Archiv für den Tag 20. August 2019

Flensburg: Stabsstelle Integration geht an den Start

Stabsstelle Integration (Copyright: Stadt Flensburg)

Stärkung des interkulturellen Zusammenlebens in Flensburg

Flensburg. Im Sommer hat die neue Stabsstelle Integration in der Stadtverwaltung ihre Arbeit aufgenommen und setzt sich mit gebündelten Kräften für ein gutes Zusammenleben aller Flensburger und Flensburgerinnen ein. Seit mehr als zehn Jahren fördert die Stadtverwaltung Integration von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund beispielsweise durch das Integrationskonzept, die Interkulturellen Wochen, den Runden Tisch für Integration und durch viele weitere Projekte und Aktionen.

Um die Arbeit und Kommunikation zu Themen der Integration innerhalb der Stadtverwaltung und in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit noch effizienter und transparenter zu gestalten, arbeiten die im Integrationsbereich tätigen Koordinator*innen nun in der neuen „Stabsstelle Integration“ enger zusammen. „Unser Ziel ist es, das interkulturelle Zusammenleben in Flensburg weiter zu stärken. Seit mehr als zehn Jahre machen wir gute Integrationsarbeit, die wir jetzt mit gebündelten Kräften und frischen Ideen fortführen“ berichtet Stadtrat Stephan Kleinschmidt. Die Stabsstelle ist direkt bei ihm im Dezernat 2 „Projektkoordination, Dialog & Image“ angegliedert.

Stabsstellenleiter Alexander März erläutert: „Mit unserer Arbeit wollen wir die Integrationsfähigkeit der Stadt Flensburg für Menschen mit Migrationshintergrund nachhaltig und spürbar erhöhen“. Damit spricht März die fortlaufende interkulturelle Öffnung der Verwaltung als ein zentrales Thema der Stabsstelle an. Daneben sind Gesundheit, Bildung, Sprache, Arbeit und Ausbildung sowie der interkulturelle Dialog weitere wichtige Themen.
Insgesamt verstehen sich die Mitarbeiter*innen der Stabsstelle als Ansprechpartner*innen für alle Netzwerkpartner*innen, Flensburger*innen sowie für die Stadtverwaltung, wenn es um Fragen der Integration und des interkulturellen Zusammenlebens geht.

Zur Stabsstelle Integration gehören außerdem Peter Rohrhuber und Katja Jüngling sowie der neue Bildungskoordinator für Neuzugewanderte Temur Fayeq. Wer Ansprechpartner*in für welches Thema ist, entnehmen Sie bitte der folgenden Darstellung:

Alexander März | Leitung

Arbeit & Ausbildung
Landesaufnahmeprogramme (LAP 500 & Seebrücke)
Interkulturelle Öffnung d. Verwaltung
Ehrenamt mit Geflüchteten

Katja Jüngling | Koordinierungsstelle f. Integration & Teilhabe (KIT)

Psychische Gesundheit von Migrant*innen
MBSH-Koordination
Newsletter „Integration in Flensburg“
Beratung bei Anträgen für lokale Maßnahmen für Teilhabe und Zusammenhalt (MaTZ)

Peter Rohrhuber | Zusammenleben in Flensburg

Integrationskonzept
Interkulturelle Wochen
Runder Tisch f. Integration
Videodolmetschen
Ehrenamtl. Dolmetscher
Interreligiöser Dialog

Temur Fayeq | Bildungskoordinator f. Neuzugewanderte

Übergang Schule / Beruf
Sprachförderung von Erwachsenen
Integration in Flensburger Schulen
Mitwirkung bei der Erstellung vom Datenbasierten Kommunalen Bildungsmanagement

Gestaltung der Flensburger Stadtstrände – Kindermeinung ist gefragt!

Flensburg. Am Freitag den 23.08.19 findet am Strand in Solitüde und am  30.08.19 am Strand vom Ostseebad jeweils eine Beteiligungsaktion für Kinder statt.

Die Mitarbeitenden des Kinder- und Jugendbüro`s wollen an diesen beiden Tagen auf spielerischer Art und Weise viele Ideen, Wünsche und Anregung für eine Neuplanung der Stadtstrände sammeln.
Alle Anregungen werden erfasst und in ein großes Verfahren zur Neugestaltung der Stadtstrände mit einfließen.

