Archiv für den Tag 24. September 2019

Rund um die besten Arbeiten – Jahresausstellung des Fachbereichs 3 der Hochschule Flensburg am 1. Oktober

Viel Spaß hatten die Besucher*innen im vergangenen Jahr beim Rundgang an der Hochschule Flensburg.

„Rundgang“ und spannendes Rahmenprogramm für Schüler und alle Interessierten

Mitmachen und Ausprobieren ist erwünscht, wenn am 01. Oktober 2019, die Studierende des Fachbereichs Information und Kommunikation an der Hochschule Flensburg der Öffentlichkeit ihre besten Arbeiten präsentieren.

Audio, Animation und Design. Virtual Reality, Sprache und Film. Das Themenspektrum ist so vielfältig wie aktuell beim „Rundgang“. Zur der Jahresausstellung, die die besten Arbeiten der Studierenden der Studiengänge Angewandte Informatik, Medieninformatik, Internationale Fachkommunikation sowie Intermedia und Marketing zeigt, strömen nicht nur die Hochschulangehörigen aller Fachbereiche und Verwaltungsabteilungen ins A-Gebäude. Auch interessierte Bürger und Bürgerinnen und vor allem Schulklassen sind eingeladen. Bereichert wird die Ausstellung durch ein Rahmenprogramm, in dem es etwa Vorträge zur Filmästhetik oder zum Hacken von Computern geht.

Der Rundgang für Schulklassen

Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht beim Rundgang an der Hochschule Flensburg.

Ein Bild von der Arbeit sollen und können sich auch wieder die Schüler*innen der Schulen in Flensburg und Umgebung machen. „Für Schüler und Schülerinnen ist die Veranstaltung besonders interessant, da sie direkt mit Studierenden in Kontakt kommen, sich über die Studiengänge informieren und sich einen Überblick über die Projektarbeiten in den einzelnen Studiengängen verschaffen können“, sagt Dekan Prof. Dr. Tim Aschmoneit.

Die Jahresausstellung ist daher in der Zeit 12 bis 14 Uhr ausschließlich für sie geöffnet. Dabei führen Studierende die Schülerinnen und Schüler durch den Rundgang und gewähren so einen vielfältigen Einblick in die Bereiche Audio, Animation, Design, App-Entwicklung, Games, Usability, Virtual Reality, Filme und vielem mehr. Wenn Sie und Ihre Schulklasse dabei sein wollen, melden Sie sich bitte über unser Anmeldeformular (https://hs-flensburg.de/form/rundgang-2019-schulen) an.

Der Rundgang für alle

Von 14 bis 18 Uhr können dann Hochschulmitglieder und alle interessierten Flensburger*innen ihren Rundgang durch das Gebäude A auf dem Flensburger Campus starten. Ab 18 Uhr klingt die Jahresausstellung dann beim obligatorischen „Grillen und Chillen“ der Fachschaft Informatik aus.

Tag der offenen Tür beim Bosanski Klub Behar am 29.09.2019 im ADS-Jugendtreff Ramsharde

Im Mittelpunkt der Interkulturen Wochen 2019 in Flensburg steht vor allem der Austausch und Dialog unterschiedlicher Kulturen. Gleichzeitig soll über die Herkunftsländer zahlreicher Migranten in Flensburg informiert werden.

Dazu findet am 29.9. eine Veranstaltung der bosnischen Bevölkerungsgruppe in Flensburg statt:

Tag der offenen Tür beim Bosanski Klub Behar

Der Verein heißt Sie mit bosnischen Spezialitäten, Kaffee, Kuchen und Tanz willkommen.

Sonntag, den 29.09.19 von 13 – 18 Uhr
ADS-Jugendtreff Ramsharde
Alsenstr. 10
24939 Flensburg

Interkulturelle Wochen in Flensburg:

Das gegenseitige Anerkennen von Kultur, Werten und Lebensstilen auch in der neuen Heimat ist wesentliche Grundlage erfolgreicher Integration und wird durch die Flensburger „Interkulturellen Wochen“ seit Jahren gefördert. Jedes Jahr stellt daher der Arbeitskreis „Interkulturelle Wochen“ in Kooperation mit der städtischen Koordinierungsstelle für Integration ein buntes, internationales Programm zusammen.

Lesungen, Vorträge, Aktivitäten für Jung und Alt, Live-Konzerte und der „Tag der Offenen Moscheen“ sollen Fragen beantworten und gegenseitiges Verständnis fördern, während Stadtteilfeste wie das „Interkulturelle Kinderfest“ auf dem Spielplatz Schwarzental oder „Move“ in der Neustadt interkulturelle Begegnungen in fröhlicher Atmosphäre garantieren.

Die diesjährigen Interkulturellen Wochen finden von September bis November 2019 statt.

Höhepunkt der Veranstaltungsreihe bildet wie in den Vorjahren das „Fest der Kulturen“ am Samstag, 02. November 2019, das mit jeder Menge Tanz, Musik und Gesang von 14 – 18 Uhr im Deutschen Haus stattfindet.

Den Programm- und Einladungsflyer für die Interkulturellen Wochen 2019 in Flensburg gibt es hier

 

Insolvenz von Thomas Cook Reisen: Betroffenen Pauschal-Urlaubern steht Kostenerstattung zu

Pauschalreisende sind am besten abgesichert. Sie haben Anspruch auf Ersatz, wenn der Ferienflieger nicht abhebt. Um eine Pauschalreise handelt es sich, wenn Kunden mehrere Leistungen wie Flug, Hotel und Mietwagen als Paket bei einem Anbieter gebucht haben.

Betroffen von der Insolvenz bei Thomas Cook sind auch die deutschen Tochterunternehmen des Konzerns. Dazu gehören unter anderem Neckermann Reisen, Bucher Last Minute, Öger Tours, Air Marin und Thomas Cook Signature. Die Anbieter haben den Verkauf von Reisen nach eigenen Angaben gestoppt. Flüge der Fluggesellschaft Condor, die auch zum Thomas Cook Konzern gehört, sollen nach Angaben der Airline wie geplant stattfinden. Pauschalreisende von Thomas Cook oder den betroffenen Tochterunternehmen werden aber nicht mehr an ihr Reiseziel gebracht.

Urlauber können mit Kostenerstattung rechnen

Betroffene Pauschalreisende, die ihre Reise bereits angetreten haben, sollten engen Kontakt zum Veranstalter und zu ihrem Reiseleiter vor Ort halten, um sich über das weitere Vorgehen zu informieren. „Wichtig ist, das mit Gesprächsnotizen zu dokumentieren“, erläutert Julia Buchweitz, Juristin bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. „Wer keine Informationen bekommt, kann sich an die Versicherung wenden. Diese ist auf dem Sicherungsschein der Reiseunterlagen angegeben.“ Grundsätzlich erstattet die Insolvenzversicherung die Kosten für einen gegebenenfalls längeren Aufenthalt am Urlaubsort und für die Rückreise. Die Versicherung kann aber auch den Abbruch der Reise bestimmen. In dem Fall erstattet sie den Reisepreis für die ausgefallenen Leistungen und die notwendigen Aufwendungen für die Rückreise. Vorsicht: Wer die Reise in einem solchen Fall nicht abbricht, verliert den Anspruch auf die Erstattung der Kosten.

Ungewissheit bei abgesagten Pauschalreisen

Wer bei einem der betroffenen Anbieter eine noch bevorstehende Pauschalreise gebucht hat, kann ebenfalls eine Erstattung der Kosten beanspruchen. Ob aber wirklich alle betroffenen Pauschalreisekunden eine vollständige Erstattung erhalten, ist noch nicht sicher. Denn: Die Insolvenzversicherung der deutschen Tochterunternehmen von Thomas Cook ist auf 110 Millionen Euro begrenzt. Der Konzern und die Tochtergesellschaften haben angekündigt, dass sie die gebuchten Leistungen nicht mehr sicherstellen können. „Kunden sollten sich zunächst über die Internetseiten ihres Reiseveranstalters auf dem Laufenden halten. Wer nach zwei Wochen keine konkreten Informationen erhalten hat, sollte Kontakt zur Versicherung aufnehmen“, so Julia Buchweitz. Die verantwortliche Versicherung ist auf dem Sicherungsschein für die Reise angegeben.

Keine guten Aussichten bei gebuchten Einzelleistungen

Die schlechteste Ausgangslage haben Kunden, die bei den jetzt insolventen Anbietern Einzelleistungen gebucht und bezahlt haben. Sie müssen mit einem Ausfall ohne Erstattung der Kosten rechnen. „Diese Kunden können ihre Kosten beim Anbieter zur Insolvenztabelle anmelden, werden aber wahrscheinlich höchstens einen Bruchteil erstattet bekommen“, sagt die Juristin. Auch Reiserücktritt- oder Reiseabbruchversicherungen haften in solchen Fällen in der Regel nicht. Information und Unterstützung bei individuellen Fragen zum Thema bieten die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale.

Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. https://www.verbraucherzentrale.sh/

Hopfenstraße 29, 24103 Kiel

Tel. (0431) 590 99-180 | Fax (0431) 590 99-77

Klimapaket: Risiko von Fehlinvestitionen bei der Erneuerung von Öl- und Gasheizungen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft

Für Hausbesitzer setzt das Klimapaket der Bundesregierung nach Auffassung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein falsche Anreize. Die angekündigte Austauschprämie mit einer Förderung von 40 Prozent für neue Ölheizungen birgt das Risiko von Fehlinvestitionen bei der Modernisierung von Heizungsanlagen. Denn sinnvoll ist zunächst eine Verringerung des Energieverbrauchs durch Sanierungsmaßnahmen.

In Deutschland gibt es rund 20,7 Millionen Heizungsanlagen, davon 5,5 Millionen Ölheizungen. Fast alle dieser Anlagen sind veraltet, das heißt sie arbeiten nicht effizient, verschwenden kostbaren Brennstoff und produzieren zu viel CO2. Dasselbe gilt für die meisten Gasheizungen, die älter sind als 15 Jahre. Darüber hinaus sind viele Heizungsanlagen überdimensioniert, also zu groß bemessen für den Wärmebedarf des Hauses. Das zeigen Erfahrungen aus der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Für viele Hausbesitzer steht in den kommenden Jahren die Modernisierung der Heizung an. Hier reichen die Möglichkeiten vom Austausch der alten Öl- oder Gasheizung gegen eine neue, effizientere Variante bis hin zur Nutzung von erneuerbaren Energien.

Preise für Öl und Gas werden steigen

„Wer sich bei der Entscheidung für eine neue Heizung nur von finanziellen Anreizen wie einer Austauschprämie leiten lässt, riskiert Fehlinvestitionen“, sagt Energie-Expertin Margrit Hintz von der Verbraucherzentrale. Denn: Die Mehrheit der Wissenschaftler ist überzeugt, dass die beschlossenen Maßnahmen im neuen Klimapaket nicht ausreichen, um die Klimaziele für 2030 und 2050 zu erreichen. Sie können nur ein erster Schritt sein. „Verbraucher müssen sich darauf einstellen, dass die Preise für CO2 und damit für fossile Brennstoffe wie Öl und Gas in den nächsten Jahren stetig steigen werden“, so Margrit Hintz. Der Wärmebedarf von Gebäuden muss außerdem drastisch sinken und die Nutzung erneuerbarer Energien für die Wärmegewinnung erheblich zunehmen. „Das alles sollten Hausbesitzer bei Planung ihrer neuen Heizung berücksichtigen, damit die neue Heizung für die nächsten 15 bis 20 Jahre die nötigen Anforderungen erfüllt und im Betrieb nicht zu teuer wird.“

Wärmebedarf senken und passende Heizung planen

Vor der Entscheidung für eine neue Heizung sollten Hausbesitzer von einem Energieberater prüfen lassen, wie sich der Wärmebedarf kostengünstig senken lässt und welche Maßnahmen dafür sinnvoll sind. Auf dieser Grundlage ist eine fundierte Entscheidung möglich, wie die erforderliche Wärme nachhaltig erzeugt werden soll. Die Energieberater der Verbraucherzentrale kommen für einen Gebäude-, Heiz- oder Solareignungs-Check ins Haus. Sie prüfen den Strom- und Heizenergieverbrauch sowie die Gebäudesubstanz und die Heizungsanlage. In einem schriftlichen Bericht erhalten Eigenheimbesitzer eine Einordnung der Daten und Empfehlungen für Sanierungsmaßnahmen. Wer Kostenvoranschläge von Handwerkern eingeholt hat, kann sich diese an 22 Standorten in Schleswig-Holstein von den Energieberatern der Verbraucherzentrale erläutern lassen und Entscheidungshilfen erhalten.

Mehr Informationen: www.verbraucherzentrale.sh/energieberatung

Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. https://www.verbraucherzentrale.sh/

Hopfenstraße 29, 24103 Kiel

Tel. (0431) 590 99-180 | Fax (0431) 590 99-77

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