Archiv für den Tag 28. Mai 2020

„Hereinspaziert in unser Leben!“ – Pflegekindern ein Zuhause geben

Stadt Flensburg sucht Pflegefamilien

Vorbereitung für Pflegepersonenbewerber*innen startet im August 2020

Der Pflegekinderdienst der Stadt Flensburg sucht Menschen, die für Kinder zur Verfügung stehen, wenn deren Eltern die Betreuung vorübergehend oder auch länger nicht wahrnehmen können. Insbesondere möchten wir Paare mit und ohne Kinder im Alter zwischen 30 und 45 Jahren ansprechen. Erfahrungen im Umgang mit eigenen und fremden Kindern sind erwünscht. Die räumlichen Verhältnisse sollten großzügig, ein eigenes Zimmer für das Pflegekind vorhanden sein.

Pflegeeltern müssen sich darüber im Klaren sein, dass Kinder aus belasteten Familien sehr viel Hilfe benötigen. Sie sollten offen für die Zusammenarbeit mit den Angehörigen des Kindes und weiteren unterstützenden Diensten sein.

Weiterführende Informationen unter

www.flensburg.de/Leben-Soziales/Kinder-Jugendliche/Adoptionen-Pflegekinder-

Der Pflegekinderdienst der Stadt Flensburg bietet einen umfassenden Vorbereitungskurs (Start August 2020) an, der Voraussetzung für die Aufnahme eines Pflegekindes ist und für den man sich ab sofort bewerben kann.

Interessierte bewerben sich bitte telefonisch, per Email oder auf dem Postweg beim Pflegekinderdienst.

Stadt Flensburg
Pflegekinderdienst
Rathausplatz 1
24931 Flensburg
Email: adoption-und-pflegekinder@flensburg.de
Tel. 0461/ 85-4139 oder 85-2770

Gutschein oder Geld zurück? Verbraucherzentrale bietet kostenloses Online-Tool zu aktueller Rechtslage

Abgesagte Veranstaltungen, geschlossene Fitnessstudios und mehr: Der interaktive Corona-Vertrags-Check beantwortet häufigste Verbraucherfragen

Aufgrund der Corona-Krise können Verbraucherinnen und Verbraucher zahlreiche Angebote nicht nutzen. Doch wer muss zahlen, wenn die Anbieter nicht leisten können? Und wann müssen Verbraucher sich mit Gutscheinen zufrieden geben? Die Rechtslage ist komplex und von aktuellen Entwicklungen geprägt. Das interaktive Tool „Corona-Vertrags-Check“ der Verbraucherzentrale bietet Antworten auf die häufigsten Fragen rund um abgesagte Veranstaltungen, Käufe im Ladengeschäft, Kurse und andere Dienstleistungen. 

Seit letzter Woche ist klar: Verbraucher müssen sich für vor dem 8. März gekaufte Konzerttickets mit einem Gutschein zufrieden geben. Grund dafür ist eine aktuelle gesetzliche Änderung. Den für die Hochzeit gebuchten DJ müssen sie dagegen auch weiterhin grundsätzlich nicht bezahlen, die Vereinsmitgliedschaft schon. Denn was am Ende gezahlt werden muss, hängt immer vom Einzelfall ab. Diese Situation führt zu zahlreichen Fragen. Auf den Webseiten der Verbraucherzentrale können Nutzer*innen sich die wichtigsten Antworten für ihren Fall nun selbst generieren.

„Die Rechtslage ist für Verbraucher nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Änderungen unübersichtlich. Unser interaktives Angebot soll Nutzern Antworten zu den häufigsten Fragen bieten, ohne dass sie viel Zeit mit der Lektüre juristischer Texte verbringen müssen“, sagt Joanna Batista, Referentin für Wirtschaftlichen Verbraucherschutz bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

In manchen Fällen kann die interaktive Abfrage jedoch nicht helfen. „Wenn zahlreiche individuelle Faktoren eine Rolle spielen, ist es besser, eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen“, so Batista.

Die Verbraucherzentrale hatte bis zuletzt versucht, das Gesetz zur sogenannten Gutscheinlösung zu verhindern:

Der Corona-Vertrags-Check wurde im bundesweiten Projekt „Wirtschaftlicher Verbraucherschutz“ erstellt, gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

Hochschule Flensburg öffnet Bewerbungsportal für das Wintersemester

Bewerbungsstart am 2. Juni

Die Corona-Pandemie hat den Alltag komplett verändert. Für junge Schulabgänger*innen bedeutet das: Kein Work an Travel in ferne Länder, eine geringere Vielfalt an Ausbildungsplätzen, weniger Stellen für ein freiwilliges soziales Jahr und einen bundesweit verschobenen Start ins Studium.

Am 2. Juni öffnet das Bewerbungsportal für ein Studium an der Hochschule. Mit vielen Beratungsangeboten steht die Hochschule Interessierten zur Seite. – Foto: Hochschule Flensburg/Dewanger

„Die Hochschule Flensburg hat schnell reagiert und bereits im Sommersemester ihre Lehrangebote zu großen Teilen auf Online-Vorlesungen umgestellt.  Wer sich davon überzeugen möchte, kann sich ab 2. Juni für das Wintersemester 2020/2021 um einen Studienplatz bewerben und bereits im Oktober beruflich durchstarten“, sagt Sylvia Rußbüldt, Leiterin des Studierendenservice an der Hochschule Flensburg. Bis zum 20. August ist das Bewerbungsportal geöffnet.  Auch wenn die Zeit bis zum Bewerbungsschluss für ein Studium noch weit weg erscheint, rät Sylvia Rußbüldt Studieninteressierten, sich rechtzeitig über den passenden Studiengang zu informieren und fristgerecht zu bewerben.

Viele Studiengänge an der Hochschule Flensburg gibt es in dieser Form nur auf dem nördlichsten Campus Deutschlands. Zum Beispiel Energiewissenschaften. Oder Seeverkehr, Nautik und Logistik. Oder Angewandte Informatik. Daneben bietet die Hochschule Flensburg „Klassiker“ wie Betriebswirtschaft und Maschinenbau nun auch mit neuem Schwerpunkt Antriebstechnik   und Elektromobilität an. In jedem Fall haben alle der zehn Bachelor- und acht Masterstudiengänge eines gemeinsam:  Nähe zur Praxis und Nähe zu den mehr als 80 Professoren und Professorinnen. So schätzen 92 Prozent der Studierenden die Nähe zu den Lehrenden.

Wer ab dem kommenden Wintersemester an den aktuellsten Entwicklungen in der Lebensmitteltechnologie, der Produktion von Animationsfilmen oder den vielen anderen Studieninhalten teilhaben möchte, kann sich ab 2. Juni für einen dieser Studiengänge bewerben.

„Die Entscheidung für den richtigen Studiengang fällt jungen Menschen oft nicht leicht“, sagt die Leiterin des Studierendenservice an der Hochschule Flensburg. „Wir bieten daher umfangreiche Informationen im Internet, auf regionalen webbasierten Bildungsmessen und in der individuellen Studienberatung vor Ort an.“

Alle Fragen zum Studium und zur Bewerbung für das Wintersemester beantwortet die Hochschule auf dieser Seite. Die Bewerbungshinweise sind hier hinterlegt. Weitere Fragen beantwortet das Team der Zentralen Studienberatung gerne auch per E-Mail: studienberatung@hs-flensburg.de.

Weitere Informationen und den Link zum Online-Bewerbungstool unter www.hs-flensburg.de

SSW und SP: Grenze für die Regionalbevölkerung öffnen!

