Archiv für den Tag 26. August 2020

Öffentliche Sitzung des Finanzausschusses am 03.09.2020 im Rathaus, Europa-Raum

TOPs zum Thema Investitionsvorhaben Waldschule, Weiterentwicklung des Stadions und des Volksparks, Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung und Offenen Ganztag in Grundschulen sowie finanzwirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise für die Stadt Flensburg.

Coronabedingt ist eine Anmeldung erforderlich

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 26.08.2020
Der Vorsitzende des Finanzausschusses

Bekanntmachung
zur 24. Sitzung des Finanzausschusses
am Donnerstag, 03.09.2020, 16:00 Uhr,
Rathaus, Europa-Raum (E 67)

Bitte die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit beachten!
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, die den Einlass in das Rathaus ermöglicht. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/85 4068 oder per Mail an sameith.lena@flensburg.de. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung. Der Zugang für angemeldete Gäs-te erfolgt ausschließlich über den Haupteingang Am Pferdewasser.
Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung!

Wir weisen außerdem auf die Besucherregistrierung für Veranstaltungen gem. § 5 Abs. 5 i. V. m. § 4 Abs. 2 Corona-Bekämpfungsverordnung SH hin.

Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung sind wir verpflichtet, Ihre Kontaktdaten zu erheben, da-mit im Falle einer Coronainfektion eine Nachverfolgung der Kontaktpersonen möglich ist. Ihre Da-ten werden ausschließlich bei Verlangen durch die zuständigen Behörden an diese weitergegeben und für keine anderen Zwecke verwendet. Wir vernichten Ihre Daten nach der amtlich vorgesehe-nen Aufbewahrungsfrist von vier Wochen.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Finanzausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Tagesordnung
A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 23. Sitzung vom 13.08.2020

4. Über- und außerplanmäßige Aufwendungen/Auszahlungen
4.1 Anlage zu TOP 4

5. Umsetzung DigitalPakt Schule 1.0 Durchführungsbeschluss FA-49/2020

6. Investitionsvorhaben Waldschule – Erweiterungsbau
a) Neubau der Mensa und eines Klassenclusters mit Nebenräumen
b) Erneuerung des Sporthallenanbaus (Gymnastikraum) c) Umgestaltung Freianlagen
FA-38/2020

7. Erweiterung der Zaunanlage und Sanierung der Tribüne am Sportplatz des TSB, Eckener Str. hier: Durchführungsbeschluss FA-51/2020

8. Weiterentwicklung des Stadions und des Volksparkes Bundesförderprogramme FA-52/2020

9. MV: Änderung des Kindertagesstättengesetzes (KitaG) mit Wirkung vom 1.8.2020; Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung und Offenen Ganztag in Grundschulen FA-39/2020

10. Förderprogramm zum Ausbau von Betreuungsplätzen in Kindertageseinrichtungen und in Kindertagespflege (Landesinvestitionsprogramm 2019-2024) hier: Städtischer Kofinanzierungsanteil FA-48/2020

11. Herrichtung von Büroarbeitsplätzen auf dem Museumsberg FA-46/2020

12. MV: Weiterentwicklung der Stadtbibliothek Flensburg; Verzicht auf die Einreichung eines Fördermittelantrages FA-47/2020

13. Beschlusskontrolle

14. Mitteilungen und Anfragen
14.1 Sachstand finanzwirtschaftlicher Auswirkungen durch die Corona-Pandemie
14.2 Bezug: Geschäftsbericht Kommunale Immobilien 2019 Anfrage der WiF-Ratsfraktion vom 20.08.2020 AF-33/2020

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

15. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 23. Sitzung vom 13.08.2020

16. MV: Verkauf eines bebauten Grundstücks in Oeversee, Eilentscheidung gemäß § 65 Abs. 4 der Gemeindeordnung FA-53/2020

17. Beschlusskontrolle

18. Mitteilungen und Anfragen
18.1 Städtische Einnahmen eines Flensburger Unternehmens Anfrage der Linke-Fraktion vom 26.08.2020 AF-35/2020

Für die Richtigkeit:

Christian Schweckendieck, Vorsitzender
Henning Dunken, Fachbereichsleitung Finanzen

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

Flensburg wird Digitale Modellkommune

Positiver Bescheid aus Kiel

Flensburg. Groß ist die Freude bei Oberbürgermeisterin Simone Lange und ihrem CDO Dr. Marcus Ott, als die Information aus dem Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein eintrifft, dass die Bewerbung der Stadt Flensburg im Wettbewerb „Digitale Modellkommune“ positiv beschieden wurde. Das ist mit einer Förderung in Höhe von 100.000 Euro verbunden.

