Archiv für den Monat August 2019

Informations- und Dialogabend zur Integrationsarbeit der Stadt Flensburg am 09.09.2019 in der Bürgerhalle des Rathauses

Jetzt anmelden!

Flensburg. Die Förderung eines guten interkulturellen Zusammenlebens in Flensburg liegt der Stadtverwaltung sehr am Herzen. Seit mehr als zehn Jahren fördert sie die Integration von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund  zum Beispiel mit dem Integrationskonzept, dem Runden Tisch für Integration und  den Interkulturellen Wochen. Zahlreiche Maßnahmen mit vielen Netzwerkpartner*innen wurden zur Förderung des Zusammenlebens bereits erfolgreich umgesetzt. Seit dem Sommer 2019 arbeiten vier Mitarbeiter*innen in der neuen „Stabsstelle Integration“.

Am Montag, 9. September wird Alexander März, Leiter der Stabsstelle Integration, um 17.30 Uhr in der Bürgerhalle über die „Integrationsarbeit der Stadtverwaltung“ informieren und der Stadtrat Stephan Kleinschmidt wird die geplante „Kampagne zur Verbesserung des Zusammenlebens“ vorstellen. Danach besteht die Möglichkeit zum Austausch. Alle Interessierten sind herzlich willkommen und wir bitten um eine Anmeldung bei der Stabsstelle Integration der Stadt Flensburg unter rohrhuber.peter@flensburg.de oder 0163-8556732.

Stadtrat Stephan Kleinschmidt, Dezernent für Projektkoordination Dialog und Image: „Mit der neuen Stabstelle für Integration haben wir die Integrationsarbeit weiter intensiviert und die Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern auf eine stärkere Basis gestellt.“

Interkulturelle Wochen in Flensburg:

Das gegenseitige Anerkennen von Kultur, Werten und Lebensstilen auch in der neuen Heimat ist wesentliche Grundlage erfolgreicher Integration und wird durch die Flensburger „Interkulturellen Wochen“ seit Jahren gefördert. Jedes Jahr stellt daher der Arbeitskreis „Interkulturelle Wochen“ in Kooperation mit der städtischen Koordinierungsstelle für Integration ein buntes, internationales Programm zusammen.

Lesungen, Vorträge, Aktivitäten für Jung und Alt, Live-Konzerte und der „Tag der Offenen Moscheen“ sollen Fragen beantworten und gegenseitiges Verständnis fördern, während Stadtteilfeste wie das „Interkulturelle Kinderfest“ auf dem Spielplatz Schwarzental oder „Move“ in der Neustadt interkulturelle Begegnungen in fröhlicher Atmosphäre garantieren.

Die diesjährigen Interkulturellen Wochen finden von September bis November 2019 statt.

Höhepunkt der Veranstaltungsreihe bildet wie in den Vorjahren das „Fest der Kulturen“ am Samstag, 02. November 2019, das mit jeder Menge Tanz, Musik und Gesang von 14 – 18 Uhr im Deutschen Haus stattfindet.

Den Programm- und Einladungsflyer für die Interkulturellen Wochen 2019 in Flensburg gibt es hier

 

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Flensburg empfängt dänisches Staatsoberhaupt

Besuch der dänischen Königin Margrethe II in Flensburg vom 03.09. – 06.09.2019

Flensburg. Die dänische Königin Margrethe II wird am Dienstag, 3. September 2019 gegen 10 Uhr mit ihrem Schiff „Dannebrog“ auf der Westseite des Flensburger Hafens anlegen. Dort wird sie u.a. von Ministerpräsident Daniel Günther, Oberbürgermeisterin Simone Lange, dem Flensburger Stadtpräsidenten Hannes Fuhrig sowie dem dänischen Generalkonsul Kim Andersen persönlich empfangen.
Nach einem Besuch im dänischen Altersheim in der Nerongsallee trifft die Königin gegen 11:20 Uhr im Flensburger Rathaus ein, wo sie sich in das Goldene Buch der Stadt Flensburg einträgt und das Gespräch mit den Vorsitzenden der Fraktionen in der Flensburger Ratsversammlung sucht .
Neben dem dänischen Generalkonsulat, dem dänische Gymnasium Duborg-Skolen, der dänischen Zentralbibliothek wird die Königin während ihres Aufenthaltes weitere Einrichtungen in Flensburg und weiteren Teilen Schleswig-Holsteins besuchen.
Am 06. September wird die königliche Yacht den Flensburger Hafen gegen 17 Uhr wieder verlassen.
Durch den Besuch der dänischen Königin in Flensburg und die damit verbundenen Sicherheitsanforderungen wird es im Zeitraum zwischen Montag, dem 02.09. sowie Freitag, dem 06.09. zu vorübergehenden Straßensperrungen und Halteverboten kommen, die auf www.fl-verkehrsticker.de abzurufen sind. Insbesondere wird der Parkplatz an der Schiffbrücke an diesen Tagen nicht zur Verfügung stehen.
„Der Besuch der dänischen Königin ist etwas ganz Besonderes für Flensburg. Er rückt unsere Stadt für einige Tage in den Mittelpunkt großen öffentlichen Interesses. Ich bin deshalb sicher, dass die Flensburgerinnen und Flensburger Verständnis für die damit verbundenen Einschränkungen aufbringen Ich möchte mich auf jeden Fall ganz herzlich für das im diesem Zusammenhang aufgebrachte Verständnis bedanken“, sagt Oberbürgermeisterin Simone Lange

