Archiv für den Tag 18. Juni 2020

Ausgezeichnetes Badewasser an den Flensburger Stränden – Wassertemperatur 18 °C

Badewasserqualität ausgezeichnet

Flensburg. Die Gesundheitsdienste teilen mit:

Die Flensburger Badestellen Ostseebad und Solitüde werden auch in diesem Jahr wieder von den städtischen Gesundheitsdiensten nach der Badegewässerverordnung überwacht. Vierzehntägig erfolgen Beprobungen zur Feststellung der Badewasserqualität.

Probenahme am 16. Juni 2020
Solitüde:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 18 °C

Probenahme am 16. Juni 2020
Ostseebad:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 18 °C

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die Gesundheitsdienste unter Telefon 85 2600 bzw. per E-Mail: Gesundheitsdienste@Flensburg.de

 

 

Boxenstopp: Umweltverbände kritisieren Autoschau in der Fußgängerzone

Das Event „Boxenstopp“ auf dem Holm, Flensburg, am 4. Mai 2019, war der Startschuss für die „Lie-ins“ der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg. „5 vor 12!“, lautete der gemeinsame Weckruf an Politik und Stadtverwaltung für klimafreundlichen Verkehr. (Foto: TiSch).

27. September: Aktion für „Nachhaltige Mobilität“ gleichzeitig mit Event „Boxenstopp“? – Absage von VCD und Aktionsgruppe KLIMA Flensburg

Ein Beitrag von Julia Born, VCD Ortsgruppe Flensburg

Anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche für nachhaltige Mobilität und als Weiterführung der VCD-Initiative im Vorjahr („Happening am Hafen“) plante die Stadt Flensburg am 27. September 2020 einen „Autofreien Sonntag“ an der Schiffbrücke.
Wie inzwischen bekannt, findet nun gleichzeitig in der Innenstadt ein verkaufsoffener Sonntag statt. Auf Veranlassung des Vereins City Flensburg wurde als Event „Boxenstopp“ gewählt, eine Verkaufsschau der lokalen Autohäuser.

Laut aktuellem Mobilitätsreport des Bundesverkehrsministeriums haben Fuß- und Radverkehr in Zusammenhang mit der Corona-Krise deutlich zugenommen. Im Klimapakt hat sich die Stadt Flensburg gemeinsam mit wichtigen Unternehmen und Institutionen verpflichtet, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Stattdessen sind die CO2-Emissionen im Bereich Verkehr in den letzten Jahren weiter gestiegen. Ein Event „Boxenstopp“ wirkt in diesem Zusammenhang völlig aus der Zeit gefallen.

VCD Flensburg und Aktionsgruppe KLIMA sind über das Vorhaben sehr verwundert und betroffen. Wir haben größtes Verständnis für den Einzelhandel, der erhebliche Umsatzeinbußen erlitten hat, und unterstützen das Ziel einer attraktiven Innenstadt voll und ganz. Doch der Verein City Flensburg macht sich damit stark für rückwärtsgewandte Lösungen, statt z.B. mit einer Aktion „Umweltfreundlich mobil“ Interesse und Kaufanreize für klimafreundliche Mobilität zu wecken.

VCD Flensburg und Aktionsgruppe KLIMA nehmen daher an der geplanten Aktion nicht teil.
Gleichzeitig richten wir den ausdrücklichen Wunsch an den Verein City Flensburg und die Stadt Flensburg, das Event „Boxenstopp“ kritisch zu überdenken.

Aktion der Verbraucherzentrale zum Digitaltag am 19. Juni: Schnitzeljagd per Smartphone

Mit einer virtuellen Schnitzeljagd für junge Verbraucher*innen beteiligt sich die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein am bundesweiten Digitaltag, der am 19. Juni stattfindet. Der Aktionstag soll Digitalisierung verständlich machen und Menschen rund um digitale Themen zusammenbringen. Bei der virtuellen Schnitzeljagd kann jeder sein Wissen zu Geld, Verträgen und anderen wichtigen Verbraucherthemen testen.

Im Mittelpunkt der digitalen Schnitzeljagd steht Laura, die gerade 18 Jahre alt geworden ist und auf eigenen Füßen stehen möchte. Laura hat viele Fragen, die es im Spiel zu beantworten gilt. Aus den richtigen Antworten ergibt sich ein Lösungswort. In dem Spiel können vor allem junge Verbraucher*innen ihr Wissen über wichtige Alltagsthemen testen und ergänzen. Dabei geht es um folgende Inhalte:

  • Flatrates und Apps
  • Versicherungen
  • Lebensmittel und Ernährung
  • Energie
  • erste eigene Wohnung
  • Konto
  • Geld und Sparen
  • Die Arbeit der Verbraucherzentralen

Damit bietet die Rallye einen Einblick in alle wichtigen Themen der Verbraucherzentralen. Die einzelnen Abschnitte können in beliebiger Reihenfolge gespielt werden. „Mit dem Angebot richten wir uns hauptsächlich an junge Verbraucher*innen im Alter von 14 bis 25 Jahren“, sagt Joanna Batista, Referentin für Wirtschaftlichen Verbraucherschutz bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. „Das Spiel eignet sich auch besonders gut als Ergänzung zur Verbraucherbildung in der Schule.“

Kostenfrei und leicht zugänglich

Damit viele Interessierte teilnehmen können, sind Zugang und Spielregeln einfach gestaltet. Die Actionbound-App steht im App Store und bei Google Play kostenfrei zum Herunterladen zur Verfügung. Für das Spiel benötigt man neben der App noch Stift und Papier sowie 30 bis 40 Minuten Zeit.

