Archiv für den Monat April 2019

Bauprojekt „Westlich der Friedenskirche Weiche“: DIE LINKE fordert Nachbesserungen

Mindestens 30% geförderter Wohnraum

Die Flensburger Ratsfraktion DIE LINKE spricht sich in einer Antragsvorlage für den Planungsausschuss für eine Neubeurteilung des Bauprojektes „Westlich der Friedenskirche Weiche“ aus. Sie fordert darin die Verwaltung auf, die bestehende Beschlussvorlage zurückzunehmen und eine Neuverhandlung mit dem Investor aufzunehmen mit dem Ziel, eine Quote von mindestens 30% geförderten Wohnraum zu erreichen.

Sollte dieses Verhandlungsergebnis nicht erreicht werden, fordert die Fraktion das Projekteinzustellen, das Grundstück zurückzukaufen und in letzter Konsequenz ein städtisches Wohnprojekt an dieser Stelle zu realisieren.

Frank Hamann, bürgerschaftliches Mitglied des Planungsausschusses teilt dazu mit: „Das in den Leitlinien zum Wohnungsbau der Stadt gesteckte Ziel von 15% geförderten Wohnraums über den gesamten Flensburger Wohnungsbestandes ist schon jetzt kaum zu realisieren. Umso wichtiger ist es, die knapp gewordene Ressource Baufläche unter strenger Beachtung der gesetzten Ziele achtsam zu nutzen“.

Das Projekt „Westlich der Friedenskirche“ ist nur der Auftakt zu weiteren Bauvorhaben in dem Quartier. Insgesamt sollen dort 555 Wohnungen entstehen. Daher, so Hamann, müsse nun der Grundstein gelegt werden für eine angemessene und wirksame Quote für bezahlbares Wohnen.

DIE LINKE untermauert vor diesem Hintergrund ihre Forderung nach einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft. Der Markt allein könne den wachsenden Bedarf an günstigem Wohnraum nicht bereitstellen. Hier müsse die öffentliche Hand regulierend eingreifen. Wohnen, so die Ratsfraktion DIE LINKE, sei ein Menschenrecht.

HIER kann man den Antrag der Flensburger Ratsfraktion DIE LINKE einsehen: Beschlussvorlage_LINKE_RV-49-2018_1._Ergaenzung

Was ist eigentlich Rojava? – Vortragsabend des Solidaritätskomitee Rojava am 25.04.2019 in der Theaterwerkstatt Pilkentafel Flensburg

Die Ethnologin Anja Flach und der Politologe Axel Gehring berichten über die gesellschaftlichen Entwicklungen und die aktuelle Situation in Kurdistan

am Donnerstag, den 25. April um 19:00 Uhr
in der Theaterwerkstatt Pilkentafel
Pilkentafel 2 · Flensburg

„Rojava? Ist das nicht was mit Frauen an Waffen, einer Revolution und dauernden Konflikten mit der Türkei?“

Für alle, die sich einen umfassenden, vielseitigen und lebendigen Einblick in die Thematik wünschen, wird es an diesem Abend zwei Vorträge geben. Axel Gehring, Politologe, wird auf die geo- und außenpolitische Lage mit folgenden Fragen eingehen: Wie steht es um die türkische Invasion? Was bedeutet der Abzug der USA für Rojava? Wie agiert die türkische Außenpolitik?

Anja Flach, Ethnologin und Internationalistin in Kurdistan, die bis vor kurzem selbst vor Ort war, legt den Fokus auf das tägliche Leben, gesellschaftliche Entwicklungen und vor allem die Frauenbewegung in Rojava.

Stadion am Volkspark: Kein Geld aus Berlin für den Ausbau und die Sanierung

Erhoffte Förderung für das Flensburger Stadion bleibt aus

Flensburg. Anfang August 2018 wurde das Förderprogramm des Bundes zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ mit einem Fördervolumen von 100 Mio. € veröffentlicht.

