Archiv für den Tag 10. Januar 2021

Stummfilm: “Achtung: Umlaufsperre!”

Umlaufsperre am Flensburger Pielweg: Eine klassische Fehlplang

Geschrieben am von TMK 

Der ADFC Flensburg begann das Jahr damit, der Umlaufsperre am Pielweg ein cineastisches Denkmal zu setzen. Diese Hindernisse sind ein dauerhaftes Ärgernis, nicht nur für Flensburgs Radfahrende, sondern auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen. Herausgekommen ist das folgende Kleinod, was sich bis heute schon international verteilt hat und 5.000 mal angesehen wurde.

Durch die starke Verbreitung des Films erhielten wir den Hinweis, dass die Sperre nicht ERA-konform sei. Die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen gibt klare Vorgaben zur Gestaltung von Umlaufsperren, leider ist sie nicht verbindlich. Die Seite stvo2go.de widmet dem Thema einen sehr ausführlichen Artikel. “Unsere” Umlaufsperre verstößt in folgenden Punkten gegen die ERA und StVO:

  • Sie ist nicht rot-weiß lackiert (§43 Absatz 1 StVO).
  • Der Abstand zwischen den Bügeln ist zu klein (mind. 1,5 m, 11.1.10 ERA).
  • Die Bügel dürften sich nicht überlappen (11.1.10 ERA).

Bezeichnend ist auch, dass Umlaufsperren nicht dazu eingerichtet werden sollten, an innerörtlichen Überquerungsstellen mit Wartepflicht für den Radverkehr die Radfahrenden abzubremsen (5.2, 5.3 und 9.4.2 ERA).

2018 hatte der ADFC unter Flensburgs Radfahrenden eine Liste der störendsten Umlaufsperren gesammelt und sie der Stadt übergeben. Speziell diese Umlaufsperre soll dazu dienen, motorisierte Zweiräder abzuhalten. Wie dies funktioniert, sieht man im Abspann…

Studienpräsentation „Schleswig-Holstein: Was will der Norden“ am 21.01.2021

Jetzt anmelden zur Teilnahme an der Online-Diskussion

Eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung gibt Aufschluss darüber, was die Menschen in Schleswig-Holstein politisch beschäftigt und welche Vorschläge sie an die (Landes-)Politik richten.

Trotz der insgesamt hohen Zufriedenheit, wird durchaus politischer Handlungsbedarf gesehen, insbesondere im Bildungssektor, bei Klimaschutz, Mobilität und dem Ausbau der Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur. Zudem zeigt sich auch in Schleswig-Holstein, dass Menschen in schwieriger ökonomischer Lage und/oder mit negativer Zukunftserwartung kritischer auf Politik blicken und weniger Vertrauen in die Lösungskompetenz von Parteien haben. Generell wird Politik von vielen Befragten als fern von der eigenen Lebenswelt wahrgenommen und mehr direkter Dialog zwischen Bürger_innen und Politik gefordert.

Studienpräsentation: Was will der Norden?
Donnerstag, 21. Januar 2021
18:00 – 19:30 Uhr
online auf der Plattform zoom

Es diskutieren:

Christoph Döbele, Kantar GmbH (Berlin) und Hauptautor der Studie

Prof. Dr. Wilhelm Knelangen, Universität Kiel, Fachbereich Politikwissenschaft

Serpil Midyatli, MdL, Vorsitzende der SPD Schleswig-Holstein

Moderation:

Dr. Dietmar Molthagen, Friedrich-Ebert-Stiftung

Bitte melden Sie sich über unsere Internetseite an: www.fes.de/lnk/studienpraesentation

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten am 19. Januar 2021 per eMail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.

Veranstalter:

Friedrich-Ebert-Stiftung
hamburg@fes.de
www.julius-leber-forum.de

 

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