Archiv für den Tag 11. Dezember 2020

Vertragsfallen statt Geldgewinn: Hinterhältige Tricks am Telefon

Verbraucherzentrale Flensburg berät bei Abzockverträgen

Wenn jemand anruft und zu einem Gewinn gratuliert, ist das ein Alarmzeichen. Dubiose Unternehmen und Kriminelle nutzen solche Tricks, um an Daten von Verbrauchern zu kommen. Statt des erhofften Geldgewinns kommt dann ein neuer Stromvertrag oder ein Zeitschriften-Abo ins Haus. Wer angerufen wird, sollte auf keinen Fall Adresse oder Kontodaten preisgeben.

Abzocke und untergeschobene Verträge am Telefon gehören zu den Dingen, über die sich Verbraucher*innen besonders ärgern. In der Corona-Zeit verzeichnet die Verbraucherzentrale Flensburg wieder auffallend viele Fragen und Beschwerden zu solchen Anrufen von Fremden. Mal werden die Anrufer dreist, mal gehen sie raffiniert vor. Das Ziel ist immer dasselbe: Mit Gewinnversprechen oder scheinbar harmlosen Plaudereien versuchen sie, Verbrauchern teure Verträge unterzuschieben. In vielen Fällen versprechen fremde Anrufer Geldgewinne, Gutscheine oder hochwertige Sachpreise. Im Gegenzug sollen die Verbraucher ein Zeitschriften-Abo abschließen, angeblich um die Gewinnsteuer zu umgehen. Andere Anrufer gratulieren zu einem angeblichen Geldgewinn und fragen, auf welches Konto sie das Geld überweisen dürfen. Einige Tage später kommt dann eine Bestätigung über einen Vertragsabschluss bei einem Energieanbieter oder Zeitschriftenvertrieb.

Am besten sofort auflegen
Betroffen von untergeschobenen Verträgen und hinterhältigen Tricks sind auch Migranten. Einige berichten, dass sie am Telefon oder an der Haustür in ihrer Muttersprache angesprochen und zum Beispiel nach ihrem Geburtstag gefragt wurden. Kurz darauf kam ein angeblich abgeschlossener Vertrag per Post. Bei Anrufen und Besuchen von Fremden an der Haustür sollten Verbraucher grundsätzlich vorsichtig sein. Am besten ist es, bei solchen An-rufen sofort aufzulegen und die Haustür gar nicht erst zu öffnen. Persönliche Daten wie Geburtstag oder Bankverbindung sollte man bei solchen Gelegenheiten auf keinen Fall preisge-ben. Wer einen Vertrag zugeschickt bekommt, kann ihn innerhalb von 14 Tagen ohne Begründung schriftlich widerrufen.

Die Beratungsstelle Flensburg der Verbraucherzentrale nimmt Beschwerden auf, sammelt Fälle und unterstützt Verbraucher mit Informationen, Musterbriefen und persönlicher oder telefonischer kostenpflichtiger Beratung.

Für weitere Informationen:
Verbraucherzentrale Flensburg
Schiffbrücke 65, 24939 Flensburg. Tel.: 0461 -28604, Mail: flensburg@vzsh.de
www.vzsh.de http://twitter.com/vzsh

Landesregierung verschärft mit neuem Erlass Corona-Regelungen in Schleswig-Holstein

Corona-Pandemie: Schnelle Maßnahmen notwendig / neuer Erlass zu zusätzlichen Maßnahmen in besonders betroffenen Kreisen beschlossen – Ausschank- und Konsumverbot von Alkohol im öffentlichen Raum landesweit verfügt

Mitteilung der Landesregierung

KIEL, 11.12.2020. Die ansteigenden Neuinfiziertenzahlen mit dem Coronavirus erfordern – auch in Schleswig-Holstein – schnelle und strikte Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Dazu sind, wie durch die Landesregierung heute im Parlament angekündigt, landesweite Regelungen in Planung, die die nach einer zeitnahen Ministerpräsidentenkonferenz im Rahmen einer neuen Corona-Bekämpfungsverordnung auf den Weg gebracht werden sollen. In den bevorstehenden Gesprächen zwischen den Ländern soll zudem ein möglichst bundesweit einheitliches Regelwerk erzielt werden. Die Situation insbesondere in Kreisen und kreisfreien Städten mit erhöhter Inzidenz erfordert bis dahin allerdings unverzüglich einschränkende Maßnahmen.

Aus diesem Grund hat das Gesundheitsministerium heute (11. Dezember) einen Erlass für Kreise und kreisfreie Städte herausgegeben, damit diese kurzfristigen Maßnahmen im Rahmen von Allgemeinverfügungen auf den Weg bringen können.

