Archiv für den Tag 1. April 2021

Corona: Flensburg auf einem guten Weg

Flensburg. Nachdem auch Flensburg neben den Kreisen Pinneberg und Segeberg die Corona-Notbremse auf Anweisung der Landesregierung ziehen musste, zeichnet sich weiterhin eine stabile Lage in Flensburg ab. Anders als in anderen Regionen gibt es in Flensburg aktuell keinen dynamischen Anstieg, vielmehr konnte der Inzidenzwert von nahezu 200 abgesenkt werden und hat sich seit Anfang März um den Wert 100 eingependelt.

Das bedeutet, dass es gelungen ist, das Infektionsgeschehen in Flensburg unter Kontrolle zu bekommen und zu stabilisieren. Dies ist einerseits auf eine sorgfältige Nachverfolgung der Infektionswege durch das Gesundheitsamt und eine konsequente Anordnung von Quarantäne zurückzuführen. Andererseits ist aber auch das flächendeckende, für alle Bürger kostenfreie Testangebot ein sehr wichtiger Baustein der Eindämmung der Pandemie. Allein in der vergangenen Woche haben mehr als 8700 Testungen stattgefunden, dadurch wurden in 23 Fällen positive Fälle erkannt, die ohne die Bürgertestung vermutlich unerkannt geblieben wären. Durch die Bürgertestungen konnten so eine unkontrollierte Verbreitung des Virus vermieden werden. Die Nutzung der Testmöglichkeiten ermöglicht es uns, positive Fälle frühzeitig zu erkennen und die Infektionsketten zu vermeiden. Insbesondere asymptomatische Fälle können so entdeckt und eine Weiterverbreitung unterbunden werden.

Auch bieten Unternehmen bereits für ihre Mitarbeitenden Testungen an und tragen somit einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie bei.

„Die Unternehmen haben frühzeitig Hygienekonzepte entwickelt und ihre Mitarbeitenden in Tätigkeitsbereichen, die das zulassen, ins Homeoffice geschickt. In vielen Betrieben gehören regelmäßige Tests mittlerweile ebenfalls zur Routine, mit zunehmender Tendenz. Die Betriebe gehen verantwortungsvoll mit der Situation um – im Sinne des Gesundheitsschutzes und natürlich, um ihren Beitrag zu einer dauerhaften Öffnungsperspektive zu leisten, die endlich möglich werden muss“, erklärt Helmut Ermer, Vizepräsident der IHK Flensburg.
In Flensburg gibt es aktuell 13 Teststationen, die auf unserer Homepage der Stadt Flensburg aufgelistet sind.

24937

Exe, vor der Marktwache (Labor Krause)
Innenstadt, Holmnixe, Nikolaistraße (Tourismus Trainer)

24939

Jugendaufbauwerk Parkplatz, Eckenerstraße 28 (Labor Krause)

24941

Wohnmobilparkplatz gegenüber von CITTI-Park, Lilienthalstraße 6 (medicum)
Förde Park, Schleswiger Straße 130 (Löwen Apotheke)
Burger King Parkplatz, Lise-Meitner-Straße 33 (medicum)
Neubauer Reisen „Drive-In“, Marie-Curie-Ring 39 (medicum)

24943

Fördegymnasium Parkplatz, Elbestraße 10 (Labor Krause)
Universitätscampus, Parkplatz neben Gebäude Riga, Auf dem Campus 1 (DRK, 13-18 Uhr)
Burger King Parkplatz, Nordstraße 300 (medicum)

24944

ehemalige Neuapostolische Kirche: Fördestraße 51 (asana Apotheke)
Friedheim-Apotheke, Marrensdamm 12
Famila Parkplatz, Schottweg 96 (medicum)

Darüber hinaus ist die LUCA-App in Flensburg nutzbar. Wir bitten daher alle Flensburgerinnen und Flensburg, sich mindestens zweimal pro Woche testen zu lassen und die LUCA-App oder die Corona-Warn-App zu nutzen. Geimpft wird in Flensburg mittlerweile auf 3 Impflinien. Mehr als 10.000 Menschen aus dem Stadtgebiet und der Region konnten bereits im Flensburger Impfzentrum geimpft werden.