Die Stadt Flensburg sah die Chance, mit diesen Fördermitteln, die bereits in der Sportentwicklungsplanung benannten und mit den Nutzervereinen des Stadions weiter ausgearbeiteten Maßnahmen für das Stadion am Volkspark anzumelden. Neben den Maßnahmen zur Aufwertung des Stadions (Sanierung der Tribünen und Leichtathletikanlagen, Errichtung von Kunstrasenplätzen…), wurden Ideen zur Ertüchtigung des Volksparkes (Verbesserung der Wegenetze und Beleuchtung, Barrierefreiheit; Spiel- und Bewegungsangebote) mit dem Antrag eingereicht.
Insgesamt wurden Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von ca. 5,5 Mio. beantragt, der Eigenanteil der Stadt Flensburg hätte ca. 550.000 € betragen.

Mit Mail vom 16.04.2019 erhielt die Stadt folgende Informationen:
Insgesamt sind rund 1.300 Interessenbekundungen eingegangen. Damit wurde die aktuelle Förderrunde 13-fach überzeichnet. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 10. April 2019 die Förderung von 186 kommunalen Projekten beschlossen. Derzeit stehen im Rahmen des Bundesprogramms 200 Millionen Euro zur Verfügung.

Vom Projektträger wurde, im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, die Liste der bewilligten Projekte übersandt. Leider ist das Projekt der Stadt Flensburg nicht in dieser Liste enthalten. Eine Förderung aus dem o.a. Programm erfolgt daher nicht.

Flensburgs Sportdezernent Stephan Kleinschmidt bedauert die Entscheidung, macht aber deutlich, dass die Stadt an der Umsetzung der Maßnahmenplanung für das Stadion und den Volkspark weiter festhält: „Die Förderung hätte bedeutet, dass wir zeitnah einen großen Schritt zur Entwicklung des Stadions hätten nehmen können. Selbstverständlich bekennen wir uns aber zu den Zielen der Sportentwicklungsplanung und müssen die geplanten Maßnahmen jetzt bei der Fortschreibung der Investitionsplanung berücksichtigen. Mir ist vor allem wichtig, dass wir die anstehenden Schritte im engen Dialog mit dem Trägerverein des Stadions angehen“, so Sportdezernent Kleinschmidt weiter.

Sanierungsgebiet „Duburg“: Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen

Neugestaltung der Berg-, Burg, Knappen-, Ritter- und Königstraße ab Mai 2019

Bauabschnitte im Sanierungsgebiet Duburg: Voraussichtlicher Baubeginn und -ende

Flensburg. Das Sanierungsgebiet „Duburg“ besteht seit 2005. Die Umgestaltung der o. g. Straßen ist die letzte große Erschließungsmaßnahme. Das Ziel der Neugestaltung besteht in der Aufwertung und Neuordnung des Straßenraums, Steigerung der Aufenthaltsqualität und der Attraktivität des öffentlichen Raumes.
Die Baumaßnahme wird am 2 Mai 2019 beginnen. Als erstes werden im Jahr 2019 bis ca. Mai 2020 der südliche Teil der Burgstraße – beginnend bei der Kreuzung Am Burgfried bis zur Kreuzung Ritterstraße – sowie die Knappenstraße im Jahr 2019 umgesetzt. Der nördliche Teil der Bergstraße – Ecke Knappenstraße bis Ritterstraße – soll Mitte 2019 begonnen werden, anschließend der südliche Teil der Bergstraße – Ecke Knappenstraße bis Knuthstraße.
Ab Januar 2020 soll die Ritterstraße – in Abschnitt Ost und West unterteilt – umgesetzt werden. Der nördliche Teil der Burgstraße wird ca. ab dem 3. Quartal 2020 umgesetzt.
Die Königstraße wird voraussichtlich Anfang 2021 in Angriff genommen werden.
In der gesamten Zeit ist die Befahrbarkeit sowie das Parken in den jeweiligen Straßenzügen leider nicht möglich. In der Duburger Straße wird die ehemalige Bushaltestelle für die Anwohner mit Parkausweis sowie der Parkplatz Neustadt 26 als Ausweichfläche geschaffen.
Die angegeben Ausführungszeiträume sind gerade in den Wintermonaten stark witterungsabhängig, sollten sich starke Terminverschiebungen ergeben, wird rechtzeitig informiert.

Studio 15│25 – Neuer Workshop am 27. und 28. April auf dem Flensburger Museumsberg

Jetzt Tickets sichern!

Studio 15|25 startet am 27. April mit einem weiteren Workshop für 15-25-Jährige auf dem Museumsberg Flensburg. „Hemd oder Hose“, das ist die Frage bei Sakir Gökcebag. Der international renommierte Hamburger Künstler erzielt mit einfachen Materialien verblüffende Ergebnisse. „Was gerade neben mir steht, kann genau das richtige Objekt sein“, erklärt Sakir. Seine Sicht auf Gegenstände ist stets humorig, nie banal. Gearbeitet wird auch im Workshop mit bekannten Alltagsmaterialien – mit Hemden und Hosen. Wem das zu einfach klingt, der sollte sich überraschen lassen, was man aus diesem Material so alles zaubern kann. Kunst muss nicht kompliziert sein! Gemeinsam mit dem Künstler experimentieren die TeilnehmerInnen mit dem Einfachen und gehen auf eine poetisch-humorvolle Entdeckungsreise. Dabei entstehen eigene Kunstwerke und Installationen. Sakirs Motto ist: „Die Kreativität gehört nicht nur dem Künstler, sondern allen Leuten!“ Der Workshop läuft am Samstag, dem 27. April von 11-16 und am Sonntag, 28. April von 10-15 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 €, die Verpflegung ist inbegriffen. Tickets gibt es an der Museumskasse oder unter www.studio15-25.de.

Kunst für und mit uns! Das ist die Devise beim Studio 15 │ 25. Zehn Workshops mit Künstlern aus Schleswig-Holstein, Dänemark, Hamburg und Berlin finden in extra eingerichteten Studioräumen statt. Die Räume sind Atelier und Ausstellungsraum zugleich. Hier entsteht eine sich ständig verändernde Ausstellung unter aktiver Mitarbeit der teilnehmenden 15–25-Jährigen.

„Wir sagen Tschüss!“ am 20. April auf der Flensburger Exe

Samstag, 20. April um 13:00 Uhr
Parkplatz Exe · Flensburg

Die rechtspopulistische Band Frei.Wild hat für den 20. April von 13-14.30 Uhr eine Kundgebung auf der Exe in Flensburg angemeldet und ihren Fans eine Veranstaltung der besonderen Art versprochen. Im Anschluss wird das Publikum ab 16 Uhr mit Bussen zum Ausweichkonzert in Pahlen transportiert. Es werden viele Fans erwartet und die Band macht keinen Hehl daraus, dass diese Veranstaltung als Vergeltungsschlag für das abgesagte Konzert zu verstehen ist.

Frei.Wild ignoriert die geschichtliche Verantwortung Flensburgs und die Bedenken bezüglich des gewählten Veranstaltungsdatums. Selbst wenn das Datum zufällig gewählt sein sollte, erscheint es zynisch, dass ausgerechnet am 130. Geburtstag Hitlers ein Treffen in Flensburg stattfinden soll, das auch ein rechtsextremes Publikum anspricht. Denn allein die Tatsache, dass die Band immer wieder ihr Publikum dazu anweist, bei den Konzerten auf verbotene Symbole und Parolen zu verzichten, spricht für sich: Die Inhalte der Band sind auch für extreme Rechte anschlussfähig, diesbezügliche Äußerungen und Handlungen sollen aber vermieden werden, um den Schein in der medialen Außenwirkung zu wahren.