Der Erlass, der über Allgemeinverfügung der Kreise und kreisfreien Städte umgesetzt wird, regelt im Einzelnen folgendes:

1. Für alle Kreise und kreisfreien Städte gilt – unabhängig von der Inzidenz – im öffentlichen Raum ein Verbot von Ausschank und der Verzehr von alkoholhaltigen Getränken.

2. Für Kreise und kreisfreie Städte mit einer Inzidenz von 70 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, die noch keine eigenen Verschärfungen der Maßnahmen eingeleitet haben, gilt unter anderem:
a. Zusammenkünfte sind in der Öffentlichkeit und privaten Bereich nur zulässig, soweit eine Gesamtzahl von fünf Personen aus maximal zwei Haushalten nicht überschritten wird.

i. Ausgenommen davon sind Zusammenkünfte eines einzelnen Haushalts mit mehr als 5 Personen.
ii. Ebenfalls ausgenommen sind Zusammenkünfte ausschließlich von Familien im privaten Raum mit bis zu 10 Personen unabhängig von der Anzahl der Haushalte. Das betrifft Verwandte ersten und zweiten Grades (Ehe- und Lebenspartner sowie Kinder, Enkelkinder, Eltern und deren Geschwister, Großeltern, Geschwister und deren Kinder) sowie jeweils deren Ehe- und Lebenspartner oder Haushaltsangehörige.

b. Betretungsverbote von nicht direkt für den Schulbetrieb notwendige Personengruppen an allgemeinbildenden Schulen, Förderzentren, berufsbildenden Schulen, Ergänzungs- und Ersatzschulen
c. Alle Erwachsenen sollen in Kindertageseinrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen

Die Allgemeinverfügungen für die Inzidenzbedingten Maßnahmen werden dann aufgehoben, soweit der Schwellenwert von über 70 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wird.

Die Allgemeinverfügungen sind formal bis zum 31. Dezember zu befristen. Sie werden voraussichtlich jedoch zuvor von den landesweit erwarteten Regeln nach Abstimmung mit den Bundesländern ersetzt und um umfassendere Maßnahmen im Rahmen eines Lockdowns deutlich ausgeweitet. 

Der Erlass wird veröffentlicht im Internet: https://www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

Mehr zu den aktualisierten Regelungen für Schleswig-Holstein hier:

Erlass von Allgemeinverfügungen zur Beschränkung von Kontakten sowie zum Verbot des Ausschanks und Konsums von Alkohol im öffentlichen Raum (erlassen am 11. Dezember 2020)

Dazu ein Beitrag des NDR: Schleswig-Holstein verschärft Corona-Regeln deutlich
Stand: 11.12.2020 13:46 Uhr unter: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Schleswig-Holstein-verschaerft-Corona-Regeln-deutlich,landtag5222.html

Für den Erhalt des Flensburger Bahnhofswaldes: Offener Brief von Waldforscher Prof. Dr. Pierre L. Ibisch

Der Flensburger Bahnhofswald aus der Vogelperspektive – Foto von Bernd Schütt

Der Buten-Flensburger Prof. Dr. Pierre L. Ibisch hat einen Offenen Brief an die Bürgerinitiative Bahnhofsviertel, die Verteidiger*innen des Flensburger Bahnhofswaldes und die Bürger*innen der Stadt Flensburg geschrieben, in dem er sich vehement für den Erhalt des Flensburger Bahnhofswaldes einsetzt. Ibisch, der in Flensburg aufwuchs, machte am Alten Gymnasium sein Abitur. An der Universität Bonn studierte er anschließend Biologie mit den Prüfungsfächern Botanik, Zoologie und Physik. Von 1993 bis 1996 promovierte er in Bonn mit einer Arbeit zu den Aufsitzerpflanzen Boliviens mit dem Titel Neotropische Epiphytendiversität – das Beispiel Bolivien. Er ist ein Schüler des Botanikers und Makroökologen Wilhelm Barthlot Seit 2004 ist Ibisch Professor für Naturschutz an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und gilt als international renommierter Experte im Berich der Waldforschung.  Seine fachlichen Schwerpunkte sind globaler (Umwelt)-Wandel und Naturressourcenmanagement (unter anderem Entwicklung von Anpassungsstrategien, nachhaltige Entwicklung und globaler Wandel), Naturschutz, Biodiversität und Waldökologie. Langjährig war er in der landschaftsökologischen und naturschutzfachlichen Forschung in Südamerika tätig.