Basisschulung für (zukünftige) ehrenamtlich Engagierte ab September in Flensburg – Restplätze vorhanden

Engagiert in Flensburg – Jetzt anmelden!

Flensburg. Wenn Menschen sich ehrenamtlich engagieren (wollen), haben sie oft viele Fragen. Zum Beispiel: Was sollte ich wissen und beachten, wenn ich mich ehrenamtlich engagiere? Warum ist es sinnvoll, über die eigene Haltung und Rolle als Ehrenamtliche/r nachzudenken? Wie kann ich in einer Gruppe gut zusammenarbeiten? Wie können wir Veranstaltungen oder Projekte gemeinsam planen? Wie kann ich Anderen davon berichten, was ich in meinem Ehrenamt tue? Oder auch: Wie bin ich eigentlich versichert? Wie wird das ehrenamtliche Engagement gefördert?
Mit der Basisschulung werden gemeinsam Antworten auf diese und viele andere Fragen gefunden. Es gibt Raum für die eigenen Fragen der Teilnehmer/innen. Die „Engagiert in Flensburg – Basisschulung für (zukünftige) Engagierte“ findet an fünf Samstagen im Herbst 2019 statt.
Die Schulung beginnt am 07. September. Die folgenden Termine sind: 28.9., 26.10., 09.11. und 30.11.2018. Der Kurs findet jeweils von 9:00 – 16:30 Uhr statt und ist ein fortlaufender Kurs.
Zwei Termine sind auch einzeln buchbar: 09.11.2018: „Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement“ sowie am 30.11. „Recht und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements“.
Die VHS nimmt Anmeldungen telefonisch (0461-85 5000 oder über die Homepage) entgegen. Die Schulung kostet für alle 5 Termine insgesamt 50 Euro (10 Euro pro Termin). Durch die Förderung der Stadt Flensburg kann der Teilnahmebeitrag so niedrig gehalten werden. Der Eigenbeitrag kann auf der Grundlage eines formlosen, begründeten schriftlichen Antrags an die VHS Flensburg erlassen werden.
Ein Kooperationsverbund, bestehend aus der Schutzengel Akademie für Frühe Hilfen, dem ev.-luth. Kirchenkreis Schleswig-Flensburg, der Volkshochschule Flensburg sowie der Fachstelle 50+ und dem Team Engagement und Beteiligung der Stadt Flensburg ermöglicht im Rahmen der „Engagierten Stadt“ diese neue Schulung!
Hintergrund
Diese Basisschulung ist ein Angebot der „Ehrenamtsakademie“ unter dem Dach der „Engagierten Stadt“ (Engagiert in Flensburg). Diese besteht aus Vertreter*innen der Schutzengel Akademie für Frühe Hilfen, des ev.-luth. Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, der Volkshochschule Flensburg sowie aus der Fachstelle 50+ sowie dem Team Engagement und Beteiligung der Stadt Flensburg.

Kontakt für Rückfragen:
Katja Grundmann, Stadt Flensburg, Team Engagement und Beteiligung
Tel.: 0461 85-2825

Engagiert in Flensburg – Finden Sie Ihr Engagement 

Sie wollen sich in Flensburg engagieren, haben aber noch nicht das Richtige für sich gefunden? Sie haben ein Talent, das Sie mit anderen teilen möchten? Sie suchen Engagierte, die bei Projekten in Ihrem Verein oder Ihrer Organisation helfen?
Mehr Infos dazu unter: https://engagiert-in-flensburg.de
 

Flensburger Arbeitslosenquote steigt im August 2019 auf 8,3 %

4.382 Menschen offiziell ohne Beschäftigung, 106 mehr als im Vormonat

Unterbeschäftigungsquote bei 11,4%: Tatsächlich 6.151 Erwerbslose in Flensburg

Rund 70 Prozent der gemeldeten Arbeitslosen im Hartz IV-Bezug

Zahl der Flensburger SGB II-Regelleistungsberechtigten („Hartz IV“) sinkt um 168 auf 11.211 Personen

Arbeitsmarkt:

Im Stadtgebiet Flensburg stieg die Zahl der Arbeitslosen nach Angaben der Agentur für Arbeit Flensburg im Berichtsmonat August 2019 im Vergleich zum Vormonat um 106 oder 2,5 Prozent auf 4.382 Personen.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitslosen um 29 (0,7 Prozent).

Die offiziell gemeldete Arbeitslosenquote für den August 2019 lag damit bei 8,3 Prozent (Vormonat 8,1 Prozent, August 2018: 8,3 Prozent)

Entwicklung des Arbeitsmarktes im Agenturbezirk Flensburg

Quelle: Bundesagentur für Arbeit / Agentur für Arbeit Flensburg

Arbeitslosigkeit in Flensburg nach Rechtskreisen:

• SGB III: 1.338 (+30 Personen) Anteil an allen Arbeitslosen = 30,5 Prozent, im Vergleich zum Vormonat + 2,3 Prozent, zum Vorjahresmonat + 6,1 Prozent
• SGB II: 3.044  (+76 Personen) Anteil an allen Arbeitslosen = 69,5 Prozent, im Vergleich zum Vormonat + 2,6 Prozent, zum Vorjahresmonat – 1,6 Prozent

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung in der Stadt Flensburg

(Quelle: https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Regionen/Politische-Gebietsstruktur/Schleswig-Holstein/Flensburg-Stadt-Nav.html )

Arbeitsmarkt im Überblick – Berichtsmonat August 2019 – Flensburg, Stadt

Ausgewählte Merkmale Aktueller Monat Veränderung zum Vorjahresmonat
Arbeitslose 4.382 29
Arbeitslose SGB III 1.338 77
Arbeitslose SGB II 3.044 -48
Arbeitslosenquote 8,3 % 0,0
Arbeitslosenquote SGB III 2,5 % 0,1
Arbeitslosenquote SGB II 5,8 % -0,1
Gemeldete Arbeitsstellen 816 -13
Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) 6.151 9
Unterbeschäftigungsquote 11,4 % 0,0

 

Arbeitskräftenachfrage:

45 offene Stellen weniger als im Vormonat und 43 mehr als im  August 2018

Freie Arbeitsstellen in Flensburg / Quelle: Agentur für Arbeit Flbg.

Die Nachfrage nach Personal in der Stadt Flensburg lag im August über dem Niveau des Vorjahresmonats (43 / +24,6 Prozent), sank zum Vormonat (-45 / -17,1 Prozent).

Im August 2019 waren 816 Stellen gemeldet. Seit Jahresbeginn wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Flensburg und des Jobcenters Flensburg insgesamt 1.934 Stellen angezeigt.

Besonders hoch ist die Nachfrage nach Arbeitskräften bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, im Handel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.

Ausbildungsmarkt

  • aktuell unbesetzte Ausbildungsstellen: 147 / -8 oder -5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
  • aktuell unversorgte Bewerber/-innen: 158 / +-0 oder +-0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

Top Ten der unbesetzten Ausbildungsstellen in Flensburg im August

Verkäufer/in 21 Ausbildungsstellen
Kaufmann/-frau im Einzelhandel 20 Ausbildungsstellen
Fleischer /in 9 Ausbildungsstellen
Handelsfachwirt/in (Ausbildung) 8 Ausbildungsstellen
Anlagenmech. – Sanitär-/Heiz.-Klimatech. 6 Ausbildungsstellen
Fachkraft – Gastgewerbe 6 Ausbildungsstellen
Fachmann/ -frau – Systemgastronomie 6 Ausbildungsstellen
B. A. Betriebswirtschaftslehre 6 Ausbildungsstellen
Fachverk. Lebensm.handwerk – Fleischerei 5 Ausbildungsstellen
Kaufmann/ -frau – Büromanagement 5 Ausbildungsstellen

Empfehlung an alle Jugendlichen ohne Ausbildungsstelle sich bei der Berufsberatung zu melden

Im gesamten Agenturbezirk Flensburg sind kurz nach dem Ausbildungsbeginn 2019 noch 817 Ausbildungsplätze als unbesetzt gemeldet. Dem stehen 686 unversorgte Jugendliche gegenüber. Besonders im Einzelhandel, im Handwerk sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe sind noch zahlreiche Ausbildungsplätze unbesetzt.
„Allen Jugendlichen, die noch keine Zusage für einen Ausbildungsplatz haben, empfehle ich sich schnellst möglich bei der Berufsberatung* zu melden. Einen schnellen Überblick über die noch zu besetzenden Ausbildungsstellen kann man sich in der Jobbörse der Agentur für Arbeit verschaffen. Zahlreiche Informationen und Tipps rund um das Thema Ausbildungsplatz und Bewerbung finden Sie auf der Seite http://www.planet-beruf.de“ , so Markus Hoell, stv. Leiter der Arbeitsagentur Flensburg.
Ferner empfiehlt Hoell Arbeitgebern, die bisher ihren Ausbildungsplatz noch nicht besetzen konnten, auch schwächeren Jugendlichen eine Chance zu geben. „Schauen Sie sich diese Bewerber persönlich an und beurteilen Sie deren Kompetenzen nicht nur nach den Bewerbungsunterlagen und den Zeugnissen. Wir können Sie dabei unterstützen, einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu erreichen. Dazu gehören z.B. die assistierte Ausbildung, die ausbildungsbegleitenden Hilfen oder die Einstiegs-qualifizierung (EQ). Zur Klärung offener Fragen stehen Ihnen meine Kolleginnen und Kollegen gerne unter der kostenlosen Arbeitgeberservice-Rufnummer 0800 4 5555 20 zur Verfügung.“

*Jugendlichen bietet die gebührenfreie Service-Rufnummer 0800 4 5555 00 die Möglichkeit, einen Beratungstermin bei der Berufsberatung zu vereinbaren

Weitere Infos rund um das Thema ‚Berufswahl und Ausbildung‘:
http://www.planet-beruf.de
http://www.berufe.tv
http://www.berufenet.arbeitsagentur.de
http://www.entdecker.biz-medien.de
http://www.abi.de
http://www.arbeitsagentur.de/schule-ausbildung-studium
http://www.dasbringtmichweiter.de
http://www.jobboerse.arbeitsagentur.de

Die August-Zahlen des Jobcenter Flensburg

Die Zahl der Arbeitslosen im Rechtsbereich SGB II („Hartz IV“) steigt um 26 auf 3.044 Personen
Die Zahl der SGB II-Bedarfsgemeinschaften sinkt um 11 auf 6.364
Die Zahl der Regelleistungsberechtigten (Hartz IV) sinkt um 168 auf 11.211 Personen

Das Jobcenter Flensburg betreute im August 2019 3.044 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Arbeitslosengeld II); das sind 76 Personen mehr als im Vormonat (+2,6%) und 48 Personen (-1,6%)
weniger als im Vorjahresmonat.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften fiel im August im Vergleich zum Vormonat um 11 (-0,2%) auf 6.364; im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl um 302 (-4,5%).

Die Zahl der Regelleistungsberechtigten fiel im Vergleich zum Vormonat um 168 auf 11.211 (-1,5%), im Vergleich zum Vorjahresmonat sank sie um 368 (-3,2%).

Quelle: Jobcenter Flensburg

Unterbeschäftigung: Tatsächliche Arbeitslosenquote in Flensburg aufgrund der verdeckten Arbeitslosigkeit bei mehr als 12 Prozent

Die genannten Arbeitslosenzahlen der Flensburger Arbeitsagentur beinhalten jedoch nicht die Menschen, die sich in der verdeckten Arbeitslosigkeit oder sog. „Unterbeschäftigung“ befinden. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt.
Es wird unterstellt, dass ohne den Einsatz dieser Maßnahmen bzw. ohne die Zuweisung zu einem Sonderstatus die Arbeitslosigkeit entsprechend höher ausfallen würde. Mit dem Konzept der Unterbeschäftigung werden Defizite an regulärer Beschäftigung umfassender erfasst und realwirtschaftlich bedingte Einflüsse auf den Arbeitsmarkt besser erkannt. Zudem können die direkten Auswirkungen der Arbeitsmarktpolitik auf die Arbeitslosenzahlen nachvollzogen werden. Leider gibt es nur Zahlen zur Unterbeschäftigung für den gesamten Agenturbezirk. Insofern muss für das Flensburger Stadtgebiet von diesen Zahlen ausgehend die tatsächliche Arbeitslosenquote entsprechend hochgerechnet bzw. geschätzt werden. Dazu die untenstehenden Zahlen.

Komponenten der Unterbeschäftigung: Zahlen für den gesamten Agenturbezirk Flensburg

Unterbeschäftigung sinkt um 106 auf 17.561 Personen

Offizielle Arbeitslozenzahl bei 12.879 Personen

Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, ergibt sich im August 2019 ein Rückgang der Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 168 auf 12.879 Personen (Vormonat 13.047), zuzüglich der Unterbeschäftigung sind es jedoch  17.561 (Vormonat  17.667).

Nicht inbegriffen bei der Berechnung der offiziellen Arbeitslosenzahlen und -quote sind aber auch die Arbeitslosen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder sonstigen Gründen als nicht mehr vermittelbar gelten und/oder vorzeitig zwangsverrentet wurden und/oder in den SGB-XII-Leistungsbereich fallen.

Dazu noch die Zahlen
„Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen“

Arbeitsuchende

Ebenso wenig in der offiziellen Arbeitslosenquote enthalten sind die erwerbsfähigen Arbeitslosen, die nicht im Leistungsbezug des ALG I oder II stehen, bzw. keinen Anspruch mehr darauf haben oder auf Inanspruchnahme derartiger Leistungen verzichten und sich dennoch als arbeitsuchend gemeldet haben. Zur Gruppe der Arbeitsuchenden gehören neben den offiziell registrierten Arbeitslosen auch 1-Euro-Jobber sowie Teilnehmer staatlich finanzierter Weiterbildungs- oder Trainingsmaßnahmen. Arbeitsuchende sind gemäß § 15 Satz 2 SGB III Personen, die nach einer Beschäftigung als Arbeitnehmer suchen.

Es ist zu beachten, dass die Zahl der Arbeitsuchenden neben den Arbeitslosen auch Erwerbstätige beeinhaltet, die in einem regulären Beschäftigungsverhältnis stehen oder eine selbständige Tätigkeit ausüben können. Es gehören dazu auch versicherungspflichtig beschäftigte Personen, deren Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis endet, und die sich nach § 38 SGB III spätestens 3 Monate vor der Beendigung bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend melden müssen. Erfahren sie erst später von der Beendigung, müssen sie sich innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes arbeitsuchend melden. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen hat die Arbeitsuchendmeldung mindestens drei Monate vor Fristablauf zu erfolgen. Leider wird in der untenstehenden Aufstellung der Arbeitsagentur nicht genau dargestellt, wie viele von den Arbeitsuchenden in einem regulären Beschäftigungsverhältnis stehen und wie viele nicht. Allgemeine Schätzungen zur Zahl der Nichtleistungsempfänger bei den erwerbslosen Arbeitsuchenden bzw. ihrem Anteil: „Arbeitslosigkeit ohne Arbeitslosengeld – Jede vierte arbeitslose Person im Versicherungssystem ist betroffen“ finden sich hier: arbeitsmarkt-aktuell-04-2014-1

Sie alle gelten nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne und werden somit bei der Berechnung der offiziellen Arbeitslosenquote nicht berücksichtigt.

Dazu die Zahl der Arbeitsuchenden im Geschäftsstellenbereich Flensburg, der die Stadt Flensburg und Randgemeinden umfasst:

Eckwerte des Arbeitsmarktes für den Geschäftsstellenbereich Flensburg – Arbeitsuchende

 Die Zahl der Arbeitsuchenden im Geschäftstellenbereich Flensburg sank im August um 199 auf 11.004 Personen.

Das sind zur  Zahl der gemeldeten Arbeitslosen von 6.052 (36 mehr als im Vormonat) im Geschäftsstellenbereich Flensburg aber immer noch 4.952 Personen zusätzlich (siehe Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, August 2019, S. 19).

Damit dürfte auch die eigentliche Zahl der „Arbeitslosen“ in Flensburg im August 2019 nicht wie offiziell gemeldet 4.382 betragen haben, sondern lag hochgerechnet bei deutlich mehr als 6.000 Personen und die tatsächliche Arbeitslosenquote damit bei über 12 Prozent.

Zahl der Arbeitsuchenden im Agenturbezirk

Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, lag im August 2019 die Zahl der Arbeitsuchenden inklusive der statistisch registrierten Arbeitslosen bei  23.321 Personen und damit um 226 (1,0 %) unter der vom Juli 2019 mit  23.547 Personen (siehe Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, August 2019, S. 5). Dies sind im Vergleich zu den für den Agenturbezirk offiziell gemeldeten Arbeitslosenzahl von 12.879 aber immer noch 10.442 Personen zusätzlich. Darunter fallen ebenfalls wieder die Arbeitslosen, deren Arbeitslosengeld I ausgelaufen ist, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II nach dem SGB II haben oder die auf Inanspruchnahme derartiger Leistungen verzichten. Sie gelten daher ebenso nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne und tauchen in der Arbeitslosenstatistik nicht auf.

Und die von der Agentur für den August 2019 offiziell gemeldete Arbeitslosenquote liegt im gesamten Agenturbezirk Flensburg bei 5,1 Prozent. (Vorjahr 5,7 Prozent, Vormonat 5,1 Prozent). Diese Quote dürfte aber angesichts der vorangegangenen Erläuterungen ebenso erheblich höher liegen

Eckwerte des Arbeitsmarktes für den Agenturbezirk Flensburg – Arbeitsuchende

Schönrechnen der Arbeitslosenzahlen: Mehr zu den Zahlen der Arbeitslosen und nicht Arbeitslosen unter den erwerbsfähigen Empfängern der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) im Jahr 2019 bzw. 2018 gibt es hier:  http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Sozialstaat/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIII57.pdf

Zum politischen Streit um die Schönung der Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein auch ein Beitrag von Till H. Lorenz vom 3.10.2016 auf shz.de:
Arbeitsagentur in SH : So viele Menschen sind in Schleswig-Holstein wirklich arbeitslos
Tausende Erwerbslose werden aus der Statistik der Arbeitsagentur herausgerechnet – weil die Politik es so möchte.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/so-viele-menschen-sind-in-schleswig-holstein-wirklich-arbeitslos-id14995576.html

Zum Thema verdeckte Arbeitslosigkeit und „Stille Reserve“ ein Beitrag auf Spiegel-Online vom 01.03.2017: Statistiktricks – So wird die Arbeitslosigkeit schöngerechnet

Zeichnet die offizielle Statistik ein geschöntes Bild vom Arbeitsmarkt? Tatsächlich gelten viele nicht als arbeitslos, obwohl sie Arbeit suchen. Verschwiegen werden sie nicht – aber man muss nach ihnen suchen. Unter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosenstatistik-so-hoch-ist-die-verdeckte-arbeitslosigkeit-a-1133354.html

Ein Beitrag des ZDF vom 2.11.2017: Eine Million Arbeitslose mehr – Wie die Arbeitslosenzahl schöngerechnet wird

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich freundlich. Seit Jahren sinkt die Zahl der Arbeitslosen. Doch viele Arbeitslose werden gar nicht mitgezählt. Unter https://www.zdf.de/nachrichten/heute/arbeitslose-wer-in-der-statistik-nicht-beruecksichtigt-wird-100.html

Und zum gleichen Thema ein Beitrag von correktiv.org vom 31. Mai 2017:

Warum eine Million Arbeitslose in der offiziellen Statistik nicht sichtbar sind
Die am Dienstag vorgestellte Arbeitslosenzahl ist um mindestens eine Million zu niedrig. Die geschönte Zahl kommt durch mehrere Gesetzesänderungen zu Stande. Sogar die Bundesagentur für Arbeit spricht sich für eine neue Berechnungsgrundlage aus, damit die offizielle Arbeitslosenzahl mehr der Wirklichkeit entspricht
https://correctiv.org/recherchen/arbeit/artikel/2017/05/31/zeit-fuer-die-echte-arbeitslosenzahl/

 

Jugendstil in Flensburg – Führung am 01.09.2019 auf dem Museumsberg

Am kommenden Sonntag, den 1.9. findet um 11.30 Uhr eine Führung durch die Jugendstilabteilung im Hans-Christiansen-Haus auf dem Museumsberg Flensburg statt.

Kunsthistorikerin Almut Rix gibt Einblicke in die vielfältige Sammlung von Möbeln, Gemälden, Porzellan und Wandteppichen.

Noch bis zum 20. Oktober läuft die Ausstellung: Der wirklich echte Norden! – Kunst der Färöer Mehr Infos dazu auch unter: https://akopol.wordpress.com/2019/06/18/der-wirklich-echte-norden-kunst-der-faeroeer-vom-23-juni-bis-20-oktober-2019-in-flensburg/

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

 

Interkulturelle Wochen in Flensburg: Podiumsdiskussion „Was glaubst du?“ am 04.09.2019 in der Bürgerhalle des Rathauses

Vier Religionen an einem Tisch

Flensburg. Der Stadt Flensburg ist es ein wichtiges Anliegen, den interreligiösen Dialog innerhalb der gesamten Stadtgesellschaft zu fördern.

Aus diesem Grunde besteht im Rahmen der Interkulturellen Wochen am Mittwoch, den 4. September in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses für alle Interessierten die Möglichkeit, um 17.00 Uhr Antworten auf zentrale Fragen von Vertreter*innen aus vier Weltreligionen (Judentum, Christentum, Islam, Bahá‘í-Religion) zu erhalten, deren Gemeinden seit vielen Jahren in Flensburg leben. Fünf Fragen mit jeweils drei Minuten Antwortzeit pro Person bieten Einblicke in die Sichtweise der Religionen.

Folgende Vertreter*innen werden für die verschiedenen Religionen anwesend sein:

Gershom Jessen – Jüdische Gemeinde Flensburg e.V.
Johannes Ahrens – Stadtpastor der evangelischen Kirche
Daike Alhalak – Islamisches Kulturzentrum Flensburg e.V.
Christiane Noltenius – Bahá’í Gemeinde Flensburg

Beim anschließenden Austausch können persönliche Fragen gestellt werden.

Für weitere Fragen zur Veranstaltung steht die Stabsstelle Integration der Stadt Flensburg gerne zur Verfügung: Peter Rohrhuber, 0163-8556732. Stadtrat Stephan Kleinschmidt, Dezernent für Projektkoordination Dialog und Image: „Diese Veranstaltung bietet ein völlig neues Format um die verschiedenen Religionen kennenzulernen. Ich bin sehr gespannt auf diesen Abend.“

Interkulturelle Wochen in Flensburg:

Das gegenseitige Anerkennen von Kultur, Werten und Lebensstilen auch in der neuen Heimat ist wesentliche Grundlage erfolgreicher Integration und wird durch die Flensburger „Interkulturellen Wochen“ seit Jahren gefördert. Jedes Jahr stellt daher der Arbeitskreis „Interkulturelle Wochen“ in Kooperation mit der städtischen Koordinierungsstelle für Integration ein buntes, internationales Programm zusammen.

Lesungen, Vorträge, Aktivitäten für Jung und Alt, Live-Konzerte und der „Tag der Offenen Moscheen“ sollen Fragen beantworten und gegenseitiges Verständnis fördern, während Stadtteilfeste wie das „Interkulturelle Kinderfest“ auf dem Spielplatz Schwarzental oder „Move“ in der Neustadt interkulturelle Begegnungen in fröhlicher Atmosphäre garantieren.

Die diesjährigen Interkulturellen Wochen finden von September bis November 2019 statt.

Höhepunkt der Veranstaltungsreihe bildet wie in den Vorjahren das „Fest der Kulturen“ am Samstag, 02. November 2019, das mit jeder Menge Tanz, Musik und Gesang von 14 – 18 Uhr im Deutschen Haus stattfindet.

Den Programm- und Einladungsflyer für die Interkulturellen Wochen 2019 in Flensburg gibt es hier

Hier eine Veranstaltungsübersicht:

 

FlensburgerLeben: Offene Bühne für Autoren & Musiker am 07.09.2019 im Kulturhof Flensburg

Im Kulturhof wird Raum für Begegnung geschaffen. Musiker treffen auf Literaten.

Jetzt noch schnell anmelden!

Am Samstag den 07.09. bekommen Musikfreunde und Textschaffende die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten auf der offenen Bühne zu präsentieren.

Jede/r Künstler/in bekommt 15 Min Zeit, um ihr/sein Talent zu präsentieren. Ob diese Zeit genutzt wird, um zu lesen oder zu musizieren, ist jeder/m selber überlassen.

Wir laden ein sich auf der Bühne zu präsentieren oder sich von dem Ausdruck anderer inspirieren zu lassen.
Die Plätze für Zuschauer und Künstler sind leider eher knapp, wer sicher einen Bühnen und/oder Sitzplatz möchte kann sich gern via Mail: axelschuelke@t-online.de anmelden.

Wir freuen uns auf dich!
Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Kulturhof Flensburg, in der Großen Straße 42 – 44.

Eintritt ist frei. Um Spende für den gemeinnützigen Verein und Veranstalter wird gebeten.
Diese Veranstaltung ist Teil der städtischen Veranstaltungswochen „FlensburgerLeben“.

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/Kulturhof.Flensburg/ und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Mobilität: Flensburger Innenstadt besteht Stresstest

Barrierefreiheit im öffentlichen Raum

Flensburg. Die Sommermonate sind auch in Flensburg die Zeit, in denen die Kommunalpolitik in die Sommerpause geht und in der Regel keine Sitzungen der Ausschüsse und der Ratsversammlung stattfinden. Genau der richtige Zeitpunkt, um sich um grundlegende Themen zu kümmern! In Flensburg wurde die Sommerpause unter anderem dazu genutzt, die Flensburger Innenstadt auf ihre Mobilitäts- und Alltagstauglichkeit für Menschen mit Behinderungen zu überprüfen.

Auf Einladung von Oberbürgermeisterin Simone Lange hat der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, Christian Eckert, und dessen begleitender Arbeitskreis gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung einen entsprechenden Rundgang durch die Flensburger Innenstadt vorgenommen.

Begehung (Copyright: Stadt Flensburg)

Gleich zu Beginn des Rundganges, der am Deutschen Haus begann, gab es den ersten Besprechungspunkt. Klare Markierungen und Signale für Menschen mit Sehbehinderungen und ausreichend lange Ampelzeiten wurden hier angesprochen. Diese Thematik wurde im Rahmen der Begehung, die bis zum Hafenostufer führte, gleich an mehreren Kreuzungen angesprochen.

Gelobt wurde hingegen die taktile Linie, die Sehbehinderten eine klare Wegführung durch die Flensburger Fußgängerzone gibt. Sowohl die Position als auch die Beschaffenheit wurde positiv herausgestellt. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass es unbedingt erforderlich ist, die Linie zu beiden Seiten um mindestens 60 cm frei zu halten. Während der Begehung gab es zahlreiche Beispiele von Werbeaufstellern, Fahrradständern und Außengastronomie, bei denen die taktile Linie verbaut war. Es soll noch einmal ein Appell an die Geschäftsleute in dem Bereich erfolgen, um für die Freihaltung zu werben.

Problematisch gestaltet sich auch nach wie vor das Miteinander an der Hafenspitze. Die gleichzeitige Nutzung von Fahrradfahrern und Spaziergängern stellt insbesondere für Mobilitätseingeschränkte Personen eine Herausforderung dar. Hier soll noch einmal verstärkt für ein umsichtiges Miteinander geworben werden und das Tempo durch bauliche Baumaßnahmen eingeschränkt werden.

Am Ende der Tour zeigten sich alle Teilnehmer zufrieden mit den besprochenen Ergebnissen, die im Rahmen von Umgestaltungen und geplanten Maßnahmen angegangen werden sollen.

Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange: „Es ist toll, vor Ort eine direkte Rückmeldung über die Bedarfe der betroffenen Menschen zu erhalten. So können wir uns ein gutes Bild der Situation machen und auch kurzfristig reagieren. Denn Flensburg ist eine Stadt für alle – das wollen wir natürlich auch leben!“

Auch Christian Eckert zeigt sich hinsichtlich der geplanten Maßnahmen zuversichtlich: „Flensburg ist weiterhin auf einem guten Weg eine Inklusionsstadt zu werden. Gemeinsam mit der Verwaltung und der Politik gehe ich als zuständiger Beauftragter für Menschen mit Behinderungen der Stadt Flensburg diesen Weg, damit die Verhältnisse in Flensburg noch besser werden“.

Ausgezeichnetes Badewasser an den Flensburger Stränden – Wassertemperatur 20 °C

Badewasserqualität ausgezeichnet

Flensburg. Die Gesundheitsdienste teilen mit:

Die Flensburger Badestellen Ostseebad und Solitüde werden auch in diesem Jahr wieder von den städtischen Gesundheitsdiensten nach der Badegewässerverordnung überwacht. Vierzehntägig erfolgen Beprobungen zur Feststellung der Badewasserqualität.

Probenahme am 27. August 2019
Solitüde:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 20 °C

Probenahme am 27. August 2019
Ostseebad:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 20 °C

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die Gesundheitsdienste
unter Telefon 85 2600 bzw. per E-Mail:
Gesundheitsdienste@Flensburg.de

 

Kurs Zukunft: Regierungsvertreter besucht Maritimes Zentrum in Flensburg

Autonome Schifffahrt, Kommunikation auf Offshore-Anlagen, Abgasreinigung auf Schiffen – der maritime Koordinator der Bundesregierung informierte sich am Maritimen Zentrum der Hochschule Flensburg über die Zukunftsthemen der Branche. 

Norbert Brackmann (Mitte) besuchte das Maritime Zentrum der Hochschule. Auch Stadtpräsident Hannes Fuhrig (2.v.r.) und Petra Nicolaisen, MdB (re.), waren dabei. Foto: Gatermann

Flensburg. Am Ende steht für Norbert Brackmann fest, dass man in Flensburg gut aufgestellt ist, um die wichtigsten Themen der Zukunft im maritimen Bereich zu bearbeiten: die Digitalisierung der Schifffahrt und das Green Shipping. Der maritime Koordinator der Bundesregierung hatte zuvor mit seiner Bundestagskollegin Petra Nicolaisen, CDU, Einblicke ins Maritime Zentrum der Hochschule Flensburg, in einen der modernsten Schiffführungssimulatoren Europas, in den Maschinenraumsimulator und die vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Instituts genommen. „Sie bilden das Wichtigste aus, was es für uns gibt: Junge Menschen mit einer guten Perspektive“, so Brackmann.

Und das macht die Hochschule Flensburg schon lange, wie Prof. Dr. Claudia Jasmand betonte. „Wir haben eine lange maritime Tradition“, sagte die Vizepräsidentin für Forschung und Digitales der Hochschule Flensburg, „und werden diese zukunftsweisend fortsetzen.“ Neben den fachlichen Aspekten wies Prof. Pawel Ziegler, Leiter des Maritimen Zentrums, auf einen weiteren Grund für die erfolgreiche Arbeit am Standort Flensburg hin: „In diese Umgebung mit den Kollegen und der Ausstattung zu arbeiten, macht viel Spaß.“

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