Hiroshima-Tag: Postkartenaktion am 6. August auf dem Holm in Flensburg

Hiroshima und Nagasaki mahnen: Keine neuen Atombomber für die Bundeswehr!

UN-Atomwaffenverbotsvertrag: jetzt beitreten!

Postkartenaktion zur Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages anlässlich des Hiroshima-Tages

am 6. August 2019 auf dem Holm 72
von 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Bei der Aktion werden wir Postkarten verteilen, die sich an die Parteien des schleswig-holsteinischen Landtages richten. Es werden die Politiker*innen des schleswig-holsteinischen Landtags aufgefordert, sich über die Ländervertretung dafür einzusetzen, dass die Bundesrepublik Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet. 

Zum 75.mal jähren sich die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Die Toten und die an Spätfolgen leidenden Opfer dieser Abwürfe, die Hibakusha, mahnen uns, dass diese Massenvernichtungswaffen verboten und vernichtet gehören.

Doch statt atomarer Abrüstung erleben wir weltweit eine wachsende atomare Unsicherheit.

Neue F18-Atombombenträgerflugzeuge für die Bundeswehr sollen nach dem Willen der Bundesregierung angeschafft werden, um die atomare Teilhabe der Bundesrepublik auch weiterhin aufrechtzuerhalten. Die Atombomber sollen über 8 Milliarden Euro kosten.

Jeder einzelne Deutsche zahlt damit über 100 Euro für den Atomkrieg.

Die Aufkündigung des INF-Vertrages, führt zur nuklearen Aufrüstung mit weiteren in Europa stationierten Atomwaffen. Während abgeschlossene Rüstungskontroll- und Abrüstungsmaßnahmen für Atomwaffen aufgekündigt werden, weigert sich die Bundesregierung dem Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen von 2017 beizutreten.

80 Staaten haben ihn unterzeichnet und die ersten 40 Staaten haben den Vertrag bereits ratifiziert: Der Heilige Stuhl, Guayana, Thailand, Mexico, Cuba, Palästina, Venezuela, Palau, Österreich, Vietnam, Costa Rica, Nicaragua, Uruguay, Neuseeland, Cook Island, Gambia, Samoa, San Marino, Vanuatu, St. Lucia, El Salvador, Südafrika, Panama, St. Vincent und die Grenadinen, Bolivien, Kasachstan, Ecuador, Bangladesch, Kiribati, Laos, Malediven, Samoa, Trinidad und Tobago, Dominika, Antigua und Barbuda, Paraguay, Namibia, Belize, Lesotho, Fidschi, Botswana

Die Stadt Flensburg hat sich dem ICAN-Städteappell für die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages angeschlossen, aber der schleswig-holsteinische Landtag tut bisher nichts dazu.

Möglichst viele Flensburgerinnen und Flensburger müssen sich persönlich dafür einsetzen:

Die Entwicklung neuer atomarer Waffensysteme mit flexibleren Einsatzmöglichkeiten und die Anschaffung deutscher Atombomber zu verhindern und dafür zu sorgen, dass die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen unterschreibt und der Bundestag ihn ratifiziert. Das können sie mit einer Postkartenaktion zum Ausdruck bringen.

Solange es Atomwaffen gibt, besteht die Gefahr, dass auch jeder konventionell begonnene Krieg zu einem Atomkrieg eskaliert. Die Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung erhöht die Gefahr eines Atomkrieges als Folge eines Computerfehlers.

Durch die atomare Aufrüstung werden notwendige Ressourcen vergeudet, die zum Kampf gegen die Umweltzerstörung, Klimaschutz und weltweite Armutsbekämpfung notwendig wären.

Veranstalter: DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

 

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Veröffentlicht am 30. Juli 2020, in Bürgerbeteiligung, Bildung, Flensburg News, Kultur, Kulturtipps, Soziales, Veranstaltungstipps. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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