Kürzung der Landesförderung: Stadt unterstützt Flüchtlingshilfe

Flensburg. In Flensburg wird die Integration von geflüchteten Menschen großgeschrieben. Das ehrenamtliche Engagement ist dabei eine wichtige Basis. Ohne die vielseitige ehrenamtliche Unterstützung der vielen Engagierten wäre eine erfolgreiche Integrationsarbeit kaum möglich. Ebenso wichtig für das Gelingen der Integration ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt. Deshalb hat die Stadt auch seit dem Sommer 2019 eine Stabsstelle für Integration, in der die Integrationsaufgaben in der Stadt Flensburg koordiniert werden.

Eine wichtige Anlaufstelle für Geflüchtete in Flensburg, mit der die Stadt auch heute schon eng kooperiert und die sie mit 30.000 € jährlich fördert, ist die Flüchtlingshilfe Flensburg. Sie leistet eine wertvolle Arbeit für die Menschen und koordiniert die Arbeit der Ehrenamtlichen. Bisher konnte die gute Arbeit sichergestellt werden, indem dort durch das Land eine hauptamtliche Stelle gefördert wurde. Diese Förderung endet bedauerlicherweise zum Jahresende. Die Stadt Flensburg hat sich deshalb bereits gemeinsam mit Vertretern der Anlauf- und Beratungsstellen für ehrenamtliches Engagement mit Geflüchteten aus ganz Schleswig-Holstein an das Sozialministerium gewandt, um die weitere Förderung zu erreichen. Inzwischen erreichen die Stadt Signale, dass eine Übergangslösung in Sicht sei.

Parallel zu den Entwicklungen auf Landesebene fanden regelmäßig Gespräche zwischen Vertreter*innen der Stadt Flensburg und den hauptamtlichen Mitarbeitenden sowie dem Vorstand der Flüchtlingshilfe statt, in denen über verschiedenste Lösungsmöglichkeiten gesprochen wurde. Die Stadt Flensburg arbeitet derzeit an alternativen Möglichkeiten um die wichtige Arbeit der Flüchtlingshilfe sicherzustellen, falls keine Übergangslösung auf Landesebene zur Fortführung der hauptamtlichen Ehrenamtskoordination gefunden wird. In diesem Zusammenhang wird geprüft, inwieweit die Stabsstelle Integration, zeitlich begrenzt, die Ehrenamtskoordination in der Flüchtlingshilfe, während der Öffnungszeiten, mit einem Mitarbeiter unterstützen kann.

„Gleichzeitig wird die Stadt selbstverständlich weiter im Dialog mit der Landesregierung bleiben, um die Förderung und damit eine der wichtigen Säulen der Arbeit mit Geflüchteten zu erhalten. Dies ist uns wichtig, damit die Flensburger Erfolgsgeschichte in Sachen Integration nicht gefährdet wird“, erläutert Stephan Kleinschmidt, zuständiger Dezernent in der Flensburger Stadtverwaltung.

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Veröffentlicht am 16. Oktober 2019, in Bürgerbeteiligung, Bildung, Flensburg News, Gender, Soziales. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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