Völkisches Gedankengut ist keine arglose Kunst und Nationalismus keine harmlose Meinung. Die von Frei.Wild propagierte Ideologie trägt aktiv zu Verstärkung von Vorurteilen und Feindbildern und einer weiteren Polarisierung der Gesellschaft bei. Bei unseren bisherigen Gesprächen mit den Fans ist sehr deutlich geworden, dass Frei.Wild mit ihrer Botschaft gerade bei jungen Menschen mit weniger politischem und geschichtlichem Hintergrundwissen aktiv zur Meinungs- und Identitätsbildung beiträgt und dabei vorhandene Ressentiments legitimiert und verstärkt.

Am 20. April beginnt um 11 Uhr am Nordertor mit dem jährlichen Ostermarsch eine der wichtigsten Veranstaltungen in Flensburg für Frieden und wertschätzendes Miteinander. Der Demonstrationszug endet am Deserteursdenkmal. Beteiligt euch am Ostermarsch!
Im Anschluss geht es zur Exe, um gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt in Flensburg zu setzen! Bringt eure Freund*innen und Familie sowie Gesangslaune mit!

Wir sagen Tschüss! Kein Forum für Nationalismus! Nicht am 20. April, nicht in Flensburg, nicht in Zukunft und nicht anderswo!

Veranstalter: Diversity Zone

Am Abend des 20. April gibt es zudem eine Veranstaltung mit dem Titel:

„Keine Party für Nationalismus“ – Konzert und Party

im Tableau Kulturcafé
Kurze Straße 1, 24937 Flensburg

Wir möchten gemeinsam das bunte Miteinander in Flensburg feiern und laden euch hiermit herzlich zu einer Party für Vielfalt mit Hutkonzert ein. Freut euch auf erstklassige Livemusik, viele unterschiedliche Menschen und einen schönen Abend!
(Details zum Konzert folgen)
Einlass ab 18 Uhr.

Nationalismus und die damit einhergehende Abwertung und Ausgrenzung von Menschen, die »nicht dazu gehören« stellt eine der größten Verhinderungen eines gelingendes Miteinanders dar. Der Wunsch nach einem gleichberechtigten Zusammenleben in Vielfalt wird aber glücklicherweise immer noch von sehr breiten gesellschaftlichen Kreisen getragen. Diese Breite spiegelt sich auch in unserem Bündnis wider, dem neben den vielen Bands, Projekten, Vereinen, Parteien und anderen Organisationen auch viele Einzelpersonen aus Kultur, Kirche und Politik angehören.

Gastgeber: Diversity Zone

Streit um Frei.Wild-Konzert in Flensburg – Das zur historischen Verantwortung Flensburgs:

Inferno und Befreiung: Der letzte Spuk

Drei Wochen zwischen Größenwahn und Terror: In Flensburg versucht Hitlers Nachfolger Großadmiral Karl Dönitz noch bis zum 23. Mai 1945, das Deutsche Reich aufrechtzuerhalten. Ein Chronik von Gerhard Paul. Weiterlesen unter:
https://www.zeit.de/2005/19/A-Flensburg

Sozialsprechstunde der Bürgerbeauftragten am 25.04.2019 von 11-15 Uhr im Flensburger Rathaus

Beratung bei allen Fragen rund um das Sozialrecht und bei Problemen mit Behörden und Dienststellen

Um telefonische Anmeldung unter 0431/988-1240 wird gebeten

Mehr zu Samiah El Samadoni auch hier: https://www.landtag.ltsh.de/beauftragte/bb/

Flensburg. Probleme bei Hartz IV, wie zum Beispiel mit der Übernahme der Kosten für Miete oder Heizung, mit der Hilfe zum Lebensunterhalt, dem Wohngeld oder auch mit Leistungen der Krankenkassen oder Schwierigkeiten beim Kindergeld – die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein, Samiah El Samadoni, hilft bei allen Fragen rund um das Sozialrecht. Darüber hinaus berät die Bürgerbeauftragte auch als Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Landes und als Ombudsperson in der Kinder- und Jugendhilfe im Rahmen dieser Sprechstunde. Zudem ist die Bürgerbeauftragte auch Beauftragte für die Landespolizei und damit Ansprechpartnerin für Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern und Eingaben von Polizeibediensteten.
Die Bürgerbeauftragte berät unabhängig und kostenlos am
Donnerstag, den 25. April von 11 bis 15 Uhr Rathaus der Stadt Flensburg, Rathausplatz 1, 24937 Flensburg.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um eine telefonische Anmeldung unter 0431/988-1240 gebeten. Unter dieser Telefonnummer können Interessierte auch jederzeit telefonische Beratungstermine vereinbaren (Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr).

Die Bürgerbeauftragte Samiah El Samadoni vertritt als unabhängige Stelle die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den Behörden, Dienststellen und Einrichtungen im Lande. Das spezialisierte Team im Büro der Bürgerbeauftragten bearbeitet jährlich rund 3500 Beschwerden von hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürgern auf dem Gebiet des Sozialrechts. Dabei geht es um die Erteilung von Auskünften, eine ausführliche Beratung zu den Leistungen, die beantragt werden können, die Rechte der Bürgerinnen und Bürger und auch um die Überprüfung von behördlichen Entscheidungen. Im Konfliktfall nimmt die Bürgerbeauftragte Kontakt zur Behörde auf und kann Einsicht in den Verwaltungsvorgang nehmen. Wenn es gewünscht ist, kann auch die Kommunikation mit der Behörde unterstützt werden.

Als Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Landes hilft Samiah El Samadoni auch bei Benachteiligungen im Arbeitsleben und im Zivilrechtsverkehr auf der Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Auf Wunsch sucht sie das Gespräch mit diskriminierenden Arbeitgebern und Unternehmen.

Die Bürgerbeauftragte ist auch Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen sowie Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Personensorgeberechtigte bei Fragen zum SGB VIII sowie Problemen mit dem Jugendamt. Auch Fragen zu diesen Themen können im Rahmen der Sprechstunde vortragen werden.

Zudem hat die Bürgerbeauftragte seit dem 1. Oktober 2016 auch die Aufgabe als Beauftragte für die Landespolizei übernommen. In dieser Funktion können sich gleichermaßen Bürgerinnen und Bürger und Polizistinnen und Polizisten an sie wenden. Beschwerden und Eingaben können auch in dieser Sprechstunde vorgebracht werden.

Wo kann die Bürgerbeauftragte helfen?

Die Bürgerbeauftragte kann helfen und unterstützen in sozialen Angelegenheiten wie zum Beispiel:

  • Arbeits- und Ausbildungsförderung
  • Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV)
  • Gesetzliche Krankenversicherung
  • Gesetzliche Renten- und Unfallversicherung
  • Soziale Pflegeversicherung
  • Sozialhilfe, einschließlich Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
  • Behindertenrecht
  • Soziales Entschädigungsrecht
  • Kinder- und Elterngeld
  • Wohngeld
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Mehr zum Thema Sozialrecht und „Hartz IV“ auch im AKOPOL-Blog unter: https://akopol.wordpress.com/hartz-iv/

„Keine Party für Nationalismus“ – Konzert und Party am 20.04.2019 im Tableau Kulturcafé Flensburg

Samstag, 20. April ab 18:00 Uhr
Tableau Kulturcafé
Kurze Straße 1, 24937 Flensburg

Wir möchten gemeinsam das bunte Miteinander in Flensburg feiern und laden euch hiermit herzlich zu einer Party für Vielfalt mit Hutkonzert ein. Freut euch auf erstklassige Livemusik, viele unterschiedliche Menschen und einen schönen Abend!
(Details zum Konzert folgen)
Einlass ab 18 Uhr.

Nationalismus und die damit einhergehende Abwertung und Ausgrenzung von Menschen, die »nicht dazu gehören« stellt eine der größten Verhinderungen eines gelingendes Miteinanders dar. Der Wunsch nach einem gleichberechtigten Zusammenleben in Vielfalt wird aber glücklicherweise immer noch von sehr breiten gesellschaftlichen Kreisen getragen. Diese Breite spiegelt sich auch in unserem Bündnis wider, dem neben den vielen Bands, Projekten, Vereinen, Parteien und anderen Organisationen auch viele Einzelpersonen aus Kultur, Kirche und Politik angehören.

Gastgeber: Diversity Zone

DIE OSTSEE. – 5 Lesungen an 5 Flensburger Orten am 23. April

Begleiten Sie am 23. April 2019 Dr. Wolfgang Griep (Vorsitzender des Literaturhauses SH in Kiel) und Stefanie Oeding (Stadtbibliothek Flensburg) durch das literarische Flensburg!

DIE OSTSEE.

Berichte und Geschichten aus 2000 Jahren. – 5 LESUNGEN AN 5 FLENSBURGER ORTEN

„Die Ostsee ist eigentlich nur als Plural zu denken, als Ostseen: so verschieden sind die Völker, die Sprachen, die Kulturen und Traditionen derer, die an ihren Ufern lebten und leben, die sie in Krieg und Frieden befuhren und befahren, die sie besungen, mystifiziert, poetisiert und beschrieben haben. Zugleich aber ist die Ostsee ein einigendes Meer, dessen Geschichte und Geschichten vielfach ineinander verschlungen sind.“

Der Herausgeber Klaus-Jürgen Liedtke hat knapp 130 Texte von Autorinnen und Autoren aus den Anrainerländern rund um die Ostsee ausgewählt und zu einem einzigartigen Buchprojekt zusammengestellt, das die historische Tiefe, die Komplexität der gegenseitigen Beziehungen und die literarische Vielfalt der gesamten Ostseeregion widerspiegelt.

10.00 Uhr Stadtbibliothek, Flensburg Galerie, 2. OG
„Wahre und erfundene Reisen“: von Turku über Kopenhagen nach Hamburg

11.30 Uhr Buchhandlung Hugendubel, Holm 37
„Inseln und Peripherien“: Gotland, Rügen, Usedom, Bornholm

14.00 Uhr Bücher Rüffer , Holm 20
„Hart am Wasser“: Günther Eich, Thomas Mann u. a.

15.30 Uhr Carl von Ossietzky Buchhandlung, Große Straße 34
„Städte am Meer“: Kiel, Rostock, Stockholm, Kopenhagen

Diese Lesungen sind eintrittsfrei

19.30 Uhr Schifffahrtsmuseum, Schiffbrücke 39
Abschlussveranstaltung mit dem Herausgeber Klaus Jürgen Liedtke
Eintritt 6.- Euro VVK in Schifffahrtsmuseum, Buchhandlungen und Stadtbibliothek

Klaus Jürgen Liedke ist freier Schriftsteller und Übersetzer aus dem Schwedischen und Dänischen. Er erhielt zahlreiche Preise und das Bundesverdienstkreuz. Seit 2010 gibter die mehrsprachige virtuelle Ostseebibliothek Baltic Sea Library heraus.

 

Öffentlicher Personennahverkehr in Flensburg: DIE LINKE und Flensburg Wählen fordern „große Lösung“

Nulltarif für ÖPNV-Nutzer in Flensburg?

Mit großer Mehrheit ist im Flensburger Hauptausschuss beschlossen worden, das Sozialticket (Grüne) für den ÖPNV und den kostenfreien Schülerverkehr (SSW) zu prüfen. Für die Ratsfraktionen von DIE LINKE und Flensburg Wählen ist dies aber nicht genug. Denn die von ihnen gewünschte „große Lösung“, nämlich ebenso die Möglichkeit des kostenfreien ÖPNV für alle Flensburger zu prüfen, wurde mit einer noch größeren Mehrheit abgelehnt.

