DIE LINKE: Keine verbrannten Kinderfüße an Flensburgs Stränden!

Mittlerweile ein Bild mit Seltenheitswert: Ein müllfreier Strand am Ostseebad. – Foto:  Jörg Pepmeyer

Bei warmen Wetter sind die Menschen in Flensburg abends am Strand. Soweit so gut. Derzeit häufen sich aber die Meldungen, wonach die Flensburger Strände verdreckt zurückgelassen werden. Dabei entstehen Gefahren für andere Strandbesucher. Am vergangenen Wochenende dann ein Kleinkind, das sich die Füße in einer zugescharrten, aber noch glühend heißen Feuerstelle die Füße verbrannt hat. Nicht hinnehmbar meint DIE LINKE.

Luca Grimminger

Sommer für Sommer das gleiche Elend! Dabei gibt es Lösungen – auch ganz ohne die von der CDU favorisierten Verbote.

Vor zwei Jahren hat die Stadt Flensburg den Stranddialog gestartet. Das ist gut so, denn wir brauchen breite Akzeptanz um die Zustände an unseren Stränden zu verbessern. „Das Müllproblem hätten wir schon vor zwei Jahren in den Griff bekommen müssen“ meint Luca Grimminger, Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE. „Darüber hinaus brauchen wir Feuerstellen in genügender Zahl.“

Gabi Ritter

Gabi Ritter, Ratsfrau DIE LINKE, ergänzt: „Wir müssen sofort handeln und für die Sicherheit der Menschen, deutlich gekennzeichnete Feuerstellen anschaffen, in die kein Kind tappen kann. Sicherheitsrelevante Maßnahmen können eben nicht auf den Abschluss eines Stranddialogs warten. Das hätten wir als Politik bedenken müssen! Verbieten wir das Grillen oder die Lagerfeuer am Strand rigoros, wie es die CDU fordert, kann es keinen Dialog auf Augenhöhe geben. Damit verprellen wir die, deren Akzeptanz wir wollen und auch die, die schon jetzt den Strand erst verlassen, wenn sie alles wieder in Ordnung gebracht haben.“

Zudem fordert DIE LINKE, dass die öffentlichen Toiletten rund um die Uhr geöffnet bleiben und die Frequenz der Reinigung erhöht wird. Ein Blick über die Grenze zu unseren Nachbarn in Dänemark zeigt, wie öffentliche Toiletten am Strand aussehen und gepflegt werden können.

 

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Veröffentlicht am 18. August 2020 in Ökologie, Bürgerbeteiligung, Daten und Zahlen, Flensburg News und mit , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Vielleicht mal den Reinigungsrythmus ändern?

    Als ich das Foto vom Strand gemacht habe, war zwei Tage zuvor der Strand gereinigt worden. Das Problem ist, dass der Strand nur in der Woche gereinigt wird, sich aber von Freitag bis Sonntag der Müll in und außerhalb der dafür vorgesehenen Behälter sammelt, weil er eben nicht zeitnah von den Mitarbeitern des städtischen TBZ beseitigt wird. Vieleicht wäre das ja mal eine Idee, den Reingungsrythmus zu ändern. So kenne ich das übrigens von den Inseln, aber auch von Stränden im Ausland. Für die Stadt wären mögliche zusätzliche Kosten jedoch eine Investition in einen nachhaltigen Tourismus. Denn wer kommt als Tourist wieder an einen Strand, der völlig verdreckt und vermüllt ist?

    Liken

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