Archiv für den Monat November 2020

Stadtwerke Flensburg unterstützen Flensburger Kulturszene

Lokale Kulturschaffende und Kultureinrichtungen, die geschlossen sind, leiden besonders unter der Corona-Krise. Die Stadtwerke Flensburg möchten diese Szene deshalb mit 5 x 1.000 € unterstützen. Bewerben können sich interessierte, lokale Kunst- und Kulturschaffende sowie kulturelle Einrichtungen.

In Corona Zeiten leidet besonders die Kunst- und Kulturszene: Bühnen, Museen und Ausstellungen bleiben leer, sind geschlossen. Konzerte finden nicht mehr statt. Grund genug für die Stadtwerke Flensburg, die Szene zu unterstützen, weiß Eyleen John. Sie ist in der Unternehmenskommunikation der Stadtwerke tätig und Ideengeberin der Kampagne. „Wir wollen mit unserer Aktion das kulturelle Leben in Flensburg unterstützen. Viele Künstler*innen, Kreative, Musiker*innen und Kultureinrichtungen können derzeit kein Geld verdienen. Deshalb wollen wir als Unternehmen der Region etwas für die Region tun und hier unterstützen. Wir spenden 5 x 1.000 €.“

Peer Holdensen, verantwortlich für das Sponsoring ergänzt: „Wir unterstützen schon zahlreiche Projekte, Vereine und Institutionen in Flensburg. Die Sonderförderung der Kulturszene führen wir zusätzlich zu diesen Aktivitäten durch.“

Bis zum 13.12.20 können sich interessierte, lokale Kunst- und Kulturschaffende sowie kulturelle Einrichtungen mit einem Kurzprofil bei den Stadtwerken unter presse@stadtwerke-flensburg.de bewerben. „Das kann ein kurzes Video oder ein Text sein, in dem wir erfahren, was der- oder diejenige macht. Eine Juri wird eine Vorauswahl treffen.“ erklärt Eyleen John weiter. „Die ausgewählten Projekte und Künstler stellen wir dann auf unserer Internetseite kurz vor. Am Ende sollen die Flensburger Bürgerinnen und Bürger per Abstimmung entscheiden, an welche Künstler bzw. an welche Einrichtung die Spenden ausgezahlt werden. Das heißt also: Wer die meisten Stimmen erhält, be

Corona-Pandemie: Neue Allgemeinverfügung der Stadt Flensburg – Aktualisierte Regelungen treten ab 30.11. in Kraft

Mit Wirkung 30.11. treten in Flensburg neue Corona-Regelungen in Kraft und gelten bis 20.12.. In vielen Bereichen der Innenstadt und auf öffentlichen Plätzen herrscht Maskenpflicht und zwar an allen Wochentagen. Dazu hat die Stadt Flensburg am 29.11. eine neue Allgemeinverfügung verkündet:

Allgemeinverfügung

Der Oberbürgermeisterin der Stadt Flensburg

zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 auf dem Gebiet der Stadt Flensburg

Gemäß § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) in Verbindung mit §106 Abs. 2 Allgemeines Verwaltungsgesetz für das Land Schleswig-Holstein (Landesverwaltungsgesetz – LVwG) wird folgende Allgemeinverfügung erlassen:

1. In den folgenden öffentlich zugänglichen Bereichen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gemäß § 2a Abs.2 der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2, ersatzverkündet am 29.11.2020, verpflichtend:

a. in der Zeit von 6.30 Uhr – 18.00 Uhr

Südermarkt

ZOB (Süderhofenden zwischen Rathausstraße und Nikolaistraße)

Bahnhofsvorplatz (zwischen Bahnhofstraße und Mühlendamm)

b. in der Zeit von 9.00 Uhr – 18.00 Uhr

Fußgängerzone der Innenstadt mit folgenden Straßenzügen:

– Dr.Todsen-Straße

– Rote Straße

– Angelburger Straße (zwischen Holm und Süderhofenden)

– Holm

– Nikolaistraße

– Rathausstraße (im Übergang zwischen Holm und Großer Straße)

– Große Straße

– Nordermarkt

– Norderstraße (zwischen Marienstraße und Toosbystraße)

– Schiffbrückstraße

– Willy-Brandt-Platz

2. Die Verpflichtung nach Satz 1 gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr und Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies glaubhaft machen können. Personen, die keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und für die eine Ausnahme nicht zutrifft, sind das Betreten, der Aufenthalt und die Nutzung der bezeichneten öffentlich zugänglichen Bereichen nicht gestattet.

