Archiv für den Tag 4. Januar 2021

Grundrente, CO2-Steuer, Soli: Was sich 2021 für Verbraucher ändert

Vom Verbot von Einwegplastik bis zur Einführung der Grundrente

Das Wichtigste in Kürze:

  • Mit dem Jahreswechsel treten wieder viele neue Änderungen in Kraft.
  • Das Jahr 2021 bringt für einige Verbraucher finanzielle Entlastungen. Dazu zählen unter anderem Familien, Geringverdiener sowie viele Steuerzahler.
  • Spitzenverdiener und Autofahrer müssen 2021 hingegen tiefer in die Tasche greifen.

Mehr dazu auf der Seite der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

Hilfen in der Pandemie: Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung weiterhin möglich

Auch weiterhin können Anträge zur Grundsicherung und Sozialhilfe vereinfacht gestellt werden. Foto: Bundesregierung/Stutterheim

Wer pandemiebedingt in Not gerät, hat auch in diesem Jahr Anspruch auf vereinfachten Zugang zur Grundsicherung. Die Regelung wurde bis 31. März 2021 verlängert. Die Bundesregierung will damit insbesondere Kleinunternehmer und Solo-Selbstständige unterstützen, die vorübergehend von erheblichen Einkommenseinbußen betroffen sind.

Aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie hat die Bundesregierung beschlossen, den vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen bis 31. März 2021 zu verlängern. Für die Antragstellerinnen und Antragsteller heißt das:

Auch im kommenden Jahr werden unter anderem

  • die Vermögensprüfungen nur eingeschränkt durchgeführt,
  • die tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung übernommen und
  • vorläufige Leistungen vereinfacht bewilligt.

Die Bundesregierung hatte bereits im Frühjahr mit dem Sozialschutz-Paket I den Zugang zur Grundsicherung für Arbeitsuchende sowie zur Sozialhilfe wesentlich vereinfacht. Sie bietet damit Menschen eine Absicherung, die pandemiebedingt in Not geraten – insbesondere Selbstständigen, Beschäftigten mit kleinen Einkommen und vormals prekär Beschäftigten.

Regelungen zur Mittagsverpflegung gelten weiterhin

Darüber hinaus werden die besonderen Regelungen zur Mittagsverpflegung von Schülerinnen und Schülern sowie Kita-Kindern, die Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungspaket haben, aus dem Sozialschutz-Paket II verlängert. Das Mittagessen wird zur Abholung oder Lieferung bereitgestellt, wenn die Kinder und Jugendlichen es wegen der Corona-Pandemie nicht gemeinschaftlich einnehmen können. Das Jobcenter übernimmt die Kosten.

Die Regelungen zur Mittagsverpflegung von Leistungsberechtigten in Werkstätten für behinderte Menschen und vergleichbaren Einrichtungen werden laut Beschluss ebenfalls verlängert.

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