Die Stadt Flensburg ist sich der großen Chancen, die in der Nutzung der heutigen digitalen Möglichkeiten liegen sehr bewusst und orientiert sich bereits stark im Rahmen ihrer Aufgabenfelder. Für die Stadt Flensburg bietet der Wettbewerb und die damit verbundene Förderung die Möglichkeit der schnellen und konsequenten Entwicklung zur Smart City und Smart Region auf Basis einer umfassenden Digitalen Strategie. Dabei startet die Stadt nicht „von Null“ sondern setzt den Digitalisierungsprozess entlang der strategischen Handlungsfelder der Flensburg-Strategie, unter Integration laufender Digitalisierungsvorhaben und -projekte, konsequent fort. Dies garantiert eine nachhaltige, stimmige und am tatsächlichen Bedarf orientierte Entwicklung digitaler Lösungen.

Oberbürgermeisterin Simone Lange und Dr. Marcus Ott, CDO

Flensburg liegt an der Grenze zu Dänemark. Die Stadt ist geschichtlich, wirtschaftlich und kulturell eng nachbarschaftlich verbunden mit der dänischen Bevölkerung. Diesseits und jenseits der Grenze leben und arbeiten Deutsche und Dänen – das gemeinsame Leben ist allgegenwärtig und prägend für Stadt und Region. Die regionale Lage und die Integration in das deutsch-dänische Grenzdreieck Sonderburg – Apenrade – Flensburg bilden eine Besonderheit und ein Asset für die Stadt Flensburg. Die digitale Vernetzung im Grenzdreieck bildet, auch vor dem Hintergrund der Digitalisierungserfahrungen unserer Partnerkommunen in Dänemark, einen Schwerpunkt der zu entwickelnden Digitalen Agenda.

Ebenso wichtig ist, dass die Digitalisierung nicht an der Stadtgrenze endet – bereits heute arbeitet die Stadt Flensburg in vielen kommunalen Aufgabenfeldern mit benachbarten Kommunen in der Region eng zusammen. Diese Vernetzung soll über alle strategischen Handlungsfelder zum Nutzen der kommunalen Partner und insbesondere der Bürgerinnen und Bürger weiterentwickeln und ausgebaut werden.
„Uns ist bewusst, dass das ehrgeizige Ziele sind und wir uns viel vorgenommen haben. Smart City in einer Smart Region zu werden ist dabei keine abstrakte Perspektive, sondern das konkrete Ziel, die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Verwaltung zum Nutzen der Menschen zeitnah umzusetzen. Die Förderung aus dem Wettbewerb wird uns dabei ein großes Stück weiterbringen. Das gilt auch für die im Wettbewerb angestrebte Vernetzung der weiteren geförderten Kommunen“, sagt Dr. Marcus Ott, der als CDO und Leiter der Stabsstelle E-Government diese erfolgreiche Bewerbung zur Modellregion erreicht hat und für die Umsetzung der Digitalisierung bei der Stadt Flensburg verantwortlich ist.
„Diese Nachricht aus Kiel, dass Flensburg sich erfolgreich im Wettbewerb „Digitale Modellkommune“ beworben hat, freut mich sehr. Besonders weil es bestätigt, dass es eine gute Entscheidung war, die Digitalisierung der Verwaltung in der Stabsstelle E-Government unter Leitung eines Chief Digital Officer zu konzentrieren und direkt bei der Oberbürgermeisterin anzubinden. Dr. Ott wird jetzt mit Unterstützung der Steuerungsgruppe E-Government/Digitalisierung die in der Bewerbung formulierten Ziele direkt ansteuern“, ist sich Oberbürgermeisterin Simone Lange sicher.
Die Entgegennahme der Urkunden durch die künftigen Modellkommunen erfolgt in einer Veranstaltung während der Digitalen Woche in Kiel am 8. September.