3. Diese Allgemeinverfügung gilt ab dem 30. November bis einschließlich 20. Dezember 2020. Eine Verlängerung oder ggf. auch vorzeitige Änderung oder Aufhebung ist in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen möglich.

4. Die Anordnung ist gem. § 28 Abs. 3 i. V. m. § 16 Abs. 8 IfSG sofort vollziehbar.

5. Die Allgemeinverfügung der Stadt Flensburg über Maßnahmen zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-19 vom 07.11.2020 wird aufgehoben.

Die Allgemeinverfügung mit ausführlicher Begründung ist auf der Corona-Seite der Stadt Flensburg veröffentlicht

Mehr zu den aktualisierten Regelungen für Schleswig-Holstein hier

Landesregierung verlängert Corona-Bekämpfungsverordnung – Änderungen treten ab 30.11. in Kraft und gelten bis 20.12.

Neuregelung bei körpernahen Dienstleistungen und Tier- und Wildparks im Freien – Maskenpflicht wird ausgeweitet – bei Kontaktbeschränkungen bleibt es bei max. zehn Personen

Die Corona Bekämpfungsverordnung wird vor dem Hintergrund der Infektionslage und des darauf aufbauenden Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vom 25. November 2020 angepasst. Da sich die Infektionszahlen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt etwas günstiger entwickelt haben, werden in Schleswig-Holstein entsprechend der Öffnungsklausel für Länder mit niedrigeren Inzidenzen nicht alle Punkte des Beschlusses der Konferenz umgesetzt.

Ministerpräsident Daniel Günther bedankt sich bei allen Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteinern, die mit ihrem Verhalten seit Monaten dazu beitragen, dass die Corona-Pandemie in Schleswig-Holstein beherrschbar bleibt: „Das ist auch weiterhin der Schlüssel, mit dem wir diese Herausforderung meistern werden. Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir alle wieder etwas mehr Zuversicht und Optimismus haben können. Jeder von uns kann dafür etwas tun, diese Krise zu meistern.

Die Landesregierung hat früh sehr einschneidende Maßnahmen beschlossen, um das Infektionsgeschehen zu bremsen und Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Die Maßnahmen zeigen Wirkung. In Schleswig-Holstein wird aufgrund der guten Ausgangslage deshalb an den grundsätzlichen Regelungen festgehalten – in einigen wenigen Bereichen können wir sogar vorsichtig wieder öffnen, in anderen Bereichen gibt es zusätzliche Maßnahmen. Nach wie vor besteht kein Grund zur Sorglosigkeit – Kontaktbeschränkungen, das Vermeiden von Menschenansammlungen, Hygieneregeln und die Maskenpflicht bleiben auch heute die effektivsten Mittel. Die Arbeitsfähigkeit der Gesundheitsämter, der Ärztinnen und Ärzte sowie der Pflegerinnen und Pfleger muss stets gewährleistet sein, betont Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg.

