Archiv für den Tag 24. Februar 2020

„Wer bist du, Annabella?!“ ein Theaterstück für jedermensch am 1. März im 360º-Gemeinschaftshaus Fruerlund

Von der Theatergruppe Schwarzweissbunt

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Internationalen Frauentag

Sonntag, 01. März 2020, 16.00 Uhr
360º – Gemeinschaftshaus Fruerlund,
Mürwiker Str. 28

Eintritt: 5 Euro

Info und Anmeldung: Henriette Felix-Schumacher
Tel. 04635-2942912 oder 01522-3243248 oder info@cultura-rosa.de

FlensFemFest am 28.02. – 29.02.2020 im Hafermarkt Flensburg

Zweitägige Veranstaltung mit Vorträgen, Workshops, Vernetzungsangeboten, Konzerten und thematischem Kulturprogramm im Vorfeld des 8. Märzes in Flensburg.

28.02.2020, 18:00 Uhr – 29.02.2020, 23:59 Uhr
Hafermarkt Flensburg
Heinrichstr. 8
24937 Flensburg

Feministischer Kampftag ist jeden Tag. Und doch braucht es manchmal einen konkreten Anlass und einen geeigneten Raum, um sich mit feministischen Themen intensiver zu beschäftigen, als wir es im Alltag tun. Einen solchen Raum wollen wir mit dem FlensFemFest schaffen. Es geht darum, gemeinsam bestehende sexistische Strukturen zu hinterfragen und unterschiedliche Perspektiven auf Feminismus zu entdecken. Gleichzeitig soll das FlensFemFest ein Ort sein, an dem Menschen sich gegenseitig inspirieren, wo es Raum für Austausch, Vernetzung und gegenseitiges Empowerment gibt. Für ein bisschen gelebte Utopie. Für ein besseres Zusammenleben für alle.

Programm

Freitag, 28.02.2020 – Hafermarkt

18 Uhr
Warm-up und Vortrag: Excuse my beauty – Über die Feindlichkeit gegenüber transgeschlechtlichen Frauen

20 Uhr
Feministisches Theater und Poetry-Slam
+ special guest

Samstag, 29.02.2020

12-17 Uhr
Workshops:

1. Was tun, wenn Scheiße passiert? Zum Umgang mit sexualisierter Gewalt in linken Strukturen – Radio Fratz

2. Kritische Männlichkeit – Hafermarkt

ab 15 Uhr
Info-Café – Die ganze Bäckerei

19 Uhr
Küfa – Die ganze Bäckerei

ab 21 Uhr Live-Musik und Aftershow – Hafermarkt
Ostberlin Androgyn
Deutsche Laichen
Finna
DJ

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

Kontakt: flensfemfest@riseup.net
www.subtilus.info/flensfemfest/

Leserbrief zum Hotelprojekt am Bahnhofswald von Christiane Schmitz-Strempel

Bahnhofswald

Bahnhofswald: Das Flensburger Naturhabitat beherbergt über 140 Jahre alte Bäume und geschützte Fledermäuse und soll für den Bau eines Hotels der Axt zum Opfer fallen.  – Foto: Marco Johns

Auch wenn die Investoren des geplanten Bahnhofshotels und des Parkhauses behaupten, es gäbe eine weitreichende Akzeptanz für ihr Projekt in der Flensburger Bevölkerung. Diese Akzeptanz gibt es nicht!

Von den zuständigen Politikern und den Investoren wird allerdings versucht, den Flensburgern durch falsche Angaben und Schönfärbereien Sand in die Augen zu streuen, damit sie die tatsächlichen Folgen der Zerstörung des Bahnhofwaldes erst begreifen, wenn es zu spät ist. Ratsherr Edgar Möller, Mitglied im zuständigen Ausschuss und Mitglied im Aufsichtsrat des Selbsthilfe Bauvereins sollte mit der Geschossanzahl eines geplanten Gebäudes absolut vertraut sein. Auf dem letzten Stadtteilforum Rude am 19.02.2020, das Herr Möller moderierte, fragte ich ihn, wie viele Stockwerke das Hotel bekommen wird. Seine Antwort kam sehr zögerlich:“Jaa, weiß ich gar nicht so genau; ich glaube, es werden drei Stockwerke.“

Dieses „Nichtwissen“ ist wenig glaubhaft, Herr Möller! Jeder, der sich in die Planungsunterlagen eingearbeitet hat, weiß sehr gut, dass das Hotel sieben Stockwerke haben wird! Ein Politiker, der sich wie Herr Möller seit vielen Jahren mit Bauplanung befasst, weiß das auch genau und hat offensichtlich gute Gründe den Flensburgern die Wahrheit vorzuenthalten.

Auch die Behauptung, es werde ein größerer Teil des Waldes stehenbleiben, ist falsch! Nach ausführlicher Auskunft der unteren Forstbehörde wird kein Stück des Waldes übrigbleiben können, da der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand zwischen einem Wald und einem Gebäude sonst nicht eingehalten werden kann. Einige wenige große Bäume sollen zunächst (!) stehenbleiben.  Aber: Auch die Bäume, die übrigbleiben, werden allein durch den Einsatz der großen Baumaschinen in ihrem Bestand gefährdet und wahrscheinlich so stark beschädigt, dass sie ebenfalls gefällt werden müssen.

Den Fledermäusen, den Vögeln, den Insekten, allen Bewohnern des Bahnhofswaldes wird die Lebensgrundlage komplett entzogen. Und was bleibt übrig?: Ein zerstörtes Biotop eingerahmt von einer winzigen Heckenanpflanzung und daneben ein dunkelbrauner, riesengroßer Betonklotz Hässlichkeit: das Intercity Hotel Flensburg samt Parkhaus.

Christiane Schmitz-Strempel

Bürgerinitiative Bahnhofsviertel

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