich über unsere Internetseite an: www.fes.de/lnk/kultur-pandemie

Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten am 19.04.21 per eMail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.

Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Eine Veranstaltung des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung

Friedrich-Ebert-Stiftung
Tel. 040-325 874-0
hamburg@fes.de
www.julius-leber-forum.de

Onlineveranstaltung: „Die Stimme des anderen Geschlechts“ am 19.04.2021

Ein Abend mit Autorinnen und Musikerinnen aus Afghanistan, Iran und Syrien

Onlineveranstaltung am Montag den 19. April 2021 von 18 bis 20 Uhr

Anmeldung erbeten

Bei der landesweiten Veranstaltungsreihe »Die Stimme des anderen Geschlechts« kommen Künstlerinnen und Aktivistinnen zu Wort, die in ihren Herkunftsländern häufig schweigen mussten, zensiert wurden oder Auftrittsverbot hatten.

Die Veranstaltung eröffnet der Frauen-Musik-Treff der Lübecker Tontalente. Nach einem abwechslungsreichen Lesungsblock rundet Sängerin und Songwriterin Faravaz Farvardin den Abend mit einer musikalischen Premiere ab. Die Veranstaltung bietet selbstverständlich auch Raum für Fragen und Vernetzung.

Der Abend ist eine Kooperation zwischen der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migrant*innen (ZBBS) in Kiel, Volksbad Flensburg, Evangelisches Frauenwerk und Arbeitsstelle Flucht, Migration und Zusammenleben des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg.

Die Veranstaltungen findet Online auf Zoom statt.

Anmeldungen über die Arbeitsstelle Flucht, Migration und Zusammenleben: Katrine.Hoop@kirche-slfl.de.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Hier sind auch alle Infos zu finden: https://www.kirchenkreis-schleswig-flensburg.de/kirchenkreis/dienste-und-werke/fluechtlingsbeauftragte/veranstaltungen/detailansicht/event/die-stimme-des-anderen-geschlechts-ein-abend-mit-autorinnen-und-musikerinnen-aus-afghanistan-iran-und-syrien.html

Leserbrief zu Barriere-Check: Meldemöglichkeit schaffen für Hinweise und Mängel

„Mit dem Rollstuhl vom Nordermarkt zur Hafenspitze“ – so berichtete das Flensburger Tageblatt am 7. April 2021 über den Barriere-Check von VCD, Seniorenbeirat und einer Vielzahl anderer Flensburger Gruppierungen. Regina Bunge, stellvertretende Landesvorsitzende des VdK Nord, ergänzt den Bericht mit dem hier abgedruckten Leserbrief. Darin schließt sie sich der Forderung nach einer Meldemöglichkeit für festgestellte Erschwernisse an.

Foto: SF Beispiel aus dem Barriere-Check: Die kleinen Vorderräder des Rollstuhls können sich in grobem Kopfsteinpflaster und im Gullygitter verfangen. Dann besteht Sturzgefahr.

“Mit dem Rollstuhl vom Nordermarkt zur Hafenspitze”
Leserbrief zum Bericht des Flensburger Tageblatt am 7. April 2021


Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für den Bericht „Mit dem Rollstuhl vom Nordermarkt zur Hafenspitze“ (Flensburger Tageblatt, 7. April 2021) über unseren Barriere-Check. Ziel jeder Verkehrsraumgestaltung muss sein, möglichst allen Menschen, ob mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl, ob sehbehindert oder blind, Mobilität und Teilhabe zu ermöglichen. Dafür setzen wir uns ein. Wir sind sehr dankbar, dass Frau Hartten, Technische Betriebsleiterin beim TBZ, regelmäßig an unseren Begehungen teilnimmt.

Bei unseren Begehungen stellen wir immer wieder Hürden und Erschwernisse fest. Diese betreffen in etwa der Hälfte der Fälle die Oberfläche des Fußwegs (Pflasterung, taktile Signale, Stolperstellen). Zu einem geringeren Teil, rund 15 Prozent, geht es um die Verkehrsführung, insbesondere von Rad- und Fußwegen. Zu Nachbesserungen kommt es nur sehr zögerlich.

Keine Meldemöglichkeit für Hinweise – Zuständigkeit unklar

Leider gibt es bislang keinerlei Möglichkeit, die gefundenen Hinweise und Mängel nachhaltig zu dokumentieren. Die Meldung im TBZ-Mängelmelder ist offensichtlich nicht erwünscht, denn die Einträge wurden auf „gelöst“ gesetzt, ohne dass sie beseitigt sind. Die Weitergabe an andere Stellen und die tatsächliche Zuständigkeit ist unklar. Wir freuen uns über die Einladung zu einem Gespräch mit den Verantwortlichen beim TBZ, um diesen Fragen nachzugehen.

Mit Blick auf eine nachhaltige Dokumentation und schrittweise Verbesserung ist es unerlässlich, dass in absehbarer Zeit eine Meldemöglichkeit für solche Anliegen geschaffen wird. Eine entsprechende Schnittstelle sollte es ermöglichen, die Meldungen an die jeweils zuständige Stelle weiterzuleiten, sei sie nun beim TBZ oder bei der Stadt.

Aktiv Schritte zur Verbesserung vornehmen

Ziel ist es, dass sich Junge und Alte, Behinderte und Nichtbehinderte, weitgehend sicher und angstfrei im Verkehrsraum bewegen können. Dies Ziel lässt sich freilich nur schrittweise erreichen. Doch die Schritte dorthin müssen auch aktiv unternommen werden.

Regina Bunge
Stv. Landesvorsitzende des Sozialverband VdK Nord und Barriere-Check-Teilnehmerin


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  • Barriere-Check III – März 2021:
    Vom Flensburger Nordermarkt zur Hafenspitze – mehr
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