Archiv für den Monat Juli 2020

Bürgerbeteiligung zur Weiterentwicklung der Flensburger Strände

Beteiligungsmobil am 4. und 5. August vor Ort

Flensburg. Die Strände Ostseebad und Solitüde sind wertvolle Naherholungsgebiete für die Flensburger Bürger*innen und Besucher*innen der Stadt aus nah und fern. Die Stadt Flensburg möchte die landschaftlichen Qualitäten und die Attraktivität der Strände bewahren und weiterentwickeln. Das Strandkonzept für die beiden Stadtstrände geht aus dem in 2018 begonnenen Stranddialog hervor und wird im Auftrag der Stadt von dem Büro kessler.krämer aus Flensburg bearbeitet. Ziel ist eine sichere, saubere, ökologische, nachhaltige und attraktive Entwicklung dieser beliebten öffentlichen Räume.

Die Planung soll unter Beteiligung der Nutzer*innen, Anwohner*innen und weiteren Interessierten entwickelt werden. Dazu kommt das Beteiligungsmobil der Stadt Flensburg

am Dienstag 4. August von 14.00 bis 19.00 an das Ostseebad
am Mittwoch 5. August von 14.00 bis 19.00 an den Strand Solitüde

Die Beteiligung wird von Mitarbeitern der Stadt Flensburg und des Planungsbüros betreut. Es liegen außerdem Fragebögen aus, die vor Ort abgegeben werden oder an die Stadt Flensburg geschickt werden können. Neben den genannten Beteiligungsterminen sind in den kommenden Wochen bei schönem Wetter zusätzlich unterminierte Vor-Ort-Gespräche mit Strandbesuchern vorgesehen.

Ausgezeichnetes Badewasser an den Flensburger Stränden – Öffentlichkeitsbeteiligung zum Strandkonzept am 4. und 5. August

Wassertemperatur mit 16 °C recht frisch

Flensburg. Die Flensburger Badestellen Ostseebad und Solitüde werden auch in diesem Jahr wieder von den städtischen Gesundheitsdiensten nach der Badegewässerverordnung überwacht. Die aktuellen Ergebnisse der Proben liegen vor:

Probenahme am 28. Juli 2020
Solitüde:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 16 °C

Probenahme am 28. Juli 2020
Ostseebad:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 16 °C

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die Gesundheitsdienste unter Telefon 85 2600

Öffentlichkeitsbeteiligung zum Strandkonzept

In der kommenden Woche sind die Flensburger*innen zur Öffentlichkeitsbeteiligung zum Strandkonzept eingeladen. Das Beteiligungsmobil wird dann am Dienstag den 4. August von 14.00 bis 19.00 am Ostseebad und am 5. August von 14.00 bis 19.00 am Strand Solitüde stehen. Nutzer*innen können hier den Bedarf für Veränderung und Verbesserung einbringen.
Das Strandkonzept für die beiden Stadtstrände geht aus dem in 2018 begonnenen Stranddialog hervor und wird im Auftrag der Stadt von dem Büro kessler.krämer aus Flensburg bearbeitet. Ziel ist eine sichere, saubere, ökologische, nachhaltige und attraktive Entwicklung dieser beliebten öffentlichen Räume. Die in der Ratsversammlung dazu beschlossenen Maßnahmen werden in die Planung integriert. Im Vordergrund stehen hier der Erhalt des naturnahen Charakters der Strände sowie die Zonierung von Nutzungsbereichen für z.B. Grillen, Entspannen und Bewegung. Die Strände bleiben weiterhin gebührenfrei. Das Büro wird in Zusammenarbeit mit der Stadt die Beteiligung durchführen.

Museumstour am kommenden Sonntag

Eine Aula voller Kunst

Am kommenden Sonntag startet der Museumsberg Flensburg wieder mit seinen regelmäßigen Sonntags-Führungen. Den Beginn macht an diesem Tag Almut Rix mit „Eine Aula voller Kunst“. Treffpunkt ist um 11.30 Uhr im Hans-Christiansen-Haus.

Anmeldungen sind erforderlich unter Tel. 0461/85-2956. Danach geht es jeden Sonntag mit einem anderen interessanten Thema weiter. Die Plätze sind limitiert, um den Hygiene-Regeln zu entsprechen. Weitere Informationen sind unter www.museumsberg.de zu finden.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

 

Flemming Meyer: Mange tak und auf Wiedersehen

Zu seinem Ausscheiden aus dem Schleswig-Holsteinischen Landtag nach 11 Jahren erklärt der SSW-Abgeordnete Flemming Meyer:

Mit 68 Jahren, davon 11 als sozial-, wirtschafts- und umweltpolitischer Sprecher meiner Partei im Landtag, ist für mich der Zeitpunkt gekommen, einen Generationswechsel im SSW einzuleiten und mich einem neuen Lebensabschnitt zu widmen: Meiner Familie. Ich verlasse die Bühne des Kieler Parlaments selbstbestimmt und mit viel Zuversicht. Denn mit meinem Nachfolger, Christian Dirschauer, wird ein SSW-Politiker in den Landtag einziehen, auf den die Menschen im Land bauen können. Als langjähriger Gewerkschafter hat Christian den Finger am Puls der ArbeitnehmerInnen, als mehrfacher Vater weiß er um die Herausforderungen junger Eltern und als Parteivize um die wichtige Rückkopplung der Landtagspolitik zur Basis.

Ich bedanke mich herzlich für die vielen Glückwünsche, die mich aus allen politischen Himmelsrichtungen erreicht haben. Ich habe immer für meine politischen Überzeugungen gestritten, doch ich war immer auch bereit, gemeinsame Kompromisse für die Menschen im Land zu erzielen, jenseits von Ideologien und Parteiinteressen. Für die gute Zusammenarbeit, für das politische Ringen um die besten Lösungen, für das Streiten und für die vielen Freundschaften, die daraus entstanden sind, möchte ich mich bei den Kolleginnen und Kollegen aller demokratischen Fraktionen im Landtag herzlich bedanken.

Einen ganz besonderen Dank möchte ich aber heute an all jene richten, die oft zu kurz kommen, wenn wir Politiker Dankesreden schwingen. Nämlich an die vielen guten Menschen im Landtag, die jeden Tag dafür sorgen, dass der Laden läuft: Den PförtnerInnen, die täglich für unsere Sicherheit sorgen und mir immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Den Reinigungskräften, die 11 Jahre lang gewissenhaft um mein turmhohes Papierchaos herum gewischt, geputzt und gesaugt haben. Dem stenografischen Dienst, der nicht nur mein obligatorisches „jo tak“, sondern auch mal längere dänische Spracheinlagen zielsicher zu Papier brachte. Dem wissenschaftlichen Dienst, der meine vielen Anfragen schnell und kompetent beantwortete. Dem Kantinenpersonal, das dank guter Qualität zu fairen Preisen dafür sorgt, dass die Landtagskantine aus ganz Kiel frequentiert wird. Und den Menschen in der Landtagsverwaltung, die mich immer professionell mit allen relevanten Informationen versorgt haben.

Ihr alle habt dazu beigetragen, dass ich 11 Jahre lang unter guten Bedingungen Landtagspolitik machen durfte. Dafür danke ich ganz herzlich. Den Bürgerinnen und Bürgern unseres wunderschönen Landes danke ich für das Vertrauen, dass sie mir all die Jahre entgegen gebracht haben. Für mich geht nun eine Ära zuende. Ich sage nun mange tak und auf Wiedersehen, Euer Flemming Meyer

Hiroshima-Tag: Postkartenaktion am 6. August auf dem Holm in Flensburg

Hiroshima und Nagasaki mahnen: Keine neuen Atombomber für die Bundeswehr!

UN-Atomwaffenverbotsvertrag: jetzt beitreten!

Postkartenaktion zur Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages anlässlich des Hiroshima-Tages

am 6. August 2019 auf dem Holm 72
von 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Bei der Aktion werden wir Postkarten verteilen, die sich an die Parteien des schleswig-holsteinischen Landtages richten. Es werden die Politiker*innen des schleswig-holsteinischen Landtags aufgefordert, sich über die Ländervertretung dafür einzusetzen, dass die Bundesrepublik Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet. 

Zum 75.mal jähren sich die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Die Toten und die an Spätfolgen leidenden Opfer dieser Abwürfe, die Hibakusha, mahnen uns, dass diese Massenvernichtungswaffen verboten und vernichtet gehören.

Doch statt atomarer Abrüstung erleben wir weltweit eine wachsende atomare Unsicherheit.

Neue F18-Atombombenträgerflugzeuge für die Bundeswehr sollen nach dem Willen der Bundesregierung angeschafft werden, um die atomare Teilhabe der Bundesrepublik auch weiterhin aufrechtzuerhalten. Die Atombomber sollen über 8 Milliarden Euro kosten.

Jeder einzelne Deutsche zahlt damit über 100 Euro für den Atomkrieg.

Die Aufkündigung des INF-Vertrages, führt zur nuklearen Aufrüstung mit weiteren in Europa stationierten Atomwaffen. Während abgeschlossene Rüstungskontroll- und Abrüstungsmaßnahmen für Atomwaffen aufgekündigt werden, weigert sich die Bundesregierung dem Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen von 2017 beizutreten.

80 Staaten haben ihn unterzeichnet und die ersten 40 Staaten haben den Vertrag bereits ratifiziert: Der Heilige Stuhl, Guayana, Thailand, Mexico, Cuba, Palästina, Venezuela, Palau, Österreich, Vietnam, Costa Rica, Nicaragua, Uruguay, Neuseeland, Cook Island, Gambia, Samoa, San Marino, Vanuatu, St. Lucia, El Salvador, Südafrika, Panama, St. Vincent und die Grenadinen, Bolivien, Kasachstan, Ecuador, Bangladesch, Kiribati, Laos, Malediven, Samoa, Trinidad und Tobago, Dominika, Antigua und Barbuda, Paraguay, Namibia, Belize, Lesotho, Fidschi, Botswana

Die Stadt Flensburg hat sich dem ICAN-Städteappell für die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages angeschlossen, aber der schleswig-holsteinische Landtag tut bisher nichts dazu.

Möglichst viele Flensburgerinnen und Flensburger müssen sich persönlich dafür einsetzen:

Die Entwicklung neuer atomarer Waffensysteme mit flexibleren Einsatzmöglichkeiten und die Anschaffung deutscher Atombomber zu verhindern und dafür zu sorgen, dass die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen unterschreibt und der Bundestag ihn ratifiziert. Das können sie mit einer Postkartenaktion zum Ausdruck bringen.

Solange es Atomwaffen gibt, besteht die Gefahr, dass auch jeder konventionell begonnene Krieg zu einem Atomkrieg eskaliert. Die Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung erhöht die Gefahr eines Atomkrieges als Folge eines Computerfehlers.

Durch die atomare Aufrüstung werden notwendige Ressourcen vergeudet, die zum Kampf gegen die Umweltzerstörung, Klimaschutz und weltweite Armutsbekämpfung notwendig wären.

Veranstalter: DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

 

Endspurt: Jetzt für ein Studium an der Hochschule Flensburg bewerben

Gute Nachricht für alle, die noch Lust auf ein Studium zum Wintersemester haben: Noch bis zum 20. August ist das Bewerbungsportal für die zehn Bachelor- und acht Masterstudiengänge geöffnet.

Der Bewerbungsschluss für ein Hochschulstudium wurde aufgrund der Corona-Pandemie für alle Studiengänge von Mitte Juli auf den 20. August verschoben. Jungen Menschen, die in Bezug auf ihre berufliche Zukunft unsicher sind und ein Studium anstreben, rät Sylvia Rußbüldt sich jetzt noch zu passenden Studiengängen zu informieren und fristgerecht die Bewerbungsunterlagen einzureichen. „Die Entscheidung für den richtigen Studiengang fällt jungen Menschen oft nicht leicht“, sagt die Leiterin des Studierendenservice an der Hochschule Flensburg. „Wir bieten daher umfangreiche Informationen im Internet, am Telefon oder in der Online-Beratung an.“

Viele Studiengänge der Hochschule Flensburg gibt es in dieser Form nur auf dem nördlichsten Campus Deutschlands. Zum Beispiel Energiewissenschaften mit den Studienrichtungen Elektrische Energiesystemtechnik, Energie- und Umweltmanagement sowie Regenerativen Energietechnik. Oder Maschinenbau mit den Studienschwerpunkten Allgemeiner und konstruktiver Maschinenbau sowie Antriebstechnik und E-Mobilität. Oder Internationale Fachkommunikation. Oder Seeverkehr, Nautik und Logistik sowie Schiffstechnik. Oder Angewandte Informatik, Medieninformatik und Wirtschaftsinformatik. Den „Klassiker“ Betriebswirtschaft bietet die Hochschule Flensburg   sogar mit sechs verschiedenen Schwerpunkten an. In jedem Fall haben alle der zehn Bachelor- und acht Masterstudiengänge eines gemeinsam: Nähe zur Praxis und Nähe zu den mehr als 80 Professoren und Professorinnen.

Viele Fragen rund ums Bewerben, die Studienangebote und das Leben auf dem Campus beantwortet die Seite www.hs-flensburg.de/darum. Weitere Auskünfte erteilt die Zentralen Studienberatung per E-Mail: studienberatung@hs-flensburg.de oder per Telefon: 0461 805 1807.

Gesunde Durstlöscher für heiße Tage

Wenn es warm wird, braucht der Körper viel Flüssigkeit. Mineralwasser, Trinkwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sowie Saftschorlen sind ideale Erfrischungen, um Flüssigkeitsverluste auszugleichen und den Mineralstoffhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Wer zu wenig trinkt, riskiert Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme.

Mindestens anderthalb Liter Flüssigkeit sollten es täglich sein, um den Wasserhaushalt des Körpers im Gleichgewicht zu halten. An heißen Tagen oder bei großen Anstrengungen braucht der Körper mehr: Je nach Körpergröße und Aktivität kann der Flüssigkeitsbedarf aufs Drei- bis Vierfache ansteigen. Regelmäßiges Trinken ist wichtig, um die beim Schwitzen ausgeschiedenen Mineralstoffe zu ersetzen. „Am besten sollte man morgens mit einem großen Glas Leitungswasser in den Tag starten, um das nächtliche Schwitzen auszugleichen. Dann über den Tag verteilt regelmäßig trinken, möglichst bevor man Durst bekommt und der Mund trocken ist. So beugt man Kopfschmerzen, Schwindel und Kreislaufproblemen vor“, empfiehlt Christine Hannemann von der Verbraucherzentrale Flensburg.

Getränke ohne Zucker sind gute Durstlöscher

Wasser ist ein einfacher und gut verfügbarer Durstlöscher. Aromatisch aufpeppen kann man Leitungs- und Mineralwasser mit einigen Stückchen Obst. Erfrischungsgetränke erfüllen ihren Zweck, wenn sie nicht zu süß und kalorienarm sind. Ideal ist selbst gepresster Orangen- oder Zitronensaft mit Wasser oder Tee gemischt. Für Tee-Mixturen eignen sich Kräuter- und Früchtetees sowie Schwarz- und Grün-Tee, frische Minze oder Zitronenmelisse. Geraspelter Ingwer verleiht Wasser ein erfrischendes Aroma.

Erfrischend ist auch eine leichte Saftschorle, gemischt aus einem Teil Saft und drei oder vier Teilen Wasser. Auch ein Schuss Sirup aus Rhabarber, Holunderblüten oder Beerenfrüchten verwandelt Mineral- oder Leitungswasser in ein leckeres Getränk.

Die richtige Temperatur

Hände weg von eisgekühlten Erfrischungsgetränken: Sie löschen den Durst nur kurz und können Magenbeschwerden hervorrufen. Sehr heiße Getränke verstärken das Schwitzen und bringen den Körper auf Hochtouren. Sehr kalte Getränke geben dem Körper das Signal, mehr Wärme zu erzeugen und können den Kreislauf belasten. Daher nicht zu viel Eis in Getränken verwenden, um den Körper nicht zu stark herunter zu kühlen.

Wasserhaltiges essen und maßvoll Sport treiben

Wasserreiche Lebensmittel wie Melone, Gurken, Tomaten oder Erdbeeren versorgen den Körper zusätzlich mit Flüssigkeit und eignen sich besonders bei Hitze als Snack. Aktive Freizeitsportler verlieren pro Stunde zwischen einem halben und anderthalb Liter an Flüssigkeit. Dieser Verlust sollte durch regelmäßiges Trinken kleiner Mengen beim Sport ausgeglichen werden.

Flensburger Bahnhofswald: Mit Falschinformationen die Öffentlichkeit hinters Licht führen

Von der Fällung bedroht: Steckbriefe an den Bäumen im Bahnhofswald und dem Hinweis: „Ich bin zu klein und wurde in der Planung nicht einmal als Baum angesehen“

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Es ist erschreckend, wie sich selbst manche Grüne als Lobbyisten der Hotelinvestoren betätigen und den Hotelprojekt-Gegnern und Naturschützern Fake-News unterstellen. Das Gegenteil ist der Fall, Verwaltung, Politik und Investoren versuchen mit Relativierungen, Ungenauigkeiten und Falschbehauptungen für das Hotelprojekt zu werben und die geplante, weitgehende Abholzung des Bahnhofswalds klein zu reden. So wird sogar verbreitet, das sei kein Wald, sondern ein „Knick“, ein „waldartiges Gehölz“ etc. Doch das nebenstehende Schreiben des Umweltministeriums in Kiel an Anwohner Claus Kühne lässt keinen Zweifel daran, dass es sich um einen Wald handelt.

Und tatsächlich handelt es sich um einen Wald!

Tatsächlich soll ein Großteil der Bäume auf dem Gelände für das geplante Hotel und Parkhaus der Säge zum Opfer fallen. Dazu gehören mehr als 50, teilweise 140 Jahre alte Bäume mit über 80 cm Stammumfang, die unter die Flensburger Baumschutzsatzung fallen. Zusätzlich werden rund 20 ähnlich große Bäume zwar nicht gefällt, aber durch die Bauarbeiten massiv geschädigt und absterben.
Ebenso betroffen ist der sog. „untermaßige“ Baum-Aufwuchs. „Untermaßig“ sind danach Laubbäume, die entsprechend der Baumschutzsatzung weniger als 80 cm Stammumfang haben und Nadelbäume, wenn sie unter 100 cm Stammumfang liegen. Sie genießen keinen Schutz durch die Satzung, sind aber im Bahnhofswald die Mehrzahl. Also auch nach gesundem Menschenverstand zu betrachtende, stattliche Bäume mit mehreren Metern Höhe. Dazu gehört übrigens auch ein über 100-jähriger Haselnußstrauch. Wenn die alle gefällt werden, bleibt vom Bahnhofswald und von dem Baumbestand, der keinen Waldstatus hat, kaum noch was übrig.

Ein Erhalt des im Wald befindlichen Feuchtbiotops mitsamt des dort vorhandenen Quellgebiets ist ebensowenig geplant. Noch schlimmer, die Stadt leugnet beharrlich, dass es sich dort überhaupt um ein schützenswertes Biotop handelt.

Im untenstehenden Plan sind zudem auch Bäume eingezeichnet, die nur ein paar Meter von den Baugrenzen entfernt stehen, aber nicht als gefährdet gelten.  Sollten aber in unmittelbarer Nähe Tiefbauarbeiten für das Hotel stattfinden, Pfähle für das Fundament gesetzt und dafür Grundwasser abgepumpt werden, ist zweifelhaft, ob die Bäume das unbeschadet überstehen werden. Faktisch sind nur die Bäume direkt am Hang einigermaßen sicher. Sollte aber auch der Hang angegraben bzw. Stützmauern gesetzt werden, dürfte das Wurzelwerk auch dieser Bäume ebenso geschädigt werden.

Der angedachte neue „Park“ hätte damit in keinem Fall mehr die ökologische Bedeutung und Besonderheit des alten Walds. Und als Park wird er auch für die Öffentlichkeit nur bedingt zugänglich sein, weil der Hang Richtung Bahnhofstraße viel zu steil ist. Und dann von einer ökologischen Aufwertung der Fläche zu sprechen ist geradezu zynisch und unverschämt. Und im Übrigen werden auch auf dem Gelände für das Parkhaus 5 Bäume gefällt. In unmittelbarer Nähe des geplanten Parkhauses nochmal drei stattliche Bäume. Zu diesen Daten auch ein entsprechender Beitrag vom 28.09.2019 mit den Planzeichnungen für die vorgesehenen Fällungen:

„Hilf mir!“ – Steckbrief- und Cleanup-Aktion für den Erhalt des Flensburger Bahnhofswalds https://akopol.wordpress.com/2019/09/28/hilf-mir-steckbrief-und-cleanup-aktion-fuer-den-erhalt-des-flensburger-bahnhofswalds/

Baumkataster und Plan für die Baumfällungen – Erheblich mehr Bäume betroffen, als die im Plan mit X markierten. Für eine größere Darstellung den Link anklicken: https://akopol.files.wordpress.com/2019/09/baumkataster-planung-planzeichnung-x.pdf

Zusätzlich die genauen Beschreibungen der Bäume, die gefällt werden sollen: Baumkataster zum Bebauungsplan Nr. 303 „Hauptpost“ der Stadt Flensburg – Eingriff in den Baumbestand: https://akopol.files.wordpress.com/2020/07/baumkataster-planung-eingriff-text.pdf

Sowie der Planentwurf Bebauungsplan „Hauptpost“ (Nr. 303) https://akopol.files.wordpress.com/2020/07/planentwurf-zur-vorlage-rv-51-2020-.pdf

Spannend auch das Entwässerungsgutachten für das Plangebiet, das auch den ehemaligen Bach erwähnt: https://akopol.files.wordpress.com/2020/07/entwc3a4sserungsgutachten.pdf

Stadt Flensburg informiert über Coronahilfen für die Kultur

Die Coronakrise und die damit verbundenen deutlichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens stellen Kultureinrichtungen und Künstler*innen vor ernste Herausforderungen. Die Stadt Flensburg informiert  deshalb auf ihrer Internetseite unter Coronahilfen für die Kultur über mögliche Hilfsangebote und Rahmenbedingungen für Kultureinrichtungen und Künstler*innen. Weiterhin gibt es Informationen und weiterführende Links zu:

 – Regelungen des Landes Schleswig-Holstein
 – Kulturhilfen in Schleswig-Holstein
 – Hygiene- und Schutzkonzepte für Kultureinrichtungen
 – Projekt- und Nothilfefonds des Landeskulturverbands Schleswig-Holstein

Kino 51 Stufen: Spannende Kinohighlights im August

Ausgezeichnete Filme in unserem ausgezeichneten Kino erleben

Voller Stolz dürfen wir verkünden, dass das Jahresprogramm 2019 unser 51 Stufen Kinos mit dem Kinoprogrammpreis des BKM, des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ausgezeichnet wurde.

Hier geht’s zu unserem August-Programm zum Downloaden

UNSERE CORONA-REGELN FÜR EINEN SICHEREN KINOBESUCH

Kartenreservierung:
Wir nehmen den Spielbetrieb derzeit mit einer reduzierten Besucheranzahl auf. Bitte reserviert Euch Karten daher im Vorfeld (T 0461 31802-184 od info@51stufen.de) oder bestellt diese bestenfalls online (www.51stufen.de). Für die Nachverfolgung potentieller Infektionsketten sind wir dazu gezwungen Euren Namen, Eure Anschrift sowie Telefonnummer und Email abzufragen und vorläufig zu speichern.

online Tickets kaufen

Besucherführung:
Zur Kontaktminimierung trennen wir die Besucherströme über gesonderte Ein- und Ausgänge. In den Kinosaal gelangt Ihr wie gewohnt – als Ausgang nutzt jedoch bitte den Notausgang links der Leinwand. Dort könnt Ihr auch Euer Leergut abstellen. Bitte beachtet die entsprechenden Hinweisschilder.

Tragen von Alltagsmasken:
Im Foyer, an der Kasse und auf dem Weg zur Toilette bzw. aus dem Kinosaal bitten wir Euch vorsichtshalber eine Alltagsmaske zu tragen. Wenn Ihr auf Eurem Platz sitzt könnt Ihr diese gern wieder abnehmen.

Handhygiene:
Im Foyer sowie auf dem Weg zu den Toiletten haben wir für Euch Desinfektionsspender aufgestellt.
Nach dem Toilettengang wascht Eure Hände bitte für 20 bis 30 Sekunden ausgiebig mit Wasser und Seife.

Abstandsregelung:
Wir haben weiterhin freie Platzwahl – bitte lasst zur nächsten Personengruppe im Kinosaal zwei Plätze frei und berücksichtigt die von uns vorgenommen Sperrungen einiger Sitzplätze und Reihen. Bitte haltet auch überall anders, wie z. B. im Foyer, Treppenhaus und auf den Toiletten mind. 1,5 m Abstand. Entsprechende Hilfspunkte und -Linien sind für Euch eingezeichnet.

kontaktloses Zahlen:
Zur Verminderung der Kontaktpunkte zahlt bitte an der Kino-/Kioskkasse, wenn möglich, bargeldlos mit Eurer EC-Karte. Kontaktloses Zahlen ist dabei bis zu einem Betrag von 50,00 € freigeschaltet.

Kartenkontrolle:
Zur weiteren Kontaktminimierung findet bei den Kinokarten lediglich eine Sichtkontrolle statt. Bitte zeigt diese am Kinokiosk vor und reiht Euch in die Schlange ein, auch wenn Ihr nichts Weiteres kaufen wollt.

Nies- & Hustenetikette:
Bei Erkältungserscheinungen bitten wir Euch zu Hause zu bleiben. Solltet Ihr Husten oder Niesen müssen, so haltet bitte die Nies- & Hustenetikette ein – also hustet bzw. niest in die Armbeuge.

Kino 51 Stufen, Friedrich-Ebert-Str. 7, 24937 Flensburg, Telefon: 0461 31802 184  http://www.51stufen.de/

 

Naturkundliche Wanderung für Kinder in der Geltinger Birk am Sonntag, 2. August

Coronabedingt wird um Anmeldung bis zum 31. Juli gebeten!

Veranstaltungen und Ausstellungen im August 2020 auf dem Museumsberg Flensburg

Unter Beachtung aller Hygienemaßnahmen und mit eingeschränkten Öffnungszeiten von 11.30 bis 17.00 Uhr sind in Zukunft wieder beide Häuser zu besichtigen. Für die obigen Veranstaltungen wird aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl um Anmeldung gebeten. Für den Museumsbesuch ist wie überall eine Alltagsmaske erforderlich. Es wird ebenso darum gebeten, bargeldlos zu zahlen.

Endlich ist auch der lang ersehnte Besuch der Ausstellung „Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten“ möglich.

Die große Schau zum 100-jährigen Jubiläum der Grenzabstimmung in Deutschland und Dänemark wurde vor Beginn der Corona-Krise aufgebaut, konnte dann aber nicht mehr eröffnet werden. Das mit großem Programm geplante Eröffnungswochenende musste wegen des Lock-Downs leider ausfallen. Nun endlich kann die aufwändige Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Weitere Infos und Einblicke in die Ausstellungen sind untenstehend und auf www.museumsberg.de zu finden.

Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten bis 31.10.2020

Grenzzollstelle Kupfermühle Krusua 1922

Mit der Ausstellung „Perspektivwechsel 2020“ – der aufwendigsten Ausstellung, die je in Flensburg entwickelt und gezeigt wurde – leistet die Stadt Flensburg den größten Einzelbeitrag zum Jubiläumsjahr in Schleswig-Holstein.

Ein neuartiger Ansatz überlässt dabei niemandem die alleinige Deutungshoheit, sondern stellt die Vielfalt und die Entwicklung der Grenzregion in den Mittelpunkt. Der Blick ist dabei nicht nur, wie sonst in Museen üblich, rückwärts gerichtet.
Vielmehr stehen mit Themen wie Identität, Transit und Flüchtlingen auch die Gegenwart und die Zukunft der Grenze im Fokus.

Die Ausstellungsmacher treten dabei bewusst in den Hintergrund. Wo irgend möglich kommen Augenzeugen und Betroffene selbst zu Wort und erzählen aus ihrer persönlichen Perspektive Grenzgeschichten aus den 100 Jahren seit der Volksabstimmung vom 14. März 1920. Ungewöhnliche Objekte, Bilder und Videos illustrieren diese Geschichten anschaulich.

Flaggenkampf: Flensburg 1920

Die Ausstellung beginnt mit der Frage nach der Entstehung der heutigen Grenze mit ihren positiven und negativen Auswirkungen auf Flensburg und die Grenzregion. Besonderes Augenmerk gilt dem wichtigen Thema der Identität von Mehrheiten und Minderheiten. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Grenze als Transit-Raum, dem aktuellen Thema Flüchtlinge und der Grenze auf dem Wasser. Wie die Zukunft der Grenze aussehen könnte, zeigen uns deutsche und dänische Kinder und Jugendliche in Form von Bildern und Videos.

Wer seine eigene Geschichte erzählen oder seine persönliche Perspektive teilen möchte, ist dazu an einer der interaktiven Mitmachstationen der Ausstellung oder in der App FLEO2020 herzlich eingeladen.
„Perspektivwechsel 2020“ wird an drei verschiedenen Standorten in Flensburg gezeigt: auf dem Museumsberg, im Flensburger Schifffahrtsmuseum und in der Dänischen Zentralbibliothek. Später kommt noch eine weitere Station im Sonderburger Multikulturhaus dazu.

Entwickelt wurde das Ausstellungskonzept unter der Leitung des Museumsdirektors Dr. Michael Fuhr vom Hamburger Büro gwf-Ausstellungen, mit fachlicher Unterstützung von einem interdisziplinär besetzten Expertenbeirat und den Teams der beteiligten Häuser.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Träger der Ausstellung ist die Stadt Flensburg. Finanziell gefördert wurde das Projekt durch die Kommune Sønderborg, das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Landesregierung Schleswig-Holsteins, die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein und die Nord-Ostsee Sparkasse.

Infos und Geschichten zur Volksabstimmung finden Sie bei FLEO2020.

Mehr zur Ausstellung: https://www.museumsberg-flensburg.de/de/ausstellungen/details/perspektivwechsel-2020-100-jahre-grenzgeschichten.html

„Perspektivwechsel 2020“ im Film

Auf Schleswig-Holstein.de und youtube ist ein Filmbeitrag zur Ausstellung „Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten“ zu sehen.

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Video auf youtube.com ansehen

Kunst ohne Nation – Thorvaldsens Utopia

Rund um den dänischen Bildhauer Bertel Thorvaldsen lebten vor 200 Jahren Künstler aus allen europäischen Ländern in Rom eine Art friedvolle europäische Utopie. Sie stellten Kunst über Politik, während der Rest von Europa in den Wirren der Napoleonischen Kriege versank. Anlässlich des 250-jährigen Geburtstages von Bertel Thorvaldsen und des Jubiläums der Deutsch-Dänischen Grenzziehung vor 100 Jahren ist es dem Museumsberg Flensburg eine große Freude, in Kooperation mit dem Kopenhagener Thorvaldsens Museum Meisterwerke aus Thorvaldsens privater Gemäldesammlung auszustellen.

Die Ausstellung wird am 9. August um 11.30 Uhr feierlich eröffnet. Mehr zur Ausstellung auch hier: https://www.museumsberg-flensburg.de/de/ausstellungen/details/kunst-ohne-nation-thorvaldsens-utopia-2878.html

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