Archiv für den Tag 30. Juli 2020

Hiroshima-Tag: Postkartenaktion am 6. August auf dem Holm in Flensburg

Hiroshima und Nagasaki mahnen: Keine neuen Atombomber für die Bundeswehr!

UN-Atomwaffenverbotsvertrag: jetzt beitreten!

Postkartenaktion zur Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages anlässlich des Hiroshima-Tages

am 6. August 2019 auf dem Holm 72
von 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Bei der Aktion werden wir Postkarten verteilen, die sich an die Parteien des schleswig-holsteinischen Landtages richten. Es werden die Politiker*innen des schleswig-holsteinischen Landtags aufgefordert, sich über die Ländervertretung dafür einzusetzen, dass die Bundesrepublik Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet. 

Zum 75.mal jähren sich die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Die Toten und die an Spätfolgen leidenden Opfer dieser Abwürfe, die Hibakusha, mahnen uns, dass diese Massenvernichtungswaffen verboten und vernichtet gehören.

Doch statt atomarer Abrüstung erleben wir weltweit eine wachsende atomare Unsicherheit.

Neue F18-Atombombenträgerflugzeuge für die Bundeswehr sollen nach dem Willen der Bundesregierung angeschafft werden, um die atomare Teilhabe der Bundesrepublik auch weiterhin aufrechtzuerhalten. Die Atombomber sollen über 8 Milliarden Euro kosten.

Jeder einzelne Deutsche zahlt damit über 100 Euro für den Atomkrieg.

Die Aufkündigung des INF-Vertrages, führt zur nuklearen Aufrüstung mit weiteren in Europa stationierten Atomwaffen. Während abgeschlossene Rüstungskontroll- und Abrüstungsmaßnahmen für Atomwaffen aufgekündigt werden, weigert sich die Bundesregierung dem Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen von 2017 beizutreten.

80 Staaten haben ihn unterzeichnet und die ersten 40 Staaten haben den Vertrag bereits ratifiziert: Der Heilige Stuhl, Guayana, Thailand, Mexico, Cuba, Palästina, Venezuela, Palau, Österreich, Vietnam, Costa Rica, Nicaragua, Uruguay, Neuseeland, Cook Island, Gambia, Samoa, San Marino, Vanuatu, St. Lucia, El Salvador, Südafrika, Panama, St. Vincent und die Grenadinen, Bolivien, Kasachstan, Ecuador, Bangladesch, Kiribati, Laos, Malediven, Samoa, Trinidad und Tobago, Dominika, Antigua und Barbuda, Paraguay, Namibia, Belize, Lesotho, Fidschi, Botswana

Die Stadt Flensburg hat sich dem ICAN-Städteappell für die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages angeschlossen, aber der schleswig-holsteinische Landtag tut bisher nichts dazu.

Möglichst viele Flensburgerinnen und Flensburger müssen sich persönlich dafür einsetzen:

Die Entwicklung neuer atomarer Waffensysteme mit flexibleren Einsatzmöglichkeiten und die Anschaffung deutscher Atombomber zu verhindern und dafür zu sorgen, dass die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen unterschreibt und der Bundestag ihn ratifiziert. Das können sie mit einer Postkartenaktion zum Ausdruck bringen.

Solange es Atomwaffen gibt, besteht die Gefahr, dass auch jeder konventionell begonnene Krieg zu einem Atomkrieg eskaliert. Die Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung erhöht die Gefahr eines Atomkrieges als Folge eines Computerfehlers.

Durch die atomare Aufrüstung werden notwendige Ressourcen vergeudet, die zum Kampf gegen die Umweltzerstörung, Klimaschutz und weltweite Armutsbekämpfung notwendig wären.

Veranstalter: DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

 

Endspurt: Jetzt für ein Studium an der Hochschule Flensburg bewerben

Gute Nachricht für alle, die noch Lust auf ein Studium zum Wintersemester haben: Noch bis zum 20. August ist das Bewerbungsportal für die zehn Bachelor- und acht Masterstudiengänge geöffnet.

Der Bewerbungsschluss für ein Hochschulstudium wurde aufgrund der Corona-Pandemie für alle Studiengänge von Mitte Juli auf den 20. August verschoben. Jungen Menschen, die in Bezug auf ihre berufliche Zukunft unsicher sind und ein Studium anstreben, rät Sylvia Rußbüldt sich jetzt noch zu passenden Studiengängen zu informieren und fristgerecht die Bewerbungsunterlagen einzureichen. „Die Entscheidung für den richtigen Studiengang fällt jungen Menschen oft nicht leicht“, sagt die Leiterin des Studierendenservice an der Hochschule Flensburg. „Wir bieten daher umfangreiche Informationen im Internet, am Telefon oder in der Online-Beratung an.“

Viele Studiengänge der Hochschule Flensburg gibt es in dieser Form nur auf dem nördlichsten Campus Deutschlands. Zum Beispiel Energiewissenschaften mit den Studienrichtungen Elektrische Energiesystemtechnik, Energie- und Umweltmanagement sowie Regenerativen Energietechnik. Oder Maschinenbau mit den Studienschwerpunkten Allgemeiner und konstruktiver Maschinenbau sowie Antriebstechnik und E-Mobilität. Oder Internationale Fachkommunikation. Oder Seeverkehr, Nautik und Logistik sowie Schiffstechnik. Oder Angewandte Informatik, Medieninformatik und Wirtschaftsinformatik. Den „Klassiker“ Betriebswirtschaft bietet die Hochschule Flensburg   sogar mit sechs verschiedenen Schwerpunkten an. In jedem Fall haben alle der zehn Bachelor- und acht Masterstudiengänge eines gemeinsam: Nähe zur Praxis und Nähe zu den mehr als 80 Professoren und Professorinnen.

Viele Fragen rund ums Bewerben, die Studienangebote und das Leben auf dem Campus beantwortet die Seite www.hs-flensburg.de/darum. Weitere Auskünfte erteilt die Zentralen Studienberatung per E-Mail: studienberatung@hs-flensburg.de oder per Telefon: 0461 805 1807.

Gesunde Durstlöscher für heiße Tage

Wenn es warm wird, braucht der Körper viel Flüssigkeit. Mineralwasser, Trinkwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sowie Saftschorlen sind ideale Erfrischungen, um Flüssigkeitsverluste auszugleichen und den Mineralstoffhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Wer zu wenig trinkt, riskiert Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme.

Mindestens anderthalb Liter Flüssigkeit sollten es täglich sein, um den Wasserhaushalt des Körpers im Gleichgewicht zu halten. An heißen Tagen oder bei großen Anstrengungen braucht der Körper mehr: Je nach Körpergröße und Aktivität kann der Flüssigkeitsbedarf aufs Drei- bis Vierfache ansteigen. Regelmäßiges Trinken ist wichtig, um die beim Schwitzen ausgeschiedenen Mineralstoffe zu ersetzen. „Am besten sollte man morgens mit einem großen Glas Leitungswasser in den Tag starten, um das nächtliche Schwitzen auszugleichen. Dann über den Tag verteilt regelmäßig trinken, möglichst bevor man Durst bekommt und der Mund trocken ist. So beugt man Kopfschmerzen, Schwindel und Kreislaufproblemen vor“, empfiehlt Christine Hannemann von der Verbraucherzentrale Flensburg.

Getränke ohne Zucker sind gute Durstlöscher

Wasser ist ein einfacher und gut verfügbarer Durstlöscher. Aromatisch aufpeppen kann man Leitungs- und Mineralwasser mit einigen Stückchen Obst. Erfrischungsgetränke erfüllen ihren Zweck, wenn sie nicht zu süß und kalorienarm sind. Ideal ist selbst gepresster Orangen- oder Zitronensaft mit Wasser oder Tee gemischt. Für Tee-Mixturen eignen sich Kräuter- und Früchtetees sowie Schwarz- und Grün-Tee, frische Minze oder Zitronenmelisse. Geraspelter Ingwer verleiht Wasser ein erfrischendes Aroma.

Erfrischend ist auch eine leichte Saftschorle, gemischt aus einem Teil Saft und drei oder vier Teilen Wasser. Auch ein Schuss Sirup aus Rhabarber, Holunderblüten oder Beerenfrüchten verwandelt Mineral- oder Leitungswasser in ein leckeres Getränk.

Die richtige Temperatur

Hände weg von eisgekühlten Erfrischungsgetränken: Sie löschen den Durst nur kurz und können Magenbeschwerden hervorrufen. Sehr heiße Getränke verstärken das Schwitzen und bringen den Körper auf Hochtouren. Sehr kalte Getränke geben dem Körper das Signal, mehr Wärme zu erzeugen und können den Kreislauf belasten. Daher nicht zu viel Eis in Getränken verwenden, um den Körper nicht zu stark herunter zu kühlen.

Wasserhaltiges essen und maßvoll Sport treiben

Wasserreiche Lebensmittel wie Melone, Gurken, Tomaten oder Erdbeeren versorgen den Körper zusätzlich mit Flüssigkeit und eignen sich besonders bei Hitze als Snack. Aktive Freizeitsportler verlieren pro Stunde zwischen einem halben und anderthalb Liter an Flüssigkeit. Dieser Verlust sollte durch regelmäßiges Trinken kleiner Mengen beim Sport ausgeglichen werden.

Flensburger Bahnhofswald: Mit Falschinformationen die Öffentlichkeit hinters Licht führen

Von der Fällung bedroht: Steckbriefe an den Bäumen im Bahnhofswald und dem Hinweis: „Ich bin zu klein und wurde in der Planung nicht einmal als Baum angesehen“

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Es ist erschreckend, wie sich selbst manche Grüne als Lobbyisten der Hotelinvestoren betätigen und den Hotelprojekt-Gegnern und Naturschützern Fake-News unterstellen. Das Gegenteil ist der Fall, Verwaltung, Politik und Investoren versuchen mit Relativierungen, Ungenauigkeiten und Falschbehauptungen für das Hotelprojekt zu werben und die geplante, weitgehende Abholzung des Bahnhofswalds klein zu reden. So wird sogar verbreitet, das sei kein Wald, sondern ein „Knick“, ein „waldartiges Gehölz“ etc. Doch das nebenstehende Schreiben des Umweltministeriums in Kiel an Anwohner Claus Kühne lässt keinen Zweifel daran, dass es sich um einen Wald handelt.

Und tatsächlich handelt es sich um einen Wald!

Tatsächlich soll ein Großteil der Bäume auf dem Gelände für das geplante Hotel und Parkhaus, wie aber auch der Jungwuchs, der per amtlicher Definition (Alter, Stammumfang, Höhe) nicht als Baum bezeichnet wird und nicht der Baumschutzsatzung unterliegt, der Säge zum Opfer fallen. Dazu gehört übrigens auch ein über 100-jähriger Haselnußstrauch. Das sind allein rund 50 stattliche, teilweise über 140 Jahre alte Bäume. Zusätzlich werden zahlreiche Bäume zwar nicht gefällt, aber durch die Bauarbeiten massiv geschädigt und absterben. Auch dies liegt in einer Größenordnung von über 20 Bäumen.
Ein Erhalt des im Wald befindlichen Feuchtbiotops mitsamt des dort vorhandenen Quellgebiets ist ebensowenig geplant. Noch schlimmer, die Stadt leugnet beharrlich, dass es sich dort überhaupt um ein schützenswertes Biotop handelt.

Im untenstehenden Plan sind zudem auch Bäume eingezeichnet, die nur ein paar Meter von den Baugrenzen entfernt stehen, aber nicht als gefährdet gelten.  Sollten aber in unmittelbarer Nähe Tiefbauarbeiten für das Hotel stattfinden, Pfähle für das Fundament gesetzt und dafür Grundwasser abgepumpt werden, ist zweifelhaft, ob die Bäume das unbeschadet überstehen werden. Faktisch sind nur die Bäume direkt am Hang einigermaßen sicher. Sollte aber auch der Hang angegraben bzw. Stützmauern gesetzt werden, dürfte das Wurzelwerk auch dieser Bäume ebenso geschädigt werden.

Der angedachte neue „Park“ hätte damit in keinem Fall mehr die ökologische Bedeutung und Besonderheit des alten Walds. Und als Park wird er auch für die Öffentlichkeit nur bedingt zugänglich sein, weil der Hang Richtung Bahnhofstraße viel zu steil ist. Und dann von einer ökologischen Aufwertung der Fläche zu sprechen ist geradezu zynisch und unverschämt. Und im Übrigen werden auch auf dem Gelände für das Parkhaus 5 Bäume gefällt. In unmittelbarer Nähe des geplanten Parkhauses nochmal drei stattliche Bäume. Zu diesen Daten auch ein entsprechender Beitrag vom 28.09.2019 mit den Planzeichnungen für die vorgesehenen Fällungen:

„Hilf mir!“ – Steckbrief- und Cleanup-Aktion für den Erhalt des Flensburger Bahnhofswalds https://akopol.wordpress.com/2019/09/28/hilf-mir-steckbrief-und-cleanup-aktion-fuer-den-erhalt-des-flensburger-bahnhofswalds/

Baumkataster und Plan für die Baumfällungen – Erheblich mehr Bäume betroffen, als die im Plan mit X markierten. Für eine größere Darstellung den Link anklicken: https://akopol.files.wordpress.com/2019/09/baumkataster-planung-planzeichnung-x.pdf

Zusätzlich die genauen Beschreibungen der Bäume, die gefällt werden sollen: Baumkataster zum Bebauungsplan Nr. 303 „Hauptpost“ der Stadt Flensburg – Eingriff in den Baumbestand: https://akopol.files.wordpress.com/2020/07/baumkataster-planung-eingriff-text.pdf

Sowie der Planentwurf Bebauungsplan „Hauptpost“ (Nr. 303) https://akopol.files.wordpress.com/2020/07/planentwurf-zur-vorlage-rv-51-2020-.pdf

Spannend auch das Entwässerungsgutachten für das Plangebiet, das auch den ehemaligen Bach erwähnt: https://akopol.files.wordpress.com/2020/07/entwc3a4sserungsgutachten.pdf

 

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