Ein Pyrrhussieg

Schlachtfeld am Bahnhofswald: Ein Sieg für die Investoren Jan Duschkewitz und Ralf Hansen? – Foto: Bernd Schütt

Ein Beitrag von Bahnhofswald-Anwohner Claus Kühne

 „Ein Pyrrhussieg ist ein zu teuer erkaufter Erfolg. Im ursprünglichen Sinne geht der Sieger aus dem Konflikt ähnlich geschwächt hervor wie ein Besiegter und kann auf dem Sieg nicht aufbauen.“ (siehe Wikipedia)

Wenn Stadtplanerin Frau Takla-Zehrfeld in der umstrittenen R.V. am 25.6.20 versichert, dass es sich im fraglichen Gebiet um Oberflächenwasser handelt, das in Trockenperioden versickert“, dann handelte es sich offensichtlich um eine unrichtige Aussage. Wenn dann der WiF verweigert wurde, einen bebilderten Beweis für das Vorhandensein der Quelle einzubringen, ist das ein Skandal!

Was ist der Beschluss einer Ratsversammlung wert, wenn dieser durch unrichtige Informationen manipuliert wurde?

Ein Pyrrhussieg, denn heute sehen Bürger, dass sehr wohl eine Quelle vorhanden ist, z.Zt. allerdings von der Privatarmee der Investoren zertrampelt.

Was bedeutet die Entwidmung eines Waldes, die zunächst durch die untere Forstbehörde aus fachlichen und rechtlichen  Gründen abgelehnt,  dann aber durch die Intervention von Frau Lange bei der oberen Forstbehörde doch zugestanden wurde ?

Was soll man von einer SPD halten, die sich zunächst enthalten, dann aber nach Treffen mit den Investoren im Hotel Wassersleben pro Hotel und Parkhaus gestimmt hatten – Frau Lange sollte auch bei dem Treffen gesehen worden sein.

Herr Uwe Heldt hatte Frau Lange als „Frontfrau“ bezeichnet, nur in diesem einen Falle kann ich Herrn Heldt nicht widersprechen; leider stand Frau Lange auf der Frontseite der Umweltzerstörer, denen das Klima und die bedrohten Arten egal sind, nicht auf der Seite besorgter Bürger.

Was soll man davon halten, wenn Hundertschaften Polizei aus Niedersachsen und Schl.-Holst. gerufen wurden, um einige friedliche Naturschützer von den Bäumen zu holen, auch, und das ist ein weiterer Skandal, unrechtmäßiges Fällen geschützter Bäume zu ermöglichen.

Ein Pyrrhussieg, es sei denn, Frau Lange würde noch die Reißleine ziehen, die Gebäude in ihrer Massivität verhindern; ein problemloser Grundstückstausch wäre noch immer möglich.

Ganz aktuell aus dem Hauptausschuss:  „Die Dringlichkeit einer zeitnahen Aufklärung der Vorgänge am Bahnhofswald wurde von SPD, CDU, FDP abgelehnt.“.  Auch das kann und darf nur ein „Pyrrhussieg“ sein.  – Angst vor der Wahrheit ?

Claus Kühne

Über akopol

Netzwerk für mehr Öffentlichkeit, Transparenz und Demokratie in Flensburg

Veröffentlicht am 5. März 2021 in Ökologie, Bahnhofswald, Bahnhofswald Flensburg, Bürgerbeteiligung, Flensburg News, Rat & Ausschüsse, Soziales, Stadtplanung, Wirtschaft und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: