Archiv für den Tag 6. Dezember 2019

Hochschule Flensburg forscht an Veredelung von Gärprodukten für die Landwirtschaft

In einem rund 2 Millionen Euro schweren Forschungsprojekt wollen Wissenschaftler*innen der Hochschule Flensburg zusammen mit dem regionalen Industriepartner der Bioenergie Schuby das Problem von Grundwasserbelastungen durch Gärprodukte und Güllen in den Griff bekommen. 

Arbeiten an Labor-Pyrolysedrehofen zur Veredelung von Gärprodukten Foto: ©Hochschule Flensburg

Es ist – gerade auch in Schleswig-Holstein – eine aktuelle Problemstellung: Intensive Landwirtschaft in Verbindung mit Viehhaltung und die Produktion von Biogas führen zu einer teils übermäßigen Belastung des Grundwassers. Bedingt durch die Ausbringung von Gärprodukten und Gülle wird eine lokale Überbelastung der Böden und Grundwasserstruktur vor allem mit Nitraten verursacht. „Wir wollen eine Methode entwickeln, mit der wir die Gärprodukte so behandeln, dass sie dem Gewässerschutz Rechnung tragen und gleichermaßen ökonomisch verträglich sind“, sagt Dr. Wiktoria Vith. Die Professorin für Verfahrenstechnik leitet einen Teil des aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung geförderten Projekt „easy2clean“ an der Hochschule Flensburg.

Verringern soll die Grundwasserbelastung – Kohle. Zumindest eine kohleartige Struktur, die durch Pyrolyse entsteht. Dabei werden die festen Gärprodukte ohne Zufuhr von Sauerstoff verschwelt, wodurch sämtliche organische Überreste zersetzt werden. Zurück bleibt eine poröse Kohlenstoffstruktur. „Diese weist schwammartige Eigenschaften auf“, erklärt Vith, „und kann so eingebracht in den Boden wiederum auch die flüssigen Gärrückstände aufnehmen und verzögert die Nährstoffabgabe in den Boden“. Neben der positiven Eigenschaft, dass durch die Speicherung von Nährstoffen und Wasser die Bodenstruktur verbessert werde, könne man den überflüssigen regionalen Wirtschaftsdünger in Form der pflanzenähnlichen Kohlenstücke als Handelsprodukt überregional vertreiben, so Vith. Die Bedingungen unter welchen die geeigneten Pyrolysate entstehen und vor allem ihre Eigenschaften sollen als erstes in einem neu eingerichteten Labor untersucht werden.

Politik und Agrarbranche haben großes Interesse an solch nachhaltigen Lösungen. Doch der Teufel steckt im Detail. „Wir müssen das Produkt natürlich testen, bevor eine großtechnische Anlage zur Aufbereitung bei unserem Industriepartner errichtet wird“, sagt Vith. Eine industrielle Pyrolyseanlage für feste Gärprodukte soll in drei Jahren auf dem Gelände der Bioenergie Schuby GmbH in Schuby entstehen. Bis dahin werden Vith und ihr Team die Produkte der Pyrolyse im kleinen Maßstab testen. Welche Qualität hat es, wie verhält es sich hinsichtlich der Filtration und Speicherwirkung sind nur einige der zu klärenden Fragen.

Weitere Infos: https://hs-flensburg.de/forschung/fue/forschungsprojekte/easy2clean

Palmöl, Persipan, Schweinegelatine: Ersatzstoffe im Weihnachtsgebäck

In Stollen, Dominosteinen und anderen weihnachtlichen Leckereien stecken häufig billige Ersatzstoffe statt traditioneller, hochwertiger Zutaten. Das haben Vergleiche der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein ergeben.

Zur Adventszeit hat die Verbraucherzentrale insgesamt 72 weihnachtliche Spezialitäten in verschiedenen Supermärkten und Drogeriemärkten begutachtet und die enthaltenen Zutaten verglichen. Bei diesem Marktcheck stand alles auf der Liste, was auf den klassischen bunten Teller zu Weihnachten passt: Dominosteine, Marzipanbrote, Lebkuchen und vieles mehr. „Auf den ersten Blick ähneln sich die Zutatenlisten, aber beim genauen Hinsehen haben wir große Unterschiede entdeckt“, so Lebensmittel-Expertin Selvihan Koç. „In vielen Produkten stecken statt Marzipan oder Butter billige Ersatzstoffe wie Persipan und Palmöl.“

Persipan und Schweinegelatine im Gebäck

Marzipan besteht aus Mandeln und Zucker. Häufig wird es durch das günstigere Persipan ersetzt. Persipan schmeckt ähnlich wie Marzipan, wird aber aus gemahlenen Aprikosen- oder Pfirsichkernen hergestellt. „Der Geschmack von Persipan kann vortäuschen, dass Marzipan enthalten ist“, so Selvihan Koç. Ein Beispiel: Beim Marktcheck für Dominosteine verschiedener Hersteller entdeckten die Lebensmittel-Experten Aprikosenkerne und Persipan in acht von neun Produkten. Weihnachtsgebäck kann auch andere Zutaten enthalten, die Verbraucher*innen darin nicht vermuten. So steht zum Beispiel Schweinegelatine in fünf von sechs geprüften Zutatenlisten für Zimtsterne.

Schädliche Zutaten für Gesundheit und Umwelt

Butter ist – mit Ausnahme von Butterstollen – in wenigen Produkten zu finden. Mehr als ein Drittel der verglichenen weihnachtlichen Süßigkeiten enthalten stattdessen Palmöl. Dieses Pflanzenöl gehört zu den billigsten und am häufigsten verwendeten Fetten. Für die Erzeugung wird Regenwald abgeholzt. Ob Palmöl aus nachhaltiger Produktion stammt, ist meist nicht zu erkennen. Verbraucher sind auf freiwillige Label und Hinweise der Anbieter angewiesen. Diese schaffen nach Ansicht der Verbraucherzentrale keine ausreichende Transparenz für Verbraucher. Palmöl enthält zudem Fettschadstoffe wie 3-Monochlorpropandiol-Fettsäureester (3-MCPD) und steht im Verdacht, krebserregend zu wirken. Die Verbraucherzentrale setzt sich deshalb dafür ein, dass europaweit verbindliche Höchstmengen für den Schadstoff 3-MCPD in pflanzlichen Fetten, Ölen und Säuglingsnahrung gesetzlich festgelegt werden. Dies verpflichtet Lebensmittelhersteller zur Minimierung und erhöht die Sicherheit für Verbraucher.

Tipps zum nachhaltigen Kochen und Backen in der Weihnachtszeit finden Sie bei der Verbraucherzentrale.

Klima & Arbeit & die Landwirtschaft – Diskussionsveranstaltung am 12.12.2019 im Flensburger Gewerkschaftshaus

ein Abend (von mehreren)  über das „Klimapaket“ und seine Wirkung

Donnerstag 12.12.2019, um 19 Uhr,
Neues Gewerkschaftshaus, Große Str. 21-23 in Flensburg

Lange war es erwartet worden, das Klimapaket der Bundesregierung.
Als es am 20. September schließlich vorgestellt wurde, ließ die Kritik nicht lange auf sich warten: es sei zu unambitioniert und es gebe keine Chance, damit die Klimaschutzziele zu erreichen.

Grund genug für uns, in loser Folge verschiedene ,,Arbeits-Felder“ genauer unter die Lupe zu nehmen: welche Maßnahmen sind geplant und was wissen wir über ihre Wirkungen auf Klima und Arbeit?

Diesmal im Fokus: die Landwirtschaft.

Christa und Heiner lversen, die 33 Jahre lang einen Biohof bewlrtschaftetet haben, werden uns helfen, die Diskussionen und Auseinandersetzungen zu verstehen.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Bitte schon mal vormerken: an 30. lanuar 2020 diskutieren wir in der Reihe „Klima & Arbeit“ die Auswirkungen der Klimabeschlüsse auf die Windenergiebranche: 19 Uhr, Handwerkerhaus Husum, Einladung folgt.

V.i.S.d.P.: Susanne Uhl, DGB Schleswig-Holstein Nordwest, Große Straße 21-23, 24937 Flensburg flensburg@dgb.de.

Umnutzung von Kasernenbereich in Mürwik: Bürger*innenversammlung am 11.12.2019 um 18 Uhr im Technischen Rathaus

KBA will alte Kaserne umbauen, moderniseren und als Bürostandort nutzen

Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürger*innenversammlung am Mittwoch, 11. Dezember um 18 Uhr im Technischen Rathaus, Schützenkuhle 26, Paul-Ziegler-Zimmer ein.

Der ehemalige Fernmeldebereich 91 der Bundeswehr wird nicht mehr in seiner ursprünglichen Funktion für die Verteidigung genutzt. Dieser von der Straße Twedter Mark erschlossene Bereich wurde daher aus den Sonderbauflächen des Bundes und der militärischen Nutzung herausgelöst.

Durch Umbau- und Sanierungsarbeiten soll ein Bürostandort entstehen, der in erster Linie einer Unterbringung von Einrichtungen des KBA (Kraftfahrtbundesamt) dienen soll. Das KBA hat nicht zuletzt durch zusätzliche Aufgabenübertragungen auch unabhängig von der PKW-Maut einen erheblichen Bedarf an zusätzlichen dauerhaften Arbeitsplätzen, die nicht am heutigen Standort untergebracht werden können. Dazu kommt, dass aufgrund von Grundsanierungen am Standort des KBA Arbeitsplätze temporär anderweitig untergebracht werden müssen.

Der gesamte Prozess umfasst einen mittel- bis langfristigen Zeitraum. Neben der Weiternutzung des Gebäudebestandes wird es zu Neubauvorhaben sowie Abbruch- und Rückbaumaßnahmen kommen.

Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

Die Leitung der Versammlung erfolgt durch Ratsherrn Hubert Ambrosius vom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.
Der Eingang (barrierefrei) erfolgt vom Hof aus, in dem einige Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Pläne können bereits ab 17.45 Uhr eingesehen werden.

Neustadt-Jamsession am Dienstag 10. Dezember um 19 Uhr in der Neustadt 12 in Flensburg

Liebe Musiker, liebe Musikinteressierte,

am kommenden Dienstag, den 10. Dezember treffen wir uns wieder um 19.00 Uhr zum gemeinsamen Musizieren in der Neustadt 12, Eingang zum Stadtteilhaus.

Wir, das sind Menschen mit unterschiedlichen musikalischen Traditionen und kulturellen Hintergründen.

Wir wollen ohne Leistungsdruck und ohne Auftrittsverpflichtung musizieren, jammen und Songs gemeinsam spielen, die wir alle mögen.
Bringt Eure Instrumente und wenn ihr Freunde und Bekannte habt, die Musik machen möchten, auch die mit. Wenn Ihr Songtexte, Akkorde oder Noten von Eurem Lieblingslied oder Liedern habt, am besten in mehrfacher Kopie ebenso mitbringen.

Übrigens finden unsere Treffen regelmäßig jeden 2. und 4. Dienstag im Monat in der Neustadt 12 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Jan Hinrich Haacke
Jörg Pepmeyer

Flensburger Ratsversammlung beschließt Resolution zum Krankenhausneubau

Debatte zum Abbruch von Schwangerschaften

Protestaktion am 18.11. vor dem Flensburger Rathaus, während der Runde Tisch hinter verschlossenen Türen tagt – Foto: Nicolas Jähring

Flensburg. Die Flensburger Ratsversammlung hat sich auf ihrer gestrigen Sitzung noch einmal mit dem Thema Krankenhausneubau in Flensburg und dem Umgang mit dem Thema Abbruch von Schwangerschaften im neuen Klinikum befasst. Dabei hat die Ratsversammlung folgende Resolution beschlossen:
„Die Flensburger Ratsversammlung erwartet, dass für das derzeit im Diakonissenkrankenhaus bestehende Angebot zur Durchführung eines Schwangerschaftsabbruches ein adäquater klinischer Ersatz im Bereich Peelwatt in Flensburg gewährleistet wird. Schwangerschaftsabbrüche auch bei sozialer Indikation müssen unter klinischer Betreuung möglich bleiben.

Die Ratsversammlung bittet daher das Land Schleswig-Holstein, dies zu ermöglichen und sich auch in Zusammenarbeit mit der Oberbürgermeisterin und den Krankenhausträgern an der Schaffung einer Lösung zu beteiligen“.

Oberbürgermeisterin Simone Lange zeigt sich erfreut über den gefassten Beschluss:
„Ich bin sehr froh, dass die Ratsversammlung hier im wahrsten Sinne des Wortes mit einer Stimme spricht. Mit einem solchen starken Votum werden wir das begonnene Gespräch am Runden Tisch schon bald fortsetzen. Dazu werden wir dann auch Minister Garg einladen. Ziel bleibt eine Sicherstellung des Angebotes in der Krankenhausplanung am Peelwatt.“

Mehr zum Thema in den untenstehenden Beiträgen:

AKOPOL-Beitrag vom 19.11.2019: Runder Tisch im Flensburger Rathaus – Gespräch zu Schwangerschaftsabbrüchen im neuen Zentralkrankenhaus
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/11/19/runder-tisch-im-rathaus-gespraech-zu-schwangerschaftsabbruechen-im-neuen-zentralkrankenhaus/

AKOPOL-Beitrag vom 18.11.2019: Streit um Schwangerschaftsabbrüche im neuen Zentralkrankenhaus: Protestkundgebung vor dem Flensburger Rathaus
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/11/18/streit-um-schwangerschaftsabbrueche-im-neuen-zentralkrankenhaus-protestkundgebung-vor-dem-flensburger-rathaus/

AKOPOL-Beitrag vom 04.11.2019: Oberbürgermeisterin Simone Lange lädt zum Runden-Tisch-Gespräch
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/11/04/oberbuergermeisterin-simone-lange-laedt-zum-runden-tisch-gespraech/

AKOPOL-Beitrag vom 02.11.2019: Petition „Für den Erhalt eines stationären Versorgungsangebotes zum Schwangerschaftsabbruch in Flensburg“ unterzeichnen!
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/11/02/petition-fuer-den-erhalt-eines-stationaeren-versorgungsangebotes-zum-schwangerschaftsabbruch-in-flensburg-unterzeichnen/

AKOPOL-Beitrag vom 29.10.2019: Neues Großklinikum in Flensburg: Zukünftig keine Schwangerschaftsabbrüche mehr?
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/10/29/neues-grossklinikum-in-flensburg-zukuenftig-keine-schwangerschaftsabbrueche-mehr/

Beschlüsse der Ratsversammlung vom 05.12.2019

Kommunalpolitik in Flensburg

Flensburg. Die Ratsversammlung der Stadt Flensburg hat in ihrer Sitzung am 05. Dezember zu den folgenden ausgewählten Tagesordnungspunkten die nachstehenden Beschlüsse gefasst:

Tagesordnungspunkt 7

Resolution zu einem Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen im neuen Flensburger Krankenhaus.
Die Ratsversammlung beschließt bei einer Enthaltung einstimmig, das Land darum zu bitten, in Zukunft zu gewährleisten, dass es weiterhin ein klinisches Angebot für Schwangerschaftsabbrüche in Flensburg gibt.

Resolution:
„Die Flensburger Ratsversammlung erwartet, dass für das derzeit im Diakonissenkrankenhaus bestehende Angebot zur Durchführung eines Schwangerschaftsabbruches ein adäquater klinischer Ersatz im Bereich Peelwatt in Flensburg gewährleistet wird. Schwangerschaftsabbrüche auch bei sozialer Indikation müssen unter klinischer Betreuung möglich bleiben.
Die Ratsversammlung bittet daher das Land Schleswig-Holstein, dies zu ermöglichen und sich auch in Zusammenarbeit mit der Oberbürgermeisterin und den Krankenhausträgern an der Schaffung einer Lösung zu beteiligen“.

Tagesordnungspunkt 8

Indirekte Sportförderung bei Erbbaurechts- und Pachtverträgen
Die Ratsversammlung beschließt eine Vorlage zum zukünftigen Umgang mit  Erbbaurechts,- Pacht- und Mietverträgen sowie sonstige Nutzungsverträgen, die von Vereinen abgeschlossen werden.
Einstimmig angenommen.

Tagesordnungspunkt 9

K8-Straßenbau: Rechtssicherheit zum 4. Bauabschnitt erlangen.
Die Ratsversammlung lehnt den Antrag der Ratsfraktion Flensburg Wählen! ab, welcher die Verwaltung auffordert das Gericht um eine zügige Entscheidung in Sachen K8 zu bitten.

Tagesordnungspunkt 10

Kita-Bedarfsplanung bis 2021
Die Ratsversammlung beschließt die aktuelle Kitabedarfsplanung bis zum Jahr 2021.

Tagesordnungspunkt 11

Fachplanung Spiel- und Bewegungsräume – Bestandsaufnahme und Konzept
Die Ratsversammlung beschließt die Fachplanung zu Spiel- und Bewegungsräumen in der Stadt Flensburg als übergeordnete Rahmenplanung sowie deren Finanzierung.

Tagesordnungspunkt 12

Rauchverbot auf Flensburger Spielplätzen; Änderung der Satzung über die Benutzung der Kinderspielplätze
Die Ratsversammlung beschließt eine Änderung der Satzung über die Benutzung der Kinderspielplätze, mit dem Ziel ein Rauchverbot auf Spielplätzen zu erreichen.

Tagesordnungspunkt 17

Bebauungsplan „Erweiterung der Kita – St. Johanniskirche zu Adelby“ (Nr. 313) Aufstellungsbeschluss
Die Ratsversammlung beschließt den Aufstellungsbeschluss Nr. 313 zur Erweiterung der auf dem Kirchengrundstück befindlichen Kindertagesstätte „Villa Winzig“.

Tagesordnungspunkt 18

Bebauungsplan „Sport-, Spiel und Freizeitzentrum an der Bowlingarena“ (Nr. 310)
Die Ratsversammlung beschließt den Satzungsbeschluss des Bebauungsplanes Nr. 310 in dessen Zusammenhang die Entwicklung und Sicherung des Sondergebietes Sport-, Spiel- und Freizeitzentrum vorgesehen ist. Im Rahmen des B-Planes ist vorgesehen ein Fitnesscenter und perspektivisch eine zwei-geschossige Parkpalette zu ermöglichen. Die Verwaltung wird gebeten, zu prüfen, ob in Verbindung mit dem Bauvorhaben eine Fußgängerquerung über die B 199 geschaffen werden kann.

Tagesordnungspunkt 19

2. Änderung des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet Schleswiger Straße / Rude“
Die Ratsversammlung beschließt den Satzungsbeschluss des B-Planes Nr. 177, bei dem Wohnnutzungen und auch nichtstörende gewerbliche Nutzungen vorgesehen sind. Es sollen ca. 90 Wohnungen enstehen, von denen 30 % öffentlich gefördert werden sollen. Der ruhende Verkehr soll größtenteils in einer Tiefgarage untergebracht werden.
Siegmund Pfingsten vom SSW kündigt für die nächste Ratsversammlung einen Antrag zum Thema „Natur- und Umweltschutz bei Bauvorhaben“ an.

Alle Unterlagen sind im Ratsinformationssystem der Stadt Flensburg zu finden unter: https://ratsinfo.flensburg.de/tops/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZWlUPCeIo8pMJy7ifg8Fu3A
 

     

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