LINKEN-Fraktionsvorsitzende Gabriele Ritter

Völlig unverständlich für Gabriele Ritter, Fraktionsvorsitzende der LINKEN in der Flensburger Ratsversammlung: “Warum eine Prüfung zur Einführung eines kostenfreien ÖPNV in Flensburg abgelehnt wird, entzieht sich völlig meinem Verständnis. Wenn man es mit dem Klima- und Umweltschutz in unserer Stadt ernst meint, dann ist diese Prüfung für einen kostenlosen ÖPNV unumgänglich”. Und die LINKEN-Ratsfrau argumentiert, dass schon durch Wegfall der Fahrscheine, des Fahrscheinverkaufs und der Kontrolle viele Kosten eingespart werden können, die es gegenzurechnen gilt.

Mehr Ausnahmeregelungen im Tarif würden nach ihrer Meinung zugleich auch einen höheren Verwaltungsaufwand bedeuten, was letztlich wieder mehr Kosten bewirke. „Am Ende könnte sich durchaus herausstellen, dass die große Lösung auch die wirtschaftlichste ist“, so Gabriele Ritter. Und weiter führt sie aus: „Zu dieser Rechnung gehört dann auch die ökologische Bilanz, wenn die Innenstadt, durch attraktiven ÖPNV, vom Individualverkehr befreit wird. Darüber hinaus entfallen dann die Bedürftigkeitsprüfung, Druck und Verwaltung von Fahrscheinen, Kassieren durch Busfahrer und die Kontrollen in den Bussen. All das birgt wirkliches Sparpotential.“

Die Erklärung der GRÜNEN mit ihrer Absage an die „große Lösung“, eine Überlastung des ÖPNV verhindern zu wollen, sei nach Gabriele Ritters Auffassung kaum nachvollziehbar. Die GRÜNEN würden auf der einen Seite appellieren, mehr Bus und Bahn zu nutzen, andererseits wollten sie den ÖPNV nicht kostenfrei, um ihn nicht zu überlasten. Noch kurioser sei die Argumentation der SPD, sie wolle Verantwortung für die klamme Kommune tragen und sei somit gegen die Prüfung des kostenfreien ÖPNV. „Erstmal geht es um einen Prüfauftrag und da ist es doch wohl nur vernünftig alle Varianten zu prüfen”, so die Linken-Fraktionsvorsitzende

Ihr abschließendes Resümee: „Wer nur schöne Bilder bei ‚Fridays for Future‘ produziert, aber einen vernünftigen Prüfauftrag verweigert, der zeigt einmal mehr, dass die Politik den Ernst der Lage noch immer nicht begriffen hat.“

„Sylt, Föhr und die Halligen in der Kunst“ – Öffentliche Führung am 18. April auf dem Museumsberg Flensburg

Am Donnerstag, dem 18. April um 18 Uhr findet auf dem Museumsberg Flensburg eine öffentliche Führung statt. Die Kunsthistorikerin Martina Klose-März greift das Thema „Sylt, Föhr und die Halligen in der Kunst“ auf, das in der Gemäldesammlung im Hans-Christiansen-Haus mit vielen Beispielen vertreten ist.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

 

Das Osterwochenende steht in Haithabu ganz im Zeichen des Frühjahrsmarktes

19. bis 22. April: 8. Frühjahrsmarkt bei den Wikinger Häusern

Wikingerzeitlichen Kunsthandwerkern wie dem Löffelmacher von Haithabu über die Schultern geschaut. © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Offiziell wurden die Tore und Türen bei den Wikinger Häuser in Haithabu bereits am 1. April geöffnet, inoffizieller Saisonstart und erste Höhepunkt jedoch ist der Frühjahrsmarkt, der jedes Jahr traditionell an Ostern stattfindet.

