Archiv für den Tag 24. Mai 2020

Hochschule Flensburg – Im Herzen verankert!

Familiäre Herzlichkeit und die Nähe zum Wasser: Studierende der Medieninformatik entwerfen Logo für den Alumni- und Förderverein der Hochschule Flensburg.  

Im Dezember 2018 wurde der Alumni- und Förder-Verein der Hochschule Flensburg gegründet mit dem Ziel, das Netzwerk von ehemaligen Studierenden zu stärken und den Austausch zwischen Absolvent*innen und aktuellen Mitgliedern der Hochschule zu fördern. Um eine Identifikation mit dem Verein zu erleichtern, bekamen Studentinnen und Studenten der Medieninformatik im vergangenen Semester die Aufgabe, Logos und Designkonzepte zu entwerfen.

Zwanzig verschiedene Ideen sind daraus entstanden. Sechs ausgewählte wurden aufgrund der ausgefallenen Präsenzveranstaltungen dem Vereinsvorstand und dem Präsidium digital präsentiert. „Eine tolle Arbeit, von allen! Diese Ergebnisse beweisen einmal mehr die Kompetenzen und Kreativität unserer Studierenden – und der ausgewählte Entwurf trifft meines Erachtens sehr gut das Gefühl unserer Alumni, wenn sie an unserer Hochschule denken“, lobte Präsident Christoph Jansen.

Das von Tiffany Bornhof, Tim Fissmann, Jan Hinnerkort, Nina Neugebauer und Hanna Zink entwickelte Logo stellt das in den Mittelpunkt, was Umfragen zufolge für Studierende das Besondere an der Hochschule Flensburg ist: die familiäre Herzlichkeit und die Nähe zum Wasser. „Dies wollten wir mit den Vereinszielen in Verbindung bringen und suchten ein Bild, das herzlich-nordische Vernetzung assoziiert“, erläutern die Studierenden den Aufbau des Logos. Das wird unterstützt durch den dazugehörigen Slogan: „Im Herzen verankert“, der die Vorstandsmitglieder und das Präsidium der Hochschule zusätzlich überzeugt hat. „Damit können wir quasi eine Geschichte erzählen vom Studieren an der Hochschule mit dem Motto „Ganz nah und weit voraus“ über den Berufseinstieg unterstützt von CampusCarreer mit dem Slogan „Geh Deinen Weg!“ – bleib dabei aber „im Herzen mit Deiner Hochschule verankert“! Was für ein schönes Bild“, freute sich Ellen Kittel vom Vereinsvorstand.

Auch die Dozenten Philip Drenckhahn und Uwe Zimmermann sind begeistert von dem Ergebnis und unterstützen die Gruppe nun dabei, ihr Konzept umzusetzen und Visitenkarten, Briefpapier, Flyer bis hin zu einer eigenen Homepage für den Alumni- und Förder-Verein auszuarbeiten. „Dies möchten wir natürlich auch nutzen, um neue Mitglieder zu werben – denn wir sind langfristig auf Mitgliedsbeiträge angewiesen, um geplante Angebote, dauerhaft umsetzen zu können“, heißt es von Seiten des Vorstands. Dazu gehören Anlässe zum Austausch zwischen ehemaligen und aktuellen Studierenden ebenso wie Weiterbildungsangebote für Alumni oder die Initiierung gemeinsamer Projekte wie zuletzt der Aktion „Lieblingsladen bleib bestehen“ und der Herstellung von Behelfsmasken für die Flensburger Feuerwehr und Krankenhäuser.

Wer den Verein unterstützen möchte, kann dies über eine Spende tun oder sich über das Internet als Mitglied anmelden. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 60 Euro pro Jahr für Einzelpersonen.  An der Hochschule eingeschriebene Studierende sind bis ein Jahr nach Studienabschluss beitragsbefreit.

Zur Logo-Präsentation https://hs-flensburg.de/studium/bachelor/mi/abgeschlossene-arbeiten/im-herzen-verankert

Informationen zum Verein: https://hs-flensburg.de/hochschule/organisation/alumni-netzwerk/warum-mitglied-werden

Erbsensuppenspende 2020

Flensburgs Stadtpräsident Hannes Fuhrig, die Dezernentin für Jugend, Soziales, Gesundheit und Zentrale Dienste, Karen Welz-Nettlau und der Stellvertretende Standortälteste Kapitän Kurt Leonards bei der Übergabe des Spendenschecks in der Marineschule Mürwik.

