Vortrag auf Schloss Gottorf am 11. Februar: „Schöningen: Eine paläolithische Fundstelle von Weltformat“

Blick auf die Fundstelle 13/II auf einem vorspringenden Geländesockel, der vom Braunkohletagebau Schöningen ausgespart wurde – This file is licensed under the Creative Commons Attribution 3.0 Unported license.

Fortsetzung der Wintervortragsreihe des Museums für Archäologie

Die Wintervortragsreihe im Museum für Archäologie auf Schloss Gottorf bietet am Dienstag, 11. Februar, einen weiteren öffentlichen Abendvortrag an. Ab 19 Uhr spricht Dr. Jordi Serangeli von der Universität Tübingen zum Thema: „Schöningen: Eine paläolithische Fundstelle von Weltformat“  im Vortragssaal des Museum für Archäologie Schloss Gottorf.

Warum sind wir so, wie wir sind? Was haben unsere Vorfahren und wir gemeinsam? Welche Tiere lebten damals? Wie war das Klima? Dies sind nur einige der vielen Fragen, die man sich weltweit stellt, wenn man sich mit den Menschen der Altsteinzeit befasst. In Schöningen findet man einige Antworten. Im Laufe der Jahre wurden am Rande des ehemaligen Braunkohletagebaues Schöningen zahlreiche Fundstellen aus der Altsteinzeit entdeckt, ausgegraben und zum Teil bereits untersucht.

Przewalski Pferde vor dem Forschungsmuseum Schöningen, Foto: Jordi Serangeli

In den zirka 300.000 Jahre alten Seeufer-Sedimenten blieben unter Sauerstoffabschluss zahlreiche Funde besonders gut erhalten. Darunter zehn Holzspeere (die älteste Fernwaffen der Menschheit), weitere zahlreiche Holz-, Knochen- und Steinartefakte, tausende Reste von Groß- und Kleinsäugern, Reptilien, Amphibien, Fischen, Vögeln, Eierschalen, Mollusken, Insekten.  Die spektakulären Funde sind im Forschungsmuseum Schöningen ausgestellt.

Wer sich schon mal vorab einen Eindruck von der besonderen Bedeutung der Fundstelle machen möchte, dem sei der Beitrag „Archäologie-Hotspot Schöningen“ von Ralf-Herbert Meyer vom 16.11.2015 in DER LÖWE – Das Portal für das Braunschweigische empfohlen. Dazu gibt es ein sehr gut gemachtes Video. Zu finden unter: https://www.der-loewe.info/archaeologie-hotspot-schoeningen

Ebenso noch ein WIKIPEDIA-Hinweis https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ninger_Speere

Die Veranstaltung ist Teil der Winter-Vortragsreihe des Museums für Archäologie und steht unter dem Motto „Quantensprünge – wo die Archäologie Geschichte schrieb“.

Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Archäologie Schloss Gottorf e.V. im Rahmen des Johanna-Mestorf-Kollegs.

Besonders geeignet für: Erwachsene

Moderation: Dr. Jordi Serangeli, Universität Tübingen

Veranstalter: Landesmuseen SH

Treffpunkt: Vortragssaal Museum für Archäologie Schloss Gottorf

Kosten: Eintritt frei

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

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Veröffentlicht am 6. Februar 2020, in Bürgerbeteiligung, Bildung, Daten und Zahlen, Flensburg News, Kultur, Kulturtipps, Soziales, Veranstaltungstipps. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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