„Auch und besonders über die Ostertage und Osterferien brauchen wir den Schutz durch vorbeugendes Testen und Tragen des Mund-Nase-Schutzes, wo es geboten ist. Damit es wirkt, müssen alle mitmachen. Es ist und bleibt eine Mannschaftsleistung. Die Instrumente sind da, wir müssen sie nutzen und alle müssen mitmachen.“, so die Oberbürgermeisterin Simone Lange.

Barriere-Check: TBZ reagiert umgehend auf Kritik

Absprache mit dem TBZ gefunden: Nötige Schnittstelle bringt Abhilfe bei Mängelmeldungen

Gestern berichteten wir im Stadtblog über den Barrierecheck III, eine Aktion zahlreicher Freiwilliger der Flensburger Ortsgruppen von VCD, VdK, Aktionsgruppe KLIMA, Seniorenbeirat, Stadtteilforum Südermarkt-PLUS, Arbeitskreis des Behindertenbeauftragten sowie TBZ Flensburg. Bei der Aktion, die vom 15.bis 19. März 2021 stattfand, ging es darum zu prüfen: Wie gut lässt sich der Weg vom Nordermarkt zur Hafenspitze begehen von Menschen im Rollstuhl, mit Rollator oder Blindenstock? Das zusammenfassende Fazit der Barriere-Checker:innen: Gute Ansätze sind vorhanden. Gleichzeitig gibt es viel Nachbesserungsbedarf, damit auch Seh- und Bewegungsbehinderte bequem und sicher unterwegs sein können.

Wie Julia Born vom VCD Flensburg heute berichtet, reagierte das TBZ umgehend auf die vorgebrachte Kritik. Dank der schnellen Reaktion des TBZ fand inzwischen ein Austausch statt. Die Einstufung, ob eine Meldung ein Mangel ist oder nicht, erfolgt beim TBZ unter fachlich-arbeitstechnischen Gesichtspunkten. Das wurde in einem ausführlichen Gespräch geklärt, so Julia Born. Dabei wurde ebenfalls deutlich, dass die Zuständigkeit nicht immer beim TBZ liegt. Die Einträge werden entsprechend an die zuständigen Stellen weitergeleitet, zum Beispiel an die Verkehrsplanung der Stadt Flensburg.

Gleichzeitig arbeitet die Stadt Flensburg derzeit an einem Werkzeug zur Online-Bürgerbeteiligung. Dort sollen solche Meldungen bearbeitet werden. Hilfreich und wichtig, so die gemeinsame Überlegung, wäre eine Schnittstelle zwischen beiden Meldesystemen:

  • Einträge im TBZ-Mängelmelder, für die z.B. die Verkehrsplanung zuständig ist, müssten vom TBZ direkt dorthin verschoben werden können und dann dort in der Kartenansicht sichtbar sein.
  • Einträge im städtischen System, die in den TBZ-Mängelmelder gehören, müssten dort zugeordnet werden können und sichtbar sein.
  • Die Eintragenden werden über die Weitergabe informiert und können auf ihre Meldung entsprechend weiterhin zugreifen.

Auf diese Weise wäre für eine nachhaltige Eintragsmöglichkeit von Meldungen gesorgt. Bürger:innen könnten erkennen, dass Meldungen vorhanden und in Bearbeitung bzw. gelöst sind.

Die Barriere-Check-Vorbereitungsgruppe, der Seniorenbeirat und der Behindertenbeauftragte unterstützen diese Lösung und wenden sich gemeinsam mit dem TBZ an die Stadt Flensburg mit der Bitte das technisch zu ermöglichen. Wünschenswert sei die zeitnahe Bereitstellung des städtischen Systems bzw. eine Möglichkeit zur Überbrückung.
Generell gelte es, so Christian Eckert, Behindertenbeauftragter der Stadt Flensburg, auch bei solchen Systemen auf barrierefreie Zugänglichkeit zu achten.

