Archiv für den Tag 11. Dezember 2019

Radfahrer-Haltegriffe werden gelb

Flensburg. Die kürzlich angebrachten Haltegriffe an Ampelmasten an verschiedenen Kreuzungen im Stadtgebiet werden durch die Radfahrer sehr gut angenommen.
Auf Vorschlag des Behindertenbeauftragten Christian Eckert soll nun die Wahrnehmung der Griffe auch für Menschen mit Sehbehinderung verbessert werden. Dazu werden die Haltegriffe in den nächsten Tagen durch Mitarbeiter der Werkstätten des Holländerhofs demontiert und anschließend mit gelber Farbe (RAL 1007) analog zu den Tastern an den Ampelmasten beschichtet. Vorgesehen ist, dass die Haltegriffe dann bis Weihnachten dann wieder an Ort und Stelle an den Masten montiert sind.
„Es ist sehr schön, dass die Stadt so schnell auf die Anregung reagiert und die Situation für sehbehinderte Menschen im Straßenverkehr verbessert“, freut sich Behindertenbeauftragter Christian Eckert.

Gemeinsame Bürger*innenversammlung am 17.12.2019 um 18 Uhr im Technischen Rathaus

Erweiterung der Kita-Angebote in Fruerlund und an der Kirche Adelby

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zu einer gemeinsamen öffentlichen Bürger*innenversammlung am Dienstag, 17. Dezember um 18 Uhr im Technischen Rathaus, Schützenkuhle 26, Paul-Ziegler-Zimmer ein.

In diesem Jahr wurde mit zwei Bauleitplanverfahren für den Neubau bzw. der Erweiterung einer bestehenden Kindertagesstätte begonnen.

Zum einen möchte der Träger der Kita „Bullerbü“ den Standort vom Schleibogen in die Eiderstraße verlegen, um zusätzliche Plätze anzubieten. Das Wohngebäude Eiderstraße 41-43 soll durch einen Neubau für die Kita ersetzt werden. Hierfür ist eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich. Nach dem Umzug sollen dann am Schleibogen neue familiengerechte Wohnungen angeboten werden.

Zum anderen ist beabsichtigt, in der Kita „Villa Winzig“ an der Kirche Adelby eine zusätzliche U3-Gruppe einzurichten. Für die Zulässigkeit des Anbaus wird ein Bebauungsplan für den Bereich aufgestellt, der auch die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigt.

Die beiden Vorhaben und Bauleitplanverfahren werden in einer gemeinsamen Versammlung vorgestellt. Diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

Der Eingang (barrierefrei) erfolgt vom Hof aus, in dem einige Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Pläne können bereits ab 17.30 Uhr eingesehen werden.
Pressekontakt: Christian Reimer

1,3 Mio. Euro für die Digitalisierung der Stadtverwaltung Flensburg vom Bund

Start für das Verbundprojekt “Aufbau und Erprobung eines Business Intelligence Systems im realen Testbetrieb in der Flensburger Stadtverwaltung – BI-F2022 -“

Flensburger Rathaus: Die Stadtverwaltung erhofft sich durch die Digitalisierung der Planungsprozesse erhebliche Effizienzgewinne

Flensburg. Große Freude bei der Stadt Flensburg: Nach einer Vorstudie und einer anstrengenden Antragsphase kann nun mit dem Eintreffen des Förderbescheides vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur am 01.11.2019 die Digitalisierung der Stadtverwaltung weiter vorangetrieben werden. Das Verbundprojekt „Aufbau und Erprobung eines Business Intelligence Systems im realen Testbetrieb in der Flensburger Stadtverwaltung – BI-F2022 -“ wird im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds („mFUND“) mit insgesamt 1.280.763,00 Euro für 3 Jahre durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Zusammen mit der Hochschule Flensburg und der akquinet finance & controlling GmbH wird in der Stadtverwaltung Flensburg eine einheitliche Datenbasis für Planungsprozesse geschaffen. Projektleiter Dr. Thorben Kelling von der Stadt Flensburg erklärt das Ziel des Projekts so: „Für abteilungsübergreifende Planungen wird aktuell viel Zeit und Aufwand von unseren Mitarbeitenden dafür verwendet, sichere und verlässliche Daten einzusammeln und zu überprüfen. Wir wollen mit unseren Partnern daran arbeiten, dass Daten sicher und geprüft den Mitarbeitenden in einfacher Weise zur Verfügung stehen, damit diese sich auf ihre eigentliche Aufgabe besser konzentrieren können: gute Planungen für die Bürgerinnen und Bürger und Gewerbetreibenden der Stadt Flensburg zu machen.“
Während früher Planungsprozesse fast ausschließlich in den jeweiligen Abteilungen stattfanden, sind in der heutigen Zeit viele Planungsprozesse integrativ, d.h. es wird eine Vielzahl unterschiedlicher Daten aus unterschiedlichen Abteilungen und Lebensbereichen benötigt.

Projektleiter Dr. Torben Kelling und Oberbürgermeisterin Simone Lange Foto © Stadt Flensburg

„Wir wollen bei Vorhaben die ganze Stadt im Blick haben und den Fokus auf Qualität und Effizienz legen. Mit dem Projekt BI-F2022 wird Flensburg zeigen, dass auch Kommunen von der Digitalisierung profitieren können: Mitarbeitende werden entlastet und die Einwohnerinnen und Einwohner profitieren von einer besseren planerischen Umsetzung. Verlässliche Daten sind die Grundlage für erfolgreiches Handeln und genau diesen Weg werden wir gehen“, sagt Oberbürgermeisterin Simone Lange.

Das Projekt wird in drei Jahren ein System installieren und erproben, in dem Mitarbeitende der Stadtverwaltung auf planungsrelevante Daten sicher und zuverlässig zurückgreifen können – und zwar über die Grenzen der Abteilungen und Fachbereiche hinweg. So sollen Bedarfe besser abgestimmt und Fehlinvestitionen verringert werden.

Technisch unterstützt wird die Stadt dabei von Michael Walther, Geschäftsführer bei AKQUINET, und seinen Business Intelligence- und Datenbankprofis. Die Experten der Hochschule Flensburg um Professor Dr. Jan Gerken werden parallel an Optimierungen des Systems arbeiten.

„Die Digitalisierung ist einer meiner Themenschwerpunkte und ich freue mich, dass dieses Leuchtturmprojekt für Flensburg bewilligt wurde. Die engere Verzahnung der Fachbereiche bei Planungen, aber auch, dass Mitarbeitende sich in Zukunft voll und ganz auf gute Planung konzentrieren können, zeigt, dass die Digitalisierung zum Vorteil Vieler eingesetzt werden kann. Nicht zuletzt ist dieses Projekt auch ein Türöffner für Open Data. Und von offenen Daten profitieren letztendlich alle“, ist die feste Überzeugung der Oberbürgermeisterin Simone Lange.

Über den mFUND des BMVI:
Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND fördert das BMVI seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um datenbasierte digitale Anwendungen für die Mobilität 4.0. Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD. Weitere Informationen finden Sie unter www.mfund.de

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