Aktionstag für Teilhabe an der digitalen Welt

Ziel des Digitaltages ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Der bundesweite Aktionstag soll die Digitalisierung erklären, erlebbar machen und Raum für Debatten schaffen. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein ist Teil dieses Bündnisses und beteiligt sich an der Initiative.

Den Link zum Spiel und Informationen zu den technischen Voraussetzungen finden Sie hier: https://www.verbraucherzentrale.sh/pressemeldungen/vertraege-reklamation/aktion-zum-digitaltag-am-19-juni-schnitzeljagd-per-smartphone-48591

Feuchtgebiet und Quellen im Bahnhofswald: Mögliches Aus für den B-Plan Hauptpost und das Hotelprojekt?

Feuchtbiotop mit Quellen im Bahnhofswald. Ursprünglich führte sogar eine Bach durch das Gebiet, der später verrohrt wurde. – Foto: Dr. Helmreich Eberlein

Bürgerinitiative Bahnhofsviertel weist auf die Existenz eines möglicherweise gesetzlich geschützten Feucht- und Quellgebiets im Planbereich hin und bittet Stadtpräsident Hannes Fuhrig in einem Brief den TOP „B-Plan Hauptpost“ von der Tagesordnung der Ratsversammlung am 25.06. zu nehmen.

Der Flensburger Bahnhofswald beherbergt über 150 Jahre alte Bäume, ist Heimat seltener Fledermausarten und soll nach dem Willen zweier Investoren einem Hotel und Parkhaus weichen. Am 25.6. soll deshalb auf der Sitzung der Ratsversammlung unter TOP 13 abschließend über den dafür notwendigen Bebauungsplan „Hauptpost“ (Nr. 303) abgestimmt werden. Mit einem mehrheitlichen Ja der Ratsmitglieder wäre der Weg frei für den Bau des umstrittenen Hotels und Parkhauses und für die Abholzung des Bahnhofswalds. Offensichtlich hat man aber in der Planungsabteilung der Stadt übersehen, dass es in dem Wald ebenso ein Feucht- und  Quellgebiet gibt, das möglicherweise einen besonderen gesetzlichen Schutz genießt. Die Bürgerinitiative Bahnhofsviertel bittet deshalb in einem Brief Stadtpräsident Hannes Fuhrig als Vorsitzenden der Ratsversammlung den obenstehenden TOP von der Tagesordnung der Sitzung zu nehmen und die Beschlussfassung darüber zu verschieben. Dazu untenstehend der Brieftext (den Brief gibt es ebenfalls als PDF-Datei hier: Antrag auf Verschiebung des Satzungsbeschlusses):

 

Bürgerinitiative Bahnhofsviertel
c/o Günther Strempel und Christiane Schmitz-Strempel
Thiesholz 1,
24941 Flensburg

An den Herrn Stadtpräsidenten Fuhrig
Nachrichtlich an alle Ratsfraktionen

Betrifft: Ratsversammlung am 25.6.2020, Tagesordnung

Flensburg, den 17.6.2020

Sehr geehrter Herr Stadtpräsident,

wir möchten Sie dringend bitten, den Tagesordnungspunkt B-Plan 303 Hauptpost, Satzungsbeschluss von der Tagesordnung der kommenden Ratsversammlung zu nehmen. Dieser B-Plan-Entwurf ist nicht entscheidungsreif.

Erst nach dem Beschluss des SUPA ist bemerkt worden, dass in dem Plangebiet ein möglicherweise gesetzlich geschütztes Feuchtgebiet existiert, das bisher nicht bemerkt, nicht beschrieben, nicht bewertet und nicht kartiert worden ist. Eine Dokumentation des Feuchtgebietes liegt der UNB und dem Planungsbüro vor. Herr Löwe hat uns zugesagt, dass noch ein Biologe das Gebiet begutachten soll; allerdings kann ein hinreichend gründliches Gutachten in der kurzen Zeit bis zum 25.6. weder erstellt noch veröffentlicht werden, noch könnten Ausgleichsmaßnahmen eingeplant werden, die ohnehin erst dem SUPA zur Entscheidung vorgelegt werden müssten. Darüber hinaus handelt es sich nach unserem Ermessen um einen gesetzlich geschützten Quellbereich, der überhaupt nicht ausgeglichen werden kann. Die Planung sieht bisher genau auf diesem Bereich den Bau des Hotels vor. Dies wäre mit der Landesbiotopverordnung nicht vereinbar.

Deshalb wäre der B-Plan 303 Hauptpost, würde er unter diesen Umständen jetzt beschlossen, offensichtlich rechtsfehlerhaft; jede Normenkontrollklage hätte sehr gute Erfolgsaussichten. Der Satzungsbeschluss kann jetzt noch nicht getroffen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Günther Strempel

Christiane Schmitz-Strempel

(Sprecher und Sprecherin der Bürgerinitiative Bahnhofsviertel)

 

Mehr Infos und Beiträge zum Thema Hotel- und Parkhausprojekt am Flensburger Bahnhofswald hier

Bürgerinitiative Bahnhofsviertel Flensburg unter: https://bahnhofsviertelflensburg.wordpress.com/

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