Corona: Flensburg setzt auf Luca-App

Perspektiven in der Pandemie

Mehr zur Luca App auf der Produktseite

Flensburg. Die Stadt Flensburg wird bei der zunehmenden Öffnung gesellschaftlicher Bereiche auf die Luca-App setzen. Die Stadt Flensburg hat nun entsprechende Vertragsunterlagen angefordert und setzt auf eine baldige Einführung der zusätzlichen Maßnahme.
Die App, die von einem Start-Up-Unternehmen entwickelt wurde, bietet die Möglichkeit der Kontaktverfolgung im Falle eines Infektionsrisikos. Der Nutzer loggt sich über einen QR-Code z. B. beim Betreten eines Geschäftes oder eines Restaurants ein und beim Verlassen wieder aus, wobei die Bereiche eine bestimmte Größe nicht überschreiten sollten. Das Gesundheitsamt kann dann auf diese Daten zurückgreifen, wenn eine andere Person zum selben Zeitpunkt eingeloggt war, die infiziert ist. Hierdurch erleichtert sich die Kontaktnachverfolgung deutlich und stellt sicher, dass zügig die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet und weitere Infektionen verhindert werden können.  
Oberbürgermeisterin Simone Lange freut sich über das neue, zusätzliche Instrument in der Pandemie:  „Die Luca-App ist eine weitere tolle Möglichkeit, um neue Spielräume zu gewinnen, die sonst erst greifbar wären, wenn die Impfquote entsprechend hoch ist. Sie ist kein Allheilmittel auf dem Weg zur Normalität, aber eine gute Unterstützung auf dem Weg dahin. Insbesondere in Zusammenhang mit unserer Teststrategie, die an vier Standorten in der Stadt kostenlose Tests für alle Bürger*innen ermöglicht und natürlich in Verbindung mit den inzwischen vertrauten AHA-Regeln, können wir wieder ein Stück optimistischer in die Zukunft schauen“.
Das vierte Testzentrum der Stadt soll ab dem morgigen Dienstag in der Nikolaistraße seinen Betrieb aufnehmen.
Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Flensburg: „Die breite Nutzung von digitalen Lösungen wie Luca ist eine Win-win-Situation für Betriebe und Stadt: Auf der einen Seite kann ein digitales Instrument die Zettelwirtschaft bei der Erfassung von Gäste- und Kundendaten ersetzten, auf der anderen Seite unterstützt es die schnelle Kontaktverfolgung von Infektionsketten durch das Gesundheitsamt.“

Zur Luca-App auch ein Kommentar von Markus Reuter auf Netzpolitik.org vom

Luca-App: Der Rapper als Retter in der Not

Wenn Bundes- und Landesregierungen schon verschlafen, nach einem Jahr selbst eine digitale Kontaktverfolgung für Restaurants und Veranstaltungen an den Start zu bringen, dann sollte wenigstens die Lösung, die sie jetzt allen empfehlen, Open Source sein. Ein Kommentar. Weiterlesen hier

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Veröffentlicht am 8. März 2021, in Flensburg News, Soziales. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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