SSW Bemühungen erfolgreich: Land unterstützt unabhängige Beratungsangebote für Menschen mit Behinderung

Seit Wochen hat sich der SSW für eine Erhöhung der Landesmittel für den Verein „Zentrum selbstbestimmtes Leben Norddeutschland“ stark gemacht. In der heutigen Sitzung des Finanzausschusses hat die Jamaika-Koalition dem SSW-Vorschlag zugestimmt. Hierzu erklärt der sozialpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Christian Dirschauer:

Seit 2018 gibt es in Schleswig-Holstein ein flächendeckendes Netz von Anlaufstellen für die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) von Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen. Als es Ende 2020 überraschend hieß, dass neun der 28 Beratungsstellen geschlossen würden, dachte ich, mich trifft der Schlag. Durch den überraschenden Rückzug zweier Träger drohte das Angebot einer unabhängigen Teilhabeberatung zu einer Frage der Postleitzahl zu werden. Und das geht gar nicht. Umso dankbarer bin ich, dass das Zentrum selbstbestimmtes Leben Norddeutschland angekündigt hat, Beratungsstellen an acht Standorten zu übernehmen bzw. aufzubauen. Und zwar in Flensburg, Husum, Rendsburg, Eckernförde, Lübeck, Plön, Bad Oldesloe und Itzehoe. Besonders erfreulich ist dabei, dass der Verein in diesen Beratungsstellen das sogenannte Peer Counseling umsetzen will. Heißt: Die Stellen sollen mit Menschen mit Behinderungen besetzt werden. Damit wäre Schleswig-Holstein bundesweit Vorreiter. Hierfür muss natürlich eine behindertengerechte Büroausstattung angeschafft werden, und da kommt der SSW ins Spiel: Mit der von uns beantragten einmaligen Erhöhung von insgesamt 40.000 kann dieses Vorhaben nun umgesetzt werden. Ich bin glücklich und stolz, dass wir als SSW zu diesem Erfolg und dadurch nicht zuletzt auch zum Erhalt eines flächendeckenden Angebots der EUTB beitragen konnten. Wir drücken dem Zentrum selbstbestimmtes Leben Norddeutschland alle Daumen für einen erfolgreichen Start.

Über akopol

Netzwerk für mehr Öffentlichkeit, Transparenz und Demokratie in Flensburg

Veröffentlicht am 11. Februar 2021, in Bürgerbeteiligung, Daten und Zahlen, Flensburg News, Inklusion und Integration, Soziales. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: