Archiv für den Tag 1. August 2019

„Wenn der Eurocity nach Kopenhagen nicht in Flensburg hält, …

dann fahren wir eben nach Padborg,“ sagt Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange, die natürlich enttäuscht ist, von der Entscheidung der Deutschen Bahn, keinen Zughalt des Eurocity Hamburg-Kopenhagen in Flensburg vorzusehen.
Es gibt ein starkes Interesse an dieser Zugverbindung in der Stadt und in der Region. Dass der Zug im nur ca. 10 km entfernten Padborg halten wird, eröffnet die Möglichkeit von dort aus diese Reisemöglichkeit zu nutzen. Daraus entsteht natürlich der Wunsch, den Bahnhof in Padborg von Flensburg aus auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Bereits heute kann man vom Flensburger ZOB mit der Buslinie 1 der Flensburger Aktiv-Bus nach Kruså fahren und von dort mit der Linie 220 der dänischen Busgesellschaft Sydtrafik die Fahrt zum Bahnhof nach Padborg fortsetzen.
Es wird zu prüfen sein, ob hiermit eine gute Erreichbarkeit des Eurocity im Bahnhof Padborg bereits jetzt gegeben ist, oder ob ein ergänzendes oder zusätzliches ÖPNV-Angebot für diese Verbindung entwickelt werden muss.
„Hierin sehe ich auch eine gemeinsame Aufgabe mit unseren Partnern im Grenzdreieck und in der Region Sønderjylland-Schleswig. Dem Interesse der Menschen in der Region an einer komfortablen Nutzungsmöglichkeit dieser Bahnverbindung nach Kopenhagen werden wir gerecht werden müssen“, stellt die Oberbürgermeisterin dazu fest.

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Ausgezeichnetes Badewasser an den Flensburger Stränden – Wassertemperatur zwischen 21 °C und 22 °C

Badewasserqualität ausgezeichnet

Flensburg. Die Gesundheitsdienste teilen mit:

Die Flensburger Badestellen Ostseebad und Solitüde werden auch in diesem Jahr wieder von den städtischen Gesundheitsdiensten nach der Badegewässerverordnung überwacht. Vierzehntägig erfolgen Beprobungen zur Feststellung der Badewasserqualität.

Probenahme am 30. Juli 2019
Solitüde:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 21 °C

Probenahme am 30. Juli 2019
Ostseebad:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 22 °C

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die Gesundheitsdienste
unter Telefon 85 2600 bzw. per E-Mail:
Gesundheitsdienste@Flensburg.de

 

Knudsborg-Zufahrt: Stadt Flensburg meldet Einigung mit Knudsgilde

Kritikpunkte von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter wurden nicht ausgeräumt

Gaststättenbetreiberin Ute Johannsen nimmt Stellung

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Im Konflikt um die neue Knudsborg-Zufahrt am Munketoft-Hang ist es nach Angaben der Stadt Flensburg zu einer Einigung gekommen. Dazu gleich mehr in einer Pressemeldung der Stadt vom 1. August. Anschließend daran noch eine Stellungnahme von Ute Johannsen, Gaststättenbetreiberin der Knudsburg.

Zur Erinnerung:  Angesichts des offenbar illegalen Baus einer neuen Zufahrt zur Knudsborg und massiven Eingriffs in die geschützte Hangfläche am Munketoft hatte die LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter die Stadt und die Knudsgilde scharf kritisiert. Dazu erschien gestern ein AKOPOL-Beitrag: Abholzungen an der Knudsborg: Scharfer Protest von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter nachzulesen unter: https://akopol.wordpress.com/2019/07/31/abholzungen-an-der-knudsborg-scharfer-protest-von-linke-ratsfrau-gabi-ritter/

Die umstrittene Knudsborg-Zufahrt am Munketoft-Hang

Gabi Ritters Kritik traf wohl derartig in´s Schwarze, dass sich die Stadt Flensburg genötigt sah, wenige Stunden nach Erscheinen des AKOPOL-Beitrages eine Pressemitteilung an die Flensburger Redaktionen zu schicken, in der sie der Knudsgilde Vertragsbruch vorwarf und Sanktionen androhte. Gleichzeitig verhängte sie wegen der „Beschädigung von geschützten Bäumen“ ein Bußgeld, über dessen Höhe die Stadt allerdings keine Angabe machte. Dazu auch der AKOPOL Beitrag von gestern: Knudsborg-Zufahrt: Stadt Flensburg reagiert auf öffentliche Kritik von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter nachzulesen unter: https://akopol.wordpress.com/2019/07/31/knudsborg-zufahrt-stadt-flensburg-reagiert-auf-oeffentliche-kritik-von-linke-ratsfrau-gabi-ritter/