Vom 19. bis 22. April kommen mehr als 250 Wikinger-Experten und Neuzeitwikinger nach Haithabu und bauen ihre Stände und Werkstätten rund um das Areal bei den Wikinger Häusern auf. Was während des langen Winters in den Werkstätten der Handwerker entstanden ist oder von der letzten Reise mitgebracht wurde, wird auf dem Markt in Haithabu feilgeboten. Viele der in den Auslagen der Händler zu bewundernden Schätze sind originalgetreue Nachbildungen wikingerzeitlicher Funde und zeugen von höchstem handwerklichen Geschick.

Weitere große Markt-Termine 2019 sind der Sommermarkt vom 11. bis 14. Juli und die Herbstmesse vom 2. bis 3. November. Sie findet bereits im Museum statt und läutet die Wintersaison ein.

Händler auf dem Frühjahrsmarkt in Haithabu: Bäcker – Bernsteinschleifer – Bogenbauer – Brettchenweberin – Bronzegießer – Eisenschmied – Eisenverhütter – Färber – Filzerin – Geweihschnitzer – Glasperlenmacher – Goldschmied -Knochenschnitzer – Korbflechter – Posamenter – Schneider – Salzsieder – Schuhmacher – Silberschmied – Spanschachtelmacher – Spielzeugmacher – Spinnerin – Steinmetz – Stickerin – Töpfer – Tuchhändler – Walker – Weber

Einzelkarte: 8 Euro | ermäßigt 6 Euro |  Familienkarte: 17 Euro Frühjahrsmarkt in Haithabu: 19.-22. April , 9 – 17 Uhr

Weitere große Markt-Termine 2019 sind der Sommermarkt vom 11. bis 14. Juli und die Herbstmesse vom 2. bis 3. November.

Herzlich willkommen im Weltkulturerbe!
Es ist vollbracht! Seit dem 30. Juni 2018 stehen Haithabu und Danewerk auf der Welterbe-Liste der UNESCO. Nunmehr ist diese für die Landschaft zwischen dem Haddebyer Noor und dem Verteidigungswall in Dannewerk so wichtige Unterschutzstellung unter Dach und Fach. Unser Wikinger Museum bekam den mit dieser Nachricht ausgelösten Presseansturm umgehend zu spüren. Erstmals seit vielen Jahren wurden innerhalb eines Jahres wieder mehr als 160.000 Besucher im Museum und bei den Wikinger Häusern gezählt.
Aber was genau bedeutet eigentlich das Welterbe? Das Handelszentrum Haithabu und das Verteidigungsbauwerk Danewerk bestehen aus einem räumlich miteinander verbundenen Komplex aus Erdwerken, Wällen und Gräben, einer Siedlung, Gräberfeldern und einem Hafen an der Schleswiger Landenge der jütischen Halbinsel. Aufgrund seiner einzigarten Lage im Grenzgebiet zwischen dem Fränkischen Reich im Süden und dem Königreich Dänemark im Norden, entwickelte sich Haithabu zu einer zentralen Handelsdrehscheibe zwischen Kontinentaleuropa und Skandinavien und zwischen der Nord- und Ostsee. Für mehr als drei Jahrhunderte – während der gesamten Wikingerzeit – gehörte Haithabu zu einer der größten und bedeutendsten Handelsstädte, die sich in West- und Nordeuropa entwickelten.

Öffnungszeiten Wikinger Häuser und Wikinger Museum

April bis Oktober: täglich 9 bis 17 Uhr.

Im Winter haben die Wikinger Häuser geschlossen, das Museum hat von November bis März dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise:

Einzelkarte: 8 Euro | ermäßigt 6 Euro, Familienkarte: 17 Euro

Mehr Infos zum Wikinger Museum Haithabu und den Wikinger Häusern auf https://haithabu.de/

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