Die Kolleg*innen sind an den jeweiligen Freitagen von 10:00 Uhr-13:00 Uhr und von 14:00 Uhr- 17.00 Uhr Vorort um Anregungen mit den Kindern gemeinsam zu entwickeln.

Sollten diese Termine nicht wahrgenommen werden können, so besteht natürlich auch die Möglichkeit Anregungen und Wünsche per E-Mail an das Kinder- und Jugendbüro zu schicken: lorenzen.katharina@flensburg.de
Auch diese Ideen werden selbstverständlich mit aufgenommen und weitergeleitet.

Diese Termine zielen explizit auf die Ideen von Kindern ab, eine Beteiligung von Erwachsenen wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Öffentliche Sitzung des Gestaltungsbeirats am 23.08.2019 im Technischen Rathaus II in Flensburg

Drei Bauvorhaben werden vorgestellt

Flensburg. Am Freitag, 23.08.2019, tagt um 15.00 Uhr der Gestaltungsbeirat der Stadt Flensburg im Technischen Rathaus II an der Schützenkuhle 26 im Paul-Ziegler-Zimmer in öffentlicher Sitzung.

Dort werden unter dem Vorsitz der Architektin Nicole Stölken drei Bauvorhaben erörtert. Auf der Tagesordnung stehen die Neubebauung auf den Grundstücken der ehemaligen Schlachterei Jepsen an der Heinrich- und Viktoriastraße; Hier beabsichtigt der Selbsthilfe-Bauverein, neue Wohngebäude zu errichten. Außerdem wird die Erweiterungsplanung der Hohlwegschule und die geplante neue Wohnbebauung auf der „Mummschen Koppel“ beraten.

Wikingerzeitliches Handwerk in Haithabu zum Mitmachen und Zuschauen vom 24.08. – 01.09.2019

Veranstaltungen bei den Wikinger Häusern in der letzten August-Woche

Es ist Spätsommer in Haithabu und viele Handwerker haben ihre Stände und Werkstätten bei den Wikinger Häusern aufgebaut. Groß und Klein sind dazu eingeladen, ihnen vom 24. August bis 1. September zu den Öffnungszeiten über die Schulter zu schauen und sogar selbst handwerklich tätig zu werden.

Schuhmode in Haithabu © Wikinger Museum Haithabu 2019

In der Reihe „Handwerk im Experiment“ lässt sich Hannes Hirsch bei der Fertigung kunstvoller Spanschachteln zuschauen. Bei den Ausgrabungen in Haithabu bargen die Archäologen zahlreiche Spanschachteln. Diese Holzbehältnisse waren teilweise reich verziert und konnten vielseitig eingesetzt werden. Maria Åhrén stellt wikingerzeitliche Textiltechniken vor – vom Spinnen, Weben, Nähen, Sticken bis zum Nadelbinden. In der Werkstatt von Snorri Varnarsson entstehen in der letzten Augustwoche Schuhe aus weichem Rind- und Ziegenleder – Luxusgüter für die Oberschicht, denn die meisten Menschen in Haithabu gingen barfuß.

Gleich nebenan demonstriert Töpfer Helmut Studer den Grubenbrand, ein traditionelles Brennverfahren, das auch bei den in Haithabu gefunden Keramiken angewandt wurde. An seinem Stand hält er ein reiches Sortiment bereit, darunter den Kugeltopf, der sich praktisch in die Glut des Herdfeuers stellen ließ.

Töpfer Helmut Studer © Wikinger Museum Haithabu 2019

Die Handwerkerwoche geht am Wochenende, 31. August /1. September, mit den Schmieden der Gruppe Regin aus Dänemark zu ende. Sie stellen ihr Können  „Mit Amboss, Hammer und Zange…“  unter Beweis. Der Workshop „Auf des Messers Schneide“ bietet die Möglichkeit, ein eigenes Messer herzustellen. Anmeldungen sind vor Ort möglich, Kosten: 50 Euro inkl. Material, Werkzeuge werden gestellt.

Besonders geeignet für:

Erwachsene, Familien, Jugendliche, Kinder

Treffpunkt:

Die Veranstaltungen finden bei den Wikinger Häusern Haithabu statt. Am Museum sind ausreichend Parkplätze vorhanden, der Fußweg zu den Häusern beträgt etwa 20 Minuten.

Kosten:

bis auf den Workshop, normaler Eintrittspreis, siehe Besuch

Veranstalter:

Landesmuseen SH

Wikinger Museum Haithabu

Am Haddebyer Noor 3
24866 Busdorf

Termine und weitere Informationen unter www.haithabu.de.