 

Prof. Dr. Pierre L. Ibisch
Centre for Econics and Ecosystem Management
Fachbereich für Wald und Umwelt
Alfred-Möller-Str. 1
16225 Eberswalde

Professor für Naturschutz
Professor for Nature Conservation

Forschungsprofessur / Research professorship
Ecosystem-based sustainable development
Ökosystembasierte nachhaltige Entwicklung

Tel. 03334/657178
e-mail pibisch@hnee.de
http://www.centreforeconics.org

An die
Bürgerinitiative Bahnhofsviertel
die Verteidiger*innen des Flensburger Bahnhofswaldes
die Bürger*innen der Stadt Flensburg

                                                                                                                                                  10. Dezember 2020

Liebe Flensburger Waldfreund*innen,

ich habe das Privileg gehabt, in meinem Leben viele Wälder auf den verschiedenen Kontinenten bereisen und erforschen zu können. Dazu gehörten vor allem die Wälder Amazoniens oder der südamerikanischen Anden, aber genauso auch boreale Wälder Russlands oder die europäischen Buchenurwälder. Es war mir bereits vergönnt, mich für Millionen Hektar umfassende Schutzgebiete einsetzen zu dürfen, ein grenzüberschreitendes Biosphärenreservat im Altai-Gebirge mitzubegründen oder Wäldern in verschiedenen Ländern Europas zum UNESCO-Weltnaturerbestatus zu verhelfen. In letzter Zeit habe ich mich mit Mitarbeiter*innen für die Erhaltung des Hambacher Forsts oder des Dannenröder Forsts eingesetzt, wir werben u.a. für die pflegliche Behandlung des ältesten Buchenwaldes Deutschlands, die Heiligen Hallen in Mecklenburg-Vorpommern oder des Leipziger Auwaldes. In ganz Deutschland kämpfen wir für eine Waldwende und einen ökosystembasierten Umgang mit den geschädigten Waldflächen, die unter Klimawandel und Forstwirtschaft leiden.

So viele Wälder, unermessliche Werte, so viele Sorgen. Die große Ökosystemvergessenheit bewirkt, dass wir Wälder übernutzen, zerschneiden, zerstören und überbauen. Weltweit leiden Wälder, verbrennen, vertrocknen und kollabieren. Es geht um große Flächen, es geht um viel. Kommt es da auf ein paar Bäume mehr oder weniger noch an, wenn sie doch dem menschlichen Fortschritt im Wege stehen?

Unbedingt!

Letztlich sind es überall mehr oder weniger kleine lokale Entscheidungen: Hier müssen Bäume für einen Acker weichen oder für die Herstellung von Papier, dort müssen sie Platz machen für einen Tagebau, eine Autobahn, eine neue Tesla-Fabrik – oder ein Hotel. Die vielen kleinen Entscheidungen gegen die Natur und gegen die Wälder tragen zum beschleunigten und globalisierten Verlust der biologischen Vielfalt und der Regulationsfähigkeit unserer Biosphäre bei. Die vielen kleinen Scharmützel allüberall sind am Ende unser Krieg gegen die Natur und unsere Lebensgrundlagen. Das klingt pathetisch, und das ist es auch. Ich habe die Wälder der Erde erleben dürfen – in Süd- und Nordamerika, in Europa, Asien und Afrika. Und nur in wenigen Gebieten geht es den Wäldern gut.

Die Sorge um die Natur und die Wälder ließen mich von Flensburg aus aufbrechen, um Biologie zu studieren, auf Forschungsreisen zu gehen, Ökologe und Naturschützer zu werden. Dennoch und gerade deshalb berührt mich in besonderem Maße, wie meine Geburtsstadt Flensburg im waldärmsten Flächenland Deutschlands mit den kleinen Waldrelikten umgeht, die geblieben sind. Die Marienhölzung ist zu einem ausgeholzten Park verkommen, und kleine Waldinseln wie der Bahnhofswald werden nicht einmal als Wald wahrgenommen.

Es ist völlig richtig, anderswo – und ich war daran beteiligt – versucht man, Wald wieder aufzuforsten. Und es fällt sehr schwer. Es ist viel schwerer etwas gutzumachen, als etwas zu zerstören. Man bemüht sich um die Anlage kleiner neuer Gehölze, um der Natur zu helfen, und vor allem auch den Menschen. In den Städten schwillt der Diskurs zur ökosystembasierten Klimawandelanpassung an.

Wir selbst haben mit unserer Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde in Brandenburg ein Projekt der Deutschen Klimawandelanpassungsstrategie mit der Stadt Bernau bei Berlin durchgeführt. Dort ging es darum, gemeinsam mit der Stadtverwaltung und für und mit Bürger*innen zu erfassen, wie die Stadt zur Kühlung und Wasserrückhaltung beitragen kann. Wir konnten wissenschaftlich zeigen, wie Baumgruppen und kleine Gehölzinseln zur effektiven Kühlung der Stadt beitragen. Das ist nicht neuartig – weltweit gibt es entsprechende Studien und Bemühungen um naturbasierte Lösungen zu Verbesserung des Stadtklimas. Im Falle von Bernau hat sich die Stadt im Rahmen des Projektes zu einer Leuchtturmmaßnahme entschieden. Der Bürgermeister macht sich persönlich für die Idee stark. Ausgerechnet vor dem Bahnhof der Stadt (!) soll der Vorplatz entsiegelt und begrünt werden. Er ist im Laufe der Zeit zu einem der heißesten Orte geworden – nunmehr muss repariert werden, was zuvor zerstört wurde.

