Archiv für den Tag 14. August 2019

„Am Fusse Yggdrasils“ – 5. Skaldentreffen am 17.08. – 18.08.2019 im Wikinger Museum Haithabu

Geschichten und Musik rund um die nordische Mythologie jeweils von 09:00 – 17:00 Uhr im Wikinger Museum Haithabu

Musik und Geschichten um die nordische Mythologie © Kai-Erik Ballak

Skalden nannte man bei den Wikingern alle die, die mit ihrer Musik und ihren Geschichten die Menschen unterhalten konnten. Über das Jahr verteilt sind solche Skalden vereinzelt immer wieder in Haithabu. Aber einmal im Jahr kommen sie zusammen, um gemeinsam zu feiern und ihr Publikum mit Liedern und Geschichten zu verzaubern, die sie von ihren weiten Reisen in ferne Länder mitgebracht haben. Überall zwischen den Häusern von Haithabu hört man Geschichten raunen und die Musik klingt bis zum Hafen und weckt die Sehnsucht nach der Ferne.

Dieses Jahr werden Lieder und Geschichten vom „Fusse Yggdrasils“ erklingen. Yggdrasil, der Weltenbaum, steht im Zentrum der neun Welten. Da gibt es die Welt der Riesen, der Götter und der Menschen. Viele Geschichten hörte der Weltenbaum raunen und einige davon werden die Skalden von Haithabu erzählen.

Das Programm im Überblick:

10 Uhr und 13 Uhr
Graubart der Wanderer erzählt, „wie die Welt entstanden ist“. Die Besucher erfahren dabei, wie die Wesen, die in dieser Welt leben, erschaffen wurden und wie diese Welt von den Göttern geordnet wurde.

11 Uhr und 14 Uhr
Thomas Petersen spielt Musik, wie sie auch in der Zeit der Wikinger geklungen haben könnte. Die Instrumente auf denen er spielt, sind von ihm nach Funden selbst gebaut.

12 Uhr und 15 Uhr:
SITRAMÉ erzählen musikalisch die Sage von den Schwanenmädchen, dem schlauen Nix und der großen Sehnsucht. Die Museumsbesucher begleiten die Gruppe auf ihrer musikalischen Reise in die slawische Spreewaldregion.

16 Uhr:
gemeinsame Abschlussrunde aller Künstler
Urd Valdemarsdatter ist immer irgendwo zwischen den Häusern unterwegs und erzählt ihre Geschichten.

Besonders geeignet für:

Erwachsene, Familien, Jugendliche, Kinder

Treffpunkt:

Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu statt. Am Museum sind ausreichend Parkplätze vorhanden, der Fußweg zu den Häusern beträgt etwa 20 Minuten.

Kosten:

normaler Eintrittspreis, siehe Besuch

Veranstalter:

Landesmuseen SH

Wikinger Museum Haithabu

Am Haddebyer Noor 3
24866 Busdorf

Termine und weitere Informationen unter www.haithabu.de.

 

 

 

Sprechstunde des Stellvertretenden Behindertenbeauftragten der Stadt Flensburg am 19. August 2019

Sprechstunde mit Tim Jäger

Flensburg. Auch der Stellvertretende Beauftragte für Menschen mit Behinderung  der Stadt Flensburg, Tim Jäger, bietet im August eine Sprechstunde an.

Am Montag, 19.08.  von 13 – 14 Uhr steht er

im Raum H 52 des Flensburger Rathauses

zur Verfügung.

Zu den Sprechzeiten ist auch die telefonische Erreichbarkeit unter 851085 gewährleistet.

Außerhalb der Sprechzeiten werden Anfragen unter behindertenbeauftragter@flensburg.de entgegen genommen.

Wo Europa entsteht: Grenzregionen als Labor für Europa? – Diskussionsveranstaltung am 22.08.2019 auf dem Flensburger Museumberg

Donnerstag, den 22.08 um 19 Uhr
Aula im Hans-Christiansen-Haus
Museumsberg Flensburg

Öffentlich & kostenlos. Es wird um Anmeldung per Eventbrite gebeten

Gastgeber: European Democracy Lab

Grenzregionen haben von der europäischen Integration enorm profitiert. Nicht zuletzt der Binnenmarkt und der Schengen-Raum kamen ihnen zugute und halfen ihnen, von ihrer nationalen Randlage ins Herz Europas zu rücken. In Grenzregionen zeigen sich allerdings auch wie durch ein Vergrößerungsglas die funktionalen und demokratischen Defizite des gegenwärtigen “Europa der Nationalstaaten”: Staatsgrenzen trennen immer noch nationale Rechtsräume voneinander und verhindern, dass Grenzregionen zusammenwachsen – darunter auch solche, die früher eine Einheit bildeten. Menschen beiderseits der Grenzen unterliegen in vielen Lebensbereichen unterschiedlichen Gesetzen und leben somit eher Rücken an Rücken als Tür an Tür. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit bleibt vielfach notwendig und gewünscht, bleibt aber oft eine mühselige Angelegenheit. Doch werden gerade dort, in Grenzregionen, vielfältige neue Formate der Zusammenarbeit entwickelt und erprobt, die die Konturen eines anderen, dezentralen und bürgernahen Europas zeichnen. Was können wir aus der Erfahrung von Grenzregionen lernen? Was ließe sich auf andere Regionen übertragen? Welche Rolle könnten und sollten Regionen in Europa einnehmen? Welchen Beitrag können sie zur Entstehung einer postnationalen europäischen Demokratie leisten?

Um diese Fragen zu erörtern, laden die Region Sønderjylland-Schleswig, REGIOPARL | Regional Parliaments Lab und das European Democracy Lab zu einer Diskussion über die Zukunft von Regionen in Europa am Donnrestag, den 22.08 um 19 Uhr in der Aula im Hans-Christiansen-Haus im Museumsberg Flensburg ein.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

* Öffentlich & kostenlos *
Wir bitten um Anmeldung per Eventbrite.

Die Veranstaltung ist Teil der Dialogreihe „Europa ja, aber wie?“ des European Democracy Labs in Städten in deutschen Grenzregionen. Wir danken der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der Stiftung Forum Morgen.

Where Europe emerges: Border regions as laboratories for a decentralised and citizen-oriented Europe?

Border regions have benefited enormously from European integration. The internal market and the Schengen area have benefited them, ultimately moving them from their national periphery to the heart of Europe. In border regions, however, the functional and democratic deficits of the current „Europe of nation states“ can also be seen through a magnifying glass: State borders still separate national legal areas from each other and prevent border regions from growing together – including those that used to form a unit. People on both sides of the border are subject to different laws in many areas of life and thus live back to back rather than door to door. Cross-border cooperation often remains necessary and desired, but often remains a laborious affair. But it is precisely there, in border regions, that various new formats of cooperation are developed and tested, which draw the contours of a different, decentralised and citizen-oriented Europe. What can we learn from the experience of border regions? What could be transferred to other regions? What role could and should regions play in Europe? What contribution can they make to the emergence of a post-national European democracy?
To discuss these questions, the Sønderjylland-Schleswig Region, REGIOPARL | Regional Parliaments Lab and the European Democracy Lab invite you to a discussion on the future of regions in Europe on 22.08 at 19.00 in the Aula of the Hans-Christiansen-Haus in Flensburg.

Don’t miss it!

The event is public and free of charge, please register via Eventbrite.

We thank the Federal Agency for Civic Education and the Stiftung Forum Morgen for their support.

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