 

 

 

Kreisvorstand der Flensburger LINKEN erklärt seinen Rücktritt

Vorstand kommt einer Abwahl zuvor

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Nach heftigen Konflikten innerhalb des Flensburger Kreisverbandes der LINKEN und der LINKE-Ratsfraktion haben Gardy Jochims, Frank Hamann, Lucas Plewe und Herman U. Soldan heute ihre Vorstandsämter niedergelegt.  Sie sind damit offenbar einer möglichen Abwahl zuvorgekommen, die sich für die kommende Mitgliederversammlung der Flensburger LINKEN am 8.9. abzeichnete.

Im Fadenkreuz von Frank Hamann und Lucas Plewe: LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter

Vor allem Frank Hamann und Lucas Plewe, beide auch Mitglieder der LINKE-Ratsfraktion, hatten in den letzten Monaten den Zorn der Mitglieder auf sich gezogen. In einem außerordentlich heftig geführten Streit hatten die beiden LINKE-Ratsherren die langjährige LINKE-Fraktionsvorsitzende Gabi Ritter ihres Amtes enthoben und den bürgerschaftlichen Mitgliedern der Fraktion, die für die LINKE in zahlreichen Ausschüssen sitzen, durch eine neue Fraktionsgeschäftsordnung wesentliche Mitbestimmungsrechte entzogen. Die traten daraufhin in einen unbefristeten „Streik“, woraufhin Frank Hamann als neuer Fraktionsvorsitzender und Lucas Plewe gegen den Willen von Gabi Ritter die renitenten bürgerschaftlichen Mitglieder, gleichsam als Strafe, ihrer Ausschusssitze beraubten. Auch Herman Soldan gelang es als Kreisvorsitzender nicht diesen Konflikt zu moderieren, geschweige denn zu lösen. Von vielen Mitgliedern wurde ihm sogar vorgeworfen, dass er einseitig Partei zugunsten von Frank Hamann und Lucas Plewe genommen und durch entsprechende Äußerungen zusätzlich Öl ins Feuer gegossen habe. Auch verschiedene Mediationsgespräche führten zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. (Dazu auch mehr in den verlinkten Beiträgen am Ende dieses Beitrags)

Insofern ist der Rücktritt eine logische und konsequente Entscheidung und macht den Weg frei für einen personellen und politischen Neuanfang der Flensburger LINKEN. Ungelöst bleibt aber immer noch der weiter schwelende Konflikt in der LINKE-Ratsfraktion. In der Mitgliederschaft wird weiterhin spekuliert, ob nicht sogar Frank Hamann und Lucas Plewe aus der Partei austreten und eine eigene neue Ratsfraktion bilden werden, denn in der Flensburger LINKEN hätten sie keinerlei Rückhalt mehr. Trotz allem bleibt zu hoffen, dass der am 8.9. neu zu wählende Vorstand, für den es bereits zahlreiche Kandidaten und Kandidatinnen gibt, die Flensburger LINKE wieder in ruhigeres Fahrwasser führt. Er sollte umso mehr dazu beitragen, den solidarischen und menschlichen Umgang der Mitglieder in der politischen Praxis und Sachdebatte sicher zu stellen, um damit der Flensburger LINKEN wieder zu mehr Durchschlagskraft und Erfolg zu verhelfen.

In einer Pressemeldung des ehemaligen Kreisvorstandes heißt es zum Rücktritt:

„Heute ist der Flensburger Kreisvorstand zurückgetreten, wichtige Funktionen wird er aber bis zu einer Vorstandsneuwahl Anfang September kommissarisch weiterführen. Seine Mitglieder Gardy Jochims, Frank Hamann, Lucas Plewe und Herman U. Soldan erklärten per E-Mail den Mitgliedern:

„Es macht für uns nach mehreren Monaten schwerster innerparteilicher Belastungen keinen Sinn mehr, unsere Arbeit fortzusetzen – und zu versuchen, unsere Flensburger Partei ‚in der Spur zu halten’. Es gibt einige Mitglieder, die offen und teils sehr aggressiv gegen den Kreisvorstand Stellung bezogen haben, ihn mit schlimmen Wortattacken belegt haben und eine Spaltung des Kreisverbandes betreiben. Dies schadet dem Kreisverband erheblich und ist nicht akzeptabel. Einer von diesen Mitgliedern betriebenen Abwahl des Vorstandes werden wir uns nicht aussetzen.“