In diesem Jahrhundert werden vielerorts Menschen ihre Altvorderen dafür verfluchen, dass sie nicht die Wälder bewahrten, dass sie die natürlichen Ressourcen zu sorglos abwirtschafteten und wissenschaftliche Fakten ignorierten, um kurzfristige Vorteile zu erzielen.

Ich danke den Bewahrer*innen des Flensburger Bahnhofswaldes und sende einen Gruß der Solidarität und der Unterstützung. Ich habe schon viele Wälder gesehen, aber der Flensburger Bahnhofswald gehörte zu meinen ersten, damals als meine Mutter mich im Kinderwagen an den Bäumen vorbeischob, die jetzt über ein halbes Jahrhundert älter geworden sind … und denen nun ein jähes Ende droht in ihrem jugendlichen Alter.

Der Wald wird uns immer knapper, Wald ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Es gilt für die Relikte entschieden zu kämpfen, es ist soweit.

Herzliche Grüße und danke
Prof. Dr. Pierre Ibisch

Den Brief gibt es im Original hier zum Download

UnterstützerInnen für Mahnwache gesucht

Für die Mahnwache am Bahnhofswald suchen die Bürgerinitiative Bahnhofsviertel und die WaldbesetzerInnen noch UnterstützerInnen. Wer also Lust hat, sich stundenweise an der Mahnwache zu beteiligen, melde sich bitte am Infostand auf dem Parkplatz am Bahnhofswald.

Kontakt zu den Aktivist*innen der Waldbesetzung: rodung@nirgendwo.info

Twitter: @boomdorp

Bürgerinitiative Bahnhofsviertel Flensburg: https://bahnhofsviertelflensburg.wordpress.com/

Weitere Infos und Beiträge zum Thema Hotel- und Parkhausprojekt am Flensburger Bahnhofswald auch hier

Freiheit für Julian Assange! – Mahnwache am 16. Dezember an der Holmnixe in Flensburg

Freiheit für Julian Assange

Whistleblower / Enthüller / Aufdecker schützen!

Die Flensburger Gruppe „Freiheit für Julian Assange“ lädt ein zur Mahnwache :

am Mittwoch, den 16.12.2020 von 11 – 14 Uhr an der Holmnixe. 

Julian Assange,

Gründer von Wikileaks, deckte vor Jahren US-amerikanische Kriegsverbrechen und politischen Machtmissbrauch auf.

Zurzeit befindet sich Julian Assange (Australischer Staatsbürger) in einem Hochsicherheitsgefängnis in Belmash/ London in Einzelhaft.
Seine Gesundheit ist stark bedroht und seine Prozessvorbereitungen werden stark behindert.

Die Vereinigten Staaten haben Großbritannien um Auslieferung von Assange ersucht. Die US-Anklageschrift vom 23. Mai 2019 umfasst siebzehn Punkte. Auf alle Anklagepunkte steht eine theoretische Maximalstrafe von 175 Jahren Haft.

Alle drei schwedischen Sexualdelikt-Verfahren (wegen desselben Vergewaltigungsvorwurfs) wurden im November 2019 eingestellt, neuneinhalb Jahre nach Einleitung des ersten Verfahrens.

Auch nach Verbüßung der fünfzigwöchigen Haftstrafe im September 2019 muss Assange wegen des Auslieferungsantrages der Vereinigten Staaten in Haft bleiben. Der Auslieferungsprozess begann nach monatelangen Verzögerungen Anfang September. Assange droht mit Beginn der Verhandlungen die Auslieferung an die USA und dortige Aburteilung.

Dazu auch ein Bericht der Berliner Zeitung:

Zum Verhandlungsbeginn ein aufschlussreicher Artikel im SPIEGEL

Prozess gegen Julian Assange Mögliche Höchststrafe: 175 Jahre Knast

Nach monatelanger Verzögerung wegen der Coronakrise ist der Prozess gegen den WikiLeaks-Gründer fortgesetzt worden. In London sitzt mit ihm auf der Anklagebank: der investigative Journalismus.
Von Jörg Schindler, London
Weiterlesen hier

Weitere Quellen und Infos:

wikipedia Julian Assange: https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Assange

Mathias Bröckers / www.broeckers.com
Nils Melzer / UN Sonderbericherstatter

%d Bloggern gefällt das: