Maschinenzuwachs an der Hochschule Flensburg: Projekt „TestUp“ läuft erfolgreich an

Die Hochschule Flensburg verfolgt im Rahmen des Projekts „TestUp“ das Ziel, den technischen Bereich bei Gründungsaktivitäten zu stärken. Die neue Fertigungsmaschine ist dabei ein weiteres wichtiges Puzzleteil.

Das moderne Bearbeitungszentrum für 5-Achs-Simultanbearbeitung bereichert den „TechShop“. – Foto: Hochschule Flensburg

Prof. Dr. Dodwell Manoharan wirkt zufrieden: „Das Projekt ist gut angelaufen.“ Damit meint der Professor für Fertigungstechnik und Produktionsplanung an der Hochschule Flensburg das Projekt „TestUp“, zu dem das Labor „TechShop“ mit der neuen Fertigungsmaschine gehört.

Mit dem „StartUp-Village für technologische Produkte an der Hochschule Flensburg (TestUp)“ rückt die Hochschule Flensburg technische Produktentwicklungen in den Fokus ihrer schon bestehenden weitreichenden Gründungsaktivitäten. Dazu werden seit Kurzem Labore aus- und neugebaut. So wie eben der „TechShop“. Manoharan erklärt: „Wir werden mit dem modernen Bearbeitungszentrum für 5-Achs-Simultanbearbeitung verschiedene Fertigungstechniken zur Verfügung stellen, um Prototypen fertigen zu können.“ Dabei geht es um die passende Technik für bestimmte Materialen, aber auch um wirtschaftliche Aspekte der Herstellung. „In Ergänzung zum FabLab Ideenreich, wo schnell Prototypen entstehen können, gehen wir in Richtung Serienproduktion“, so Manoharan. In Kürze sollen zwei weitere Maschinen dazu kommen: eine Senkerodiermaschine zum Formen- und Werkzeugbau sowie ein laserbasiertes Mess- und Kalibriergerät.

Neben den ersten Studierendengruppen, die im Rahmen von „TestUp“ Gründungsideen entwickeln, freuen sich viele angehörige der HS-Flensburg wie beispielsweise die Zentrale Werkstatt. „Es profitieren viele Beteiligte von dem Projekt“, ist Manoharan überzeugt – und deutet dabei ein wesentliches Merkmal des Vorhabens an: Vernetzung schaffen. Dies sei – neben den Laboren und der Einbindung ins Curriculum – ein westlicher Bestandteil, um gute Rahmenbedingungen für Gründungen im technologischen Bereich zu fördern – das eigentliche Projektziel. So verfügt die Hochschule Flensburg mit der Venture Waerft bereits über Beratungs- und Unterstützungsangebote für Gründungswillige, über ein FabLab, ein Usability-Labor und ein E3 Lab für angewandte Elektronik. Im Rahmen von „TestUp“ entstehen noch ein DesignLab, ein TechShop, eine SoftwareFactory und ein Opportunity-Space.

Für das Projekt stehen in den kommenden vier Jahren 2,1 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm „StartUp@FH“ zur Förderung von Entrepreneurship-Themen zu Verfügung. Ebenso wie in der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ ist auch hier die Hochschule Flensburg die einzige Vertreterin Schleswig-Holsteins.

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Veröffentlicht am 17. März 2021, in Bildung, Daten und Zahlen, Flensburg News, Wirtschaft. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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