In einem Kommentar zu diesem Beitrag und der gestrigen Pressemeldung der Stadt hatte Gabi Ritter kritisch angemerkt:

„Die Stadt hätte die Änderung des B-Planes durchführen müssen. Sie ist, nach eigener Aussage von Oktober 18, nachzulesen beim SHZ, zwingend notwendig. Warum hat sie das nicht getan?
2. Es ist doch wohl ganz selbstverständlich, dass sich eine Stadtverwaltung die Pläne für eine Baumaßnahme zur Genehmigung vorlegen lässt, statt sich vom Ergebnis überraschen zu lassen. Warum hat sie darauf verzichtet?
3. warum ein mehrjähriger Pachtvertrag? Die Bauarbeiten der Stadtwerke werden sicher bald beendet sein.
Die vorliegende Erklärung der Oberbürgermeisterin ist mehr als dünn!“

Zu den von Gabi Ritter aufgeführten Punkten und kritischen Fragen hat die Stadt Flensburg bisher jedoch nicht öffentlich Stellung bezogen. Stattdessen vermeldet sie nun eine Einigung mit der Knudsgilde, bei der die Knudsgilde das verhängte Bußgeld akzeptiert und verspricht, die Zufahrt baulich so herzurichten, dass sie den mit der Stadt vereinbarten Bedingungen entspricht. Von einem Rückbau der Zufahrt nach Ende der Bauarbeiten der Stadtwerke am Munketoft und der Wiederherstellung und Begrünung des als Ausgleichsfläche geschützten Hangs ist interessanterweise jedoch keine Rede, obwol es in der gestrigen Pressemitteilung der Stadt noch hieß: „Die Oberbürgermeisterin lässt in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit des Rückbaus prüfen.“ Insofern lässt die untenstehende Erklärung der Stadt weiterhin viele Fragen offen.

Pressemitteilung von Donnerstag, 1. August 2019, Stadt Flensburg:

Einigendes Gespräch über Not-Zufahrt zur Knudsborg

Flensburg. Zu einem am Ende versöhnlichen Gespräch kam heute Oberbürgermeisterin Simone Lange mit Gerd Pickardt und Glen Dierking von der St. Knudsgilde zusammen. Anlass des Gespräches war die öffentliche Diskussion um den Bau einer Zufahrt zur Knudsborg.
In diesem Gespräch, an dem auch die Justitiarin der Stadt teilnahm, kam man gemeinsam zu dem Ergebnis, dass es sich bei der jetzt neu gebauten Zufahrt zur Knudsborg lediglich um eine provisorische Einrichtung handelt. Herr Pickardt versicherte, dass diese Zufahrt baulich noch nicht fertiggestellt sei und am Ende selbstverständlich den mit der Stadt vereinbarten Bedingungen entsprechen werde. Er räumte ein, dass im Rahmen der Baumaßnahme Bäume beschädigt worden seien und die Knudsgilde das von der Stadt dafür verhängte Bußgeld akzeptiere.
Sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Gespräches ist Oberbürgermeisterin Simone Lange: „Es hat sich wieder gezeigt, dass es sich lohnt miteinander zu reden. Ich freue mich, dass die provisorische Zufahrt so fertig gestellt wird, wie wir es vereinbart hatten, zumal sie ja auch als Baustellenzufahrt für die Arbeiten am Hillig-Water-Gang genutzt werden kann.“

Gaststättenbetreiberin Ute Johannsen nimmt Stellung

Ute Johannsen, Gaststättenbetreiberin der Knudsborg, hat zu dem Streit um die Zufahrt in der Flensburger Facebookgruppe Flensburg Ahoi ⚓ schönste Stadt im Norden am 2.8.2019 einen Kommentar veröffentlicht, der zu einer differenzierteren Betrachtungsweise des Konflikts einlädt.

„Bevor jetzt gleich alle über mich herfallen, möchte ich jeden bitten meinen Beitrag zu Ende zu lesen. Der Plan einer Notauffahrt für das Gelände der Knudsborg ist entstanden, weil mittlerweile seit einem Jahr die Straße Munketoft immer wieder von der einen oder anderen Seite nicht befahrbar war – oder sogar ganz gesperrt wurde. Dadurch wurde das Grundstück der Knudsborg über viele Wochen völlig vom Verkehr abgeschnitten. Alleine jetzt ruht die Baustelle am Hillig-Water-Gang seit nunmehr 5 Wochen …. man wartet auf Ersatzteile, heißt es. Vielleicht sind Fehler bei der Umsetzung der Notauffahrt durch die Gilde gemacht worden. Darüber möchte ich mir hier kein Urteil erlauben, da ich nicht in den Details stecke. Ich kann aber deutlich für die Gilde sprechen, wenn es um das Thema Baumpflege und Erhaltung geht. Das gesamt Grundstück und der dort befindliche alte Baumbestand sind erfasst und katalogisiert und es wird von Seiten der Gilde seit Jahren eine Menge getan und investiert, um die dortigen Bäume zu erhalten (teilweise alte Kastanien, die in den letzten Jahren unter Krankheiten leiden). Es wird wirklich viel gemacht um den Baumbestand zu erhalten. Der Bereich , auf dem jetzt die Notausfahrt gebaut wurde, war ein kleines Stück mit jungen Bäumen, die auf einer Art ehemaliger „Müllkippe“ vom obigen Hang standen. Wer mag, kann ja mal in das Grünland rechts der Auffahrt gehen und sich etwas genauer dort umsehen. Auswaschungen bei Regen, besonders im Bereich des kleinen Ganges oberhalb der Knudsborg sind seit Jahren ein Problem, das bisher leider niemanden interessiert hat.“

Mehr zum Thema:

AKOPOL-Beitrag vom 31.07.2019: Knudsborg-Zufahrt: Stadt Flensburg reagiert auf öffentliche Kritik von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter – „Wenn die Knudsbrüder daneben schießen, …“
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/07/31/knudsborg-zufahrt-stadt-flensburg-reagiert-auf-oeffentliche-kritik-von-linke-ratsfrau-gabi-ritter/

AKOPOL-Beitrag vom 31.07.2019: Abholzungen an der Knudsborg: Scharfer Protest von LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/07/31/abholzungen-an-der-knudsborg-scharfer-protest-von-linke-ratsfrau-gabi-ritter/

 

 

 

Oberbürgermeisterin Simone Lange sagt Danke!

Flensburg. Die Heftigkeit, mit der der schwere Gewitterregen am gestrigen Nachmittag auf Flensburg niedergegangen ist, war nicht vorhergesehen worden.
Durch einen entschlossenen Einsatz gelang es der Berufsfeuerwehr gemeinsam mit allen Freiwilligen Feuerwehren und dem DRK in der Stadt die 175 Einsätze abzuarbeiten. Dafür verdienen sie ein großes Dankeschön.
Ein besonderer Dank gilt allen Menschen in der Stadt, die von den Regenfluten betroffen waren und geduldig auf die Feuerwehr gewartet haben, auch wenn es in einer solchen Situation sicher schwerfällt.
Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des TBZ, den Busfahrerinnen und Busfahrern der Aktiv-Bus und allen anderen, die gestern geholfen haben, danken wir herzlich.

20 Nachwuchskräfte starten in eine Karriere bei der Stadt Flensburg

Ausbildung 2019 – Die neuen Nachwuchskräfte der Stadt Flensburg (Copyright: Stadt Flensburg)

