Archiv für den Tag 17. Juni 2020

75 Jahre Kriegsende – Flensburg hat (daran) gedacht

Stadt Flensburg wehrt sich gegen Kritik, sie habe den 75. Jahrestag des Kriegsendes und der Befreiung vom Nazifaschismus nicht gebührend gewürdigt.

Geplante Gedenkveranstaltungen mussten wegen der Corona-Pandemie ausfallen

Pressemitteilung der Stadt Flensburg. Vor 75 Jahren endeten der Zweite Weltkrieg und die Herrschaft des Naziregimes in Deutschland. In Flensburgs als Sitz der letzten Reichsregierung ist das Kriegsende besonders gekennzeichnet durch die Verhaftung des letzten Reichspräsidenten Großadmiral Dönitz durch die Alliierten.
Ein historisches Ereignis, dessen historische Würdigung sicher immer besser, umfangreicher und wahrnehmbarer werden muss.

Der Historiker und Professor Gerhard Paul beleuchtet sehr aufschlussreich die letzten Tage der NS-Herrschaft in Flensburg. Den Aufsatz gibt es zum Download hier

Den Vorwurf in Flensburg sei dieser geschichtliche Jahrestag nicht ausreichend gewürdigt worden, müssen sich Stadt und Stadtgesellschaft aber nicht gefallen lassen.
Geplant war eine 7tägige Gedenkwoche, die aufgrund von Corona und dem Veranstaltungsverbot nicht stattfinden durfte.
Die vorgesehene Veranstaltung von Stadtarchivar Dr. Broder Schwensen musste daher auch ausfallen. Das wollte die Oberbürgermeisterin nicht so hinnehmen und hat deshalb eine Kooperation mit der HS Flensburg hergestellt. Mit Hilfe der Hochschule Flensburg wurde der Vortrag verfilmt und steht auf der Homepage der Stadt Flensburg allen Interessierten zur Verfügung.
Auch die Gedenkstunde auf dem Friedhof Friedenshügel am 8. Mai fand in diesem Jahr erstmals in dieser Form statt. An allen Grab- und Gedenkstätten aller Opfergruppen legten Stadtpräsident Hannes Fuhrig und Oberbürgermeisterin Simone Lange jeweils einen Kranz der Stadt Flensburg nieder und sprachen gemeinsam mit Vertreter*innen verschiedener Organisatoren an jeder Stelle Gedenkworte. Ca. 60 Personen nahmen mit gebührenden Abstand daran teil.
Am Hebroni-Denkmal vor dem Polizeigebäude, einer der zentralen Gedenkorte in Flensburg, wurde durch die Oberbürgermeisterin eine erläuternde Informationstafel der Öffentlichkeit übergeben.
Eine weitere Aktion hatte die Oberbürgermeisterin mit Stadtpastor Johannes Ahrens initiiert: „Was bedeutet Frieden?“ lautete der Titel des Fotoprojektes. Es ist auf große Resonanz in der Flensburger Bevölkerung gestoßen.
In der Ratsversammlung hat der Stadtpräsident eine dem Anlass des Jahrestages des Endes des 2. Weltkriegs und der Naziherrschaft gewidmete Gedenkrede gehalten.
Zwei Publikationen gibt es auch: Eine Broschüre zum Kriegsende vor 75 Jahren wurde in Zusammenarbeit mit dem VVN veröffentlicht und Dr. Broder Schwensen hat zusammen mit Gerhard Paul und mit der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte das Buch „Mai 45 – Kriegsende in Flensburg“ herausgebracht. Es ist bei der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte im Rathaus und im Buchhandel erhältlich.
Diese Aufzählung zeugt eindrücklich davon, dass das Kriegsende und die Befreiung vom Naziterror im Bewusstsein der Flensburger*innen fest verankert sind, und diesem historischen Ereignis auch in diesem Jahr trotz Coronabedingter Einschränkungen in angemessener Weise Rechnung getragen wurde.
Oberbürgermeisterin Simone Lange begrüßt jede Aktivität zur Steigerung des Erinnerns und betont: „Es ist eine Daueraufgabe aller Demokrat*innen aus der Geschichte zu lernen und allen Opfern ein ewiges Gedenken zu geben, denn wenn es keine Zeitzeug*innen mehr gibt, müssen wir alle selbst zu Zeug*innen

 

Dazu auch der Bericht im AKOPOL-Blog vom 10.05.2020:

Auf dem Weg zum Mahnmal auf dem Friedenshügel: (v. l. n. r.) Justus Klebe, SPD Vorsitzender Flensburg, Jochim Sopha, DGB Vorsitzender Flensburg, Ludwig Hecker, VVN-BdA, LINKE-Ratsfrau Gabriele Ritter, Oberbürgermeisterin Simone Lange, Stadtpräsident Hannes Fuhrig

„Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“ – Zahlreiche Teilnehmer*innen bei Gedenkveranstaltungen zum 8. Mai in Flensburg

Ein Bericht und Fotos von Jörg Pepmeyer

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung vom völkermordenden Nazifaschismus gab es mehrere Gedenkverantaltungen in Flensburg. Auf dem Friedenshügel versammelten sich rund 50 Menschen, um der Opfer von Faschismus und Krieg zu gedenken. Ebenso versammelten sich am Deserteursdenkmal in der Roten Straße und am Hebroni-Mahnmal vor dem Polizeipräsidium zahlreiche Menschen, um der Opfer der Nazigräuel zu gedenken.

Ludwig Hecker spricht am VVN-Mahnmal auf dem Friedenshügel

Ludwig Hecker von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVNBdA) erinnerte in seiner Ansprache am VVN-Mahnmal an die Häftlingstransporte mit den beiden Dampfern Olga Siemers und Rheinfels, bei der hunderte von KZ-Häftlingen unter elendigsten Bedingungen in den letzten Kriegstagen in Flensburg förmlich strandeten und erst nach Tagen mit Wasser und Nahrung versorgt wurden. Währenddessen waren unzählige Häftlinge bereits dem Tode geweiht oder schon verstorben. Viele von ihnen wurden später auf dem Friedenhügel bestattet.

Auch Stadtpräsident Hannes Fuhrig und Oberbürgermeisterin Simone Lange gedachten der Opfer. Simone Lange wies in ihrer Ansprache daraufhin, dass es Aufgabe aller Bürger*innen sei, allen nazistischen, rechtsautoritären und antidemokratischen Bestrebungen entgegen zu treten, das sei die Lehre aus der Geschichte, die es nicht zu vergessen gilt.

Joachim Sopha spricht zu den Anwesenden, rechts im Bild Oberbürgermeisterin Simone Lange und Stadtpräsident Hannes Fuhrig

Joachim Sopha, Flensburger DGB-Vorsitzender schilderte, wie auch viele ehemals gewerkschaftlich organisierte Arbeiter*innen sich ohne Widerstand dem Nazisystem unterordneten und es aktiv unterstützten. Dies dürfe niemals wieder geschehen.

Ludwig Hecker und LINKE-Ratsfrau Gabriele Ritter gedenken der Opfer von Faschismus und Krieg

Zahlreiche Flensburger*innen legten am VVN-Mahnmal Blumengebinde und Kränze ab.

Am Deserteursdenkmal in der Roten Straße berichtete Siglinde Cüppers von der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) über den Ablauf der  letzten Kriegstage in Flensburg und die Hinrichtung von angeblichen Deserteuren und „fahnenflüchtigen“ Marinesoldaten, sogar noch nach der Teilkapitulation am 4. Mai und der Gesamt-Kapitulation am 8. Mai.

Siglinde Cüppers spricht am Deserteuersdenkmal

So wurden am 5. Mai 1945 die drei Matrosen, Karl-Heinz Freudenthal, Günther Kaellander und Willi Albrecht, auf dem Schießplatz Twedter Feld hingerichtet. Einen Tag später am 6. Mai 1945 folgte die Hinrichtung des Kaptänsleutnants Asmus Jepsen, zwei Tage nachdem in Norddeutschland die offizielle Kapitulation bereits vollzogen worden war. Am 10. Mai wurden drei weitere „fahnenflüchtige“ Marineangehörige standrechtlich erschossen. Der für diesen Mord verantwortliche Marineoffizier und in dem Schnellgerichtsprozess verantwortliche „Gerichtsherr“ Rudolf Petersen wurde in einem Gerichtsverfahren 1953 von jeder Schuld freigesprochen. Insgesamt wurden rund um Flensburg in den letzten Kriegstagen auf Grund von wehrmachtgerichtlichen Urteilen mindestens 150 Soldaten hingerichtet.

Getreu der Losung des Schwurs von Buchenwald: Kranzniederlegung am Deserteursdenkmal

Ralf Cüppers spricht am Hebroni-Mahnmal

Am Hebroni-Mahnmal beim Polizeipräsidum am Norderhofenden schilderte Siglinde Cüppers wie kurz vor und nach Kriegsende führende Nazis Unterschlupf in Flensburg fanden und zum Teil mit neuer Identität ausgestattet, ihre weitere Flucht organisieren konnten. (Mehr dazu auch in dem sehr guten NDR-Beitrag:  Als die SS-Verbrecher nach Flensburg kamen https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Als-die-SS-Verbrecher-nach-Flensburg-kamen,kriegsende348.html )

Ralf Cüppers, ebenfalls von der DFG-VK, erinnerte daran, wie in den fünfziger Jahren viele Nazis trotz ihrer verbrecherischen Taten während der NS-Zeit nicht nur in Flensburg wieder wichtige Positionen in Staat und Gesellschaft bekleiden konnten. Auch heute sei angesichts der AfD, neu entstandener faschistischer Netzwerke und rechtsautoritärer Tendenzen in Deutschland der Kampf gegen den Faschismus immer noch aktuell. Es gelte weiterhin den von den Allierten auf der Potsdamer Konferenz im Juli 1945 gefassten Beschluss, den Faschismus und Militarismus in Deutschland ein für alle mal auszurotten, konsequent umzusetzen.

Etwa 25 Menschen nahmen an der Gedenkveranstaltung vor dem Hebroni-Mahnmal teil

Öffentliche Sitzung der Flensburger Ratsversammlung am 25.06.2020

Spannende TOPs: Hafen, Bahnhofshotel, wohnungsbaupolitische Leitlinien und Sozialticket

Interessierte Bürger*innen sind herzlich willkommen – Anmeldung erforderlich!

Zur anstehenden Sitzung ein Kommentar von Jörg Pepmeyer

Feuchtbiotop mit Quellen im Bahnhofswald. Ursprünglich führte sogar eine Bach durch das Gebiet, der später verrohrt wurde. – Foto: Dr. Helmreich Eberlein

Auf der Sitzung der Flensburger Ratsversammlung am 25.06. gibt es diesmal eine ganze Menge  spannender TOPs. Unter anderem soll unter TOP 13 über den Bebauungsplan Hauptpost abschließend entschieden werden. Mit einem mehrheitlichen Ja der Ratsmitglieder wäre der Weg frei für den Bau des umstrittenen Hotels und Parkhauses und für die Abholzung des Bahnhofswalds. Ob aber der Bau eines Hotels, selbst unabhängig von der ökologischen Problematik, angesichts der Folgen der Corona- und Wirtschaftskrise dort noch Sinn macht, darf bezweifelt werden. Aber natürlich kann man da ja zur Not mit dem gleichem Bauvolummen auch hochpreisige Luxuswohnungen bauen, in zentraler Lage, mit schöner Aussicht, Parkhaus und Bahnanschluss.
Allerdings könnten die Planungen recht schnell Makulatur werden. Denn offensichtlich hat man in der Planungsabteilung der Stadt übersehen, dass es ebenso in dem Wald ein Feucht- und  Quellgebiet gibt, das möglicherweise einen besonderen gesetzlichen Schutz genießt. Die Bürgerinitiative Bahnhofsviertel bittet deshalb in einem Brief Stadtpräsident Hannes Fuhrig als Vorsitzenden der Ratsversammlung den obenstehenden TOP von der Tagesordnung der Sitzung zu nehmen und die Beschlussfassung darüber zu verschieben. Es wird also spannend. Mehr dazu im Brief: Antrag auf Verschiebung des Satzungsbeschlusses

Verlagerung des Wirtschaftshafens an den Stadtwerke-Kai: Ratsfraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP wollen unzureichende Billiglösung

Ebenso gibt es  Anträge zur Verlagerung des Wirtschaftshafens und zur zukünftigen städtbaulichen Entwicklung des Hafenostufers. Die Ratsfraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP  halten die in der Machbarkeitsstudie zur Verlagerung des Wirtschaftshafens genannten Kosten von 25 Mio. Euro für einen sinnvollen Ausbau des Hafens-West für überhöht und wollen allenfalls 2,5, maximal 3 Mio. Euro dafür ausgeben. Nach geltender Beschlusslage soll der Umzug bis zum 1. Januar 2023 abgewickelt werden. Die Hafenwirtschaft und die IHK Flensburg halten allerdings einen Kostenrahmen von 3 Mio. für einen funktionsfähigen Wirtschaftshafen am Stadtwerke-Kai für absolut unrealistisch. Dennoch wollen die oben genannten Fraktionen am 25.06. Nägel mit Köpfen machen, steht ein entsprechender Antrag zur Ertüchtigung von Liegenschaften für den Hafenumschlag an der Westseite des Hafens zur Beschlussfassung an und sollen mit einem weiteren Antrag Leitlinien für die städtebauliche Entwicklung des Hafenostufers festgelegt werden. Da werden sicherlich die Vertreter*innen der lokalen Bau- und Immobilienwirtschaft aufmerksam zuhören, werden sie doch später die größten Profiteure der „Verlagerung“ des Wirtschaftshafens sein, wenn sie am Ostufer anschließend ihre hochpreisigen Büros und Eigentumswohnungen bauen dürfen. Da stört es sie sicherlich nicht, dass damit auch Hunderte Arbeitsplätze in der Hafenwirtschaft verloren sind. (Siehe dazu auch: Hafenumzug: Scharfe Kritik der Bürgerinitiative Flensburger Hafen an der Informationspolitik der Stadt und der Oberbürgermeisterin unter: https://akopol.wordpress.com/2020/06/16/hafenumzug-scharfe-kritik-der-buergerinitiative-flensburger-hafen-an-der-informationspolitik-der-stadt-und-der-oberbuergermeisterin/ )

Linke-Ratsherr Frank Hamann möchte ab 1. Januar 2021 ein Sozialticket für den städtischen Nahverkehr (derzeit Aktiv-Bus) mit einer 50-prozentigen Reduzierung aller Fahrpreistypen einführen. Da hätte er auch gleich ein kostenfreies Sozialticket fordern können, denn da er es ebenso versäumt hat, sich dafür die notwendige Unterstützung aus anderen Fraktionen zu organisieren, dürfte der LINKEN-Antrag sang- und klanglos abgebügelt werden. Schade, damit ist das mehr oder weniger ein Fensterantrag, der Frank Hamann vielleicht ein bisschen die von ihm so ersehnte öffentliche Aufmerksamkeit verschafft, aber dafür sorgt, dass das Thema fürs erste verbrannt ist. Dabei bräuchte man dringend eine entsprechende Regelung insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen, von denen es bald noch erheblich mehr geben wird, wenn die Arbeitslosenzahlen und die Zahl der Sozialleistungsempfänger*innen krisenbedingt im Herbst und Winter rasant steigen werden.

Unten nun die offizielle Einladung zur Sitzung der Ratsversammlung der Stadt Flensburg:

Stadt Flensburg                                                                                                      Flensburg, 17.06.2020
Der Stadtpräsident

Bekanntmachung
zur 20. Sitzung der Ratsversammlung
am Donnerstag, 25.06.2020, 16:00 Uhr, Rathaus, Ratssaal

Hinweise für Besucher*innen:
 „Einlasskarten“ im Büro des Stadtpräsidenten unter der Tel-Nr. 0461/85 2297 angefordert werden. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation werden keine physischen Einlasskarten ausgegeben, sondern eine Gästeliste erstellt, die den Einlass in das Rathaus ermöglicht.
 Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung bei Reservierung auf das Vorliegen einer solchen hinzuweisen.
Informationen zur Einwohnerfragestunde finden Sie auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt „Kommunalpolitik/ Ratsversammlung/ Einwohnerfragestunde“.

Tagesordnung
A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Einwohnerfragestunde

3. Aktuelle Stunde

4. Resolution für die Aufhebung der Maßnahmen zu Covid-19-Infektionen Antrag der Flensburger Ratsfraktionen RV-80/2020

5. Resolution zur Reform des kommunalen Finanzausgleichs hier: Stärkung der Zentren und insbesondere der kreisfreien Städte Antrag der Flensburger Ratsfraktionen RV-81/2020

6. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 19. Sitzung vom 28.05.2020

7. Mitteilungen des Stadtpräsidenten

8. Mitteilungen der Oberbürgermeisterin

9. Umbesetzung von Ausschüssen und Gremien
9.1 Umbesetzung von Ausschüssen und Gremien; Antrag der CDU-Ratsfraktion RV-82/2020

10. StVO-konforme Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ort-schaften an der K 8; Antrag der Ratsfraktion Flensburg WÄHLEN! RV-76/2020

11. Einführung eines Sozialtickets für den öffentlichen Nahverkehr der Stadt Flensburg Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE RV-77/2020

12. Bauliche Ertüchtigung der Liegenschaft der Stadtwerke Flensburg mit dem Ziel der bereits beschlossenen nachhaltigen Entwicklung des Wirtschaftshafens ab dem 01.01.2023 auf der Hafen-Westseite RV-74/2020

13. Bebauungsplan „Hauptpost“ (Nr. 303) a) Entscheidung über Anregungen b) Satzungsbeschluss RV-51/2020
13.1 Bebauungsplan „Hauptpost“ (Nr. 303): Alternative; Antrag der Ratsfraktion Flensburg WÄHLEN! RV-51/2020 1. Ergänzung

14. Fortschreibung der Leitlinien für die Steuerung des Wohnungsbaus in Flensburg RV-32/2020
14.1 Fortschreibung der Leitlinien für die Steuerung des Wohnungsbaus in Flensburg Antrag der Ratsfraktion/en Die Linke RV-32/2020 1. Ergänzung
14.2 Fortschreibung der Leitlinien für die Steuerung des Wohnungsbaus in Flensburg Antrag der CDU-Ratsfraktion RV-32/2020 2. Ergänzung
14.3 Fortschreibung der Leitlinien für die Steuerung des Wohnungsbaus in Flensburg Beratungsstand: Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwick-lung am 02.06.2020 RV-32/2020 3. Ergänzung

15. Leitlinien für die Entwicklung des Sanierungsgebietes Hafen-Ost zu einem nachhaltigen urbanen Quartier und die Erarbeitung des städtebaulichen Rahmenplans im kooperativen Verfahren RV-64/2020
15.1 Leitlinien für die Entwicklung des Sanierungsgebietes Hafen-Ost zu einem nachhaltigen urbanen Quartier: Gründung einer Städtischen Wohnungsbaugenossenschaft Antrag der Ratsfraktion Flensburg WÄHLEN ! RV-64/2020 1. Ergänzung

16. 2. Nachweisung über- und außerplanmäßige Aufwendungen/Auszahlungen für das Haushaltsjahr 2019 RV-75/2020