Im Juni und Juli hatten die Vorstandsmitglieder die Mitgliedschaft über die Konflikte in der Ratsfraktion, die von einigen wenigen Mitgliedern in den Kreisverband und dann auch in die Öffentlichkeit getragen wurden, informiert. Seitdem war die Eskalation weiter fortgeschritten. Im Rücktrittsschreiben heißt es dazu: „Wir sind nicht mehr gewillt, dies zu ertragen, mit der notwendigen Fassung zu überspielen oder den von ihnen angerichteten Scherbenhaufen zu kitten.“

Der Kreisvorstand spricht in seinem Schreiben all jenen Mitgliedern, die in den vergangenen Monaten und Jahren an vielen Aktionen, Veranstaltungen und Diskussionen aktiv und engagiert beteiligt waren, einen herzlichen Dank aus. Er verweist auch auf die positive Entwicklung des Flensburger Kreisverbandes, die ihn bis in dieses Frühjahr mit Wahlergebnissen über dem Bundesdurchschnitt zu einem der erfolgreichsten in der westlichen Bundesrepublik werden ließ: „Wir haben mit einer großen Zahl von Mitgliedern DIE LINKE in Flensburg gestärkt.“

Abschließend wünscht der zurückgetretene Kreisvorstand in seiner Erklärung den Mitgliedern eine „erfolgreiche und konstruktive Zukunft“ für den Flensburger Kreisverband.“

Mehr zu den Hintergründen des Rücktritts und dem Konflikt im Flensburger Kreisverband und der LINKE-Ratsfraktion in den untenstehenden Beiträgen:

AKOPOL-.Beitrag vom 28.06.2019: Machtkampf in der Flensburger Linkspartei: LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter wehrt sich in der Ratsversammlung unter: https://akopol.wordpress.com/2019/06/28/machtkampf-in-der-flensburger-linkspartei-linke-ratsfrau-gabi-ritter-wehrt-sich-in-der-ratsversammlung/

AKOPOL-Beitrag vom 21.06.2019: The Empire Strikes Back – Flensburger LINKE-Ratsherren schicken bürgerschaftliche Fraktionsmitglieder in die Wüste
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/06/21/the-empire-strikes-back-flensburger-linke-ratsherren-schicken-buergerschaftliche-fraktionsmitglieder-in-die-wueste/

Siehe dazu auch den AKOPOL-Beitrag vom 17.06.2019: Zoff bei der Flensburger LINKEN: Linken-Ratsfraktion streikt gegen „Putsch von oben“
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/06/17/zoff-bei-der-flensburger-linken-linken-ratsfraktion-streikt-gegen-putsch-von-oben/

Mit dem BUS zur #unteilbar-Demo von FLENSBURG nach DRESDEN an diesem Samstag, 24.08.2019 !

Aufruf:
verbindliche Voranmeldung für die Mitfahrt (Sitzplatz) im BUS zur #unteilbar-Demo von FLENSBURG nach DRESDEN an diesem Samstag, 24.08.2019 (Hin- und Rückfahrt).

Liebe Interessierte!
Es laufen jetzt in verschiedenen Milieus in und bei Flensburg Umfragen, ob sich jemand verbindlich für eine potentielle Bus-Mitfahrt zu der #unteilbar-Demo anmelden möchte. Melden sich bis einschließlich Mitwoch-Abend, d. 21.08. wenigstens 50 Menschen an, besteht die Möglichkeit, dass ein Bus aus Flensburg nach Dresden fahren wird. Das Ergebnis der Bemühungen wird dann Donnerstagvormittag bekanntgegeben.

Sollte ein Bus fahren, werden auch Spenden gesammelt, um „Alle-sollen-mit-Tickets“ anbieten zu können. Dafür wird es neben kostendeckenden gewöhnlichen Tickets zusätzlich auch Soli-Tickets geben, die ermöglichen sollen, dass mehr Menschen mitkommen können.

Verbindliche Ticket-Preise können zum jetzigen Zeitpunkt NICHT genannt werden! (Diese sehen bei den HAMBURGER Bussen z. Zt. so aus: Ticketpreise: 5-10 € „Alle-sollen-mit-Ticket“, ab 25-30 € deckt das Ticket die Kosten für einen Platz, ab 45€ ermöglicht das Ticket, dass mehr Menschen mitkommen können)

Sollte es zu einer gemeinsamen Busfahrt aus Flensburg kommen, könnt ihr damit rechnen, dass wir bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag so kurz nach Mitternacht losfahren und am Sonntag in aller Frühe wieder in Flensburg eintreffen werden.

Anmelden könnt ihr euch z.B. beim Absender dieser Infos

per E-Mail: per.losch@gmx.de,
per Nachricht auf www.facebook.com/TableauKulturcafe ,
persönlich Dienstagabend und Mittwochabend im Tableau.
Dann beim DGB Flensburg oder euerer Einzel-Gewerkschaft und bei der Ossietzky-Buchhandlung-Buchhandlung info@cvo-buchladen.de Sofern der Bus zustande kommt, erhaltet ihr ab Donnerstagmittag weitere Infos zur Fahrt, zur Demo, zum Konzert und zur Rückfahrt.

Zu den Infos zur #unteilbar-Demo und deren 13 verschiedenen Themen-Blöcken, den zahlreichen Redner*innen, den zahlreichen Bands und auftretenden Künstler*innen könnt ihr euch von hier aus durchklicken: https://www.unteilbar.org/

Solidarische Grüße
Per / Tableau

Verkehrswende jetzt: 5 Sofort-Forderungen der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg an Oberbürgermeisterin und Ratsversammlung

Tempo 30, günstiger Nahverkehr und probeweise Verkehrsberuhigung der Rathausstraße – das sind drei der fünf Sofort-Forderungen, die die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg der Oberbürgermeisterin und den Fraktionen der Ratsversammlung übergeben hat. Sie berufen sich auf Bundeskanzlerin Angela Merkel, Klimaziele müssten „absoluten Vorrang“ bekommen.

Diese fünf Sofort-Forderungen richten die Klimaschützer*innen an die Stadt Flensburg und die Fraktionen der Ratsversammlung:
–  Tempo 30 in der Innenstadt und auf Schulwegen
–  Günstige, übertragbare Jahreskarte für den öffentlichen Nahverkehr
–  Freihalten von Fuß- und Radwegen durch verstärkte Verkehrsüberwachung
–  Trennen von Fuß- und Radwegen und Umbau zu ausreichend breiten und sicheren Wegen
– Verkehrsberuhigung der Rathausstraße für drei Monate nach Hamburger Vorbild.

„Wir verlangen, dass Stadt und Ratsversammlung endlich handeln“, so Dr. Ekkehard Krüger, bis vor drei Jahren Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Flensburg.
„Bei uns werden tolle Pläne beschlossen, doch wo bleibt die Umsetzung? Lärmaktionsplan, Klimaschutzplan, Masterplan Mobilität – all das hat Hunderttausende von Euro gekostet. Gleichzeitig sind wir kaum weiter, was Radwege, Förderung des Fußverkehrs und Anpassung der Geschwindigkeit betrifft. Wir wollen und können nicht zehn Jahre auf weitere Verbesserungen warten.“
Flensburg muss endlich Ernst machen mit dem Klimaschutz und den Weg bereiten für klimafreundlichen Verkehr, so die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg.

Der Verkehr ist nach offiziellen Angaben der drittgrößte Verursacher von Emissionen in Deutschland. Klimafreundliche Maßnahmen in den Städten sind besonders lohnend, denn der Verkehr hier ist für rund ein Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich.
Die VCD Ortsgruppe Flensburg unterstützt die Forderungen der Aktionsgruppe.

PDF: 5 Sofort-Forderungen der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
https://nord.vcd.org/fileadmin/user_upload/Nord/Flensburg/Aktionen/KLIMA-Flensburg-Sofort-Forderungen.pdf

Siehe auch:
https://nord.vcd.org/der-vcd-nord/ortsgruppe-flensburg/news/verkehrswende-5-sofort-forderungen-der-aktionsgruppe-klima-flensburg/

Die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg wurde im Mai dieses Jahres gegründet von Inge Ohlsen und Ise und Ralf Strobach. Dem losen Verbund gehören rund 30 Mitglieder aus Verbänden und Einzelpersonen an. Die Gruppe trifft sich jeden zweiten Donnerstag, 19:00-21:00 Uhr.

Kontakt:
Julia Born
VCD Ortsgruppe Flensburg
og-flensburg@vcd-nord.de

https://www.vcd.org/

Ise und Ralf Strobach
Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
strobach@online.de

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