Archiv für den Tag 17. Dezember 2020

Granny Squares: In Kürze Kunst mit weihnachtlichem Häkelprojekt

In Kürze Kunst hat aktuell ein „in Corona-Zeiten-verbindendes Projekt“ gestartet

Wer sich daran beteiligen möchte häkelt in der Adventszeit Granny Squares, die zum 24. Dezember als Weihnachtsbaum zusammen gefügt werden.

Nach dem Motto:

Jede(r) häkelt auf seiner Couch allein und doch sind wir alle durch das Kreativprojekt verbunden.

Impressionen auf Instagram

Mittlerweile haben sich Häklerinnen aus Flensburg, Husum und dem Ruhrpott zusammen geschlossen.

Wir freuen uns über alle, die auch noch kurzfristig von der Häkellust gepackt werden und mitmachen wollen. Meldet Euch gerne bei uns oder häkelt die Granny Squares und steckt sie bis zum 22.12 in den Briefkasten.

Wir brauchen noch mindestens 80 Stück!

Die Ausstellung „Die Befreiung der Schatten aus dem Schattendasein“ von Lothar Wildhirth ist bis auf Weiteres verschoben. Sobald In Kürze Kunst für mehrere Wochen am Stück wieder öffnen darf, holen wir sie nach.

Mehr Infos

in-kuerze-kunst

Norderstraße 135
Flensburg 24939
Germany

Engagiert und kompetent: Internationaler Preis für Studenten aus Syrien

Hochschule Flensburg gratuliert Preisträger

Herausragender ausländischer Student: Abdulrahman Sabsabi aus Syrien wird mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ausgezeichnet.   

Preisträger Abdulrahman Sabsabi – Foto: Hochschule Flensburg/Kristof Gatermann

Fachliche Kompetenz, Einsatzwille und zuvorkommend: Mit diesen Worten wird Abdulrahman Sabsabi von seinen Dozent*innen beschrieben. Nicht zuletzt daher ist der Student der Energiewissenschaften mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes 2020 für herausragende ausländische Studierende ausgezeichnet worden.

„Sie sind ein Gewinn für die Hochschule“, gratuliert Prof. Dr. Thomas Schmidt, Vizepräsident für Internationales an der Hochschule Flensburg – per Video-Telefonat. Die traditionelle Preisverleihung im Rahmen der – abgesagten – Graduiertenfeier musste angesichts der Corona-Pandemie ausfallen. „Es ist schön zu sehen, wenn sich gerade internationale Studierende, die es ja oft mit einer sprachlichen und kulturellen Herausforderung zu tun haben, über ihr Studium hinaus für die Hochschule, für ihre Kommilitonen ehrenamtlich engagieren“, so Schmidt.

Abdulrahman Sabsabi studiert bis 2015 an der Universität Aleppo in Syrien Betriebswirtschaft. „Kriegsbedingt leider ohne Abschluss“, wie er berichtet. Dann kommt er nach Deutschland, wo er sich 2018 für den Studiengang Energiewissenschaften einschreibt. Schnell lernt er Deutsch, hängt sich in sein Studium. Er bleibt seinen Dozent*innen im Gedächtnis, da er stets „gezielt und sinnvoll“ in großen Vorlesungen nachfragt. Darüber hinaus bemüht sich Sabsabi um eine Tutorenstelle, will anderen Studierenden helfen. Dass er diesen Job ernst nimmt, belegen nicht zuletzt die Evaluationen seiner Veranstaltungen. Im Laufe eines Semesters wächst die Zahl der Teilnehmender*innen immer weiter an.

„Die Preisträger geben den vielen internationalen Studierenden ein Gesicht, eine Geschichte“, freut sich Svenja Lehmann vom International Office, die die Preisausschreibung organisiert. 

Abdulrahman Sabsabi zeigte sich geehrt, zumal man für den Preis vorgeschlagen wird, sich nicht selbst bewerben kann.

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