 Konkret bedeutet das:

  • Bei den Kontaktbeschränkungen bleibt es in Schleswig-Holstein bei maximal 10 Personen aus maximal zwei Haushalten im öffentlichen Raum, sowie bei maximal 10 Personen im privaten Raum. Wichtig bleibt, Kontakte weiterhin auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren.
  • Körpernahe Dienstleistungen wie in Nagel-, Kosmetik- sowie Massagestudios dürfen – unter Hygieneauflagen – wieder angeboten werden.
  • Außenbereiche von Tierparks, Zoos, und Wildparks und ähnlichen Einrichtungen dürfen – unter Hygieneauflagen – wieder öffnen.
  • Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird räumlich ausgeweitet. Diese gilt nun zusätzlich

– nach Ausweisung durch die kommunalen Behörden auch in Bahnhöfen, Bahnhofsvorplätzen und Haltestellen
– in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Berufs- und Kundenverkehrs zugänglich sind, sowie grundsätzlich am Arbeitsplatz in geschlossenen Räumen. Ausnahmen hierzu gelten:

– am festen Steh- oder Sitzplatz, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten oder die Übertragung von Viren durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird;
– bei schweren körperlichen Tätigkeiten;
– wenn Kontakte nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts erfolgen;
– bei der Nahrungsaufnahme;
– wenn dies aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalls unzumutbar ist;
– im Rahmen gerichtlicher Verhandlungen und Anhörungen.

In den Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die Infektionszahlen im schleswig-holsteinischen Vergleich überdurchschnittlich hoch sind, werden regional verschärfte Maßnahmen in Kraft treten. Diese Maßnahmen werden zwischen der Landesregierung und den Kreis-/oder Stadtverwaltungen abgestimmt und dann jeweils vom Kreis/ der kreisfreien Stadt per Allgemeinverfügung verkündet. Regional verschärfte Maßnahmen sind bisher für den Kreis Pinneberg und die Landeshauptstadt Kiel in Vorbereitung/Umsetzung.

Die Änderungen der Corona Bekämpfungsverordnung treten zum 30. November 2020 in Kraft. Die Verordnung wird bis zum 20. Dezember 2020 verlängert.

Die Verordnung wird ersatzverkündet unter: https://www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

 

 

Gemeinsamer Einsatz für Coronainformationen auf dänisch und friesisch

Der Landesverband des SSWUngdom und die GRÜNE JUGEND Flensburg setzen sich für dänisch- und friesischsprachige Informationen zum Coronavirus ein.

Bisher gibt es auf dem Internetportal der Stadt Flensburg zwar mehrsprachige Informationen zum Coronavirus, diese gibt es jedoch lediglich auf Englisch, Arabisch, Persisch, Französisch, Italienisch und Türkisch. Die Sprachen der größten Minderheiten in der Region, Dänisch und Friesisch, sind dabei nicht vorzufinden. Auch auf der Informationsseite des Landes Schleswig-Holstein sind Informationen bspw. zur Einreise aus ausländischen Risikogebieten weder auf Dänisch noch auf Friesisch verfügbar.

Till Hölzl vom Landesvorstand des SSWUngdom erklärt: „Die dänische und friesische Minderheit sind gerade bei uns in Flensburg stark vertreten und allein die dänische Minderheit bildet mit etwa 20% einen großen Anteil der Stadtbevölkerung. Zudem leben hier auch viele Reichsdäninnen und Reichsdänen. Wir sind enttäuscht, dass vielen den Zugang zu Informationen, gar zu solch wichtigen wie zum Coronavirus, verwehrt wird. Wir appellieren an die Verwaltung und die Ratsversammlung, sich umgehend dafür einzusetzen, dass Informationen auch auf diesen Sprachen zugänglich werden.“

Leon Bossen, Vorsitzender der GRÜNEN JUGEND Flensburg, ergänzt: „In einer schweren Krise wie der Corona-Pandemie ist es unumgänglich, dass Informationen und Anleitungen für alle transparent und zugänglich sind. Es ist deshalb unser klares Ziel, dass Sprachbarrieren abgebaut werden. Es sollte deshalb auch für die dänische und friesische Minderheit, die einen Großteil der Bevölkerung ausmachen, wie auch für die vielen dänischen Staatsbürger*innen, die hier leben, möglich sein, wichtige Corona-Informationen digital nachvollziehen zu können. Das wäre ein geringer Verwaltungsaufwand mit großem Effekt.“

Mahnwache am 04.12.2020 um 13.00 Uhr vor FFG/Rheinmetall Defence – Parkplatz Schiffbrücke gegenüber Volksbad

Am 6. November hatten wir vor dem FFG-Gelände in der Mads Clausen Straße eine Mahnwache durchgeführt um gegen die Abholzung des Klueser Waldes zum Zwecke des Baus einer Panzerhalle zu protestieren. Die Teilnehmer*innen einigten sich, die Protestaktionen fortzusetzen, weil es nicht nur um den Umweltschutz geht, sondern generell gegen kapitalistische Profitinteressen, Aufrüstung und Krieg.