17. 1. Änderung des Bebauungsplanes „Nördliche Altstadt – Norderstra-ße/Schiffbrücke (Süd)“ (Nr. A4.3) Aufstellungs-, Entwurfs- und Auslegungsbeschluss RV-68/2020

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

18. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 19. Sitzung vom 28.05.2020

19. Mitteilungen des Stadtpräsidenten

20. Mitteilungen der Oberbürgermeisterin

21. Umbesetzung von Ausschüssen und Gremien; Antrag der Ratsfraktion Die Linke RV-79/2020

22. Krankenhausplanung

23. Kooperation der Volkshochschule Flensburg mit der Volkshochschule Harrislee RV-61/2020 1. Ergänzung

24. Tourismus Agentur Flensburger Förde GmbH (TAFF) hier: Änderung des Gesellschaftsvertrages RV-78/2020

C. Voraussichtlich öffentlicher Teil

25. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

 

 

Führung auf dem Museumsberg am 20.06.: Flensburg.Kauft.Kunst.

Die Kunsthistorikerin Almut Rix führt am Samstag, 20.06., durch die aktuelle Sonderausstellung Flensburg.Kauft.Kunst.

Termine: 12:00 Uhr; 13:30 Uhr und 15:00 Uhr. Teilnahme mit Mindestabstand und Mund-Nase-Bedeckung.

Anmeldungen werden gerne entgegengenommen unter museumsberg@flensburg.de oder telefonisch unter 0461 852956.

Fridays for Future Flensburg ruft zum Sitzstreik auf der ZOB-Kreuzung am 19.06. auf

Protest im Rahmen eines landesweiten Aktionstages

Treffpunkt:
Freitag, 19.06.2020 um 14.00 Uhr
an der Hafenspitze Flensburg

Warum?

Ende August will der schleswig-holsteinische Landtag in Kiel über neue Klimaziele abstimmen.  Die Umweltaktivisten von Fridays for Future fordern den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 80% zu vermindern, um das 1,5 Grad-Ziel und die Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens einzuhalten. Zurzeit will Schleswig-Holstein bis 2030 aber nur 55% der Treibhausgase einsparen, dabei hat Dänemark gerade eine Reduktion von 70% beschlossen.
Deshalb ist der 19.06. ein landesweiter Aktionstag, bei dem Aufmerksamkeit für das Thema erzeugt und mit dem auf die Landesregierung und den Landtag Druck ausgeübt werden soll, erheblich mehr für den Klimaschutz zu tun und striktere Klimaziele festzulegen.

Dazu finden in vielen Städten Schleswig-Holsteins am kommenden Freitag ganz unterschiedliche Protest-Aktionen statt. So auch in Flensburg, wo sich die Fridays for Future Aktivisten für einen Sitzstreik auf der ZOB-Kreuzung entschieden haben. Mitorganisatorin Paulina Friedrich und ihre Mitstreiter*innen möchten damit auch das Bewusstsein der Autofahrer*innen für das Thema Klimaschutz schärfen und mit ihnen wenn möglich über Alternativen zum Auto sprechen. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Hafenspitze, dann folgt ein kurzer Fußmarsch zur ZOB-Kreuzung, wo eine etwa 20-30minütige Sitzblockade stattfinden wird. Mit den Behörden und der Polizei wurden entsprechende Vereinbarungen getroffen, so dass ein ordnungsgemäßer und sicherer Ablauf der Veranstaltung gewährleistet ist.

Jeder ist willkommen, Paulina Friedrich weist aber daraufin, dass die Corona-Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden müssen, das Tragen von Masken und die Einhaltung der Abstandsregeln seien zwingend notwendig. Gleichzeitig soll auf das Rufen von Demosprüchen während der Blockade verzichtet werden.

Sitzblockade auf der ZOB-Kreuzung anlässlich der bundesweiten Klimastreik-Demo von Fridays for Future am 20.09.2019 – Foto: Jörg Pepmeyer

Quer und Flucht – Eine Gesprächsrunde am 23.06.2020 im Kulturhof Flensburg

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/Kulturhof.Flensburg/ und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

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