Flensburg. Angesichts ihres Starts in einen neuen Lebensabschnitt war bei den neuen Auszubildenden eine erwartungsvolle und freudige Anspannung zu spüren, als Personaldezernentin Maria Theresia Schlütter sie im Ratssaal als neue Kolleginnen und Kollegen bei der Stadt Flensburg begrüßte. Zuvor hatte Oberbürgermeisterin Simone Lange die neuen Kolleg*innen, die ein duales Studium bei der Stadt beginnen, zu Inspektoranwärter*innen ernannt.
Es wurde deutlich, dass die Dezernentin sich sehr freute, dass sich wieder so viele junge Leute für eine zukunftsweisende Ausbildung bei der Stadt Flensburg entschieden hatten.
„Ich selbst bin das beste Beispiel, dass eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte schließlich bis in die Vorstandsetage führen kann“, sagte Frau Schlütter, die in Kürze nach 47 Berufsjahren als Leitende Verwaltungsdirektorin der Stadt in den Ruhestand geht.
Auch in diesem Jahr bildet die Stadt wieder in vielen unterschiedlichen Berufen aus.
9 junge Menschen haben sich für die Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten entschieden. In der IT-Abteilung starten 2 zukünftige Fachinformatiker ins Berufsleben. In der Bibliothek werden ein Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste und bei den Kommunalen Immobilien eine Bauzeichnerin ausgebildet.
Auch acht Stadtinspektoranwärter/innen beginnen ihre Ausbildung, die als duales Studium an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Altenholz stattfindet. Durch den regelmäßigen Wechsel zwischen theoretischem Studium und Praxis in verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung erwarten die 3 jungen Frauen und 5 jungen Männer drei spannende und abwechslungsreiche Jahre.
Hier wird es „heiß“. – Auch die Feuerwehr bildet aus.
Ihre dreijährige Ausbildung werden zum 01.10.2019 zwei Notfallsanitäter/innen bei der Berufsfeuerwehr Flensburg beginnen.
Auch Menschen, die sich für eine Ausbildung zum/zur Brandmeister/in bei der Feuerwehr interessieren, sind immer willkommen.
Für alle gibt es im Anschluss an die Ausbildung bzw. das Studium hervorragende Zukunftsperspektiven bei der Stadt Flensburg:
Alle werden übernommen.
Im diesem Sommer haben 15 junge Menschen ihre Ausbildung bei der Stadt Flensburg erfolgreich abgeschlossen. 13 davon in den Verwaltungsberufen.
Sie werden für die Aufgabenbewältigung dringend gebraucht, denn aufgrund des demografischen Wandels werden in den nächsten zehn Jahren rund 25 % der Mitarbeiter*innen bei der Stadt Flensburg altersbedingt ausscheiden.
2020 geht es weiter
Aus diesem Grund wird auch im Jahr 2020 wieder in zahlreichen Ausbildungsberufen ausgebildet werden.
Der Dezernentin ist eine qualifizierte Personalentwicklung ein besonderes Anliegen. Sie fordert daher auf: „Trauen Sie sich! Bewerben Sie sich bei uns! Die Stadt bietet Ausbildungsplätze mit ausgezeichneten Karrierechancen.“
In Kürze werden die Ausbildungsplätze für den Ausbildungsbeginn in 2020 ausgeschrieben.  Die Stadt wünscht sich viele Bewerbungen.
Weitere Informationen zu den zahlreichen Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt Flensburg gibt es unter: www.karriere.flensburg.de.

Hiroshima-Tag: Postkartenaktion am 6. August auf dem Holm in Flensburg

Keine neuen Atomwaffen – Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen!

Postkartenaktion zur Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages anlässlich des Hiroshima-Tages

am 6. August 2019 auf dem Holm 72
von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Bei der Aktion werden wir Postkarten verteilen, die sich an die Parteien des schleswig-holsteinischen Landtages richten. Es werden die Politiker*innen des schleswig-holsteinischen Landtags aufgefordert, sich über die Ländervertretung dafür einzusetzen, dass die Bundesrepublik Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet.

Zum 74. mal jähren sich die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Die Toten und die an Spätfolgen leidenden Opfer dieser Abwürfe, die Hibakusha, mahnen uns, dass diese Massenvernichtungswaffen verboten und vernichtet gehören.

Doch statt atomarer Abrüstung erleben wir weltweit eine wachsende atomare Unsicherheit.
Während abgeschlossene Rüstungskontroll- und Abrüstungsmaßnahmen für Atomwaffen aufgekündigt werden, weigert sich die Bundesregierung dem Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen von 2017 beizutreten.

70 Staaten haben ihn unterzeichnet und die ersten 23 Staaten haben den Vertrag bereits ratifiziert: Der Heilige Stuhl, Guayana, Thailand, Mexico, Cuba, Palästina, Venezuela, Palau, Österreich, Vietnam, Costa Rica, Nicaragua, Uruguay, Neuseeland, Cook Island, Gambia, Samoa, San Marino, Vanuatu, St. Lucia, El Salvador, Südafrika, Panama ….

Die Stadt Flensburg hat sich dem ICAN-Städteappell für die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages angeschlossen. Damit dieser Appell nicht alleine steht, ist es notwendig, dass sich auch viele Flensburgerinnen und Flensburger persönlich dafür einsetzen:

Die Entwicklung neuer atomarer Waffensysteme mit flexibleren Einsatzmöglichkeiten zu verhindern und dafür zu sorgen, dass die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen unterschreibt und der Bundestag ihn ratifiziert. Das können sie mit der Postkartenaktion zum Ausdruck bringen.

Denn der vorsätzliche Einsatz von neuen atomaren Massenvernichtungswaffen wird damit wahrscheinlicher. Die Gefahr versehentlicher, atomarer Kettenreaktionen bei kriegerischen oder krisenhaften Eskalationen wie aktuell zwischen den USA und den Iran –unter Beteiligung anderer Atommächte nimmt deutlich zu. Durch die atomare Aufrüstung werden notwendige Ressourcen vergeudet, die zum Kampf gegen die Umweltzerstörung, Klimaschutz und weltweite Armutsbekämpfung notwendig wären.

Veranstalter: DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

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