In einem offenen Brief haben sich die Vorsitzenden der Minderheitenparteien Südschleswigscher Wählerverband (SSW), Flemming Meyer, und Schleswigsche Partei (SP), Carsten Leth Schmidt heute an den dänischen Justizminister Nick Hækkerup gewandt. Sie fordern eine Grenzöffnung für die Bevölkerung in der Region Sønderjylland-Schleswig.

In den 100 Jahren seit der Grenzziehung seien zahlreiche soziale, kulturelle und wirtschaftliche Bande über die deutsch-dänische Grenze hinweg entstanden, die nun bereits seit dem 13. März brach lägen. Die Infektionszahlen im Norden Schleswig-Holsteins und im Süden Dänemarks  lägen deutlich unter dem jeweiligen Landesdurchschnitt. Deshalb müsse es möglich sein, den grenzüberschreitenden Alltag, und damit auch ein Stück Lebenswirklichkeit der Menschen im Grenzland wiederherzustellen, begründen die beiden Parteivorsitzenden ihre Aufforderung an den dänischen Justizminister.

Flemming Meyer und Carsten Leth Schmidt äußerten Verständnis dafür, dass angesichts der Coronakrise besondere Vorsicht geboten sei. Für die Menschen im Grenzland sei es jedoch „schwer zu akzeptieren“, wenn künftig eine Situation entstünde, in der Touristen nach Dänemark einreisen dürften, die Lokalbevölkerung aber nicht.

Aufruf zur Kundgebung „Keine Kohle für Klimakiller!“ am 29.05. um 15 Uhr auf dem Südermarkt Flensburg

Keine Kohle für Klimakiller! Verkehrswende statt Abwrackprämie!

Kundgebung auf dem Südermarkt
am Freitag, den 29.05.2020 um 15.00 Uhr

Am 2. Juni entscheidet die Regierung über ein weiteres Konjunkturpaket zur Ankurbelung der Wirtschaft nach der Corona-Krise. Die Autokonzerne stehen diesmal in der ersten Reihe und halten die Hand auf. Die Regierung (sprich: die Steuerzahler*innen) sollen die Neuanschaffung eines PKWs – egal, ob Elektro, Diesel oder Benziner – mit mehreren 1000 € subventionieren.

Wir sagen NEIN! zu diesen Plänen. Keine Steuermilliarden für Unternehmen mit Milliardenrücklagen!
Das heutige System der Mobilität wird einseitig vom Automobilismus dominiert – zu Lasten des Klimas und kommender Generationen und mit der Folge, dass unsere Städte immer mehr an Lebensqualität
verlieren. Die gegenwärtige Krise bietet eine Chance, endlich den Verkehr sozialökologisch umzugestalten.

Statt neuer Subventionen für die Autoindustrie klimagerechte Mobilität für alle!
– Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel Bahn und Bus
– Förderung von Fahrrädern und E-Bikes
– Verbesserung der Situation für Fußgänger*innen
– Umbau von Straßen zugunsten der Fußgänger*innen und des Radverkehrs

Vor Ort ist auch der VCD Flensburg mit der von VCD, adfc und Aktionsgruppe Klima Flensburg
initiierten Postkartenaktion “Für ein klimafreundliches Flensburg”.

Wir bitten alle Teilnehmer*innen der Kundgebung, sich entsprechend den geltenden Corona-Regeln zu
verhalten. Tragt Masken und haltet mindestens den vorgeschriebenen Abstand ein, um euch und andere zu schützen.

Regionalgruppe ATTAC-Flensburg v.i.S.d.P.: Günter Strempel, flensburg@attac.de

Den Flyer zur Veranstaltung gibt es hier

Mehr zum globalisierungskritischen Netzwerk attac unter: https://www.attac.de/

Zum bundesweiten „Aktionstag gegen die geplante Abwrackprämie“ ruft übrigens nicht nur ATTAC auf.
Über 50 weitere Organisationen sind auch noch dabei 🙂
– siehe folgenden Link
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