 

 

 

Veranstaltungen und Ausstellungen im September 2020 auf dem Museumsberg Flensburg

Unter Beachtung aller Hygienemaßnahmen und mit eingeschränkten Öffnungszeiten von 11.30 bis 17.00 Uhr sind in Zukunft wieder beide Häuser zu besichtigen. Für die obigen Veranstaltungen wird aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl um Anmeldung gebeten. Für den Museumsbesuch ist wie überall eine Alltagsmaske erforderlich. Es wird ebenso darum gebeten, bargeldlos zu zahlen.

Weitere Infos und Einblicke in die Ausstellungen sind untenstehend und auf www.museumsberg.de zu finden.

Sonderausstellung „Kunst ohne Nation – Thorvaldsens Utopia“ noch bis zum 15. November 2020 auf dem Museumsberg

 

Porträt von Thorvaldsen, C.W.Eckersberg

Die Sonderausstellung „Kunst ohne Nation – Thorvaldsens Utopia“ ist dem dänischen Bildhauer Bertel Thorvaldsen, seinem Wirken in Rom und seiner Sammlung gewidmet. In Kooperation mit dem Thorvaldsens Museum in Kopenhagen präsentiert der Museumsberg Flensburg Meisterwerke aus Thorvaldsens privater Sammlung.

Bertel Thorvaldsen, dessen 250. Geburtstag Anlass eines international gefeierten Gedenkjahres ist, war unbestritten ein Ausnahmekünstler. Seine Gemäldesammlung ist vielleicht der Schlüssel zum Verständnis seiner Bedeutung, denn sie steht zugleich für mehrere wichtige Aspekte seines Lebens und seiner Kunst.

Zusammengetragen hat Thorvaldsen seine Sammlung in den Jahrzehnten, die er zwischen 1797 und 1838 in Rom verbrachte. Dort war Thorvaldsen Mitorganisator einer „römischen Künstlerrepublik“, in der man gesellschaftliche Freiheiten genoss. Er war Förderer und Sammler, Freund und Ratgeber für viele – oft mittellose – Künstlerinnen und Künstler aus fast allen Ländern Europas.

 

C.W. Eckersberg, 1813, Schlafende Frau in antikem Kleid

Während der Rest Europas in den Wirren der Napoleonischen Kriege versank, entstand so in Rom „Thorvaldsens Utopia“, das Gemeinschaftsideal des Künstlerstaates, eines friedvollen, kreativen Miteinanders von Europäern, das sich als gelebte Utopie über die Nationalismen der zerstrittenen Völker Europas erhob.

Die Vielfalt der Künstlerinnen und Künstler spiegelt sich bis heute in Thorvaldsens Gemäldesammlung, die im Thorvaldsens Museum in Kopenhagen bewahrt wird. Eine Auswahl meisterlicher Landschaften, Porträts, Genre- und Historienbilder spiegelt in der Flensburger Ausstellung die Entwicklung der Malerei zwischen Klassizismus und Romantik. Und immer wieder findet der Betrachter den Lebensweg des Bildhauers und ihn selbst in einzelnen Gemälden.

Wir feiern das Deutsch-Dänische Kulturelle Freundschaftsjahr 2020 zusammen mit dem Thorvaldsens Museum in Kopenhagen.

Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten noch bis 14.03.2021

Grenzzollstelle Kupfermühle Krusua 1922

Mit der Ausstellung „Perspektivwechsel 2020“ – der aufwendigsten Ausstellung, die je in Flensburg entwickelt und gezeigt wurde – leistet die Stadt Flensburg den größten Einzelbeitrag zum Jubiläumsjahr in Schleswig-Holstein.