Scheckübergabe diesmal in ganz kleinem Rahmen

Erlös soll Einrichtungen in der Region Flensburg zugute kommen

Flensburg. Der unter der Verantwortung des stellvertretenden Standortältesten Flensburg, Herrn Fregattenkapitän Kurt Leonards, durchgeführte traditionelle Erbsensuppen- und Punschverkauf durch Angehörige der Bundeswehr des Standortes Flensburg jährte sich – auch dieses Jahr unter großem Zuspruch der Flensburger Bevölkerung – zum 43. Male.
Durch den Verkauf entstand ein Überschuss und der sollte als Spende den Weg zu karitativen Einrichtungen finden. Hierzu hatten Fregattenkapitän Kurt Leonards gemeinsam mit dem Stadtpräsidenten Hannes Fuhrig und der Dezernentin für Jugend, Soziales, Gesundheit und Zentrale Dienste, Karen Welz-Nettlau in den Ratssaal zur feierlichen Übergabe eingeladen. Durch die Corona-Situation musste die Veranstaltung leider abgesagt werden.

Stadtpräsident Fuhrig und Dezernentin Welz-Nettlau besuchten stattdessen den stellvertretenden Standortältesten zur Übergabe des Spendenschecks in der Marineschule Mürwik.  Kapitän Leonards dankte bei dieser Gelegenheit Hauptmann Vormann, in dessen Händen die praktische Organisation des Erbsensuppenverkaufs in der Vorweihnachtszeit liegt. Außerdem nahm er den Besuch zum Anlass die Grüße des Standortältesten Admiral Abry auszurichten, der sich zurzeit für die Bundeswehr im Auslandseinsatz befindet.

Stadtpräsident Hannes Fuhrig würdigte in seinen Dankesworten das besondere Engagement der Soldatinnen und Soldaten, die sich freiwillig und in großer Zahl bei der Erbsensuppenaktion einbringen. Sozialdezernentin Karen Welz-Nettlau freute sich über die große Spendensumme. „Damit können viele attraktive Projekte bei einer ganzen Reihe von Initiativen realisiert werden. Ganz herzlichen Dank an den Standortältesten am Standort Flensburg-Glücksburg und alle Beteiligten auch weiterer Standorte. Wir freuen uns sehr, dass sie dieses Engagement schon über so viele Jahre aufrechterhalten und wir hoffen, dass es noch lange weitergeht“, sagte sie bei der Scheckübergabe.

Im Vorgespräch hatte der Standortälteste bereits mitgeteilt, dass die Verteilung der Erlöse in der Hauptsache den Einrichtungen in der Region zugutekommen solle. Die höchste Summe, nämlich 15.000,- Euro, wird damit an die Stadt Flensburg übergeben. Die Stadt Flensburg leitet kleinere Einzelsummen an 14 Projektinitiatoren Flensburgs weiter, die sich mit kreativen Projektideen zum Jahresmotto 2019 „Flensburg is(s)t bunt – wir wachsen zusammen“ beworben hatten. Insgesamt gingen bei der Fachstelle 50+ der Stadt Flensburg bis zum 31.12.2019 23 Anträge ein. Die in diesem Jahr höchstdotierte Projektidee stammt von Sameh Alkaderi Alkali und der Theaterschule Flensburg. Für ein nun bald entstehendes Theaterstück mit Livemusik für Kinder und Familien, mit Menschen aus dem Orient und aus Deutschland, gibt es eine Summe von 2.000,- €.

Weitere Spenden aus dem Verkauf durch die engagierten Bundeswehrangehörigen gehen in Höhe von 4.000,- € an die Stadt Glücksburg, sowie in Höhe von 3.000,- € an das „Spendenparlament Flensburg und Umgebung e.V.“. Erstmalig wird in diesem Jahr auch der „Katharinen Hospiz Förderverein e.V.“ mit einer Spende in Höhe von 4.000,- € bedacht.
Aber auch Einrichtungen mit Bezug zur Bundeswehr werden bedacht. So erhält das Bundeswehr-Sozialwerk 2.000,- € und das Soldatenhilfswerk 2.000,- € aus den Erlösen. Der Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. als international tätige Einrichtung erhält 2.000,- € und die katholische Familienstiftung für Soldaten 2.000,- €.
Der Gesamterlös in Höhe von 34.000,- € entstand auch dank der vielen Flensburgerinnen und Flensburger, die in der Adventszeit Erbsensuppe am Stand nahe der Holmnixe kauften.
Die Unterstützung durch den Standortältesten hat Tradition. Seit dem Jahre 1985 erhielt allein die Stadt Flensburg insgesamt rund 387.900 Euro und konnte über 460 Antragsteller*innen bei der Durchführung verschiedenster Projekte unterstützen.
Das Motto für das kommende Jahr lautet „Gemeinsam statt einsam – stark machen gegen Vereinsamung im Quartier“. Vereine, Verbände, Institutionen etc. können Anträge bis zum 31.12.2020 stellen. Voraussetzung dafür ist auch in diesem Jahr wieder, dass sich mindestens zwei Antragsteller*innen finden, die gemeinsam eine Idee planen und umsetzen werden. Die Antragsformulare sind in der Fachstelle 50+ der Stadt Flensburg erhältlich und ab Herbst 2020 unter www.engagiert-in-flensburg.de .

Die Verteilung der Spendensumme von der Stadt Flensburg in der Übersicht:

Summe
Projekttitel
Antragsteller*in 1
Antragsteller*in 2

500,00
Natur und gesundes Essen gemeinsam genießen
Adelby 1/Kita Sol-Lie
Jugendzentrum AAK

500,00
Flensburg is(s)t bunt – wir wachsen weiter zusammen in Flensburg-Neustadt auf Dicker Willis Koppel
Dicker Willis Koppel e.V.
Naturwissenschaftliches Museum Flensburg

800,00
Essen baut Brücken
Adelby 1/Kita Kiwi
EUF Ernährung und Verbraucherbildung

800,00
Komm mit uns auf eine kulinarische Weltreise
Jugendzentrum AAK/Flitz gGmbH
Jugendtreff Weiche

900,00
Spontantheater inklusiv: Wir trauen uns!
KuKiNe e.V.
Impro-Kontor

900,00
Herstellung neuer Hochbeete, Bänke, Komposter u.w.
Radieschen und Co e.V.
Verein der Gartenfreunde e.V.

1000,00
Spiel, Sport und Spass im Freibad Weiche für alle Generationen
Förder- & Trägerverein Jugendtreff Weiche e.V.
DLRG 50 plus

1000,00
Hochbeete für den Friedensweg
AWO interkulturell
Projekt Clowns und Helden (Sportpiraten FL)

1000,00
Förde-Watching – Ein Auge auf das haben, was vielen Menschen lieb, aber verborgen ist.
Unterwasserteam Flensburg
Umweltbildungszentrum der EUF

1100,00
Kultur-Genuss im Stadtteilcafé Sandberg – die Donnerstags-VA
AWO Pflege SH Servicehaus Sandberg
Stadtverband FL der AWO

1300,00
Zusammen wachsen und gemeinsam unser neues Zuhause gestalten
Jüdische Gemeinde Flensburg e.V.
Gemeinde der Griechen FL und Umgebung e.V.

1500,00
Kinder- und Familien-Musikfestival mit „Unter meinem Bett“ aus Hamburg
Sportpiraten Flensburg e.V.
Volksbad Flensburg e.V.

1700,00
Flensburg is(s)t bunt – Kinder und Jugendliche erleben nachhaltige und multikulturelle Ernährung
Schutzengel gGmbH
Transformatives Denk- und Machwerk e.V. i. Gründung

2000,00
Zuckerfest (Theaterstück für Kinder und Familie mit Livemusik
Sameh Alkaderi Alkali
Theaterschule Flensburg gGmbH

Zusammen 15.000,00 Euro

Verkehrsclub fordert mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer während und nach Corona

Popup-Radweg Hafendamm, Samstag, 23. Mai 2020, 10:30-13:00 Uhr.

Abstand halten ist auf vielen Rad- und Fußwegen nicht möglich. Die Wege sind zu schmal, werden von parkenden Autos blockiert oder sind in einem schlechten Zustand. Aktivisten des ökologischen Verkehrsclub VCD haben bereits in den vergangenen Wochen temporäre Radwege in mehreren Orten in Schleswig-Holstein eingerichtet und beteiligten sich am Sonnabend an einem bundesweiten Aktionstag „Pop-Up Bikelanes“.

Um auf die Notwendigkeit gut ausgebauter Fuß- und Radwege hinzuweisen, haben VCD Aktivisten in Flensburg und Kiel bei mehreren Aktionen temporäre Radwege, sog. Pop-Up Bikelanes, eingerichtet. Dazu wurde auf mehrspurigen Straßen eine Autospur für den PKW-Verkehr gesperrt und für den Radverkehr reserviert. Bei einem bundesweiten Aktionstag am 23. Mai wurden die Aktionen gemeinsam mit Greenpeace, ADFC und BUND durchgeführt.

„Das Abstandsgebot macht deutlich, dass die Wege in unseren Städten zu schmal sind. Bereits Fußgänger untereinander können nur schwer die 1,5 Meter Mindestabstand einhalten. Ist auf dem Bürgersteig dann auch noch ein Radweg, wird es häufig wirklich unangenehm“, sagte Frederik Meißner, Leiter des VCD Büros Schleswig-Holstein. Demgegenüber stehen häufig mehrspurige Straßen, die dem Autoverkehr vorbehalten sind. „Städte und Kommunen sollten kurzfristig Pop-Up Bikelanes auf mehrspurigen Straßen einrichten, und so den Radverkehr fördern“, forderte Meißner deshalb. Dem VCD geht es dabei nicht alleine um die Radfahrer: „Wenn Radfahrer auf einer sicheren Spur auf der Straße fahren, ist mehr Platz für Fußgänger auf dem Bürgersteig“, so Meißner weiter.

Der VCD sieht darin auch Chancen für die wieder geöffnete Gastronomie, die aufgrund von Corona-Auflagen am ehesten draußen stattfinden könnte. „Wir müssen jetzt einfach erkennen, dass der öffentliche Raum gerechter verteilt werden muss“, betonte Meißner

Von Politik und Verwaltung wünscht sich der VCD mehr Mut zur Veränderung: „Bisher sind die Reaktionen aus der Politik eher zurückhaltend“, berichtete Meißner. Im bundesweiten Vergleich hat bisher vor allem Berlin mit der Einrichtung mehrerer Kilometer temporärer Radwege gezeigt, wie schnell solche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden können. „Die Beispiele aus anderen Bundesländern zeigen, dass auch in Schleswig-Holstein ohne langwierige Planungen, quasi über Nacht neue, sichere Radwege entstehen können.“

Aktionen im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages Pop-Up Bikelane am 23. Mai fanden unter VCD Beteiligung an folgenden Orten statt:

Flensburg: Hafendamm, zw. Wilhemstraße und Nordstraße, 10-13 Uhr
Fotos und Videos zur Aktion in einem Bericht von Julia Born unter:
https://nord.vcd.org/der-vcd-nord/ortsgruppe-flensburg/news/popup-radweg-in-flensburg-nur-fliegen-ist-schoener/

Kiel: Sophienblatt, zw. Ringstraße und Hummelwiese, 11-15 Uhr

Postion des VCD Flensburg: https://nord.vcd.org/der-vcd-nord/ortsgruppe-flensburg/news/sonderspuren-fuer-rad-und-fussverkehr-fuenf-gute-gruende/

Popup-Radwege in Flensburg: Nur Fliegen ist schöner!

So geht Radfahren bequem und sicher: Popup-Radweg Hafendamm, Samstag, 23. Mai 2020, 10:30-13:00 Uhr.

Zweimal konnte man diese Woche erleben, wie bequem und sicher Fahrradfahren in der Innenstadt sein kann: Am Dienstag, dem 19. Mai, an den Norderhofenden und am Samstag, dem 23. Mai, am Hafendamm. Die Gemeinschaftsaktion von ADFC, VCD und Greenpeace wurden von den Radler*innen begeistert angenommen!

Mehr Fotos und Videos dazu in einem Bericht von Julia Born unter:
https://nord.vcd.org/der-vcd-nord/ortsgruppe-flensburg/news/popup-radweg-in-flensburg-nur-fliegen-ist-schoener/

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