Archiv für den Tag 11. Mai 2020

„Bündnis fossilfreies Flensburg“ sucht neue Geschäftsführung für die Stadtwerke Flensburg

CO₂-neutrale Energieversorgung bis 2030: Neue/r Geschäftsführer/in soll die Stadtwerke Flensburg in zukunftssicheres Fahrwasser steuern – Foto: Jörg Pepmeyer

Forderung nach Transformation zu grünem Energieversorger bis 2030

»Mit Sorge mischen wir uns ein«, sagt ein Bündnis aus verschiedenen zivilgesellschaftlichen Gruppen, »in eine aus unserer Sicht verfehlte Energiestrategie und eine sich erneut anbahnende Krise der Stadtwerke Flensburg«. Statt durch den Bau von Kessel 13 weiterhin langfristig den Fokus auf fossile Brennstoffe zu legen, fordert es, durch eine kluge und weitsichtige Neubesetzung der anstehenden Vakanz in der Geschäftsführung (1) die Weichen in Richtung erneuerbarer Energieversorgung zu stellen.

Die Stadtwerke Flensburg haben in den letzten zwölf Jahren dauerhaft ihren gesellschaftlich vereinbarten CO₂-Reduktionspfad „greenco₂ncept“ verlassen und bereits 750.000 t CO₂ mehr emittiert als vorgesehen. Ohne eine drastische Reduzierung des Ausstoßes werden sie ab einem Emissionsrechtepreis über 55€ pro Tonne an existentielle wirtschaftliche Grenzen stoßen, so das Bündnis.

Als 100 % kommunales Stadtwerk sind sie im Besitz der Stadt Flensburg – und damit auch ihrer Bürgerinnen und Bürger. Das Bündnis appelliert an die politisch Agierenden der Gesellschafterin, die Besetzung der Geschäftsführung mit einer ausgewiesenen Expertin oder einem Experten für den
Umstieg auf einen erneuerbaren Energiemix bis 2030 zu verbinden.

Der Norden Schleswig-Holsteins ist Vorreiter der Transformation in die Epoche der erneuerbaren Energie (2). Windkraft-, Photovoltaik- und Biogasanlagen prägen die Struktur der Energieversorgung nördlich und südlich der deutsch-dänischen Grenzregion (3). Nur Flensburg ist bisher nicht bereit, sich auf diesen Weg zu begeben und ihre Stadtwerke haben sich von Steinkohle-Importen aus Russland sowie zunehmenden Gas-Importen (DeuDan) unklarer Herkunft abhängig gemacht, kritisiert das Bündnis

Während andere Anbieter Direktlieferverträge mit Windparks im Umland Flensburgs abschließen (4), dabei die Energiewende bundesweit sowie in der Region unterstützen und den Flensburger Haushalten diesen Strom überdies günstiger als ihre kommunalen Stadtwerke anbieten, treten letztere unter ihrem grünen Corporate Design bundesweit als preisaggressive Vermarkter von lediglich nominell begrüntem Ökostrom (über RECS-Zertifikate norwegischer Wasserkraftwerke) auf.
Unterdessen werden die lokalen Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Flensburg weiterhin mit Fernwärme und Elektrizität aus fossiler Produktion beliefert (5).

»Damit muss Schluss sein«, sagt das „Bündnis fossilfreies Flensburg“ [B:FfF], dessen Mitglieder mehr als drei Generationen entstammen.

Sie fordern deshalb, den Wechsel in der Geschäftsführung der Stadtwerke Flensburg für einen Richtungswechsel in der Energiepolitik der Stadt zu nutzen, und auf erneuerbare Energien z.B. mit einem „1000 Dächer-Programm“, der Integration der Energiebereitstellung in einem grenzüberschreitenden Nordverbund, Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff aus der Region, Powerto-X, CO₂-Abscheidung und -Verwendung (CCU), Transformation des ÖPNV mit erneuerbaren Antrieben, Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität mit regional erzeugtem grünen Strom sowie weiterer Zukunftstechnologien umzustellen.