Ein neuartiger Ansatz überlässt dabei niemandem die alleinige Deutungshoheit, sondern stellt die Vielfalt und die Entwicklung der Grenzregion in den Mittelpunkt. Der Blick ist dabei nicht nur, wie sonst in Museen üblich, rückwärts gerichtet.
Vielmehr stehen mit Themen wie Identität, Transit und Flüchtlingen auch die Gegenwart und die Zukunft der Grenze im Fokus.

Die Ausstellungsmacher treten dabei bewusst in den Hintergrund. Wo irgend möglich kommen Augenzeugen und Betroffene selbst zu Wort und erzählen aus ihrer persönlichen Perspektive Grenzgeschichten aus den 100 Jahren seit der Volksabstimmung vom 14. März 1920. Ungewöhnliche Objekte, Bilder und Videos illustrieren diese Geschichten anschaulich.

Flaggenkampf: Flensburg 1920

Die Ausstellung beginnt mit der Frage nach der Entstehung der heutigen Grenze mit ihren positiven und negativen Auswirkungen auf Flensburg und die Grenzregion. Besonderes Augenmerk gilt dem wichtigen Thema der Identität von Mehrheiten und Minderheiten. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Grenze als Transit-Raum, dem aktuellen Thema Flüchtlinge und der Grenze auf dem Wasser. Wie die Zukunft der Grenze aussehen könnte, zeigen uns deutsche und dänische Kinder und Jugendliche in Form von Bildern und Videos.

Wer seine eigene Geschichte erzählen oder seine persönliche Perspektive teilen möchte, ist dazu an einer der interaktiven Mitmachstationen der Ausstellung oder in der App FLEO2020 herzlich eingeladen.
„Perspektivwechsel 2020“ wird an drei verschiedenen Standorten in Flensburg gezeigt: auf dem Museumsberg, im Flensburger Schifffahrtsmuseum und in der Dänischen Zentralbibliothek. Später kommt noch eine weitere Station im Sonderburger Multikulturhaus dazu.

Entwickelt wurde das Ausstellungskonzept unter der Leitung des Museumsdirektors Dr. Michael Fuhr vom Hamburger Büro gwf-Ausstellungen, mit fachlicher Unterstützung von einem interdisziplinär besetzten Expertenbeirat und den Teams der beteiligten Häuser.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Träger der Ausstellung ist die Stadt Flensburg. Finanziell gefördert wurde das Projekt durch die Kommune Sønderborg, das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Landesregierung Schleswig-Holsteins, die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein und die Nord-Ostsee Sparkasse.

Infos und Geschichten zur Volksabstimmung finden Sie bei FLEO2020.

Mehr zur Ausstellung: https://www.museumsberg-flensburg.de/de/ausstellungen/details/perspektivwechsel-2020-100-jahre-grenzgeschichten.html

„Perspektivwechsel 2020“ im Film

Auf Schleswig-Holstein.de und youtube ist ein Filmbeitrag zur Ausstellung „Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten“ zu sehen.

Bevor Sie durch Anklicken des Links das Video im externen Fenster bei youtube.com öffnen, beachten Sie bitte den Hinweis zu Youtube-Videos in der Datenschutzerklärung.

Video auf youtube.com ansehen

 

SSW: Norderstraße gemeinsam umgestalten

Glenn Dierking: Ein Runder Tisch für die Norderstraße soll Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung erarbeiten.

Die Flensburger Stadtverwaltung hat in Gesprächen mit der IG Norderstraße, dem Hafenforum und den Anwohner*innen Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Norderstraße gesammelt. SSW-Ratsherr Glenn Dierking: „Der nächste Schritt ist die Einbeziehung der Ratsversammlung, um möglichst zeitnah Beschlüsse des Fachausschusses bzw. der Ratsversammlung zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Norderstraße zu erwirken. Darum beantragt die SSW-Fraktion die Einrichtung eines Runden Tischs.“

