Stadt lädt ein: Gemeinsamer digitaler Abschluss der Ausstellung „Perspektivwechsel 2020“

Einladung zur virtuellen Finissage

Flensburg. Mit der Ausstellung „Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten“, der aufwendigsten, die je in Flensburg entwickelt und gezeigt wurde, leistete die Stadt Flensburg den größten Einzelbeitrag zum 100. Jubiläumsjahr der Volksabstimmungen von 1920 in Schleswig-Holstein. Dies – aber auch die Zusammenarbeit und Unterstützung Vieler – will die Stadt Flensburg mit einer virtuellen Finissage würdigen, zu der wir am 14. März 2021 ab 13:30 Uhr einladen.
Bedingt durch die Einschränkungen, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, konnte die Ausstellung leider nicht über den ganzen geplanten Zeitraum öffnen. Trotzdem haben ca. 25.000 Menschen aus Flensburg und der gesamten Region es geschafft, sich die Ausstellung auf dem Museumsberg, im Flensburger Schifffahrtsmuseum und in der Dänischen Zentralbibliothek anzusehen.
Da die feierliche Eröffnung mit Kultusministerin Karen Prien aus Kiel und Kulturministerin Joy Mogensen aus Kopenhagen Corona-bedingt ausgefallen ist, werden diese in der virtuellen Finissage, die von Stadtrat Stephan Kleinschmidt moderiert wird, zu Wort kommen. Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange wird ebenso wie ihr Amtskollege Erik Lauritzen aus Sonderborg dabei sein.
Live-Beiträge der Ausstellungsmacher und Videoimpressionen, die die Facetten der Ausstellung noch einmal beleuchten, runden das Programm ab.
„Diese Finissage gibt uns die Gelegenheit, noch einmal den Weg von der Idee bis zur fertigen Ausstellung nachzuvollziehen, ihre Inhalte für alle virtuell erlebbar zu machen und für die Zukunft dauerhaft zu dokumentieren. Darauf freue ich mich sehr“, sagt Flensburgs Stadtrat Stephan Kleinschmidt.
Zu dieser virtuellen Finissage, die am 14. März 2021 um 13:30 Uhr beginnt, sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Erleben kann man das Ausstellungsende online unter www.fl2020.de/livestream sowie auf den sozialen Medien des Museumsberge

Weitere Infos zur Ausstellung sind untenstehend zu finden.

Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten

Grenzzollstelle Kupfermühle Krusua 1922

Mit der Ausstellung „Perspektivwechsel 2020“ – der aufwendigsten Ausstellung, die je in Flensburg entwickelt und gezeigt wurde – leistet die Stadt Flensburg den größten Einzelbeitrag zum Jubiläumsjahr in Schleswig-Holstein.

Ein neuartiger Ansatz überlässt dabei niemandem die alleinige Deutungshoheit, sondern stellt die Vielfalt und die Entwicklung der Grenzregion in den Mittelpunkt. Der Blick ist dabei nicht nur, wie sonst in Museen üblich, rückwärts gerichtet.
Vielmehr stehen mit Themen wie Identität, Transit und Flüchtlingen auch die Gegenwart und die Zukunft der Grenze im Fokus.

Die Ausstellungsmacher treten dabei bewusst in den Hintergrund. Wo irgend möglich kommen Augenzeugen und Betroffene selbst zu Wort und erzählen aus ihrer persönlichen Perspektive Grenzgeschichten aus den 100 Jahren seit der Volksabstimmung vom 14. März 1920. Ungewöhnliche Objekte, Bilder und Videos illustrieren diese Geschichten anschaulich.

Flaggenkampf: Flensburg 1920

Die Ausstellung beginnt mit der Frage nach der Entstehung der heutigen Grenze mit ihren positiven und negativen Auswirkungen auf Flensburg und die Grenzregion. Besonderes Augenmerk gilt dem wichtigen Thema der Identität von Mehrheiten und Minderheiten. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Grenze als Transit-Raum, dem aktuellen Thema Flüchtlinge und der Grenze auf dem Wasser. Wie die Zukunft der Grenze aussehen könnte, zeigen uns deutsche und dänische Kinder und Jugendliche in Form von Bildern und Videos.

Wer seine eigene Geschichte erzählen oder seine persönliche Perspektive teilen möchte, ist dazu an einer der interaktiven Mitmachstationen der Ausstellung oder in der App FLEO2020 herzlich eingeladen.
„Perspektivwechsel 2020“ wird an drei verschiedenen Standorten in Flensburg gezeigt: auf dem Museumsberg, im Flensburger Schifffahrtsmuseum und in der Dänischen Zentralbibliothek. Später kommt noch eine weitere Station im Sonderburger Multikulturhaus dazu.

Entwickelt wurde das Ausstellungskonzept unter der Leitung des Museumsdirektors Dr. Michael Fuhr vom Hamburger Büro gwf-Ausstellungen, mit fachlicher Unterstützung von einem interdisziplinär besetzten Expertenbeirat und den Teams der beteiligten Häuser.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Träger der Ausstellung ist die Stadt Flensburg. Finanziell gefördert wurde das Projekt durch die Kommune Sønderborg, das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Landesregierung Schleswig-Holsteins, die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein und die Nord-Ostsee Sparkasse.

Infos und Geschichten zur Volksabstimmung finden Sie bei FLEO2020.

Mehr zur Ausstellung: https://www.museumsberg-flensburg.de/de/ausstellungen/details/perspektivwechsel-2020-100-jahre-grenzgeschichten.html

„Perspektivwechsel 2020“ im Film

Auf Schleswig-Holstein.de und youtube ist ein Filmbeitrag zur Ausstellung „Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten“ zu sehen.

Bevor Sie durch Anklicken des Links das Video im externen Fenster bei youtube.com öffnen, beachten Sie bitte den Hinweis zu Youtube-Videos in der Datenschutzerklärung.

Video auf youtube.com ansehen

 

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Veröffentlicht am 10. März 2021, in Bürgerbeteiligung, Bildung, Flensburg News, Inklusion und Integration, Kultur, Kulturtipps, Soziales, Veranstaltungstipps. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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