Das Flensburger Stadtwerk habe nicht zuletzt aufgrund seiner geopolitischen Lage das Potential, zu einem Leuchtturm-Projekt für die ganze Republik beim Umstieg auf erneuerbare Energien zu werden.

Dies sind für das Bündnis die Gründe, die vakante Stelle in der Geschäftsführung unbedingt mit einem ausgewiesenen Experten oder einer Expertin zu besetzen, welche die politisch und wirtschaftlich Agierenden der Stadt sowie ihre Bürgerinnen und Bürger für einen Transformationsprozess zu einer nachhaltigen Energieversorgung gewinnen kann.


  1. Geschäftsführer Maik Render hat nach fast 10-jähriger Betriebszugehörigkeit den Wunsch geäußert, das Unternehmen zu verlassen. Quelle: Stadtwerke Flensburg
  2. Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch liegt im Kreis Schleswig-Flensburg bei über 100% – in Flensburg jedoch unter 15 %. Quelle: EKSH – „Energieforschung in Schleswig-Holstein“ S.23
  3. Dänemarks Anteil erneuerbarer Energien im Stromverbrauch lag 2018 bereits bei 60% (Quelle: Danish Energy Agency), 2019 wurden 47 % des Stroms durch Windkraft gewonnen. Quelle: Reuters
  4. Der bundesweite Anbieter Greenpeace Energy hat 2018 einen Direktliefervertrag mit dem Windpark Ellhöft geschlossen, der den einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen auch nach dem Auslaufen der EEG-Förderung ermöglicht. Quelle: Greenpeace Energy
  5. Der Anteil erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung Flensburgs liegt unter 4,2 % (Quelle: swfl-netz.de) und damit weit unter dem Bundesdurchschnitt von über 14 % (Quelle: Umweltbundesamt)

Weitere Informationen auf https://stadtwerk-mit-zukunft.de/
Stellenprofil für Bewerber (m/w/d): Stellenausschreibung-GF-SWFL.pdf1

Untenstehend die Stellenausschreibung:

Wir, Bürger*innen der Stadt Flensburg
suchen für unsere 100 % kommunale
Stadtwerke Flensburg GmbH eine

Leitung der Geschäftsführung (w|m|d)

Der langfristige wirtschaftliche Erfolg der Stadtwerke Flensburg hat einen hohen Stellenwert für Sie. Die Geldbörse der Kund*innen und die finanziellen Anforderungen der kommunalen Eigentümerin prägen Ihr Handeln.

Sie kommunizieren mit Engagement intern, mit allen relevanten Gruppen aus Kundschaft und mit Bürger*innen, als auch mit politischen Gremien und der Wirtschaft. Sie suchen den Kontakt zu Unternehmen, mit denen sie das „Netzwerk der erneuerbaren Energie“ im Umland von Flensburg weiter ausbauen können.

Sie halten das Schiff auf dem eingeschlagenen Kurs, denn Sie haben ein Ziel: die Weiterentwicklung der SWFL zu einem nachhaltigen und klimaneutralen Energie- und Dienstleistungs-Unternehmen bis 2030 in herausfordernden Zeiten.

Sie sind wissensdurstig und innovativ und können Begeisterung für die erneuerbaren Zukunftstechnologien entfachen.

Sie haben Freude daran, Strategien und Konzepte zu entwickeln und die geopolitische Lage Flensburgs ist für Sie eine Inspiration. Denn wir sind in Deutschland ganz oben an der Grenze zu Dänemark, in Europa das Tor zu Skandinavien und umgeben von vielen Pionieren der Bürger*Innenwindparks, PV- und Biogasanlagen und Ökostrom im Überfluss.

Sie kennen zukunftsorientierte Konzepte der nachhaltigen Energiewirtschaft und glauben daran, dass das Voranbringen der Energiewende eine Generationenaufgabe ist und nur durch ein gutes und notwendiges Zusammenspiel aller regionalen gesellschaftlichen Akteure gelingen kann – von der Strom- & Wärmeerzeugung bis hin zum Endverbrauch. Aufkommende Konflikte werden von Ihnen partnerschaftlich und respektvoll gelöst.

Wenn Sie erfahren sind in der dialoggeführten Leitung eines mittelgroßen Industrie- und Dienstleistungsbetriebes (über 650 Mitarbeiter*innen), dann freuen wir uns über Ihre Nachricht an: bewerben@stadtwerk-mit-zukunft.de

Weitere Zahlen, Daten & Fakten sowie Erläuterungen zur anstehenden Herausforderung der Transformation finden Sie auf:

www.stadtwerk-mit-zukunft.de

Hinweise zur Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Hauptausschuss und Gesellschafterversammlung, Aufsichtsrat und Geschäftsführung finden Sie im sog.
„Flensburger Kodex – Leitlinien guter Untenehmensführung“
(Public Corporate Governance Kodex der Stadt Flensburg)

Ausstellungen auf dem Museumsberg Flensburg: ab 12. Mai für Besucher*innen wieder geöffnet

Unter Beachtung aller Hygienemaßnahmen und mit eingeschränkten Öffnungszeiten von 11.30 bis 17.00 Uhr sind in Zukunft wieder beide Häuser zu besichtigen. Für den Museumsbesuch ist wie überall eine Alltagsmaske erforderlich.

Endlich ist auch der lang ersehnte Besuch der Ausstellung „Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten“ möglich. Die große Schau zum 100-jährigen Jubiläum der Grenzabstimmung in Deutschland und Dänemark wurde vor Beginn der Corona-Krise aufgebaut, konnte dann aber nicht mehr eröffnet werden. Das mit großem Programm geplante Eröffnungswochenende musste wegen des Lock-Downs leider ausfallen. Nun endlich kann die aufwändige Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Im Hans-Christiansen-Haus ist dann auch wieder die Ausstellung „Nikolaus Störtenbecker: Unsere letzte Welt“ zu sehen. Interessierte sollten sich jedoch beeilen, die Retrospektive des Norddeutschen Realisten läuft nur noch bis zum 1. Juni.

Die Anschluss-Ausstellung „Flensburg.Kauft.Kunst.“ ist bereits ab 12.05. als digitale Verkaufsausstellung auf der Webseite des Museums zu besichtigen. In der Corona-Krise geht der Museumsberg neue Wege: Mit dieser Verkaufsausstellung sollen die Künstler*innen in Flensburg und aus dem nahen Umland unterstützt werden. Alle Einnahmen erhalten die Künstler*innen, der Eintritt ist frei..

Auf öffentliche Führungen, Veranstaltungen und Workshops müssen die Museumsbesucher noch eine Weile verzichten. Weitere Infos und Einblicke in die Ausstellungen sind untenstehend und auf www.museumsberg.de zu finden.

FLENSBURG. KAUFT. KUNST. Verkaufsausstellung Flensburger Künstler auf dem Museumsberg

Als Online-Ausstellung vom 12. Mai bis 12. Juli 2020 und im Heinrich-Sauermann-Haus vom 10. Juni bis 12. Juli 2020

Dazu die Mitteilung des Museums:

Aus aktuellem Anlass präsentiert der Museumsberg Flensburg eine Verkaufsausstellung mit Werken Flensburger Künstler*innen.
Als Museum der Stadt Flensburg sind wir mit den Kunstschaffenden, die derzeit durch die Absage so vieler Ausstellungen und Veranstaltungen unter Verdienstausfällen leiden, solidarisch. Wir zeigen deshalb ab dem 12. Mai 2020 über 90 Kunstwerke als digitale Verkaufsausstellung auf unserer Homepage www.museumsberg.de.
Hier gibt es für jeden die Gelegenheit, Kunst von etwa 45 Künstlerinnen und Künstlern aus Flensburg und dem nahen Umland zu sehen und zu kaufen. Alle Einnahmen kommen ungemindert und direkt den
Kunstschaffenden zugute.
Vom 10. Juni bis zum 12. Juli 2020 zeigen wir diese Kunstwerke dann zusätzlich in unseren Ausstellungsräumen im Heinrich-Sauermann-Haus. Dort können Besucher*innen die Werke im Original erleben. Wir freuen uns, dass die Stadt Flensburg ihre Solidarität mit den Künstler*innen bekräftigt und einen kostenfreien Eintritt für diese Ausstellung ermöglicht.
Wir hoffen, dass wir mit Hilfe unseres Netzwerkes für Künstler*innen zusätzlich Öffentlichkeit schaffen können und sie sogar mit potentiellen Käufern aus unserem Besucherkreis in Kontakt bringen können.
Auf eine feierliche Ausstellungseröffnung müssen wir aus Gründen des Infektionsschutzes leider verzichten.

„Nikolaus Störtenbecker – Unsere letzte Welt“ noch bis 01.06.2020 auf dem Museumsberg Flensburg

Der Museumsberg Flensburg widmet dem Künstler Nikolaus Störtenbecker anlässlich seines 80. Geburtstags im Jahr 2020 eine Retrospektive in den Räumen des Heinrich-Sauermann-Hauses.

„Landschaft mit Bronze“, 1986, Öl/Lwd. © Nikolaus Störtenbecker

Die Ausstellung legt ihr Augenmerk auf jene Werke des Künstlers, die sich explizit oder indirekt mit dem Thema Umweltzerstörung beschäftigen. Nikolaus Störtenbecker beobachtet seit Jahrzehnten unsere Welt, wie sie sich verändert, und er liest daraus Geschichten, die er in seinen Bildern festhält. Die spannendsten Gemälde und Grafiken sind dabei jene, die von menschengemachten Veränderungen erzählen. Sie zeigen etwa Kühe unter einer Autobahnbrücke, das zubetonierte Ufer einer Nordseeinsel, Düsenjäger über einem Strandidyll oder grasende Schafe auf einem schmalen StreifenGrün vor einem trostlosen Industriehafen. In der realistischen, scheinbar lapidaren Darstellung bekommt das beklemmende Gefühl der von Menschen selbst verursachten Bedrohung eine hörbare Stimme, wird die Verletzlichkeit unserer Welt überaus deutlich.
Ebenfalls aus Anlass des Geburtstages des Künstlers erscheint in der Reihe „ars borealis“ die Sonderedition 05 mit einem Werkverzeichnis der Grafiken des Künstlers. Herausgegeben wird der über 300 Einträge verzeichnende OEuvrekatalog von der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein und der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf. Wissenschaftlich bearbeitet wurde das Werkverzeichnis von Dr. Thomas Gädeke.

Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten bis 31.10.2020

Grenzzollstelle Kupfermühle Krusua 1922

Mit der Ausstellung „Perspektivwechsel 2020“ – der aufwendigsten Ausstellung, die je in Flensburg entwickelt und gezeigt wurde – leistet die Stadt Flensburg den größten Einzelbeitrag zum Jubiläumsjahr in Schleswig-Holstein.

Ein neuartiger Ansatz überlässt dabei niemandem die alleinige Deutungshoheit, sondern stellt die Vielfalt und die Entwicklung der Grenzregion in den Mittelpunkt. Der Blick ist dabei nicht nur, wie sonst in Museen üblich, rückwärts gerichtet.
Vielmehr stehen mit Themen wie Identität, Transit und Flüchtlingen auch die Gegenwart und die Zukunft der Grenze im Fokus.

Die Ausstellungsmacher treten dabei bewusst in den Hintergrund. Wo irgend möglich kommen Augenzeugen und Betroffene selbst zu Wort und erzählen aus ihrer persönlichen Perspektive Grenzgeschichten aus den 100 Jahren seit der Volksabstimmung vom 14. März 1920. Ungewöhnliche Objekte, Bilder und Videos illustrieren diese Geschichten anschaulich.

Flaggenkampf: Flensburg 1920

Die Ausstellung beginnt mit der Frage nach der Entstehung der heutigen Grenze mit ihren positiven und negativen Auswirkungen auf Flensburg und die Grenzregion. Besonderes Augenmerk gilt dem wichtigen Thema der Identität von Mehrheiten und Minderheiten. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Grenze als Transit-Raum, dem aktuellen Thema Flüchtlinge und der Grenze auf dem Wasser. Wie die Zukunft der Grenze aussehen könnte, zeigen uns deutsche und dänische Kinder und Jugendliche in Form von Bildern und Videos.

Wer seine eigene Geschichte erzählen oder seine persönliche Perspektive teilen möchte, ist dazu an einer der interaktiven Mitmachstationen der Ausstellung oder in der App FLEO2020 herzlich eingeladen.
„Perspektivwechsel 2020“ wird an drei verschiedenen Standorten in Flensburg gezeigt: auf dem Museumsberg, im Flensburger Schifffahrtsmuseum und in der Dänischen Zentralbibliothek. Später kommt noch eine weitere Station im Sonderburger Multikulturhaus dazu.

Entwickelt wurde das Ausstellungskonzept unter der Leitung des Museumsdirektors Dr. Michael Fuhr vom Hamburger Büro gwf-Ausstellungen, mit fachlicher Unterstützung von einem interdisziplinär besetzten Expertenbeirat und den Teams der beteiligten Häuser.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Träger der Ausstellung ist die Stadt Flensburg. Finanziell gefördert wurde das Projekt durch die Kommune Sønderborg, das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Landesregierung Schleswig-Holsteins, die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein und die Nord-Ostsee Sparkasse.

Infos und Geschichten zur Volksabstimmung finden Sie bei FLEO2020.

Mehr zur Ausstellung: https://www.museumsberg-flensburg.de/de/ausstellungen/details/perspektivwechsel-2020-100-jahre-grenzgeschichten.html

Flensburg zeigt Solidarität

Corona-Spendenaktion für gemeinnützige Einrichtungen

Flensburg. Die vom Stadtpräsidenten Hannes Fuhrig und der Flensburger Kommunalpolitik ins Leben gerufene Corona-Solidaraktion zur Bildung eines Stützungsfonds für gemeinnützige Einrichtungen in unser Region ist von der Bevölkerung sehr gut angenommen worden. Innerhalb kürzester Zeit sind Spenden von Privatpersonen in Höhe von 6.200,00 € eingegangen.

Thorsten Bohn und Stadtpräsident Hannes Fuhrig

Diese werden vom Spendenparlament für Flensburg und Umgebung e.V. treuhänderisch verwaltet und auf Antrag zweckgebunden verteilt. So erhalten laut Vorstandsbeschluss das Frauenhaus, das Diakonische Werk, die Treppe und die Schuldnerberatung insgesamt 5.875,00 € für ihre Arbeit und Projekte sowie zur Linderung von aktuellen Corona-bedingten Notlagen.

„Die verbleibende Summe wird zunächst für zu erwartende weitere Anträge vorgehalten“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Thorsten Bohn, „denn die Notlage wird sich sicherlich noch verschärfen. Selbstverständlich werden die Spenden am Ende in Gänze ausgeschüttet.“

„Dass wir Flensburger in dieser schwierigen Zeit so solidarisch zusammenhalten und an diejenigen denken, die unverschuldet in Not geraten sind, finde ich sehr beeindruckend. Ich bin überwältigt von der großen Spendenbereitschaft unserer Mitmenschen und hoffe natürlich sehr, dass diese noch ein Weilchen anhält“, zeigt sich Stadtpräsident Hannes Fuhrig begeistert von dem regen Zuspruch für die Solidaraktion.

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