Die Verwaltung soll nach Vorstellungen des SSW zeitnah mit den Sprecher*innen der Fraktionen und den Norderstraßen-Anwohner*innen, -Geschäftsleuten und mit Vertreter*innen der ansässigen Institutionen einen Runden Tisch Norderstraße einrichten. Dierking: „Die Norderstraße hat sich zu einem echten Highlight gemausert, auf das die Stadt zu Recht stolz ist. Auch viele Flensburgerinnen und Flensburger haben diese wunderschöne Altstadtstraße wieder entdeckt. Darum sollte ein Maßnahmenplan zur Verkehrsberuhigung auch gemeinsam erarbeitet werden. Die Zeit der informellen Gesprächsrunden ist abgeschlossen; jetzt müssen die Vorschläge sich in der Öffentlichkeit bewähren, bevor die Ratsversammlung die nötigen Beschlüsse fasst.“

 

Photovoltaik-Anlagen: So gut sind sie für den persönlichen ökologischen Fußabdruck

Photovoltaik-Anlagen: So gut sind sie für den persönlichen ökologischen Fußabdruck
Hausbesitzer und Bauherren entdecken zunehmend die Erneuerbaren Energien für sich. Eine Photovoltaik-Anlage (PV) bietet eine Möglichkeit, Stromkosten zu senken, sich unabhängiger vom Stromanbieter zu machen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Andererseits werden für die Herstellung der PV-Module auch Energie, Wasser und Rohstoffe verbraucht. Trotzdem ist eine PV-Anlage günstig für den ökologischen Fußabdruck.

Wenn es um die Nutzung Erneuerbarer Energien geht, ist Klimaschutz eine wichtige Motivation für Bauherren und Hausbesitzer. Das zeigt sich regelmäßig bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Wichtig für die CO2-Bilanz einer PV-Anlage ist ihre energetische Amortisation. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Anlage so viel CO2-Einsparung gebracht hat, dass die bei der Herstellung aufgewendete Energie ausgeglichen wird. „Wie lange das dauert, hängt vor allem von der Art der Module ab“, sagt Sascha Beetz, Referent für Energie bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. „Nach 17 bis 40 Monaten (1) haben die meisten PV-Anlagen diesen Punkt erreicht.“

Lithium-Batteriespeicher und Wasserverbrauch

Um den Ökostrom aus der eigenen PV-Anlage optimal nutzen zu können, werden die Anlagen häufig mit einem Batteriespeicher kombiniert. Dabei kommt Lithium zum Einsatz. Die verwendeten Rohstoffe sind dieselben wie beim Elektroauto, beim Smartphone oder Laptop. Für einen Batteriespeicher mit sechs Kilowattstunden werden 480 bis 840 Gramm Lithium benötigt. Um diese Menge zu produzieren, werden zwischen 192 und 1.680 Liter Wasser gebraucht. (2) Das entspricht dem Wasserbedarf für die Produktion von 26 bis 225 Gramm Rindfleisch. (3)

* ohne Einbeziehung der Endlagerung von Atommüll Abbildung: EnergieAgentur.NRW 2017. https://www.energieagentur.nrw/content/anlagen/Klimabilanz_Photovoltaik.ppsx

„Das Problem des Wasserverbrauchs bei der Lithiumgewinnung betonen Gegner der Erneuerbaren Energien besonders laut. Es gibt aber mittlerweile gute Lösungen dafür, zumal hierfür im Gegensatz zum Rindfleisch kein Trinkwasser, sondern Salzwasser benötigt wird“, so Sascha Beetz.
In jedem Fall hinterlässt Strom aus der PV-Anlage einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck als Strom, der aus Atomenergie, Kohle oder Erdgas gewonnen wird. (4)

1. Quelle: Volker Quaschning, Experte für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
2. Quelle: Volker Quaschning, „Wasserverbrauch für Lithiumbatterien“
3. Quelle: Albert Schweitzer Stiftung
4. Quelle: https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/ipcc_wg3_ar5_annex-iii.pdf#page=7

 

Trio „Songs, Oud & Flute“ am 30.08.2020 um 16 Uhr im Kulturhof Flensburg

Ein musikalischer Stilmix aus Orient und Okzident

Sonntag 30.08.2020 um 16 Uhr
Kulturhof Flensburg e. V.
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Songs, Oud & Flute sind der Sänger und Liedermacher Thomas Westphalen, manchen bekannt mit Band unter dem Namen „Wesen“, der Flötist und Klarinettist Jörg Schümann vom Ostangeliter Orient Express und Mahmoud Hamad als Oud- und Darbouka-Spieler, der mit dem Neustadt Music Project und anderen Ensembles gespielt hat.

Das Trio spielt einen Mix aus Orient und Okzident. Eine Fusion von Liedern, Instrumentalstücken und Improvisationen aus aller Welt.

Wir freuen uns, mit diesem Konzert den Kulturhof zu unterstützen, und bitten bei freiem Eintritt zu einer Spende in den Hut für Musik und Kulturhof.

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen im Kulturhof findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/Kulturhof.Flensburg/ und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

„Stadtradeln“ in Flensburg

Lokale Aktion erweitern und anknüpfen an bundesweite Bewegung

Ein Beitrag von Julia Born, VCD

Flensburg radelt wieder zur Arbeit, zur Schule oder zum Campus – vom 31. August bis zum 27. September 2020. Die erfolgreiche Aktion besteht darin, dass man im Team mindestens 10x mit dem Rad unterwegs ist und im Oktober die gefahrenen Kilometer per Excel-Tabelle abgibt.
Vor zehn Jahren startete diese lokale Aktivität und fand rege Beteiligung. 2019 nahmen 73 Unternehmen, 16 Schulen und knapp 800 Radfahrende teil. Gefeiert wird das dann alljährlich mit Preisen und Pressemeldungen. Mehr zur diesjährigen Kampagne in Flensburg hier

Gleichzeitig findet bundesweit seit 2008 alljährlich die Aktion „Stadtradeln“ statt. Fast 1500 Kommunen sind beteiligt, über 70 in Schleswig-Holstein. Auch hier ist es das Ziel, für den Klimaschutz zum Radfahren zu motivieren. Auch hier sammeln Teams in einem festgelegten Zeitraum von 21 Tagen, zwischen 1. Mai und 30. September, so viele Fahrradkilometer wie möglich und auch hier gibt es Preise zu gewinnen.

Der große Vorteil der Aktion „Stadtradeln“: Wer teilnimmt, kann zur Unterstützung die App STADTRADELN nutzen. Damit werden die gefahrenen Kilometer getrackt und nach Abschluss von der Technischen Universität Dresden ausgewertet. Es entstehen Verkehrsdaten zum Radverkehr: Wann wo wieviel und wie schnell gefahren wird oder wo sich der Radverkehrsfluss verlangsamt. So erhalten Politik und Verwaltung hilfreiche Daten, auf deren Grundlage die Radinfrastruktur gezielt verbessert werden kann.
Zusätzlich wird die App RADar! zur Verfügung gestellt. Damit können die Radfahrenden melden, wo zum Beispiel die Verkehrsführung unübersichtlich ist oder wo Abstellanlagen benötigt werden.

„Die bisherige Aktion der Stadt Flensburg verdient hohe Anerkennung, weil sie Jahr für Jahr gesunde und umweltgerechte Radmobilität ins Bewusstsein der Flensburger Bevölkerung gerückt hat. Die Klimastadt sollte bereit sein, jetzt einen weiteren, positiven Entwicklungsschritt zu gehen und die mit ‚Stadtradeln‘ verbundenen Chancen für sich nutzen. Das bietet die gleichen Möglichkeiten, jedoch verbunden mit einer für Flensburg höchst sinnvollen Erweiterung“, so Julia Born, Sprecherin des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) in Flensburg. Zumal von lokalen Politikern durchaus über die schlechte Datenlage geklagt wird, was den Radverkehr betrifft. Die Komplementierung durch „Stadtradeln“ würde hier wertvolle Hilfe leisten.

VCD, Ortsgruppe Flensburg: https://nord.vcd.org/der-vcd-nord/ortsgruppe-flensburg/

Mehr zur Aktion Stadtradeln unter: https://www.stadtradeln.de/home

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