Die nächste Mahnwache findet daher statt am Freitag, 4. Dezember ab 13.00 Uhr vor FFG/Rheinmetall Defence, Parkplatz Schiffbrücke gegenüber vom Volksbad. Dazu laden wir herzlich ein.

Die Bestätigung der Anmeldung haben wir noch nicht erhalten, wir gehen davon aus, dass unser Hygienekonzept „wie immer“ akzeptiert wird.

Zivile Produktion statt Rüstungsproduktion!

Rüstungsproduktion hat in Flensburg leider Tradition. Aber ist das ein Argument, weiter in Flensburg Kriegswaffen zu produzieren? In Flensburg gab es über Jahrhunderte die Tradition des Sklavenhandels. Alteingesessene Flensburger Familien haben darauf ihr Vermögen gegründet, Sklaven in die Karibik zu verschiffen und von dort Rum nach Flensburg. Ebenso, wie in Flensburg der Sklavenhandel abgeschafft worden ist, muss in Flensburg auch der Kriegswaffenhandel und die Kriegswaffenproduktion abgeschafft werden.

Der sogenannten Hybridpanzer ist etwas, das die bisher schon vorhandene Unmoral der Waffenindustrie noch übertrifft. FFG wirbt damit, dass dieser elektrisch angetriebene und elektronisch gesteuerte Panzer besonders umweltfreundlich ist und bezeichnet ihn als einen „grünen Panzer“. Der Panzer mit Elektromotor ist leiser als ein dieselbetriebener. Er ist eine Waffe für den Angriffskrieg, denn das leise Anschleichen ist nur für heimtückische überraschende Angriffe nötig, in einer Verteidigungsstellung überflüssig. Der Panzer mit Elektromotor benötigt keinen Sauerstoff für einen Verbrennungsmotor und kann deshalb auch unter Wasser fahren, kann überraschend auftauchen und ist bis dahin unsichtbar. Es wird damit eine neue Runde eines qualitativen Rüstungswettlaufes begonnen, denn bisher hat kein anderes Land eine solche Angriffswaffe.

Gute Industriearbeitsplätze sehen anders aus. Die Produktion umweltschonender klimaschützender Windenergieanlagen findet in Dänemark statt und in Husum, aber leider nicht in Flensburg. Dabei wäre das FFG-Gelände direkt an Hafen bestens dazu geeignet, die Anlagen dort herzustellen und gleich von dort zu verschiffen, daß sie „offshore“ aufgestellt werden an Orten, wo sie die Natur und den Schiffsverkehr wenig beeinträchtigen. Aber der FFG-Vorstand ist zu inkreativ für Umwelt- oder Klimaschutz, das sind Dinosaurier mit viel Panzer und wenig Hirn.

FFG muß als Waffenproduzeit aus Flensburg endlich verschwinden.

Das ist nur gut für die Stadt. Einen Menschen, der sein Blutgeld mit Kriegswaffenproduktion verdient, will man doch nicht in seiner Familie haben, noch nicht einmal in seiner Nachbarschaft.

Ein Industriearbeiter ist eine hochqualifizierte Fachkraft, der kann nicht nur Panzer bauen. Der kann auch z. B. Windkraftanlagen, Beatmungsgeräte und andere Medizintechnik, Landmaschinen, öffentliche Verkehrssysteme herstellen, wenn man ihn denn endlich läßt.

Hinweis: Es gelten die Corona-Hygieneregeln, Mund-Nase-Bedeckung zwingend erforderlich und Einhaltung des Abstandes von 1,5 Metern. Ein Hygiene-Konzept liegt vor.

Wir bitten um rege Beteiligung und Weiterverbreitung der Einladung.

Siehe zum gleichen Thema auch den AKOPOL-Beitrag vom 2.12.2020: Drohende Waldvernichtung auf dem FFG-Gelände: Umweltaktivist*innen protestieren auf Ausschuss-Sitzung unter: https://akopol.wordpress.com/2020/12/02/drohende-waldvernichtung-auf-dem-ffg-gelaende-umweltaktivistinnen-protestieren-auf-ausschuss-sitzung/

Veranstalter:

Deutsche Friedensgesellschaft –
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

 

 

Öffentliche Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 07.12.2020 im Flensburger Rathaus

Wichtige TOPs zum Thema: Sachstand Corona-Pandemie, Haushalt des Fachbereiches Soziales und Gesundheit für 2021/2022, Projekt „Psychosoziale Beratung für Geflüchtete“,  Weiterentwicklung der Obdachlosenarbeit

Interessierte Einwohner*innen sind herzlich willkommen!

Anmeldung erbeten

Stadt Flensburg                                                                                                           Flensburg, 27.11.2020
Der/Die Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses

Bekanntmachung
zur 22. Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses
am Montag, 07.12.2020, 16:00 Uhr, Rathaus, Ratssaal

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, da nur begrenzte Kapazitäten an Plätzen für Gäste zur Verfügung stehen. Sollten darüber hinaus noch Plätze frei sein, kann auch unangemeldeten Gästen bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze Einlass gewährt werden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/85 4230 oder per Mail an Peters.Jan-Erik@Flensburg.de. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung. Ferne beachten Sie bitte folgende Hinweise:

– Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung sind wir verpflichtet, Ihre Kontaktdaten zu erheben

– Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“

– Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung!

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Sozial- und Gesundheitsausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Tagesordnung
A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 21. Sitzung vom 19.10.2020

4. Sachstand Corona-Pandemie

5. Haushalt 2021/2022 – Entwurf des Fachbereiches Soziales und Gesundheit SUG-11/2020

6. Weiterführung des Projektes „Psychosoziale Beratung für Geflüchtete“ FA-102/2020

7. Bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Obdachlosenarbeit Hier: Veränderung der Betreuungsstruktur FA-101/2020

8. Bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Obdachlosenarbeit Hier: „Betreutes Wohnen“ in eigener Wohnung FA-104/2020

9. Haushaltsplan der rechtsfähigen Stiftung Söhrnsen-Stift für das Haushaltsjahr 2021 RV-148/2020

10. MV: Sozialatlas 2020 SUG-12/2020

11. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlungen

12. Mitteilungen und Anfragen

13. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

14. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 21. Sitzung vom 19.10.2020

15. Mitteilungen und Anfragen

16. Beschlusskontrolle

Für die Richtigkeit:
Gez. Edgar Möller, Vorsitzender
Gez. Asta Simon, Stv. Fachbereichsleiterin

Die Sitzungsunterlagen und Beschlussvorlagen findet man hier

Filmreihe Zukunft(s)gestalten: „The Human Scale“ am 02.12.2020 – Kostenfreie Online-Vorstellung

Zwei Filme zum Thema ‚Mensch Stadt Moderne‘ im Dezember

— english version below —

Am Mittwoch, den 2. Dezember zeigen wir im Rahmen der Filmreihe Zukunft(s)gestalten den zweiten Film dieser Auflage: „The Human Scale“ – wieder digital. Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit den Perspektiven des Architekten und Stadtplaners Jan Gehl, der sich seit Jahrzehnten dafür einsetzt, die Lebensqualität in Städten zu erhöhen, indem er die Menschen (wieder) in den Mittelpunkt der Stadtplanung rückt. 

Begleitet wird der Abend von der partizipativ arbeitenden Raumstrategin und Landschaftsarchitektin Marion Kleine-Onnebrink

Der Film ist Teil der dritten Auflage unserer Filmreihe „Zukunft(s)gestalten – Filme zum gesellschaftlichen Wandel“, die sich diesmal dem Thema ‚Mensch Stadt Moderne‘ widmet. Mit der Filmreihe möchten wir dazu beitragen, dass Menschen die diversen, miteinander verflochtenen Krisen der Gegenwart besser verstehen lernen. Viele fühlen sich ihnen gegenüber ohnmächtig. Zu komplex, so scheint es, sind die Probleme. Es fehlt an Mut, Ideen und Visionen für eine bessere Zukunft. Wir möchten Mut machen, zeigen, dass es auch anders geht. In unseren Filmen zeigen wir inspirierende Persönlichkeiten: Menschen die alles anders machen, die zeigen, dass eine andere Welt nicht nur nötig, sondern auch möglich  ist.

02.12.: The Human Scale – Original mit engl. Untertiteln – Beginn 18:30

Link zur Veranstaltung: tiny.cc/zukunftsgestalten
Der Filmabend findet über WebEx und Vimeo statt. Dafür ist keine Registrierung oder Installation nötig. 

Bei Fragen oder Problemen schreibt eine Mail an film@transformwerk.org

Der Eintritt ist frei. 

Veranstalter: Transformatives Denk- und Machwerk e.V. (https://transformwerk.org)

In der kommenden Woche könnt ihr euch außerdem freuen auf: 

09.12. — Why We Cycle — OmU, Dokumentation

Wir freuen uns auf alle Teilnehmenden!
Das Team der Filmreihe Zukunft(s)gestalten in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein und demTransformatives Denk- und Machwerk. 

— english version —

On Wednesday Devember 2, we will show the movie “The Human Scale” as part of the film series Zukunft(s)gestalten – again online. The documentary portrays perspectives of Jan Gehl, architect and city planner, who has been working on (re)centering urban planning around the needs of humans for decades. 

The evening will be accompanied by the landscape architect Marion Kleine-Onnebrink.

The film is part of the third round of the film series Zukunft(s)gestalten, this time dedicated to the topic of city planning. The series aims to help people understand the diverse and intertwined crises of our society better. Many feel overwhelmed in the face of these crises, the problems seem too complex and we’re lacking the courage, ideas and visions for a better future. The films we choose for the series take this as a leverage and show how things could be different. 

02.12. — The Human Scale — Original with english subtitles — start 18:30 

Link to the event: tiny.cc/zukunftsgestalten
The event will happen online via WebEx and Vimeo. There is no registration or installation needed. 

If you have any questions or technical problems, you can contact us here: film@transformwerk.org

Free admission.

The Human Scale – Trailer

Define – Electronic Music Festival am 5. Dezember 2020

Samstag, 5. Dezember 2020 um 18:00 Uhr

Online-Veranstaltung

Define festival 2020 will be an online streaming event with moderation by Lucie Delhaye and Joakim Moesgaard.
The artists will present themselves in videos and tell about the challenges the covid-19 situation gives them. They will also produce a live session for the event. In between there will be chats, videos from the city of Sønderborg and its venues as well as samples from twelwe years of define festivals.

https://www.definefestival.com

Info about the streaming platform will be announced.

Alumni-Türöffner – Virtuelle Jobmesse der Hochschule Flensburg als Adventskalender

Praktika, Jobs und qualifizierter Nachwuchs: Corona macht es Studierenden und Unternehmen derzeit schwer, sich gegenseitig kennenzulernen. Mit einer einzigartigen Aktion bringt die Hochschule Flensburg nun beide Seiten zusammen.  

Gerade für eine Hochschule der angewandten Wissenschaften stellt der enge Kontakt ihrer Studierenden mit den Unternehmen vor Ort ein Wesensmerkmal da. In Zeiten der Kontaktbeschränkungen, in denen klassische Job- und Karrieremessen ausfallen, droht dieser für beide Seiten so wichtige Austausch verloren zu gehen. Doch der Alumni- und Förderverein der Hochschule Flensburg hat eine einzigartige Lösung: Eine Jobmesse als virtueller Adventskalender.

Anstelle von Keksen, Schokolade und kleinen Geschenken finden die Studierenden ab 1. Dezember Karrierechancen, Kontakte und Beratung hinter den 24 Türchen. Wer einen Praktikumsplatz oder einen Job sucht, Ideen für seine Bachelor- oder Masterthesis braucht oder einfach mal die Fühler nach potentiellen Arbeitgeber*innen ausstrecken möchte, kann hier fündig werden: „24 Tage – 24 Unternehmen – jeden Tag eine neue Möglichkeit sich zu vernetzen“, lautet das Angebot. Hinter jedem Türchen stehen Mitarbeiter*innen jeweils eines Unternehmens, die ihrerseits Studierende und Absolvent*innen für verschiedene Aufgaben suchen oder für ihre Arbeit begeistern möchten. Viele von ihnen haben selbst an der Hochschule Flensburg studiert. Jeden Tag ab 17.30 Uhr können Interessierte über einen Link im Adventskalender einen Online-Meeting-Raum betreten und dort mit den Mitarbeiter*innen ins Gespräch kommen.

„Für unsere Studierenden und Absolvent*innen ist es in der gegenwärtigen Situation schwieriger als sonst, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. Auf der anderen Seite suchen auch Firmen nach Wegen, um ihren akademischen Nachwuchs von morgen rechtzeitig im Blick zu haben“, sagt Dr. Christoph Jansen, Präsident der Hochschule und Vorsitzender des Alumni- und Fördervereins. Schnell waren daher auch 24 Unternehmen gefunden, die sich mit großem Interesse an dem Projekt beteiligen. „Da sind regionale Firmen dabei, die unterstützt durch die WiREG und die Wirtschaftsjunioren den Standort Flensburg schmackhaft machen, aber auch weltweit agierende Unternehmen aus verschiedenen Branchen“, verraten Maja Petersen und Marcel Dinslage vom Alumniverein, die die Idee entwickelt und umgesetzt haben.

Türchen am Adventskalender statt Tresen auf der Jobmesse – so geht Kontakteknüpfen in der Pandemie.

Der Kalender ist ab sofort online erreichbar über https://hs-flensburg.de/go/adventskalender-2020

Der Alumni- und Förderverein hat es sich zum Ziel gesetzt hat, das Netzwerk zwischen ehemaligen Studierenden untereinander und mit der Hochschule sowie der Region zu stärken. Ehemalige Studierende und alle, die sich mit der HS Flensburg verbunden fühlen, sind herzlich eingeladen, sich dem Verein anzuschließen. Infos dazu finden Sie hier: https://hs-flensburg.de/hochschule/organisation/alumni-netzwerk

Digitaler Adventskalender des Museumsbergs

Die Türen des Museumsberg Flensburg bleiben vorerst leider verschlossen. Aber jeden Tag öffnet sich ein Türchen des digitalen Adventskalenders mit Einblicken in die Kunst und einem Ratespiel. Täglich wird ein Gewinn verlost, die Rätsellösung kann ab 12 Uhr per Telefon durchgegeben werden. Es warten Freikarten, Führungsgutscheine, Kataloge und Plakate auf die Ratenden. Mitmachen unter: www.museumsberg.de.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

Neue Fahrradständer an Flensburger Schulen

Auf dem Foto v.l.n.r.: Timo Roth, Udo Thomsen, Inken Erichsen, Till Fuder, Oberbürgermeisterin Simone Lange – Copyright: Stadt Flensburg

Vom ADFC empfohlenes Modell wird eingesetzt

Flensburg. Nicht nur an der Grundschule Adelby freut man sich über neue, robuste Fahrradständer. „Aufgrund des Einzugsgebietes kommen überdurchschnittlich viele unserer Schülerinnen und Schüler mit dem Fahrrad, und das nicht nur bei Sonnenschein. Im Kollegium sieht es nicht anders aus.“ so Schulleiterin Inken Erichsen. „Die alten, teilweise verbogenen Vorderradhalter waren einfach nicht mehr zeitgemäß und haben auch das Anschließen der Fahrräder erschwert“ ergänzt Hausmeister Udo Thomsen.
Eine Situation, die man auch an anderen Schulen in Flensburg findet. Anlass genug für die Stadtverwaltung, vor ungefähr einem Jahr einen erfolgreichen Förderantrag beim Bundesumweltministerium* zu stellen. „Die Förderung von 65% der Baukosten hilft uns dabei, an insgesamt zehn städtischen Liegenschaften Ständer für Fahrräder zu erneuern und zu ergänzen. Die Gesamtprojektsumme beträgt dabei über 200.000 €.“ erklärt Till Fuder vom kommunalen Klimaschutzmanagement.
Verwendet wird dabei ein vom ADFC empfohlenes Modell, das den Rädern auch bei Wind ausreichend Seitenhalt bietet, eine Möglichkeit zum Anschließen bietet und als stabiles Stahlrohrteil auch die Belastung durch Kletterversuche des Flensburger Nachwuchs verkraftet. An den relevanten Grundschulstandorten wurden ergänzend Ständer für Tretroller installiert, ebenfalls ein beliebtes klimafreundliches Fortbewegungsmittel in dieser Altersklasse. Die ersten 5 Standorte wurden mittlerweile erfolgreich umgesetzt, drei weitere sind zur Zeit in Bearbeitung. Bis Februar 2022 sollen dann noch zwei große Maßnahmen folgen, die teilweise noch endgültig mit weiteren Baumaßnahmen an den Liegenschaften abgestimmt werden müssen.
„Ein weiterer kleiner, aber nicht zu unterschätzender Baustein auf dem Weg zu mehr Radverkehr in Flensburg“ freut sich Oberbürgermeisterin Simone Lange über die gelungene Aktion.
*Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Finanzierung der Sanierungsarbeiten im Engelsby-Center gesichert

„Flensburg ist eine Stadt, die durch die Aktivitäten der dänischen Minderheit bereichert wird. Das wurde im Finanzausschuss durch diesen Beschluss gewürdigt. Ich bin sehr erleichtert,“ so Martin Lorenzen, Mitglied im Finanzausschuss.

Im Engelsby-Center sind Jugendzentrum, Freizeitheim und Sportverein unter einem Dach. Fast 1.000 Menschen nutzen diese Anlagen. Doch der Brandschutz im Gebäude und die Entwässerung des Kunstrasens stehen an. Martin Lorenzen: „Die Kosten für die nötigen Umbauten liegen bei schätzungsweise 1 Mio €. Dieses Geld hat der IF Stjernen nicht. Also droht die Schließung des gesamten Zentrums. Das wäre eine Katastrophe für den gesamten Stadtteil.“ 
Der SSW hatte sich schon an die Landesregierung gewandt, um Zuschüsse zu mobilisieren. Martin Lorenzen: „Mit Erfolg! Die Zusage über 300.000 € aus Kiel liegen vor.“ Darum beantragte die SSW-Fraktion in Flensburg einen Zuschuss in gleicher Höhe. „Auch hier gab es Grünes Licht. Gestern hat der Finanzausschuss in seiner Sitzung beschlossen, den Zuschuss zu gewähren. Das ist eine gute Unterstützung für einen Verein, der seit Jahrzehnten sehr gute Arbeit macht.“  
Jetzt muss noch der Rest der Bausumme her: Verhandlungen mit Sydslesvigudvalget, Landessportverband und dem Bund laufen bereits. Martin Lorenzen: „Flensburg ist eine Stadt, die durch die Aktivitäten der dänischen Minderheit bereichert wird. Das wurde im Finanzausschuss durch diesen Beschluss gewürdigt. Ich bin sehr erleichtert.“

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