Wer mehr über den oben genannten Barrierecheck III und die Ergebnisse wissen möchte, hier alles zum Nachlesen: https://nord.vcd.org/der-vcd-nord/ortsgruppe-flensburg/news/barriere-check-iii-vom-flensburger-nordermarkt-zur-hafenspitze

Screenshot: GoogleMaps
Die Route des dritten Barriere-Check: Abschnittweise wurde die Strecke vom Nordermarkt zur Hafenspitze untersucht.

Smartphone-Schnitzeljagd zu Ostern

Lust auf Osterspaß mit dem Smartphone? Mit einem digitalen Osterhasen-Spiel bietet die Verbraucherzentrale Unterhaltung und Tipps rund um sichere Passwörter.

Für Knobelfreunde hat die Verbraucherzentrale ein kostenfreies digitales Spiel vorbereitet. Beim Oster-Actionbound für Smartphone und Tablet können Jugendliche und Erwachsene einem Hasen bei der Ausbildung zum Osterhasen helfen. Dazu muss er beweisen, dass er die schönsten Farben für seine Ostereier mischen kann. Zur Sicherheit hat der die geheime Rezeptur zum Farbenmischen in einem passwortgeschützten Tresor verschlossen. Dummerweise hat er das Passwort vergessen und macht sich nun auf die Suche. Die Spieler helfen dem Hasen, indem sie knifflige Aufgaben lösen. „Ein bisschen Knobelei gehört dazu. Wenn es beim ersten Versuch mit der richtigen Antwort nicht klappt, gibt es Hinweise. Manchmal hilft es auch, ganz genau hinzuschauen“, sagt Katrin Rieger, Referentin für Verbraucherbildung bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Wissen testen und Tipps mitnehmen

Nebenbei testen die Teilnehmer im Spiel ihr Wissen rund um Passwörter und nehmen Tipps für den Alltag mit. Die digitale Rallye eignet sich auch für den Unterricht oder als Hausaufgabe. So einfach geht‘s:

  1.  Actionbound-App im App Store oder bei Google Play kostenfrei herunterladen
  2.  QR-Code scannen und losspielen

Hier geht es direkt zur Anleitung und zum Download.

Und noch ein Hinweis: Actionbound bietet die Möglichkeit, in Aufgaben die Teilnehmer direkt anzusprechen. Die Lehrkraft oder in diesem Fall die Verbraucherzentrale hat die Möglichkeit, die Spiele auszuwerten oder die Antworten den Teilnehmern zuzuordnen. Dafür werden die Spieler gebeten, ihre Spielernamen einzutragen. Das sollten keine Klarnamen sein. „Mit dem Spiel wollen wir Kindern und Erwachsenen auf unterhaltsame Art die Wichtigkeit von sicheren Passwörtern nahebringen“, so Katrin Rieger. Auch wenn es lästig ist – sichere Passwörter sind in der digitalen Welt unverzichtbar. Hacker nutzen automatische Programme, mit denen sie tausende Einträge aus Wörterbüchern in Verbindung mit Zahlenkombinationen in Sekundenschnelle testen, um Passwörter herauszufinden. Je einfacher und kürzer ein Passwort ist, desto leichter gelingt das. 123456 ist eines der beliebtesten Passwörter – da haben Hacker besonders leichtes Spiel.

Tipps und Unterstützung für Verbraucher

Unter der Servicenummer 0461 / 28604, per Kontaktformular oder Email an flensburg@vzsh.de bietet die Verbraucherzentrale Rat und Unterstützung. Einen Termin für eine telefonische Beratung können Verbraucher unter verbraucherzentrale.sh buchen.

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